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Jazz – wissen was zu hören lohnt

CDs JazzMe

Max Raabe: Eine Nacht in Berlin

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Geschrieben von: Sabine Meinert  -  Freitag, den 06. Februar 2015 um 14:11 Uhr
Max Raabe: Eine Nacht in Berlin

Kein anderer als Max Raabe knödelt so hingebungsvoll und gekonnt-altmodisch herzzerreißende Melodien aus den 20ern und 30ern des vorigen Jahrhunderts über Kakteen, zu lange Röcke, unwillige Liebhaber oder Badewannenkapitäne.
Die CD und DVD, die nun vorliegen, zeigen ihn und – wie immer – das Palast Orchester beim Zelebrieren einer Nacht in Berlin. Eingeleitet durch ein stilechtes Fahrrad-Solo des Herrn Raabe hin zum Admiralspalast, wo die Party im passenden Ambiente und mit teils angemessen gekleideten Publikum startet. Deshalb schnell das Eisbärenfell vor den DVD-Recorder gezogen und reingeschaltet.
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Chris Gall – Piano Solo

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Freitag, den 30. Januar 2015 um 12:04 Uhr
Chris Gall – Piano Solo (c) Mike Meyer

Chris Gall ist ein deutscher Pianist, aus Bad Aibling, Jahrgang 1975, mit einer fundierten Klassik- und Jazz-Ausbildung am renommierten Berklee College of Music in Boston.
Sein Spiel, seine Arrangements und seine Kompositionen sind gekennzeichnet von genreübergreifenden Elementen: Er ist zwar im Jazz zuhause, aber Klassik, Minimal Music, Tango und Indie-Rock sind wichtige musikalische Energiequellen.
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Julia Biel: Love Letters and Other Missiles

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Geschrieben von: Sabine Meinert  -  Donnerstag, den 22. Januar 2015 um 13:05 Uhr
Julia Biel: Love Letters and Other Missiles

Schon bevor die neue Silberscheibe von Julia Biel von meinem CD-Player eingesogen wurde, hatte ich von ihrem mehrfachen Auftauchen in der Playlist der Jamie-Cullum-Show bei der BBC gehört.
Rezensoren stellten die 34-Jährige zudem bereits in das Umfeld von Nina Simone mit aparten Beimischungen von Klängen à la Radiohead, Billie Holiday und Björk. Von der „besten britischen Sängerin seit einer Ewigkeit“ rauschte es gar im britischen Blätterwald. Meine Erwartungen für „Love letters and other missiles“ waren entsprechend hoch.
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Caroll Vanwelden sings Shakespeare Sonnets 2

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Freitag, den 02. Januar 2015 um 14:03 Uhr
Caroll Vanwelden sings Shakespeare Sonnets 2

Ihre Stimme passt zum Jazz wie „Romeo und Julia“ zu William Shakespeare. Variabel in Bestimmtheit und leichtfüßiger Gelassenheit in luftpressender Härte und gehauter Zuneigung. Die Dramatik gehört dem musikalischen Moment in seiner textlichen Übersetzung. Sie schafft auch jene heutigen Gefühlswelten zum klingen zu bringen, die Worte allein nicht mehr schaffen.
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Bill Frisell: Guitar in the Space Age!

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(158 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Sven Sorgenfrey  -  Freitag, den 26. Dezember 2014 um 14:21 Uhr
Bill Frisell: Guitar in the Space Age! Foto Paul Moore

Alte Männer, die ihre Vergangenheit besuchen, werden ja gern mal sentimental. Schlimmer noch: Jazzer haben allgemein eine ausgeprägte Neigung, sehr sentimental zu werden.
Doch keine Sorge: Bill Frisell wäre nicht Bill Frisell, wenn bei seinem Trip in seine Jugend nicht eine gehörige Portion Selbstironie mitschwingen würde.
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Nils Landgren: Christmas with my friends

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Montag, den 01. Dezember 2014 um 16:40 Uhr
Nils Landgren Christmas

Begonnen hat alles 2005 mit einem heimeligen Weihnachtskonzert in der mittelalterlichen Odensala-Kirche in Nils Landgrens schwedischer Heimat. Das Ereignis ist auf DVD festgehalten („Christmas Concert with my friends“), sie erschien wie die CD 2006 zur ersten Tour – jedes Konzert eine besinnliche Fermate im hektischen Weihnachtstrubel und weihnachtliche Musik, die nicht auf süßlichen Xmas-Kitsch setzte, sondern auf feinen, leisen Kammer-Jazz.
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Jean-Marie Machado: Media Luz

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Geschrieben von: Sven Sorgenfrey  -  Freitag, den 21. November 2014 um 15:34 Uhr
Jean-Marie Machado

Jean-Marie Machado, Wahlfranzose mit portugiesisch-italienischen Wurzeln, gehört zu denjenigen Musikern, die verschiedene Genres zu einem einzigartigen Personalstil verschmelzen. Als Pianist hat er sich zunächst in diversen Jazzformationen bewährt. Seit einigen Jahren bezieht er sich stärker auf andere musikalische Traditionen.
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Jacob Karlzon: "Shine"

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Geschrieben von: Sven Sorgenfrey  -  Freitag, den 07. November 2014 um 15:31 Uhr
Jacob Karlzon

Da geht die Sonne auf: Es rappelt ein wenig, ein paar einleitende Akkorde und schon gehts los; in Musik gegossene Lichtreflexionen, ein einziges Glitzern wie Sonne auf gekräuseltem Wasser. Karlzon lässt perlen – ein bisschen wie Lyle Mays. Das Stück liegt in Sound, Stimmung und Charakter sehr nahe an den Klassikern der Pat Metheny Group. Man erwartet jeden Moment das notorische Gitarrensynthesizer-Quaken des blauweißgeringelten Grinsemanns.
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Tom Gaebel: So Good To Be Me

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Geschrieben von: Willy Theobald  -  Donnerstag, den 30. Oktober 2014 um 14:15 Uhr
Tom Gaebel: So Good To Be Me

Als ich Tom Gaebel zum ersten Mal hörte, war ich schwer beeindruckt: Der singt ja wie Sinatra – ist aber nicht Sinatra. Soweit, so gut. Aber was soll ich mit Sinatra-Songs von Gaebel wenn ich jede Menge Sinatra-Platten habe? Okay, live ist das etwas anderes: Sinatra ist tot – Gaebel lebt.
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Annie Lennox: Nostalgia

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Geschrieben von: Sabine Meinert  -  Montag, den 27. Oktober 2014 um 15:28 Uhr

Annie Lennox: Nostalgia

Unverkennbar – das ist sie! Auch wenn der erste Titel sich erstmal aus leisem Tongemurmel empordrängeln muss. Wenn Annie Lennox’ Stimme dann erklingt, ist nach wenigen Takten klar: Sie ist wieder da, einzigartig wie immer. Nach ihrem Weihnachtsalbum vor vier Jahren setzt sie nun auf das „Great American Songbook“, belebt Jazz und Blues der 30er und 40er. Sie hat sich 12 Titel von Größen wie Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Louis Armstrong oder Duke Ellington ausgesucht, die – zwar immer als Klassiker erkennbar – durch ihre Stimme und Interpretation einen neuen, coolen, modernen Touch bekommen.

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Till Brönner: The Movie Album

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Geschrieben von: Sabine Meinert  -  Freitag, den 17. Oktober 2014 um 14:31 Uhr

Till Brönner: The Movie Album

Momente, Szenen, Bewegendes einfangen – das will Till Brönner mit seiner neuen Veröffentlichung wieder einmal. Diesmal geht es darum, was rings um Filmhits aller Couleur in Erinnerung bleibt – bei jedem mit einem sehr eigenen Bild. Brönner geht es etwas leichter an als andere – geschmeidiger, ruhiger, auf keinen Fall aber weniger emotional. Dramaturgisch genau stellt er einen Filmsong hinter den anderen, klassische wie neuzeitlichere, mal mit Jazzband, mal mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Man meint, er male ein Bild.

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Maria Baptist - Self-Portrait

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Geschrieben von: Christoph Forsthoff  -  Mittwoch, den 24. September 2014 um 14:23 Uhr
Maria Baptist - Self-Portrait

Riskant, solch ein musikalisches Selbst-Portrait. Natürlich gibt jeder (wahre) Künstler mit seinem Werk ein Stück seiner Seele preis, doch wer gleich einem ganzen Album den Titel „Self-Portrait“ verpasst, der weckt beim Zuhörer nicht nur Neugier, sondern auch Erwartungen. An eine vielfältige Musiker-Persönlichkeit und eine ganz eigene Note, an Erkundungen, ja Offenbarungen des musikalischen Ichs – gerade im Jazz.
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Justin Clark: Permanent Transience

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Geschrieben von: Sven Sorgenfrey  -  Dienstag, den 16. September 2014 um 13:55 Uhr
Justin Clark: Permanent Transience

Der US-Amerikaner Justin Clark hat sich für ein Instrument entschieden, das bei den meisten von uns wohl nicht in den Top 30 landet, wenn es um die musikalische Erziehung der Kinder geht: die Bassposaune. Das hat – im scharfen Kontrast beispielsweise zur Trompete – den Vorteil, dass er nicht auf einen bestimmten Stil oder ein übermächtiges Vorbild festgelegt ist. So hat Clark zunächst eine steile Karriere als Orchestermusiker, Solist und Lehrstuhlinhaber in der klassischen Musiksparte hingelegt.
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Atavistic Music: Extreme Jazz

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Geschrieben von: Christoph Forsthoff  -  Freitag, den 12. September 2014 um 16:16 Uhr
Atavistic Music: Extreme Jazz

Nein, den gern bemühten Vergleich mit Lang Lang mag Yojo gar nicht. Zu Recht, denn dieser Pianist kennt keine Genregrenzen! Und wenn sich hier mit Alexander Suleiman noch ein Cellist an seine Seite gesellt, der das Saiten-Abenteuer liebt, gibt das im Ergebnis einen ebenso wilden wie intelligenten Ritt durch die Tonräume.
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