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Musik Magazin

Musik

Heaven Can Wait Chor. Solange auf Erden so gut gerockt wird, kann der Himmel ruhig noch warten

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 18. Dezember 2015 um 10:09 Uhr
Heaven Can Wait Chor

Stayin‘ Alive – mit diesem Song machten die Bee Gees 1977 Furore. Heute lebt von den drei Pop-Brüdern, Barry, Robin und Maurice Gibb, nur noch Barry. Doch der hätte mit seinen 69 Jahren kaum eine Chance, seinen Hit im Heaven Can Wait Chor zu singen.
70 Jahre ist Mindestalter in diesem Chor. Das hindert die 36 Mitglieder jedoch nicht daran, Songs im Programm zu haben, die eher die Enkel hören. Der Bee Gees-Hit von 1977 ist hier das älteste Stück.

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Musik

Stefan Herheim „Nozze di Figaro“: Mozart ist mehr als schöne Bilder

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Dienstag, 17. November 2015 um 17:02 Uhr
Stefan Herheims „Nozze di Figaro“: Mozart ist mehr als schöne Bilder - Forster

Mozarts „Le nozze di Figaro“ an der Hamburgischen Staatsoper – optisch bietet das Hamburger Regiedebüt von Stefan Herheim ein hinreißendes Spektakel, musikalisch ist noch Luft nach oben.

Der Premierenabend begann mit wenigen, aber notwendigen Worten von Intendant Georges Delnon. Am zweiten Abend nach den mörderischen Anschlägen in Paris sprach er davon, dass man unsere Kultur verteidigen müsse. Und im Theater bedeute das vor allem spielen, spielen, spielen. Worte, die der auch hier im Raum liegenden Verunsicherung Ausdruck verliehen und dankbar mit Applaus quittiert wurden.

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Musik

Staatsoper im Schillertheater Berlin: „Le nozze di Figaro“. Von leichter Hand

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Geschrieben von: Thomas Janssen - Samstag, 14. November 2015 um 10:09 Uhr
Lauri Vasar (Figaro), Katharina Kammerloher (Marcellina), Marianne Crebassa (Cherubino), Sónia Grané (Barbarina)

Eine verträumt dasitzende junge Frau, deren Begleiter dabei ist, aufzustehen. Ein anderes Paar, dass sich zum gehen wendet – sie schaut zurück. Weitere Paare, die ein Boot besteigen. Das Boot, das sie nach Cythère bringen soll, dem antiken Kythera. „Auf seinem Bild“, schreibt der Soziologe Norbert Elias in seiner Monographie über Antoine Watteaus Gemälde „L'embarquement pour l'isle de Cythère“, „sieht man den Zug der Liebespaare, der sich gerade zu ordnen beginnt auf dem Weg zum Wasser hinunter.“ Zur „Pilgerfahrt zur Insel der Liebe“, so der Titel von Elias' Text über das Gemälde, von dessen drei Fassungen eine im Schloss Charlottenburg hängt.

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Musik

„Figaros Hochzeit“ in der Hamburger Kammeroper

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Geschrieben von: Frauke Stroh - Sonntag, 01. November 2015 um 10:08 Uhr
„Figaros Hochzeit“ in der Hamburger Kammeroper

Temporeich, frech-fröhlich, einfach hinreißend – so ist diese umjubelte Neu-Inszenierung von „Figaros Hochzeit“ in der Hamburger Kammeroper.
Applaus schon nach der Ouvertüre. Man vergisst völlig, dass in dem kleinen Orchestergraben nur sechs Musiker Platz haben. Zwei Geigen, eine Flöte, eine Klarinette, ein Fagott, ein Kontrabass, mehr braucht es nicht, damit sich unter der Leitung von Ettore Prandi Mozarts filigraner Klangkosmos klar und kammermusikalisch transparent entfalten kann. Wie immer wird in der Kammeroper auf deutsch gesungen, der Inhalt der Rezitative wird gesprochen.

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Musik

Aufbruchsstimmung in der „opera stabile“ der Hamburgischen Staatsoper

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Samstag, 31. Oktober 2015 um 10:59 Uhr
Aufbruchsstimmung in der „opera stabile“ der Hamburgischen Staatsoper

Die „opera stabile“, die kleine Bühne der Hamburgischen Staatsoper, wird – so plant es Neu-Intendant Georges Delnon – künftig ständig bespielt und zu einem Experimentiertheater werden, aus dem auch neue Impulse für das Große Haus kommen sollen. Das Engagement großzügiger Kooperationspartner sichert das Konzept für die nächsten drei Spielzeiten.

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Musik

Der neue philharmonische Klang in Hamburg

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Montag, 26. Oktober 2015 um 09:09 Uhr
Die neue philharmonische Klang in Hamburg

Die Verbindung der Hamburger Philharmoniker mit ihrem neuen Chef, dem amerikanischen Stardirigenten Kent Nagano, könnte sich als echte Liebesheirat erweisen. Die ersten Akzente sind gesetzt in einem Geist williger Gemeinsamkeit: Berlioz’ „Les Troyens“ – die große Opernpremiere, dann Strauss’ klanggewaltige „Elektra“, davor eine philharmonische Akademie im unselig überhallten Kirchenraum von St. Michaelis und zwei philharmonische Konzerte. Ein starker Anfang, er ließ aufhorchen. Aber auch einer, der noch Wünsche offen lässt.

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Musik

„Weine nicht, singe“ – ein starkes, brandaktuelles Stück

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Montag, 21. September 2015 um 12:00 Uhr
„Weine nicht, singe“ – ein starkes, brandaktuelles Stück

Neustart in der Hamburgischen Staatsoper
„Weine nicht, singe“, uraufgeführt am Sonntag in der Opera stabile, ist eine Parabel von universeller Geltung, der sich niemand in dem kleinen Raum der Experimentierbühne entziehen kann. Der Text von Dea Loher, die Musik von Michael Wertmüller und das Spiel der Akteure gehen unter die Haut. Ein packendes Stück zeitgenössisches Musiktheater.

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Musik

Les Troyens – Die Unmöglichkeit von Heimat

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Sonntag, 20. September 2015 um 13:28 Uhr
Les Troyens - Hamburgische Staatsoper

Neustart in der Hamburgischen Staatsoper
Großer Startschuss auf der großen Bühne der Hamburgischen Staatsoper: Der neue Generalmusikdirektor Kent Nagano dirigierte Hector Berlioz’ „Les Troyens“, Regie: Michael Thalheimer. Eine selten gespielte Grand Opéra, die alle Beteiligten heftig fordert und drei Jahre Vorbereitung bedurfte. Die erste Premiere der Ära Georges Delnon/Kent Nagano konnte noch nicht in allen Punkten überzeugen.

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Musik

„Isoldes Abendbrot“ – poetischer Liederabend mit Anne Sofie von Otter

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Samstag, 19. September 2015 um 12:41 Uhr
„Isoldes Abendbrot“ – poetischer Liederabend mit Anne Sofie von Otter Foto Simon Hallström

Neustart in der Hamburgischen Staatsoper
Was für ein wundervoller, poetischer, skurriler, großartiger Christoph-Marthaler-Abend zum Start der Ära Georges Delnon/Kent Nagano in der Hamburgischen Staatsoper!

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Musik

Bach in der Tempo-Hall-Akustik des Hamburger Michels

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Dienstag, 15. September 2015 um 11:06 Uhr
Bach in der Tempo-Hall-Akustik des Hamburger Michels

Die Musikstadt Hamburg hat ihre Höhen und ihre Tücken – manchmal sogar beides am selben Abend. Die zweite Philharmonische Akademie St. Michaelis am Montagabend mit dem Kammerorchester des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg wartete mit beidem überreich auf.

So großartig, musikgeschichtsträchtig und inspirierend der Michel als Konzertsaal ist, so heimtückisch ist seine hallige und wenig trennscharfe Akustik, die vor allem große Chorwerke im prall besetzten Kirchenraum und Orgelmusik sehr anhörbar transportiert. Man darf sich ein wenig wundern und muss es wohl dem Elan des philharmonischen Neubeginns zuschreiben und Kent Naganos Suche nach dem „Hamburger Klang“, wenn höchstfiligrane Werke wie Bachs „Brandenburgische Konzerte“ ausgerechnet in diesem Raum aufgeführt werden.

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Musik

1. Akademiekonzert mit Kent Nagano: Respekt statt Jubel

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Geschrieben von: Christoph Forsthoff - Montag, 14. September 2015 um 13:50 Uhr
Kent Nagano by Felix Broede

Neustart in der Hamburgischen Staatsoper
Klassischer Hamburger Empfang: Draußen regnerisches Schmuddelwetter, drinnen höflicher, doch kurzer Applaus – von einer glanzvollen Jubelfeier war Kent Naganos konzertanter Amtsantritt als neuer Generalmusikdirektor weit entfernt.

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Musik

Die Perle von Zandvoort – Christoph Marthalers Inszenierung „Isoldes Abendbrot“

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Geschrieben von: Malte Ubenauf - Freitag, 11. September 2015 um 10:00 Uhr
 Christoph Marthaler

Anlässlich von Christoph Marthalers Inszenierung „Isoldes Abendbrot“ öffnet ein Herr namens Frederic Seul (66) seine Geheimakten – und berichtet von einer Französin mit deutsch-schwedischen Wurzeln, die in jungen Jahren entschied, von jetzt auf gleich spurlos zu verschwinden.

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Musik

Annett Louisan – hingehauchter Tiefgang

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, 11. August 2015 um 10:35 Uhr
Annett Louisan. Foto Isabel Moran

Es dauerte, bis der Funke übersprang. Genau genommen, bis nach der Pause. Doch zum Schluss tanzten selbst graumelierte Damen und Herren ausgelassen vor der Open-Air-Bühne des Museums der Arbeit.
Die völlig überwältigte Annett Louisan, ihre großartige Band und das bestens aufgelegte Schleswig-Holstein Chamber Orchestra wussten nach drei Zugaben einfach nicht mehr, was sie spielen sollten.

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Musik

Brooklyn Jazz Underground - Collective, Records, Radio

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 07. August 2015 um 10:00 Uhr
Brooklyn Jazz Underground

In den USA ist das Label „Brooklyn Jazz Underground Records“ (BJUR) bei Jazzfreunden längst eine bekannte Größe und unter den Top 10 der beliebtesten Plattenfirmen für Jazz – in Zentraleuropa kann man sie nun ebenfalls kennenlernen: BJUR veröffentlicht erste Alben am 28. August, dann auch auf dem deutschsprachigen Markt.

2008 in einem der kreativsten Stadtteile New York Citys gegründet, ist BJUR die jüngere Schwester des Projekts „Brooklyn Jazz Underground Collective“ – gegründet 2005 – ein Zusammenschluss sehr unterschiedlicher Komponisten, Bandleader, Produzenten und Musiker.

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