Bildende Kunst
Present Memories – Erinnerungen: Kindheit und Jugend

altDie Ausstellung „Present Memories“ im Kunstforum Markert in Hamburg zeigt rund 50 Werke dreier Künstler: Viola Matthies aus Hamburg, Gerwin Eipper aus München und des in Dannenberg lebenden Malers Hieronymus Proske.
Im englisch sprachigen Haupttitel steckt zunächst die Übersetzung: gegenwärtige oder derzeitige Erinnerungen. Gemeint sind also jene Erinnerungen, die wir von heute aus denken – rückwärtsgewandt. Betont man jedoch in dekonstruktivistischer Manier den ersten Begriff anders, so kommt man zu einem anderen Sinnzusammenhang und der Bedeutung von Geschenk, Gabe oder Wert. Erinnerungen sind demnach Gaben unseres Gedächtnisses. Der US-amerikanische Gehirnforscher Eric Kandel formulierte es so: Wir sind was wir sind, weil wir lernen, denken und erinnern. Das ist das große Thema dieser Ausstellung. Jedoch zielgerichtet. Im Fokus sind Kindheits- und Jugenderinnerungen. Und schließlich steckt auch das Präsentieren von Erinnerungen in der Überschrift. Diese Auslegung ist als ein Angebot zu verstehen, in die künstlerische Welt einzutauchen, um den eigenen Assoziationsketten Raum und Zeit zu geben.

 
Kultur, Geschichte & Management
5 Jahre Tanzplan Hamburg - Eine Podiumsdiskussion von Kultur-Port.De und K3-Zentrum für Choreographie

In diesem November starten wir, wie angekündigt, eine neue und eigene Veranstaltungsreihe zu kulturellen Themen in der Metropolregion Hamburg.
Zusammen mit wechselnden Kooperationspartnern widmet sich das Format akuten und dringenden Fragen sowie Bestandsaufnahmen der Kultur, der Kulturpolitik und des Kulturmanagements. Den Anfang machte eine Podiumsdiskussion auf Kampnagel am 10.11. – in Kooperation mit K3 –Zentrum für Choreographie und Tanzplan Hamburg.

 
Bildende Kunst
Himmel aus Gold - Indianischer Barock aus Ecuador

Noch bis zum 27. Februar 2011 färbt das Museum für Völkerkunde Hamburg den Himmel golden.

Unter dem Titel „Indianischer Barock aus Ecuador“ stellt die Ausstellung die Pracht religiöser Kunstwerke Quitos, der Hauptstadt Ecuadors, vor. In mehrerlei Hinsicht kann das Museum, trotz des etwas exotisch und fremd klingenden Titels, eine einzigartige Präsentation vorweisen: Die ältesten Werke haben seit 300 Jahren Ecuador noch nie verlassen, sie stammen größtenteils aus Gotteshäusern und sind bis heute in die tägliche Verehrung und Anbetung eingebunden, wie die Heilige Jungfrau Maria von Quito und schließlich verweist sie auf die engen Beziehungen zwischen Ecuador und Hamburg.

 
Festivals, Medien & TV
4. Hamburger Gitarrenfestival: Der Kosmos des Gitarrenklang

Wenn vier Sologitarristen über vier Stunden ein Konzert bestreiten und es bleibt dauerhaft, bis zur letzten Zugabe, erfrischend und spannend, dann haben die Veranstalter des 4. Hamburger Gitarrenfestivals die richtige Mischung gefunden.
Beim Eröffnungskonzert folgt auf einen begabten Youngster, ein Innovationsmeister, danach ein vollendeter Virtuose, romantischer Gitarrenkunst und zuletzt der König der Könige.

 
Bildende Kunst
Haure Madjid: Das Ornament als Paradoxie der Erscheinung

Seit 2008 vergibt die in Düsseldorf ansässige und mit einer Repräsentanz in Abu Dhabi arbeitende Lepsien Art Foundation eine Patenschaft an einen der Stipendiaten des internationalen Förderprogramms junger Kunst in Düsseldorf. Nach der Malerin Larissa Bart (2008/09) und dem aus Taiwan stammenden Bildhauer Yin Ming-Ming (2009/10) erhielt der Irakische Maler und Zeichner Haure Madjid die diesjährige Patenschaft.
In seinen Werken stellen Ornamente ein wichtiges Thema dar. Seine aktuellen Arbeiten sind durch florale Zeichnungen, arabeske Linien und Ornamente geprägt. „Für mich ist das Thema Ornament in der Malerei insoweit interessant, als dass es seine universelle und autonome Sprache nicht verliert. Anfang des 19. Jahrhunderts beeinflussten Ornamente den romantischen Maler Philipp Otto Runge, und zu diesem Zeitpunkt hat die Geschichte des Ornaments in der europäischen Malerei begonnen. Bis jetzt fasziniert das Ornament die Künstler, egal woher sie stammen“, so Haure Madjid.

 
Bildende Kunst
Jos Letschert: Double Dutch

Der Niederländer Jos Letschert präsentiert in der Galerie des Levantehauses an der Mönckebergstraße in Hamburg eine Auswahl seiner Bilder und Zeichnungen in der Ausstellung „Double Dutch“.
Der Titel umspielt unterschiedliche Assoziationen des doppelten Holländers. Double Dutch meint zum einen ein Kinderspiel mit zwei Springseilen, die von zwei Personen in Gegenrichtung zueinander bewegt werden und einer weiteren Person, die sich tänzerisch und rhythmisch dem vorgegebenen Takt der Seile springend unterordnen muss. Außerdem erklärt Jos Letschert augenzwinkernd, dass der Begriff für all jene verwendet wird, die wenig Sprachbegabung haben.

 
Kunsthandwerk, Grafik & Design
Von der Händlerkarte zur Visitenkarte, eine historische Entwicklung 

Die Frage nach dem Ursprung der Besuchs- oder Visitenkarte ist präzise nicht zu beantworten. Ebenso wie dem Exlibris hat man auch ihr ein antikes Alter zugeschrieben, hat ihre Spur im griechischen Altertum zu finden geglaubt, den Römern "schedulae Salutatoriae" zugetraut und ihre Benutzung durch die Chinesen schon vor über tausend Jahren feststellen wollen.
Gelehrte im Reich der Mitte haben Schießpulver, Porzellan und die Buchdruckkunst lange vor uns Europäern besessen - warum sollten sie, da sie zu den höflichsten Menschen gehören, nicht auch die Erfindung der Besuchskarte vor uns gemacht haben? Erste Nachweise über die Verwendung von Besuchskarten in China gibt es tatsächlich bereits aus dem 15. Jahrhundert. Europa erreichte diese Tradition etwa ab Mitte des 17. Jahrhunderts.

 
Kultur, Geschichte & Management
Hamburg Kreativ Gesellschaft Egbert Rühl

Egbert Rühl leitet seit dem 1. März 2010 die neu gegründete Hamburg Kreativ Gesellschaft, ein Unternehmen der Freien und Hansestadt.

Welche Ziele und Dienstleistungen diese Gesellschaft der Kreativbranche in Hamburg zukommen lassen will und kann, darüber sprach Claus Friede ausführlich mit Egbert Rühl.

 
Film
alt

JR spricht man französisch aus „djschi Ar“. Hinter den Initialen steht ein junger Künstler, Fotograf und Filmemacher, der aus einem Pariser Banlieue stammt.
Dass er seinen richtigen Namen nicht preisgibt und mit Hut und Sonnenbrille in der Öffentlichkeit auftaucht, liegt nicht an etwaigen Künstlerallüren, sondern an der Art und Weise seines künstlerischen Verständnisses vom öffentlichen Raum. JRs Aktionen sind nämlich oft illegal, sie werden weder von Behörden genehmigt, noch erhält er Unterstützung. Im Gegenteil, er wurde schon oft verhaftet. Er will seinen Schutz, nicht sofort erkannt werden wenn er reist und er drehte den hier vorgestellten Film auch deshalb selbst, damit er darin nicht bildlich auftaucht. Er bleibt anonym.

 
Film
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Um den Klatsch sofort abzuhandeln: ja, die Regisseurin dieses Films, Sam Taylor-Wood, ist seit den Dreharbeiten mit Lennon-Darsteller Aaron Johnson verlobt.
Eigentlich nicht so ungeheuer erwähnenswert, doch in der Presse hoch gekocht, weil sie - um Himmels Willen!! -24 Jahre älter ist. Das beliebte Argument, die gegenteilige Paarung: Er viel älter, Sie viel jünger, sei sinnvoller, weil sich hier jedenfalls noch Nachwuchs erwarten ließe (bekanntlich der einzige Sinn und Zweck einer Mann/Frau-Beziehung), haben beide im Juli außer Kraft gesetzt, als die 43jährige Taylor-Wood vom inzwischen 20jährigen Johnson eine kleine Tochter bekam.
Ganz sicher nicht so angestrebt, verschaffen Regisseurin und Hauptdarsteller ihrem Film damit eine etwas schräge Promotion, die er nicht nötig hätte.

 

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