Musik
5 Jahre Jazzclub im Stellwerk – Great Shit

Im September 2010 feiert der Jazzclub im Stellwerk in Hamburg-Harburg sein fünfjähriges Bestehen.
Eröffnet zu einer Zeit, in der andere Clubs – egal ob Jazz- oder Rockclubs - eher die Pforten schlossen, dazu auf der „falschen Seite“ des Flusses – nämlich im totgesagten Süden Hamburgs. In einer Stadt, die für Jazzer ohnehin einen weißen Fleck auf der Karte darstellte und dann noch in einem Bahnhof.
In den 5 Jahren hat sich nicht nur der Club selbst etliche Male verändert (neue Fenster dämmen Hitze wie Kälte und vor allem den Zuglärm von Außen), Bistrotische und Stühle haben das einstige hölzerne Sitzreihenmobiliar abgelöst. Ein Durcheinander von Stromkabeln wurde durch eine geordnete Elektrik ersetzt, ein Backstage-Bereich ausgebaut und eine gut 15 Jahre alte Tontechnik durch modernes Equipement ersetzt. Und selbst ein gut eingespielter Flügel gehört mittlerweile zum festen Inventar. „Great Shit“, wie die Stellwerker sagen und es selbstironisch zum 5jährigen auch zu ihrem Leitmotiv machen.

 
Musik
Im Gespräch: Claus Friede mit dem Komponisten und Pianisten Gerhard Folkerts

Mikis Theodorakis ist eine der großen Symbolfiguren für Menschlichkeit in unserer Zeit. Sein Leben ist das eines tatkräftig und unbeugsam handelnden Komponisten, Literaten und Politikers – es ist ein Leben für die Freiheit.

Das machen seine Lieder und Texte hörbar. Gerhard Folkerts hat sie für eine Hommage zusammengestellt und arrangiert und begleitet die Mezzosopranistin Julia Schilinski am Klavier. Rolf Becker rezitiert Gedichte und Stationen aus Mikis Theodorakis’ Autobiografie.


Claus Friede traf Gerhard Folkerts im Hotel Grand Elysée Hamburg und sprach mit ihm über Theodorakis' Werk und die Hommage zu dessen 85. Geburtstag im Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

 
Bildende Kunst
Kunst und Kultur - kurz vorgestellt: 400 Schüler zeigen ihre Kunst

15 Quadrat Kunst macht Schule ist ein gemeinnütziges Projekt für Schüler und Schülerinnen. Gestaltet von Künstlern und initiiert vom Kunstclub Hamburg.
Das Gemeinsame Ziel ist es, Jugendliche unterschiedlichster intellektueller und kultureller Voraussetzungen an die zeitgenössische Kunst heranzuführen und sie damit in ihrer Kreativität und sozialen Kompetenz zu fördern. Im Dialog möchte die Initiative sie auf Kunst und Kultur neugierig machen.

 
Musik
Kunst und Kultur - kurz vorgestellt:

Auch die fünfte Ausgabe von "Relax", der deutschen Trancemeister Blank & Jones, ist ein vielseitiges Album und eine hörenswerte Mischung aus Downbeat, Chill Out, Beach House und Bar Grooves.
Schon bei den vergangenen "Relax"-Ausgaben wirkten hochkarätige Künstler wie Keane, die Pet Shop Boys oder Sarah McLachlan mit. Auch auf dem neuen Album geht die Reise rund um den Globus mit Gastsängern wie der französischen Chanson-Ikone Coralie Clement. Gemeinsam mit ihrem Bruder Benjamin Biolay, man sagt er sei ein legitimer Nachfolger Serge Gainsbourgs, hat sie bereits drei großartige Alben veröffentlicht und beweist nun mit Blank & Jones, dass sie auch ohne den berühmten Bruder locker zu verzaubern weiß.

 
Film
Im Gespräch: Claus Friede mit Regisseur Eike Besuden über seinen neuen Film: „Deckname Cor – Die dramatische Geschichte des Max Windmüller“

Der in Bremen lebende Regisseur Eike Besuden zeichnet in seinem Doku-Drama das bewegte Leben des gebürtigen Emders Max Windmüller nach.
Deutschland 1933: Max Windmüller ist 13 Jahre alt. Seinem Vater wird von den Nazis die Gewerbeerlaubnis entzogen und die jüdische Emder Familie, Eltern und vier Kinder, geht ins Exil nach Holland. Dort bereitet sich Max in den nächsten Jahren auf ein Leben in Palästina vor. 1939 hat er tatsächlich eine Schiffspassage, lässt sich aber überreden, in Holland zu bleiben und in den Widerstand zu gehen. Die Situation dort ist nach der Kristallnacht ähnlich schwierig geworden wie in Deutschland. Max arbeitet jetzt mit den Leuten zusammen, die sich später die „Westerweel-Gruppe“ nennt. Für Tausende von Juden werden in dieser Zeit Adressen besorgt, um sie vor den Deutschen zu verstecken.

 
Film
Filmfest Emden-Norderney: Eines Tages... Horst Janson

Der Schauspieler Horst Janson (Salto Mortale, Der Bastian, Unter weißen Segeln) ist Gast beim Filmfest Emden-Norderney und stellt beim „Dünentalk“ im Kurtheater der Ostfriesischen Insel Norderney einen Film vor, der in drei Episoden ein ernstes Thema fokussiert: Leben mit Demenz.
Janson spielt in der dritten Episode überzeugend den demenzkranken Jakob. Keine einfache Aufgabe, aber da ihn das Thema sehr interessiere, hat er die Rolle gerne übernommen.

 
Musik
Ensemble Resonanz: Don Quijote tanzt und verführt an der Alster

Die spanische Romanfigur (be-)geistert musikalisch durch halb Europa und vier Jahrhunderte – sein kongeniales Medium in der kleinen Musikhalle: das Ensemble Resonanz und der Cellist Jean-Guihen Queyras
.

 
Film
Russel Crowes „Robin Hood“

Russell Crowe, Hauptdarsteller und Mitproduzent, soll in einem Interview auf die Frage, ob die Welt wirklich noch ein weiteres Werk zu diesem Thema benötige, gesagt haben: Wenn es bereits einen wirklich guten Robin-Hood-Film geben würde, dann hätte er diesen neuen gar nicht gemacht.

Was bedeuten würde, wir hätten es hier mit dem ersten wirklich guten Robin-Hood-Film zu tun. Eine gewagte Behauptung.

 
Theater - Tanz
Im Gespräch: Claus Friede mit den Regisseuren Madeleine Koenigs und Christopher Weiß

„Treffpunkt Borgfelde“ heißt ein Theaterprojekt, das am 15. Mai 2010 einmalig in Hamburg-Borgfelde aufgeführt wird und in Kooperation mit dem Hamburger Sprechwerk von einem vierköpfigen Künstlerteam bestehend aus Madeleine Koenigs (Regie), Christopher Weiß (Regie), Kai Fischer (Video) und Susanne Eigenmann (Recherchen) mit den Einwohnern Borgfeldes umgesetzt wird.

Der Stadtteil wird an einem Theaterabend zur Bühne und alle Hamburger Bürger sind eingeladen, einen der unbekanntesten und kleinsten aller Hamburger Stadtteile zu entdecken.

Claus Friede traf die beiden Regisseure und sprach mit Madeleine Koenigs und Christopher Weiß.

 
Musik
Kunst & Kultur - kurz vorgestellt: Sharon Kam, die Klarinettenvirtuosin in Hamburg

"Ich kann nicht singen, ich kann nur Klarinette spielen", sagt Sharon Kam. Sie ist zur Zeit die begehrteste Klarinettistin in den Musikzentren der Welt.

Wer hier seine Fähigkeiten so bescheiden umschreibt, aber bereits 1998 und 2006 zwei "Echo Klassik Preise" als "Instrumentalistin des Jahres" verliehen bekam, ist eine außergewöhnliche Künstlerin!
 

 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.