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Kultur Blog

Festivals, Medien & TV

Das 7. Zebra Poetry Film Festival – Über die Dichtkunst im Kurzfilms

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 27. Oktober 2014 um 08:25 Uhr
ZPFF The Masters Revenge

Zum siebten Mal startete das ZEBRA Poetry Film Festival in Berlin vom 16. bis 19. Oktober 2014.
Das alle zwei Jahre stattfindende Filmfestival der Dichtkunst wird von der Literaturwerkstatt Berlin durchgeführt und genießt mittlerweile einen guten internationalen Ruf. Das zeigt sich nicht allein an der Auswahl der Bewerber, sondern auch daran, dass das „Zebra“ als Gast auf anderen Festivals eingeladen wird und sich dort großer Beliebtheit erfreut. Und dies zu Recht!

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Musik

20 Jahre Internationales Opernstudio in Hamburg

Details
Geschrieben von: Alexander Winterson - Freitag, 24. Oktober 2014 um 12:41 Uhr
20 Jahre Internationales Opernstudio in Hamburg Foto JKipping

Was ist die spezifische Aufgabe eines Internationalen Opernstudios?
Es sollte jungen Opernsängern als Initialzündung für ihre berufliche Laufbahn dienen. Alle Aspekte der Arbeit am Musiktheater, vom Rollenstudium bis hin zur Aufführung – aber auch Meis­­ter­­kurse, Konzertauftritte und Wettbewerbe – sind Schritte auf dem Weg in dieses sehr besondere und he­rausfordernde Metier. Seit der Gründung des Internationalen Opernstudios in Hamburg 1994 ist es uns umfassend gelungen, junge Sängerinnen und Sänger zu diesem Ziel zu begleiten.

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Film

„Am Sonntag bist du tot”. Oder die Einsamkeit des Erlösers im 21. Jahrhundert

Details
Geschrieben von: Anna Grillet - Dienstag, 21. Oktober 2014 um 11:01 Uhr
„Am Sonntag bist du tot”. Oder die Einsamkeit des Erlösers im 21. Jahrhundert

Irland nach Wirtschaftskrise und Missbrauchsskandalen: John Michael McDonagh inszeniert seinen provokanten postmodernen Thriller als hintergründige Tragikomödie, die sich aber bald schon zum finster melancholischen Drama entwickelt.

Wie jeden Sonntag nimmt Father James (Brendan Gleeson) die Beichte ab. „Ich war sieben Jahre alt, als ich das erste Mal Sperma schmeckte”, der Mann, der da spricht, scheint kein reuiger Sünder, er will nicht Vergebung sondern Vergeltung. Fünf endlos lange Jahre hindurch wurde er von einem katholischen Geistlichen vergewaltigt. Wieder und wieder. Das Trauma hat er nie verwunden.

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Fotografie

Ara Güler – Das Auge Istanbuls

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Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 20. Oktober 2014 um 10:08 Uhr
Ara Güler – Das Auge Istanbuls

Dem türkisch-armenischen Fotografen Ara Güler (geb. 1928) widmet der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus in Berlin eine Retrospektive mit Werken aus den Jahren 1950 bis 2005.

Er ist einer der ganz großen Reportage-Fotografen unserer Zeit und einer der wenigen, der seine Heimatstadt Istanbul über einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren dokumentiert. Berühmt sind seine Serien von Schwarz-Weiß-Aufnahmen vom Leben in der Millionenmetropole am Bosporus. Wenn er die Stadt mit seiner Leica fotografiert, so lichtet er immer die Menschen ab: Pferdefuhrwerke auf Kopfsteinpflaster, das Treiben auf der Galata-Brücke, Fischer in ihren Booten vor der Stadtkulisse, Frauen beim Wasserholen, Straßenverkäufer in den engen Gassen Cihangirs, im Bezirk Beyoğlu, spielende Kinder in Fethiye, Männer, die Tee trinken oder beim andächtigen Gebet in einer der Moscheen knien.

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Kultur, Geschichte & Management

China unter Mao

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Geschrieben von: Stefan Dupke - Freitag, 17. Oktober 2014 um 10:00 Uhr
China unter Mao

Polit-Idol, Massenmörder oder Pop-Ikone: Das Übersee-Museum Bremen wagt mit einer großen Sonderausstellung eine Annäherung an das Phänomen Mao. 
Der Gründer des heutigen China hatte einen prägenden Einfluss innerhalb seines Landes und auf weltweite kommunistische Bewegungen in den 1960er- bis 1980er-Jahren. Gleichzeitig ist er für Gräueltaten sowie den Tod von Millionen Menschen verantwortlich und wird doch – im Gegensatz zu anderen Diktatoren – immer noch vielfach verehrt, von der Popkultur unkritisch ästhetisiert und als Souvenirkitsch bagatellisiert.

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Theater - Tanz

Varieté-Theater – oder die Aufhebung der Schwerkraft

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Donnerstag, 16. Oktober 2014 um 10:34 Uhr
Varieté-Theater – oder die Aufhebung der Schwerkraft

Ist der Zirkus die große Oper im Bereich der unterhaltenden Bühnenkunst, dann ist das Varieté heute so etwas wie das Kammerspiel dieser Sparte.
Es spielt sich in einem deutlich kleineren Rahmen ab, Artisten und Zuschauer sitzen näher beieinander, man kann genauer hinschauen. So wie im Hamburger Hansa-Theater. Das Haus am Steindamm, 1878 als Concert-Saal errichtet, wurde 1893 zum Varieté-Theater umgebaut – damals ein gewaltiges Haus mit 1.500 Sitzen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, teilweise zerbombt, öffnete es mit 330 Plätzen – Erlebnisgastronomie im liebenswert erhaltenen historischen Plüschrahmen bis heute, bei der man immer noch die Bedienung per Klingelschalter zum Minitischchen rufen kann.

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Film

„20.000 Days on Earth”. Das unwiderstehliche Universum des Nick Cave“

Details
Geschrieben von: Anna Grillet - Mittwoch, 15. Oktober 2014 um 10:24 Uhr
20.000 Days on Earth. Das unwiderstehliche Universum des Nick Cave

Ein Dokumentarfilm getarnt als bunt schillernder Neo-Noir. Oder umgekehrt?
Wahrlich ein Meisterwerk, in dem Wirklichkeit und Fiktion ständig die Rollen tauschen.

Es ist der 20.000ste Tag im Leben des legendären Rockpoeten: Er beginnt mit dem Wecker-Klingeln und endet mitten in seiner Seele. Die Regisseure Iain Forsyth und Jane Pollard entführen den Zuschauer auf eine atemberaubende audiovisuelle Exkursion durch Zeit und Raum. Unerbittlich tippt der australische Musiker auf seiner kleinen strahlend blauen Schreibmaschine vor sich hin.

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Bildende Kunst

Ólafur Elíasson – Riverbed

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 14. Oktober 2014 um 10:05 Uhr

Es ist eine erstaunliche Installation, die der isländisch-dänische Künstler Ólafur Elíasson ins Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk bauen ließ.

 

Eine wahre Herausforderung für die dänische Museumsinstitution und ein hoher technischer Aufwand waren notwendig, um „Riverbed“ durch verschiedene, Räume im Südflügel zu leiten. Ort und künstlerisches Werk gehen eine wunderbar vielschichtige und sinnreiche Auseinandersetzung ein.

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Kultur, Geschichte & Management

Art Basel unterstützt zum ersten Mal crowdfunding Projekte – nicht ganz uneigennützig

Details
Geschrieben von: Birgit Ziegler - Samstag, 11. Oktober 2014 um 10:36 Uhr
ArtBaselMiami

Ein bisschen mitfeiern.
Die New Yorker Künstlerin Nina Chanel Abney brachte es in einem Interview auf den Punkt: „Die Art Basel in Miami – das ist wie der Springbreak der Kunst!“ Obwohl viele weltberühmte Galerien auch in diesem Dezember wieder dabei sind, hat das Image in den letzten Jahren gelitten. Zu schrill, zu bunt, zu kommerziell. Die Art Basel Miami ist mittlerweile in Europa vor allem für ausschweifende Partys im Umfeld bekannt.

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Kultur, Geschichte & Management

Raubkunst - zum Stand der Provenienzforschung

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 10. Oktober 2014 um 10:28 Uhr
Raubkunst - Provenienzforschung MKG

Die angestaubte, große Vitrine im Foyer des Museums für Kunst und Gewerbe entspricht so gar nicht der gewohnten Präsentations-Ästhetik.
Vollgestopft mit Silber, Haushaltsgerät aller Art, wirkt sie wie ein abgestelltes Stück aus dem Depot. Und das ist sie tatsächlich. Der Silberschrank bildet den Auftakt zur Ausstellung „Raubkunst?“, mit der das Museum (MKG) zum ersten Mal über den Stand seiner Provenienzforschung informiert.

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