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Musik Magazin

Musik

Die Befreiung des Bewusstseins. Die Beatniks in „USA: poetry on stage“

Details
Geschrieben von: Kerstin Schüssler-Bach - Donnerstag, 24. Oktober 2013 um 10:12 Uhr
Die Beatniks in „USA: poetry on stage“ - Opera Stabile/Hamburgische Staatsoper

„America, I’ve given you all and now I’m nothing.“
Aus dem jungen Schriftsteller Allen Ginsberg bricht seine ganze Frustration heraus: Das Amerika der Nachkriegszeit ist keineswegs das „land of the free“, als das es in der Nationalhymne besungen wird, sondern vollzieht im politischen und gesellschaftlichen Klima der McCarthy-Zeit eine heftige Rolle rückwärts. Mit dem Gedicht ‚Howl’ (Geheul) schreibt Allen Ginsberg 1955 das Manifest einer ganzen aufbegehrenden Generation: zorniger Aufschrei, zärtliches Requiem, sprachgewaltiges Formexperiment. Das Skandal-Poem ist die Geburtsstunde der Beatniks, die als junge Wilde gegen die verlogene Spießigkeit und puritanische Sinnesfeindlichkeit ihrer Eltern rebellieren. Die Beatniks etablieren sich in den New Yorker Clubs als intellektuelle Subkultur. Das Leben, ein Rausch: Sex, Bebop, Drogen, grenzenloser Tabubruch ist ihr Programm gegen die gesellschaftliche Kälte.

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Musik

Drei Stücke in einem Kosmos. Verdi im Visier

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Geschrieben von: Annedore Cordes - Montag, 21. Oktober 2013 um 09:51 Uhr
Drei Stücke in einem Kosmos. Verdi im Visier - Battaglia

Im Verdi-Jahr 2013 würdigt die Hamburgische Staatsoper den 200. Geburtstag des Jubilars mit einer außergewöhnlichen Trilogie.
Hamburgs GMD Simone Young, Regisseur David Alden, Bühnenbildner Charles Edwards und Kostümbildnerin Brigitte Reiffenstuel setzen drei frühe Werke des italienischen Maestro in Szene. Annedore Cordes sprach mit Simone Young über das spektakuläre Projekt.

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Musik

Dave Stewart in Hamburg – (eu)rythmisch begleitet von jungen Talenten

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Geschrieben von: Oliver Ballendat - Donnerstag, 17. Oktober 2013 um 10:29 Uhr
Dave Stewart in Hamburg – (eu)rythmisch begleitet von jungen Talenten

Als Mitglied der Eurythmics schrieb Dave Stewart Popmusikgeschichte. Nun trat er im Hamburger Mojo Club auf.
Im Programmheft war der Abend des 4. Oktober als Zusammenspiel von Dave Stewart und Saint Lu ausgewiesen. Die junge Österreicherin startete mit ihren Bandkollegen scheinbar als gewöhnliche Vorband. Mit enormer Stimmgewalt und ausdrucksstarken Bewegungen baute die Sängerin, die bereits 2009 beim Reeperbahn Festival auftrat und in diesem Jahr bei der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest einen vierten Platz belegte, schnell Kontakt zum hanseatischen Publikum auf. Einige Stücke spielte sie gar vor der Bühne im Zuschauerraum und ließ mit ihrer rauen, lauten Stimme den Soul Train durch den Jazz-Keller an der Reeperbahn rauschen.

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Musik

Himmelwärts und erdverbunden - Saisoneröffnung des Ensemble Resonanz

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Geschrieben von: Stefan Hentz - Freitag, 13. September 2013 um 11:05 Uhr
Himmelwärts und erdverbunden - Saisoneröffnung  des Ensemble Resonanz. Copyright Jann Wilken

Der Herr ruft „Bravi“ nach einem solchen Konzert. Was immer er damit sagen will, es ist der Herr, der ruft, und nicht die Dame. Wir befinden uns im großen Saal der Laeiszhalle, einem Ort, wo nach wie vor feste Konventionen das Verhalten bei einem Konzert regeln.
„Bravi“. Mehrere Male muss das Ensemble auf die Bühne zurück, und es kommt auch gerne und genießt den freundlich frenetischen Applaus, die nur zu verdiente Begeisterung. Verbeugen, der Blumenstrauß für die Starsolistin, und noch einmal raus, weil es so schön ist. Auftakt zur neuen Saison der „Resonanzen“, der Konzertreihe, mit dem das in der Laeiszhalle residierende Ensemble Resonanz seit mehr als zehn Jahren den notorisch trutschigen Hamburger Konzertbetrieb erfrischt.

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Musik

Manuskripte brennen nicht - "Der Meister und Margarita"

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Geschrieben von: Kerstin Schüssler-Bach - Freitag, 23. August 2013 um 10:53 Uhr
Manuskripte brennen nicht - Meister und Margarita

York Höllers Musiktheater „Der Meister und Margarita“, ursprünglich ein Auftragswerk der Hamburgischen Staatsoper, kehrt nach 24 Jahren nun endlich „heim“: ein theatralisches Klangereignis nach Michail Bulgakows berühmtem Roman, eine große Liebes- und Passionsgeschichte mit teuflischem Beistand.

Ein Kultroman als Oper – geht das überhaupt?
Michail Bulgakows „Der Meister und Margarita“ war bei seinem Erscheinen 1966 eine literarische Sensation, gedruckt als immer noch zensierter Fortsetzungsroman in einer sowjetischen Zeitung. Die Auflage war in Windeseile ausverkauft, die Ausgaben wanderten von Hand zu Hand und fanden ein lesegieriges Publikum im Untergrund. Den Erfolg konnte sein Autor nicht mehr miterleben – Michail Bulgakow war 1940 gestorben, zermürbt von den Repressalien des Stalin-Regimes, das ihm ein freies Arbeiten unmöglich machte.

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Musik

The Boy from Ipanema – Marcos Valle im Mojo Club

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Geschrieben von: Oliver Ballendat - Montag, 15. Juli 2013 um 11:36 Uhr
The Boy from Ipanema – Marcos Valle im Mojo Club

Am Samstagabend wurde der Jazzclub unter der Reeperbahn zumindest musikalisch nach Südamerika verlegt. Der in Deutschland weitgehend unbekannte, in Brasilien dagegen berühmte Musiker und Sänger Marcos Valle stand mit Freunden und Ehefrau auf der Bühne des Mojo Clubs.

Das brasilianisch-deutsche Publikum ließ sich nicht lange bitten und feierte ausgelassen.

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Musik

Klezmer Tales - Yxalag: "Fargint Zikh"

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Geschrieben von: Claus Friede - Donnerstag, 27. Juni 2013 um 09:29 Uhr
Klezmer Talers - Fargint Zikh - Yxalag

Regeln sind da um gebrochen zu werden, nicht aus Prinzip, sondern weil es Horizonte erweitert.
Das gilt zwar nicht für Glaubensfragen und schon gar nicht für orthodox-jüdische, aber für musikalische allemal.
"A Yiddishe Mamme" hieß das Debütalbum einer Gruppe von sieben Lübecker Musikstudenten, die sich 2008 den merkwürdigen Auftrittsnamen "Yxalag" gegeben haben. Behutsam und ungestüm zugleich tauchten die drei Musikerinnen und vier Musiker in die Welt der Klezmorim - und brechen Regeln.

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Musik

Roger Cicero - Swing, Soul, Elbjazz

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 24. Mai 2013 um 09:00 Uhr
Roger Cicero

Der Hut ist sein Markenzeichen, Frank Sinatra sein großes Idol: Roger Cicero hat dem Swing mit deutschen Texten voller Witz, Ironie und Wortspielereien eine ganz eigene Note verpasst und damit ein Millionenpublikum erobert.

Beim heute beginnenden Elbjazz-Festival spielt er am Sonnabend, den 25.Mai um 19:30 Uhr, in kleiner Besetzung in der Fischerauktionshalle und beweist, dass auch englische Texte und funkiger Beat bei ihm gut aufgehoben sind.

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Musik

„Resonanzen“ Reloaded – eine Konzertreihe mit Prozesskultur

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Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 22. Mai 2013 um 13:35 Uhr
„Resonanzen“ Reloaded – eine Konzertreihe mit Prozesskultur - Ensemble Resonanz

Das Ensemble Resonanz ist das Ensemble-in-Residence der Hamburger Laeiszhalle und seit 2002 in der Hansestadt ansässig.
Nach über zehnjähriger erfolgreicher Arbeit mit der eigenen Konzertreihe „Resonanzen“, Neue Musik und Klassik, Bekanntes und Unbekanntes zusammen zubringen sowie Musik thematisch-inhaltlich mit solch wunderbaren Titeln wie: „Schubert in New York“, „Faust-Film-Musik“ und „Action Passion Illusion“ für das Publikum zu fassen, steht nun ein „Relaunch“ vor der Tür.
Mit der Saison 2013/2014 ändern sich zwar inhaltlich weder Fokus, noch Zielgebiet, jedoch sind die Konzertveranstaltungen mit einem neuen Garten umgeben. In ihm werden bislang ungewohnte Erlebnisse und Erfahrungsräume zum Konzerterlebnis und den Klangräumen addiert. Die Ensemblemitglieder sind initiativer denn je, denn sie öffnen nun auch bislang verschlossene Felder für sich selbst und das Publikum. Marketingtechnisch spricht man nun von „Ankerangeboten“, was leider durch die Begriffsgleichheit zu den „Ankerwürfen“ des ebenfalls in Hamburg stattfindenden Elbjazz Festivals nicht wirklich glücklich gewählt ist.

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Musik

Erstens kommt Jazz anders und zweitens als man denkt

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Geschrieben von: Sarah Seidel - Freitag, 17. Mai 2013 um 10:05 Uhr
ELBJAZZ Festival 2013 - Erstens kommt Jazz anders und zweitens als man denkt

Die vierte Ausgabe des Elbjazz-Festivals wartet 2013 mit neuen Spielstätten auf.
Mittlerweile findet das Elbjazz-Festival im vierten Jahr entlang der Elbe rund um den Hamburger Hafen, den Fischmarkt und auf der Blohm & Voss-Werft statt. Das bedeutet auch in diesem Jahr wieder am letzten Maiwochenende: Barkassen gestopft voll mit erwartungsvollem Publikum, Pendelverkehr von einem Ufer zum anderen via Altem Elbtunnel, Schiffe, in deren Rumpf das Gebräu aller möglichen musikalischen Mixturen brodelt. Jedoch vor allem auf Open-Air-Bühnen, in Clubs, Maschinenbauhallen, Design-Möbelläden und einer Kirche – zwei Tage und Nächte lang wird man überall dort auf jede Menge spannende Musik treffen und sich mitreißen lassen können. Neu zu den Spielstätten hinzugekommen ist unter anderem der Mojo-Club, dessen unterirdisches Inneres besondere Konzerterlebnisse während des Elbjazz-Festivals verspricht.

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Musik

"re-rite. Du bist das Orchester!"

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Geschrieben von: Maria Willer - Mittwoch, 08. Mai 2013 um 10:00 Uhr
re-rite. Du bist das Orchester!

Multimedial, interaktiv und höchst unterhaltsam – bei diesem Orchester-Erlebnis auf der Dauerbaustelle der Hamburger Elbphilharmonie ist Herumlaufen und Mitmachen ausdrücklich erwünscht.
Als vor 100 Jahren Igor Strawinskis Ballett „Le sacre du printemps“ in Paris uraufgeführt wurde, kam es zu wilden Tumulten im Publikum. Schon bei den ersten hohen Tönen des Fagotts gab es lautes Gelächter im Saal, später dann Pfiffe und Buh-Rufe. Zum 100. Jubiläum dieses Skandalstücks bekommt das Hamburger Publikum nun ein ganz besonderes „Sacre“-Erlebnis geschenkt.

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Musik

„Dies ist keine Messe, es ist ein Familientreffen“ – die „jazzahead!“ in Bremen

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 30. April 2013 um 12:34 Uhr
„jazzahead!“ in Bremen

Sie ist eine der wichtigen Musikmessen Europas, vielleicht die wichtigste für Jazz: die „jazzahead!“ in Bremen.
„uniting-talents“ ist das Motto der Jazzmesse, die im achten Jahr stattfindet und sich Israel als Partnerland wählte. Das Land hat eine unglaublich vielseitige, lebhafte und auch noch unentdeckte Musikszene. Das konnten die Messemacher erleben als sie nach Israel eingeladen wurden. Israel hat nicht nur den großzügigsten Stand auf der Messe, sondern auch eine große Anzahl von namhaften und unbekannteren Künstlern zu bieten: Omer Klein, Avishai Cohen, Ari Erev und Daniel Zamir, um nur einige zu nennen.

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Musik

Schwermut aus Schweden – Anna von Hausswolff auf Kampnagel

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Geschrieben von: Oliver Ballendat - Freitag, 19. April 2013 um 10:02 Uhr
Schwermut aus Schweden – Anna von Hausswolff auf Kampnagel

Vor den Kampnagel-Hallen sitzen Menschen im Freien, trinken Kaffee und genießen die letzten Sonnenstrahlen des ausklingenden Tages.
Weniger frühlingshaft waren hingegen die Orgelklänge der Schwedin Anna von Hausswolff und ihrer Band, die hier die Songs aus dem aktuellen Album 'Ceremony' präsentierten.

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Musik

„Mein Wagner"

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Geschrieben von: Annedore Cordes, u.a. - Montag, 15. April 2013 um 10:50 Uhr

Mein Wagner - Hamburgische Staatsoper

 

Die Musikwelt feiert in diesem Jahr den 200. Geburtstag Richard Wagners.
Zum Jubiläum werden innerhalb von drei Wochen die zehn Hauptwerke des Bayreuther Meisters unter dem Dirigat von Opernchefin Simone Young an der Staatsoper gegeben. Wir sprachen mit einigen Künstlern und wollten gerne wissen: Was bedeutet Ihnen Richard Wagner? Welche Erlebnisse verbinden Sie persönlich mit dem Werk des Komponisten? Worin gründet Wagners Genialität? Oder: Was würden Sie Richard Wagner gerne fragen, wenn Sie ihm heute begegnen könnten?

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