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Musik Magazin

Musik

„Der scharlachrote Buchstabe“ – eine Oper von Fredric Kroll

Details
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Montag, 07. April 2014 um 10:04 Uhr
„Der scharlachrote Buchstabe“ – eine Oper von Fredric Kroll

Die Musik, ein Roman, ein Lebensgefühl und eine Oper – sie begleiten den Komponisten Fredric Kroll seit seinen Schülertagen in New York.
Dort wurde er 1945 geboren, seine Großeltern waren 1905 aus Weißrussland eingewandert. Nicht unwahrscheinlich, dass ihr Schiff nach Amerika im Hamburger Hafen ablegte...
Musik gehört seit Anbeginn zu seinem Leben; der Vater war Musikpädagoge, auf seinem Schoß sitzend hat der Dreijährige dem Klavier die ersten Töne entlockt. Das Klavier. Ein widerspenstiges Instrument. Der Komponist gesteht heute: „Ich war unfleißig beim Üben.“ Ausgeglichen hat er das, indem er früh improvisieren lernte, seine Musik also einfach erfand. Die Ermahnung des Vaters: „Du hast das Stück nicht komponiert, also zähle“, legt der Knabe eigenwillig aus: „Dann komponiere ich eben und muss nicht zählen.“

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Musik

„Zugabe“, ein Abend mit Franz Grundheber

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Mittwoch, 19. März 2014 um 10:20 Uhr
„Zugabe“, ein Abend mit Franz Grundheber / Allee Theater

Ein Weltstar mit Bodenhaftung.
Kammersänger Franz Grundheber, Grand Seigneur unter den deutschen Baritonen, findet zwischen seinen internationalen Gastspielen Zeit für eine „Zugabe“ in der Hamburger Kammeroper. Der 1937 in Trier geborene Sänger, der 22 Jahre an der Hamburgischen Staatsoper sang, kommt zu einem musikalischen Arbeitsbesuch in die Hansestadt und spricht mit Isabelle Hofmann über dramatische Partien, seine Stimme im Alter, den Opernzirkus im allgemeinen und besonderen und gibt auch ein paar Anekdoten zum besten.

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Musik

„Das schlaue Füchslein" – traumhaft inszeniert

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Dienstag, 11. März 2014 um 10:00 Uhr
das-schlaue-fuechslein-traumhaft-inszeniert

Wenn das Leben fortschreitet, kann Wunderliches geschehen.
Dann formt sich der Mensch die Wirklichkeit nach seinen Wünschen, Erlebtes wie Unerfülltes und Erzähltes sortieren sich neu, in die eigene Geschichte fließen fantastische Elemente ein. Und am Ende steht doch immer die Tatsache, dass der Kreislauf der Natur sich nicht anhalten lässt, dass das Leben, wie schön, bunt, gefährlich und grausam es auch ist, am Ende immer tödlich endet.
Nur so kann es auch geschehen, dass sich ein Förster in eine kesse, wilde, freiheitsliebende Füchsin verliebt, sehr zum Unwillen der nörgeligen Försterin. Und dass er erkennen muss: Die Liebe ist nicht steuerbar, und der Freiheitsdrang lässt sich nicht an die Leine legen. Am Ende stirbt die Füchsin von der Hand eines Wilderers, und auch der Förster wird wieder eins mit der Natur, weil sein Leben vorbei ist.

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Musik

Carl Philipp Emanuel Bach. Hamburg ein musikalisches Zentrum. Ein Gespräch (Teil 2)

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink und Claus Friede - Montag, 10. März 2014 um 09:31 Uhr
Carl Philipp Emanuel Bach. Hamburg ein musikalisches Zentrum. Ein Gespräch (Teil 2)

Hamburg und andere Städte feiern rund um den 8. März den 300. Geburtstag des Bach-Sohns, den die Musikwelt liebevoll mit CPE abkürzt.
Die Tour d'horizon zum Leben und Werk des Komponisten Carl Philipp Emanual Bach beschäftigt sich im ersten Teil mit dem Zeitalter des Wandels, mit Bach als Brückenbauer zwischen Barock und Klassik und seine Stellung im Geistesleben des 18. Jahrhunderts. Im folgenden zweiten Teil geht es um die lokalen und musikalischen Verortungen und welchen kulturellen Raum die beiden Städte Berlin und Hamburg boten. Die drei großartigen und kenntnisreichen Musiker – der Dirigent und Geiger Thomas Hengelbrock, der Barockviolinist Thomas Pietsch und der Cembalo-Professor Menno van Delft – sprechen mit Hans-Juergen Fink und Claus Friede über Orts- und geistige Wechsel, gehen Kompositionsmethoden nach und fragen nach der Reflexion aus heutiger Sicht.

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Musik

Carl Philipp Emanuel Bach. Das Zeitalter des Wandels. Ein Gespräch (Teil 1)

Details
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink und Claus Friede - Samstag, 08. März 2014 um 11:52 Uhr
Carl Philipp Emanuel Bach. Das Zeitalter des Wandels. Ein Gespräch (Teil 1)

Hamburg und andere Städte feiern rund um den 8. März den 300. Geburtstag des Bach-Sohns, den die Musikwelt liebevoll mit CPE abkürzt.
Ein hoch geehrter, ein vielseitger Hamburger Komponist, der lange Zeit im Konzertleben kaum mehr beachtet wurde. Ein Brückenbauer zwischen Barock und Klassik. Drei großartige und kenntnisreiche Musiker – der Dirigent und Geiger Thomas Hengelbrock, der Barockviolinist Thomas Pietsch und der Cembalo-Professor Menno van Delft – sprechen mit Hans-Juergen Fink und Claus Friede über den Komponisten. Eine Tour d' horizon, die Gründe für das zeitweise Vergessen von CPE Bachs Werken erfragt, seine Stellung im Geistesleben der „Epoche der Empfindsamkeit" untersucht, den nicht-musealen Umgang mit seiner Musik einfordert, die vom Schubladendenken in der Musikgeschichte über das ganz private Rezitieren von Gedichten bis zum Hohlfeldischen Bogenklavier reicht, bis zur „Faulheit“ beim Komponieren und  zu Bachs Credo, dass „das Herz in Bewegung gebracht werden müsse".

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Musik

Pretty Yende: „Ich mag Rossini sehr, seine Musik macht mich glücklich“

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Donnerstag, 20. Februar 2014 um 09:56 Uhr
Pretty Yende: „Ich mag Rossini sehr, seine Musik macht mich glücklich“

Zehn Sekunden haben gereicht, ihr Leben komplett zu verändern. Zehn Sekunden Musik, zehn Sekunden Opernmusik.
Die junge Sopranistin, geboren im März 1985, rührt bedächtig ihren Tee um in der Kantine der Hamburgischen Staatsoper. „Bei uns in Südafrika ist Musik ja immer dabei – in der Kirche, bei der Arbeit, man isst damit, man ist traurig damit, man tanzt, man lebt damit. So war's auch bei mir. Bloß mit klassischer Musik und mit Opern im Speziellen hatte ich absolut nichts am Hut." Ihr Weg war vorgezeichnet: Sie sollte als erste ihrer Familie studieren und Steuerberaterin und Wirtschaftsprüferin werden. In Piet Relief, einer Kleinstadt in der östlichen Provinz Mpumalanga, die an Mosambik und Swaziland grenzt, ist das der Griff nach einer sicheren gutbürgerlichen Karriere.

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Musik

„Königin der Manege" – Edita Gruberova singt „Lucrezia Borgia"

Details
Geschrieben von: Anndeore Cordes - Freitag, 14. Februar 2014 um 10:02 Uhr
Lucrezia Borgia

Die „Königin des Belcanto“ Edita Gruberova kommt für eine konzertante Aufführungsserie von Donizettis „Lucrezia Borgia“ nach Hamburg zurück.
Sie übernimmt die Titelpartie in dieser Oper über eine der faszinierendsten historischen Frauenfiguren Europas. Gaetanto Donizettis Renaissance-Drama „Lucrezia Borgia“ steht Ende März und Anfang April auf dem Spielplan der Hamburgischen Staatsoper.

Der junge Gennaro kennt weder Vater noch Mutter. Er fühlt sich zu der ihm eigentlich verhassten Lucrezia Borgia aus unerklärlichen Gründen hingezogen. Lucrezias Ehemann Alfonso, Herzog von Ferrara, hält den Jungen für einen der vielen Liebhaber seiner Frau und plant dessen Ermordung. Mithilfe raffinierter Winkelzüge gelingt das Vorhaben – mehr noch, Lucrezia wird zum Mord an ihrem eigenen Sohn getrieben. Sterbend erfährt Gennaro, warum er sich so stark zu Lucrezia hingezogen fühlte. Sie ist seine Mutter.

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Musik

Erwartbar, leichtgängig, zeitlos nett - Die "Carmen" in der Hamburger Staatsoper

Details
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Dienstag, 21. Januar 2014 um 10:12 Uhr
Carmen - Hamburgische Staatsoper

Carmen haucht in einer letzten, diesmal tödlichen Umarmung ihr Leben unter den Messerstichen des eifersuchtsrasenden Don José aus.
Derweil hockt das arbeitende Volk von Sevilla in Gestalt des Opernchores in einer schäbigen Kneipe und verfolgt den Triumph des Toreros Escamillo auf einem kleinen Fernsehschirm. Es bekommt das reale Ende des Dramas zwischen der Zigeunerin Carmen und dem baskischen Sergeanten, der dem Lockruf vermeintlicher Liebe gefolgt bis ins Verderben, gar nicht mehr mit.

Es dauert lange, bis die neue Hamburger „Carmen“ in der Inszenierung von Jens-Daniel Herzog wenigstens in ihrem Schlusspunkt eine dramatische Fallhöhe erreicht, die anrühren kann. Dabei hatte es sich der derzeitige Intendant der Oper in Dortmund doch vorgenommen, den romantisierenden Kleister von Bizets Opern-Hit abzutragen und den Blick auf die wahre Geschichte freizulegen. Er ist ist auf halbem Wege anständig gescheitert, zu anständig und zu brav.

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Musik

Theater Lüneburg: Andrew Lloyd Webbers „Sunset Boulevard“

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Geschrieben von: Horst Schinzel - Montag, 30. Dezember 2013 um 10:13 Uhr
Theater Lüneburg: Andrew Lloyd Webbers „Sunset Boulevard“

Das Theater Lüneburg findet außerhalb der eigenen Region kaum die Beachtung, die ihm eigentlich zukommen müsste.
Dabei leistet das Drei-Sparten-Haus – das seit einem halben Jahrhundert in einem einst vor der damaligen britischen Besatzungsmacht erbauten vormaligen Kino spielt – Beachtliches. Vor allem auf dem musikalischen Sektor. Das Musiktheater hat seit dieser Spielzeit einen neuen musikalischen Oberleiter, nach dem sich der langjährige Generalmusikdirektor Urs-Michael Theus auf seine Aufgaben bei den Eutiner Festspielen konzentriert.

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Musik

Thomas Pietsch: „Sei Solo“

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Freitag, 20. Dezember 2013 um 09:53 Uhr
Thomas Pietsch: „Sei Solo“

„Sei Solo“ – so prosaisch nannte Bach den Höhepunkt seiner Violinkunst.
Sechs Sonaten und Partiten für Violine solo, ein von den wenigsten Geigern bezwungenes Hochgebirge technischer Schwierigkeiten, Doppel- und Dreifachgriffe, rasend schneller Läufe, kunstvoller Tanzsätze, dreistimmiger Fugen und die berühmte Ciaccona in d-Moll. „Wer das heute neu aufnimmt, ist naiv, größenwahnsinnig oder hat sich jahrzehntelang damit beschäftigt. Sonst ist es sinnlos“, sagt Thomas Pietsch, Barockviolinist aus Hamburg.

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Musik

Aus der Bahn geworfen – ‚Carmen’ ohne Folklore

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Geschrieben von: Kerstin Schüssler-Bach - Mittwoch, 11. Dezember 2013 um 10:03 Uhr
Carmen ohne Folklore

Als geradlinige Geschichte eines Außenseiters will Jens-Daniel Herzog die Begegnung von Don José und Carmen an der Hamburgischen Staatsoper erzählen.
Die Neuinszenierung von Bizets populärem Klassiker dirigiert Alexander Soddy, Elisabeth Kulman singt die kompromisslose Titelheldin.

Eine Feier des Lebens: Als Don José seine Strafe im Gefängnis abgesessen hat, empfängt Carmen ihn mit einer Unbedingtheit, die kein Morgen kennt. Das Geld, was er gespart hat, wird sofort ausgegeben: „Komm, wir verfuttern den Mammon!“, ruft sie dem zögernden Liebhaber zu. Und dann geht es ins nächste Geschäft: Wein, Süßwaren, Delikatessen, alles wird sofort und ohne Bedenken besorgt und verzehrt. Carmen verführt den braven Soldaten aus gutem Hause zum ultimativen Genuss: „Wir verbrachten den ganzen Tag mit Essen, Trinken und dem Übrigen“, bilanziert er lakonisch.

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Musik

Blank & Jones – It is Chilltronica Season

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Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 09. Dezember 2013 um 09:30 Uhr
Blank & Jones – It is Chilltronica Season

Wie der Rhythmus der Jahreszeiten oder mit der Verlässlichkeit des Wechsels von Sommer- und Wintermode haben die Elektronikmeister Blank & Jones ihre „Chilltronica N° 4“ auf den Markt gebracht.
Unter dem Arbeitstitel "The Chilltronica Sessions" fingen Blank & Jones im Winter 2012 an, eine weitere saisonale Albumproduktion in ihrem Repertoire zu starten – auch wenn die Anfänge dazu bereits ins Jahr 2008 zurückgehen. „Da ihnen das klassische Artist-Album-Konzept in diesem Zusammenhang jedoch nicht zeitgemäß erschien, begannen sie mit befreundeten Künstlern wie Bliss, Lulu Rouge, Antonymes und Charles Webster, an einem Konzeptalbum zu feilen [...]“, heißt es in einem Text des Labels.

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Musik

Hype um Haim: Mädels-Trio aus Kalifornien mischt den Pop-Rock auf

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Geschrieben von: Mirjam Kappes - Donnerstag, 28. November 2013 um 10:21 Uhr
Hype um Haim: Mädels-Trio aus Kalifornien mischt den Pop-Rock auf

Wenn jemand den Titel als meist gehypte Band des Jahres 2013 verdient, dann ist es Haim.
Das Trio aus Los Angeles, bestehend aus den Schwestern Este (27), Danielle (24) und Alana (22), hat Kritiker weltweit von sich begeistern können. Auf der aktuellen Europa-Tour „Days Are Gone“ machte Haim auch in Hamburg Halt – ein Grund mehr, die Band einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Musik

Hamburger Tour-Auftakt: „Fettes Brot in Roter Flora“

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Geschrieben von: Mirjam Kappes - Montag, 04. November 2013 um 09:35 Uhr
Hamburger Tour-Auftakt: „Fettes Brot in Roter Flora“

Feiern trotz Hausverbot: Das Hamburger Hip-Hop-Trio Fettes Brot hat im proppenvollen Konzertsaal der „Roten Flora“ ihr neues Album „3 is ne Party“ vorgestellt. Mehr als 2.000 Leute feierten mit – trotz Verbot von Besitzer Klausmartin Kretschmer.
Wer zu spät kam, hatte das Nachsehen: Schon mehrere Stunden vor dem Rote Flora-Konzert von Fettes Brot am 3. November wuchs die Schlange auf dem Hamburger Schulterblatt um mehrere hundert Meter an, stündlich kamen mehr Menschen dazu, und bis zum Einlass-Stopp standen die Massen immer noch fast die gesamte Länge der anliegenden Juliusstraße hoch. Und das, obwohl im Vorfeld schon die Absage des Auftritts drohte: Rote Flora-Besitzer Klausmartin Kretschmer hatte der Hip-Hop-Gruppe das Konzert in dem links-besetzten Kulturzentrum untersagt und der Band Hausverbot erteilt. Grund dafür war der Streit um eine vom Besitzer eingeforderte Saalmiete. Fettes Brot kümmerte das wenig: Auf Twitter versorgten sie ihre Fans schon vorab mit regelmäßigen Updates der Aufbauarbeiten vor dem Gebäude und versicherten ihren Anhängern wiederholt, dass sie auf jeden Fall auftreten werden. Nach knapp drei Stunden Anstehen in frostigen Temperaturen und eineinhalb Stunden Verspätung ging’s dann für 1.000 glückliche Besucher im Saal der Roten Flora los – der große Rest der Menge musste sich das Konzert über Boxentürme und Leinwand übertragen draußen ansehen. Die erwartete Polizeipräsenz blieb dabei aus, die Beamten sperrten das Schulterblatt lediglich für den Straßenverkehr ab.

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