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Kolumne CDs KlassikKompass

  • Nuno Côrte-Real & Berliner Sinfoniker: Blood
  • Clemens Christian Poetzsch: Nocturnes
  • „Elevation“ – ein Instrument erhebt Anspruch
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  • Francesco Piemontesi: Brahms – die nächste Runde
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Klassik Musik – wissen was zu hören lohnt

CDs KlassikKompass

Wahlverwandtschaft – Franz Schubert

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Geschrieben von: Frank-Peter Hansen - Dienstag, 10. September 2024 um 08:04 Uhr

Das Trio in Es-Dur für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 2, D 929 (op. 100) aus dem Jahr 1827 ist eines der letzten Werke Schuberts und, was alsbald seine Erläuterung erfahren soll, meines Erachtens eine musikalische Danksagung an Schuberts großes Vorbild, also an den verehrten Meister Ludwig van Beethoven, der im selben Jahr verstorben ist.

 

Die relativ lange Dauer (Gesamtspielzeit ca. 45 Minuten) des ersten Allegro-Satzes und des Allegro moderato überschriebenen vierten Satzes, der hochdramatisch, von einer ins Unheimliche umschlagenden Expressivität, dabei aber auch überaus zart und besänftigend ist, ist, unter dem formalen Gesichtspunkt, immerhin auffällig. Dabei handelt es sich bei dem finalen Satz um eine Art zusammenfassenden Nachklang der vorangegangenen drei Sätze.

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CDs KlassikKompass

Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Christian Bach: Opus V

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Geschrieben von: Redaktion - Mittwoch, 21. August 2024 um 08:02 Uhr

Bereits im Alter von sieben Jahren ist bei Ines Moreno Uncilla die Liebe zum Cembalo entbrannt. Aus der Liebe ist eine Berufung geworden und nun widmet sich die spanische Musikerin der langen Tradition des Cembalos in all ihren Facetten.

Dazu gehört spanische Cembalomusik aller Jahrhunderte ebenso wie Musik der Klassik. Die hat sie auf ihrer neuesten CD mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Christian Bach entdeckt – auf das auch bei ihren Zuhörern die Liebe zum Cembalo entfacht werde. Die Chancen dafür stehen gut, so glutvoll und gleichzeitig sensibel interpretiert hört man diese Musik selten.

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CDs KlassikKompass

Cellokonzerte von Anton Kraft und C.P.E. Bach

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Geschrieben von: Redaktion - Montag, 12. August 2024 um 08:08 Uhr

Vom galanten Stil bis zur Revolutionszeit: Ein halbes Jahrhundert Cellokonzert-Geschichte auf einem Album! Nach der preisgekrönten ersten Aufnahme mit Musik von C.P.E. Bach lassen uns Jean-Guihen Queyras, Riccardo Minasi und das Ensemble Resonanz die emotionale Tiefe von Anton Kraft hautnah spüren und würdigen die transzendente Virtuosität dieses völlig zu Unrecht verkannten Musikers und Komponisten.

 

Außergewöhnliche Spielfreude, künstlerische Qualität und Freude am Kontrast prägen die künstlerische Zusammenarbeit des Dirigenten Riccardo Minasi mit dem Hamburger Ensemble Resonanz.

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CDs KlassikKompass

Musikalischer Magnetismus

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Geschrieben von: Redaktion - Dienstag, 06. August 2024 um 08:02 Uhr

Die Anziehungskraft der neusten Komposition von Christian Jost konnten sie nicht widerstehen. Und so haben der Trompeter Simon Höfele, der Pianist Frank Dupree und der Multipercussionist Christoph Sietzen zusammen „Pieces of a Dream“ eingespielt.

Das gleichnamige Album wird am 09. August 2024 veröffentlicht.

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CDs KlassikKompass

Schubert – Silver-Garburg Piano Duo

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Geschrieben von: Redaktion - Freitag, 26. Juli 2024 um 08:01 Uhr

Nach 20 Jahren des Zusammenspiels haben sich Sivan Silver und Gil Garburg an der Spitze der Musikwelt etabliert. Nun widmet sich das Klavierduo dem Komponisten, mit dem für beide alles begann: Franz Schubert.

 

„Das erste Stück für Klavier zu vier Händen, das wir je zusammengespielt haben, war die allseits geliebte Fantasie f-Moll“ berichtet Gil Garburg. Er und seine Partnerin Silvan Silver Garburg sind seit ihrem gemeinsamen Klavierstudium in Israel und Hannover ein Paar. Schon zu Studienzeiten traten sie als Klavierduo auf. Inzwischen leben sie mit ihrem gemeinsamen Sohn in Berlin und können auf eine Reihe von eindrucksvollen Aufnahmen in ihrer Diskografie zurückblicken.

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CDs KlassikKompass

Ekstase. Pablo de Sarasate und die Carmen Fantasie

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Geschrieben von: Frank-Peter Hansen - Dienstag, 23. Juli 2024 um 08:05 Uhr

Die Carmen Fantasie von Pablo de Sarasate (1844–1908) mit der Violinistin Hilary Hahn und dem hr-Sinfonieorchester unter der musikalischen Leitung von Andrés Orozco-Estrada.

 

Wäre Nietzsche diese rein instrumentale Carmen-Fantasie zu Ohren gekommen, läge man vermutlich mit der Mutmaßung nicht allzu falsch, dass seine Begeisterung für Georges Bizets Carmen tatsächlich hätte ernst gemeint gewesen sein können.

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CDs KlassikKompass

Original oder Fälschung? Mozart – Violinkonzert Nr. 7 in D-Dur

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Geschrieben von: Frank-Peter Hansen - Montag, 08. Juli 2024 um 08:08 Uhr

„Sieh Lieber, was doch alles schreibens anfang und Ende ist die Reproduktion der Welt um mich, durch die innre Welt die alles packt, verbindet, neuschafft, knetet und in eigner Form, Manier, wieder hinstellt, das bleibt ewig Geheimniss Gott sey Danck, das ich auch nicht offenbaren will den Gaffern u. Schwäzern.“ (Goethe an Jacobi, am 21. August 1774)

 

Auch wenn es zweifelhaft ist, ob dieses Violinkonzert Nr. 7 in D-Dur KV 271a aus dem Jahr 1777 mit seinen Allegro maestoso, Andante und Rondo. Allegro überschriebenen drei Sätzen tatsächlich ein Werk Mozarts ist – die Fachwelt neigt in der Summe zur Skepsis –, schwimme ich trotzdem und eventuell auch nur vielleicht gegen den Strom, wenn ich die Position vertrete, dass dieses Werk für das Komponieren des musikalischen Grenzgängers aus Salzburg charakteristisch ist.

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CDs KlassikKompass

Gundaris Pone: Portraits

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Geschrieben von: Claus Friede - Donnerstag, 20. Juni 2024 um 08:03 Uhr

Es gibt Komponisten von lokaler Bedeutung, und es gibt Komponisten von globaler Tragweite – Gundaris Pone (1932–1994) gehört zu letzteren. Er gehört zweifellos zu den interessantesten und wichtigsten Figuren der lettischen Musik – ein Mann, der einen Platz in der Geschichte verdient hat.

 

Wenn wir den in Riga geborenen Gundaris Pone mit der Realität der Neuen Musik und der Gegenwart in Verbindung bringen, stellen wir fest, dass sein Werk frisch, aktuell und relevant klingt.

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CDs KlassikKompass

Die tiefen Blicke – Dmitri Shostakovichs Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 77

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Geschrieben von: Frank-Peter Hansen - Dienstag, 11. Juni 2024 um 08:07 Uhr

„Was die großen Komponisten der Wiener Schule von Haydn bis Schubert wollten, eine Musik, die ganz und gar in sich gefügt, ganz richtig, ganz verbindlich und doch in jedem Augenblick Subjekt, eigentlich befreite Menschheit ist, hat bis heute noch nicht seine Stimme finden können.

Dennoch bleibt sie aufgegeben als Vorwegnahme des Bildes einer Gesellschaft, in der wahrhaft das Gesamtinteresse, mit dem aller Einzelnen koinzidierte, in der es keine Gewalt und Unterdrückung mehr gäbe (was offenbar in keiner der bestehenden der Fall ist, F.-P.H.).

Musik, welche Versöhnung meint, ist am empfindlichsten gegen deren Schein: das zeigen die Artistennerven an, wenn sie Kitsch registrieren. Erheischt wäre nicht das Friedliche über den Gegensätzen, sondern die reine, kompromisslose Darstellung des absoluten Gegensatzes selber.“ (Theodor W. Adorno, Klassik, Romantik, Neue Musik, in: Nervenpunkte der neuen Musik, S. 27ff.)

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Francesco Crosara: Circular Motion

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Geschrieben von: Claus Friede - Donnerstag, 06. Juni 2024 um 08:02 Uhr

Der in Seattle lebende italienische Pianist und Komponist Francesco Crosara hat zehn seiner Kompositionen aus den letzten 40 Jahren ausgewählt, um die Verbindung zwischen den frühen Werken mit ihrer Einfachheit und jugendlichen Anziehungskraft und den späteren Werken, in denen er reichere harmonische Strukturen und Möglichkeiten zum Ausdruck brachte, hervorzuheben.

 

Die Einflüsse seiner frühen Mentoren Chick Corea, Herbie Hancock und Dizzy Gillespie sowie die in seiner Geburtsstadt Mailand und der Stadt seines Aufwachsens, Rom, seines Umzugs in die USA und seines Studiums ab 1981 an der University of Southern California sind dabei stets präsent.

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CDs KlassikKompass

Ensemble 1700, Dorothee Oberlinger: „L’Huomo“

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Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 05. Juni 2024 um 08:02 Uhr

Dorothee Oberlinger und das Ensemble 1700 präsentiert mit „L’Huomo“ eine weitere Opernentdeckung. Anfang Mai wurde die „Barockoper mit fürstlicher Ironie“ im Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth vorgestellt.

In den letzten Jahren holte Dorothee Oberlinger mit beeindruckender Regelmäßigkeit und stets preiswürdig vergessene Opernperlen des Barocks wieder ans Tageslicht.

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CDs KlassikKompass

Tausendundeine Nacht. Ottorino Respighis „Concerto greogoriano”

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Geschrieben von: Frank-Peter Hansen - Freitag, 31. Mai 2024 um 08:01 Uhr

Der Mittelweg ist „der einzige, der nicht nach Rom führt“. Komponisten, „wenn sie die Technik, Musik mit reichstem Inhalt zu erfüllen, in einer Richtung ausgebildet haben, (müssen) es in der nächsten tun (will heißen, dass, im Idealfall, „jedes der Momente des Tonsatzes – Melodie, Kontrapunkt, Harmonik und Rhythmus – mit allen anderen untrennbar zusammenhängt und erst in den mannigfachen Relationen, in denen es erscheint, zu dem wird, was es ist“), und schließlich in allen Richtungen, in die sich Musik erstreckt“.

(Arnold Schönberg, Style and Idea; zitiert nach: Carl Dahlhaus, Musikästhetik; darin: Kriterien, S. 137)

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CDs KlassikKompass

Gustav Mahler: Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 28. Mai 2024 um 08:03 Uhr

Gustav Mahler beschäftigte sich immer wieder mit der volkstümlichen Sagenwelt von „Des Knaben Wunderhorn“, einer Sammlung von Gedichten, die fast hundert Jahre zuvor von Clemens Brentano (1778–1842) und Achim von Arnim (1781–1831) veröffentlicht worden war.

Hier wird in den insgesamt 24 Texten von idyllischen Frühlingsfreuden, Blumen und Vögeln und von einer Welt erzählt, die frei von allen Sorgen ist. Und dennoch: Die Lieder gehören wohl zum Abgründigsten, was je für Gesangsstimmen geschrieben wurde.

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CDs KlassikKompass

Judith Jáuregui: Homeland

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Geschrieben von: Redaktion - Dienstag, 14. Mai 2024 um 08:04 Uhr

Heimat ist mehr als der Geburtsort, Heimat ist eine tiefe emotionale Bindung. Zwischen einem Menschen und seinem Land, seiner Kultur und seiner Natur.

 

Als die Komponisten Edvard Grieg (1843–1907) und Manuel de Falla (1876–1946) begannen, ihrer kulturellen Heimat auf den Grund zu gehen, fanden sie zu ihrer eigenen kompositorischen Sprache, für die sie heute berühmt sind. Judith Jáuregui, eine der renommiertesten spanischen Pianistinnen unserer Zeit, vereint in ihrem siebten Album mit dem Titel „Homeland“ zwei der größten Werke beider Komponisten: Griegs Klavierkonzert und de Fallas „Noches en los Jardines de España“, aufgenommen zusammen mit dem Orquesta Sinfónica de Castilla y León und dem Dirigenten Kaspar Zehnder.

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