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Hamburger Architektur Sommer 2019

Architektur
AURA - ein Lichtkunstwerk in Hamburgs Übersee-Quartier - Till Nowak

Die Lichtinstallation AURA des Künstlers Till Nowak besteht aus zwölf großen Glasquadern, die sich wie Stützpfeiler architektonisch in einen Arkadengang entlang der Osakaallee in Hamburgs HafenCity reihen.
Das Werk ist in die Architektur in einer geradezu natürlichen Weise integriert – Ort und Kunstwerk gehen eine Symbiose ein. Die Osakaallee bildet die östliche Begrenzung des Übersee-Quartiers.
Ab Dämmerung befindet sich AURA zunächst im Ruhezustand, in einer gleichbleibenden Atmosphäre sanften Lichts. Die Glasquader reagieren allerdings wie von unsichtbarer Hand gesteuert, sobald Bewegung in ihrem unmittelbaren Umfeld stattfindet: vorbeigehende Spaziergänger, Radfahrer, Skater oder Busse. Nähert sich der Besucher an eines der Glasobjekte an, wird dieses aktiviert und leuchtet in unterschiedlichen Farbnuancen auf. Farbigkeit und Intension des Lichts verändern sich für einen zeitlich bestimmten Moment, bevor der Ruhemodus wieder eintritt. Jeder trägt durch die Bewegung seinen Lichtschein mit sich, während er die Arkaden entlang geht oder fährt.

 
Architektur
Zaha Hadid Parametric Tower

Nichts Geringeres als einen „epochalen Paradigmenwechsel in der Architektur“ postulierte Patrik Schumacher, Geschäftspartner der Pritzker-Preisträgerin Zaha Hadid.
Im Rahmen seines Vortrages, der als Vernissage-Auftakt am 7. Juni in der Akademie der Freien Künste stattfand wurde eine Ausstellung im Rahmen des hamburger Architektur Sommers eröffnet. Über die Innovationskraft der parametrischen Architektur kann sich nun bis zum 25. Juli 2012 jeder anhand der ausgestellten Arbeiten im AIT-ArchitekturSalon selbst ein Urteil bilden.

 
Architektur
Carl Ludwig Wimmel - Millerntor

Carl Ludwig Wimmel prägte Anfang des 19. Jahrhunderts als Architekt, Stadtplaner und erster Baudirektor Hamburgs über 30 Jahre das Stadtbild der Freien und Hansestadt.
Viele seiner öffentlichen Bauwerke sind dem Großen Brand von 1842 zum Opfer gefallen. Sie sind im Zuge einer Modernisierung abgerissen oder im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Nur wenige Bauten haben die Wirren der Zeit überdauert und sind heute noch präsent: die St. Pauli-Kirche, einige Wohnhäuser in der Esplanade, die Millerntorwache, das Allgemeine Krankenhaus St. Georg sowie die Börse.

 
Architektur
HafenCity, Baakenhafen und ein Gespräch mit Günter Wilkens

Bagger, Kräne, Container, Schutt. Am Nordufer des Baakenhafens bleibt derzeit kaum jemand stehen, um das Panorama zu genießen.

Laut ist es hier. Der Verkehr rauscht über die Versmannstraße, die links und rechts von Sandhaufen gesäumt ist. Die Erdarbeiten für die Brücke zur gegenüberliegenden Kaianlage haben schon begonnen. Über einen Kilometer lang ist diese Landzunge, die als Umschlagplatz längst ausgedient hat. Stromaufwärts reicht der Blick bis zu den Elbbrücken, stromabwärts bis zur Köhlbrandbrücke. Bald wird man hier auf eine grüne Oase mitten im Wasser schauen, die den Lärm vielleicht vergessen lässt: Die künstliche Spiel- und Freizeitinsel der Berliner Landschaftsarchitekten Loidl ist der Clou des neuen Baakenhafens, mit dem die Hansestadt Hamburg 2013 den zweiten Abschnitt ihres gigantischen Stadtentwicklungsprojektes in Angriff nimmt: Die HafenCity Ost.
5.000 Menschen sollen in dem Quartier einmal leben, das entspricht der Einwohnerzahl von Büsum oder Tönning.

 
Architektur
Endlich wieder Hamburger Architektur Sommer

Mit staatlichen Förderungen sieht es zwar mau aus, der Enthusiasmus ist dafür umso größer: Jörn Walter, Hamburgs Oberbaudirektor, ließ im Bahrenfelder Phoenixhof keinen Zweifel daran, wie wichtig der Hamburger Architektur Sommer für die wachsende Hansestadt ist.
Mit einem mitreißenden Diskurs zum diesjährigen Motto „Vor Ort – Aneignung und Teilnahme" eröffnete Jörn Walter – gemeinsam mit Jutta Blankau, der Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, sowie Architekt Bernhard Wiking – den nunmehr siebten Veranstaltungsmarathon, der bis Ende August mehr als 250 Ausstellungen, Aktionen, Filmvorführungen, Symposien, Vorträge, Diskussionen und Workshops rund um Architektur und Stadtentwicklung umfasst.

 
Architektur
Baumeister der Revolution - Berlin

Die Ausstellung „Baumeister der Revolution. Sowjetische Kunst und Architektur 1915-1935“ im Berliner Martin-Gropius-Bau erzählt die Geschichte vom jähen Ende der russischen Avantgarde und zeigt in ernüchternden Fotografien die architektonischen Überreste des einstigen Aufbruchs in Kunst und Gesellschaft.
Wie eine zum Himmel geballte Faust hebt sich Wladimir Tatlins tollkühner Entwurf für das Hauptquartier der Kommunistischen Internationale von 1919 den Besuchern zum Eingang der Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau entgegen. Auch wenn es sich nur um ein knapp zwei Meter hohes Modell handelt, vermittelt die Konstruktion aus Stahl und Glas eindringlich, mit welchen Ambitionen und welchem Übermut die künstlerische Avantgarde der 1920er-Jahre den Umbruch der russischen Gesellschaft begleitete.

 
Architektur
Schauraum Bischofsturm - das älteste Steinhaus Hamburgs

Seit Generationen werden die Hamburger als „Pfeffersäcke“ gescholten, dabei gibt es keine Stadt in Deutschland, die es in Punkto Bürgersinn mit den Hanseaten aufnehmen könnte.
Schließlich ist Hamburg „Stifterhauptstadt“ - mehr als tausend Stiftungen für Bildung, Kunst und Kultur sind zwischen Alster und Elbe ansässig und die Reihe großzügiger Unternehmerpersönlichkeiten ist lang: Kurt A. Körber ließ die Deichtorhallen zum Kunstzentrum umbauen. Helmut und Hannelore Greve schenkten der Stadt einen Universitätsanbau und Verleger Gerd Bucerius das Kunstforum am Rathausmarkt. Keine Stiftung, aber eine ganz ungewöhnliche Partnerschaft zwischen einem Unternehmer und dem Archäologischen Museum ist im Falle der „Bischofsburg“ zustande gekommen.

 
Architektur
Georgio Gullotta Architekten: Schanzen-Höfe

Jahrzehntelang waren die alten Viehhallen an der Sternschanze ein blinder Fleck auf dem Stadtplan, ausgeklammert, umfahren, verdrängt.
Doch dann entdeckte der Architekt Giorgio Gullotta die Industriebrache des Fleischgroßmarkts Hamburg und entwickelte seine Vision: Ein neues Quartier im Herzen der Stadt, mit guter Küche, zwei großzügigen Innenhöfen und lichtdurchfluteten Räumen für Kreative aller Art. Einen zugkräftigen Mieter hatte er bereits an der Hand. TV-Koch Tim Mälzer und sein Partner Patrick Rüther suchten einen neuen Standort für ihr Restaurant. Die im Juli 2009 eröffnete „Bullerei“ samt Bistro „Déli“ schafften auf Anhieb den schwierigen Spagat zwischen Schanzenfreaks und Feinschmeckern. Nicht nur, weil die Preise stimmen – hier stimmt die Philosophie, in der Gastronomie wie in der Gestaltung. Die Kombination aus historischer Industriestruktur und moderner Architektursprache präsentiert sich im Kopfbau der Hallen so unprätentiös und selbstverständlich wie im gesamten Backsteinkomplex. Kurz gesagt: Die Schanzen-Höfe sind ein echter Gewinn für das Viertel – und werden selbst von den Anliegern akzeptiert.

 
Architektur
Studio Andreas Heller: Albert-Schweitzer-Schule in Klein Borstel

Sie war schon immer eine Ausnahmeerscheinung unter den Lehranstalten der Stadt - und das nicht nur wegen ihres dörflichen Charakters.
Die Albert-Schweitzer-Schule in Klein Borstel ist Hamburgs einzige staatliche Schule mit einer ganzheitlichen Ausrichtung. Im Sinne der Waldorfpädagogik wird hier seit 1950 mit „Kopf, Herz und Hand“ gelernt. Sitzenbleiben gibt es an dieser Gesamtschule bis Klasse 10 nicht, dafür umso mehr Musik, Theater und soziales Engagement. Mit dem Neubau von Andreas Heller kommt das besondere pädagogische Profil der Schule nun endlich auch in der Architektur zum Ausdruck.

 
Architektur
SEHW Architekten: Bürohaus an der Großen Elbstraße

Wir können auch anders. Frei nach Filmemacher Detlef Buck entwarfen SEHW Architekten Hamburgs erstes Edelstahlhaus als Gegenposition zur Backstein-Gigantomanie am Elbufer.
Das Domizil der Reederei MACS in der Großen Elbstraße 138 präsentiert sich puristisch elegant und wohltuend zurückhaltend. Maritime Bilderbwurden in den vergangenen Jahren zwar schon zur Genüge strapaziert, doch eines sei an dieser Stelle noch erlaubt: Endlich mal eine Jacht unter all den dicken Pötten entlang der Wasserkante.

 
Architektur
Der Naumburger Meister – ein Phantom der Kunstgeschichte

Die kleine Stadt Naumburg im Süden von Sachsen-Anhalt lockt mit einer spektakulären Ausstellung „Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen“.
Auf einer Ausstellungsfläche von 2.500 Quadratmetern werden etwa 800 Exponate davon 300 Leihgaben präsentiert. Zentraler Mittelpunkt ist der Dom St. Peter und St. Paul mit der Marienkirche und der Domklausur. Das Schlösschen am Markt, das Stadtmuseum Hohe Lilie, die Johannes- und Aegidienkapelle sowie der rekultivierte Domgarten komplettieren die Ausstellung thematisch. Wer war dieser Meister, der Mitte des 13. Jahrhunderts die Bildhauerkunst revolutionierte? Dieser Frage versucht die Ausstellung anhand detaillierter Beispiele nachzugehen.

 
Architektur
Snøhetta: Architektur – Landschaft - Interieur

Snøhetta heißt einer der höchsten Berge Norwegens. Majestätisch, meist mit weißer Schneekrone bedeckt, ragt er solitär aus der Landschaft Opplands, im Zentrum des Landes.
Eine bizarr aufgebrochene Felsformation an einer der Flanken gibt dem einfach zu besteigenden Berg seine individuelle Gestalt. Aber was hat ein Berg mit Architektur zu tun? Gar nichts und sehr viel zugleich. Ein norwegisches Architekturbüro bedient sich seines Namens. Eigentlich das norwegische Architekturbüro: innovativ, ideenreich, unverwechselbar, erfolgreich und irgendwie auch majestätisch.

 
Architektur
Reihenhäuser - Idylle, Klischee und Lebensform

„Hasenstall“. „Gartenzwergghetto“. „Brutstätte der Langeweile“. Keine andere Wohnform in Deutschland wird so verhöhnt wie das Reihenhaus.

Doch gelten die stereotypen Bauten zu Recht als Inbegriff des Kleinbürger-Klischees? Der Bildband „In deutschen Reihenhäusern“, sowie eine Ausstellung im Hamburger Völkerkundemuseum geben darüber Auskunft.

 
Architektur
Franz Prey - Ein Architekt und Musiker

Der Architekt Franz Prey hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Bauen in Südtirol wesentlich mitgeprägt und beeinflusst. Er verstarb im 90. Lebensjahr vor wenigen Tagen in Südtirol.
Franz Prey wird 1921 im Südtiroler Innichen im Pustertal geboren. Sein Vater Franz Prey hat mehrere Jahre bei den Vereinigten Werkstätten in München gearbeitet, bevor er seine eigene Tischlerei in Innichen gründet. Sohn Franz legt 1941 an der HTL für Hochbau in Innsbruck die Reifeprüfung ab. Nach dem Kriegsdienst setzt er sein Studium an den Technischen Hochschulen von Wien und Venedig fort. Ausgedehnte Reisen, speziell in Nordeuropa, beeinflussen seine spätere architektonische Arbeit. In der Architektur und Landschaft Schwedens, Finnlands und Dänemarks findet er seine Inspiration.

 

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