Kultur Blog
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -

Wie sieht es aus, wenn Vergangenheit auf Zukunft trifft? Die großangelegte Schau „Stadt Bild Wandel“ im Hamburg Museum gibt eine Vorstellung davon. Rund 160 Fotografien zur Stadtentwicklung, von der Gründerzeit bis zum Ersten Weltkrieg, werden hier mit den keineswegs optimistischen Perspektiven der beiden polnischen Fotografen Michal Luczak und Rafal Milach konfrontiert. Eine spannende Gegenüberstellung mit zum Teil visionären Aussichten.
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- Geschrieben von: Thomas Janssen -

Fragmente, Faktoren, Facetten
„Die Katzen pulsierten im Pelz, atmeten.“ Oder: „Pan schläft im Geträum der blühen Kräuter.“ Der Mond wird zu einem „stillen Steinbuckel im rauhen Wolkenmoor“.
Wirklichkeitsbeschreibung. Mehr als das. Worte und Syntax bekannt, doch neu, Scheinbar belanglos, die Variationen, und doch alles verändernd. Was gehört dazu, damit ein Autor die Welt auf solche Weise neu erfindet. Und zugleich beschreibt? Ein Autor wie Arno Schmidt.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -

Zum 60. Geburtstag kann man sich alles Mögliche schenken. Ein rauschendes Fest, eine Reise, ein neues Auto – oder eine Retrospektive mit Schmuck, Bildern und Objekten aus 45 Jahren, wie sie die Goldschmiedemeisterin Gudrun Maass am 26. September eröffnet. Ein Besuch im Schenefelder Atelier.
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- Geschrieben von: Mirjam Kappes -
Als TV-Festival hat sich die Cologne Conference einen Namen gemacht, erhält aber inzwischen deutlich mehr Einreichungen aus dem Spielfilm-Bereich. Der Trend zeigt: Wenn schon Fernsehen, dann bitte in anspruchsvoller Serienproduktion.
„Crime Crime Crime, und ein bisschen Mystery-Einschlag“ – für Festivaldirektorin Martina Richter liegt die Entwicklung der gegenwärtigen TV-Landschaft klar auf der Hand. Beim Internationalen Film- und Fernsehfestival Köln, kurz Cologne Conference, will man den weltweit wichtigsten Trends in Fernsehen und Film auf der Spur sein, und das heißt für den Bereich TV: Komplexe Serien mit vielschichtigen Erzähluniversen für ein anspruchsvolles Publikum, gerne auch mit gesellschaftlich brisanten Themen.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -

Es ist schon irritierend, wenn eine Kunstmesse, die sich explizit außerhalb des kommerziellen Kunstbetriebes verortet, ihren Katalog ausgerechnet mit dem Konterfei der Kultursenatorin schmückt. Auf dem Cover wohlgemerkt und seitengroß.
Blanke Ironie oder untertänigster Dank an Barbara Kisseler für die großzügige Förderung? Im Zweifel beides! Bei P/ART, der Producers Artfair, die noch bis zum 27. September im ehemaligen Bille-Kraftwerk in Hamburg-Hammerbrook stattfindet, sind Gedankenkapriolen und „Steine des Anstoßes“ ausdrücklich gewollt.
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- Geschrieben von: Anna Grillet -

Wer kennt es nicht jenes weltberühmte Schwarzweißfoto vom regennassen Times Square: James Dean, den Mantelkragen hochgeschlagen, die Zigarette lässig im Mundwinkel, die Hände tief in den Taschen vergraben. Regisseur Anton Corbijn erzählt, wie dieses Bild entstand. Sein neuer Film „Life” ist das Porträt einer ungewöhnlichen Freundschaft. Ästhetisch virtuos inszeniert, klug, melancholisch, ein wenig ironisch, von frappierender, fragiler Schönheit.
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- Geschrieben von: Hans-Juergen Fink -

Neustart in der Hamburgischen Staatsoper
„Weine nicht, singe“, uraufgeführt am Sonntag in der Opera stabile, ist eine Parabel von universeller Geltung, der sich niemand in dem kleinen Raum der Experimentierbühne entziehen kann. Der Text von Dea Loher, die Musik von Michael Wertmüller und das Spiel der Akteure gehen unter die Haut. Ein packendes Stück zeitgenössisches Musiktheater.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -

Blau gegen Orange, Rot gegen Grün, Ocker gegen Rosé, Schwarz gegen Weiß. In den Hamburger Deichtorhallen sind derzeit riesige monochrome Farbflächen zu bestaunen, die mit geradezu körperlicher Wucht auf den Besucher einwirken: Die geometrischen Wandmalereien von Günther Förg (1952-2013) verwandeln die Nordhalle in energetisch aufgeladene Kraftfelder, die an Größe und Intensität bislang wohl einmalig sind.
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- Geschrieben von: Hans-Juergen Fink -

Neustart in der Hamburgischen Staatsoper
Großer Startschuss auf der großen Bühne der Hamburgischen Staatsoper: Der neue Generalmusikdirektor Kent Nagano dirigierte Hector Berlioz’ „Les Troyens“, Regie: Michael Thalheimer. Eine selten gespielte Grand Opéra, die alle Beteiligten heftig fordert und drei Jahre Vorbereitung bedurfte. Die erste Premiere der Ära Georges Delnon/Kent Nagano konnte noch nicht in allen Punkten überzeugen.
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- Geschrieben von: Hans-Juergen Fink -

Neustart in der Hamburgischen Staatsoper
Was für ein wundervoller, poetischer, skurriler, großartiger Christoph-Marthaler-Abend zum Start der Ära Georges Delnon/Kent Nagano in der Hamburgischen Staatsoper!
