Meinung

Gemeinhin wird ein Genie dafür angesehen, dass es sich weit über ein wie auch immer festzulegendes Normalmaß hinausbegeben hat. Genauer: Es ist das zum Grenzübertritt willenlos Getriebene, dem sich zu widersetzen ausgeschlossen ist.

Etwas Monströses und ungebunden Halsbrecherisches, grade so wie eine unkontrolliert hereinbrechende Naturgewalt, scheinen die unverzichtbaren Ingredienzien eines von der Mitwelt mit Ehrfurcht angestaunten Ausnahmemenschen zu sein. So dass dem Genie das dynamische Erhaben-Sein wesentlich zuzurechnen ist.

 

Kein Zufall, dass die Generation der Stürmer und Dränger in den späten sechziger und frühen siebziger Jahren des 18. Jahrhunderts das Genie als eine unbewusst sich ergießende (Natur-) Macht angesehen hat, die sich in Dichterwerken eruptiv und unwiderstehlich Raum schafft. Umso überraschender ist es, dass Schopenhauer das Genialische des Genies gerade nicht in der Explosivität quasi rauschhaft sich entladender Subjektivität ausfindig macht, sondern in dem genauen Gegenteil: Das Genie muss sich seiner selbst vollständig entäußern, und zwar nicht in dem Sinne, dass es sich der alle Regeln über den Haufen werfenden und folglich unkontrollierten und unkontrollierbaren Selbstexplikation überlässt, sondern dadurch, dass es ganz und gar von sich und seiner vermeintlichen Besonderheit abstrahiert.

 

Lediglich die „im Objekt ganz aufgehende reine Kontemplation“ vermag „Ideen“ aufzufassen; exakt das aber ist, laut Schopenhauer, das wahre Markenzeichen des Genies, wenn er fortfährt: „und das Wesen des Genius besteht eben in der überwiegenden Fähigkeit zu solcher Kontemplation: da nun diese ein gänzliches Vergessen der eigenen Person (!, F.-P.H.) und ihrer Beziehungen verlangt; so ist Genialität nichts anderes als die vollkommenste Objektivität (!, F.-P.H.), d.h. objektive Richtung des Geistes, entgegengesetzt der subjektiven (!, F.-P.H.), auf die eigene Person, d.i. den Willen gehenden.“ Das heißt, dass das Genie das genaue Gegenteil des eruptiv hervorbrechenden, ziel- und zwecklos treibend-getriebenen Willens ist, für den die Stürmer und Dränger es, und d.h. sich selbst, in ihrer allen Regeln Hohn sprechenden Wildwuchsaffinität gehalten haben. „Demnach ist Genialität die Fähigkeit, sich rein anschauend zu verhalten, sich in die Anschauung zu verlieren und die Erkenntnis, welche ursprünglich nur zum Dienste des Willens daist (sic!), diesem Dienste zu entziehen, d.h. sein Interesse, sein Wollen, seine Zwecke ganz aus den Augen zu lassen, sonach seiner Persönlichkeit sich auf eine Zeit völlig zu entäußern, um als rein erkennendes Subjekt, klares Weltauge, übrigzubleiben: und dieses nicht auf Augenblicke; sondern so anhaltend und mit so viel Besonnenheit, als nötig ist, um das Aufgefaßte durch überlegte Kunst zu wiederholen und ‚was in schwankender Erscheinung schwebt, zu befestigen in dauernden Gedanken‘ (Goethe, Faust I, Vers 348f.).“ (Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung I, stw, 1986, S. 266)

 

Schopenhauer die welt als wille und vorstellung erstausgabe 1819

Titelblatt der Erstausgabe. Expl. vormals Slg. Guido Jenny. Quelle: Slg. H.-P.Haack, Leipzig. Foto: © H.- P. Haack Wikimedia. CC3.0

 

Freilich ist es alles andere als ein Zufall, dass Schopenhauer hier auf den großen Weimarer zu sprechen kommt. Denn dessen Bekenntnis zu anschauungsunterlegter Objektivität ist ja dasselbe wie das Programm des sich als Klassik verstehenden Dichterums, subjektiv grundierte (Wildwuchs-) Manier durch die Objektivität des Stils zu ersetzen, der sich dem Wandel der sich auf etwas je Besonderes kaprizierenden Moden aus Prinzip widersetzt. Was, so geht Ironie, Goethe von nicht wenigen seiner Zeitgenossen und bis heute noch den Ruf eingetragen hat, sich in seinem Schreiben die Blut- und Lebensleere des Philisterhabitus auf die Fahne geschrieben zu haben. Literatur, die, ihrer supponierten Über- und das meint Außerzeitlichkeit des noli me tangere wegen – das ganz und gar Unspezifische ist ihr Markenzeichen – bar jeden Interesses ist. Ein Interesse nämlich hat stets einen Bezug zu etwas Individuellem, das sich gerade durch dieses jeweils Eigene des Besonderen tangiert sieht. Kurz, in dauernden Gedanken befestigte Literatur kann allenfalls das interesselose Interesse eines ohnehin und per se gedankenblassen Akademikers auf seine Kosten kommen lassen … Klassische Objektivität als das Markenzeichen elitären Spießertums.


Und das soll Genie sein?! Doch halt! Denn Schopenhauer weiß Rat, indem er zum Gegenschlag ausholt. Und zwar folgendermaßen. Die dem Genie applizierte Objektivität impliziert nämlich exakt das, was sie auf den ersten Blick rein zu negieren schien. Gemeint ist eine jedes Normalmaß übersteigende Aufgeschlossenheit für das Überhaupt der Welt als solcher. Was zunächst nichts weiter als eine nichtssagende Totalabstraktion zu sein scheint. Und genau genommen ja auch ist.

 

Nur, was folgt daraus? Der Stillstand des Immergleichen? Die werdelose Ruhe des nunc stans? Mitnichten! Sondern das genaue Gegenteil. Ein durch nichts zu ersättigendes Streben ist der Fluch und der Segen des in seinem Erkennen alle Schranken überwinden wollenden Genies. Die gesollte Objektivität des überzeitlichen Alles ist als Ziel- und Endpunkt dessen, der qua Genie „zum hellen Spiegel des Wesens der Welt“ geworden ist, der permanente Stein des Anstoßes des Noch-nicht-erreicht-habens. Ein Haben bei gleichzeitigem Nicht-haben ist der nie zu ziehende Stachel im Fleische des Genies, der ihn unentwegt fort- und vorantreibt. „Daraus erklärt sich die Lebhaftigkeit bis zur Unruhe (also das genaue Gegenteil der oben supponierten Gesetztheit des sich selbst genügenden Philisters mit seinen wie in Erz gemeißelten Prinzipien, F.-P.H.) in genialen Individuen, indem die Gegenwart ihnen selten genügen kann, weil sie ihr Bewußtsein nicht ausfüllt: dieses gibt ihnen jene rastlose Strebsamkeit, jenes unaufhörliche Suchen neuer und der Betrachtung würdiger Objekte, dann auch jenes fast nie befriedigte Verlangen nach ihnen ähnlichen, ihnen gewachsenen Wesen (Ingeborg Bachmann, dies nota bene, war exakt auch in diesem Sinne eine Getriebene und rastlos Suchende, die in ihrem Suchen freilich so gut wie nie und allenfalls in der Person des Schriftstellers Paul Celan und des Komponisten Hans Werner Henzes in auf Gegenseitigkeit beruhender Wertschätzung fündig geworden ist; und weil es sich so verhalten hat, war umgekehrt bei dieser Österreicherin die „Fähigkeit zum Ertragen oder Lieben der Einsamkeit (a.a.O., S. 290) besonders ausgebildet; und sei es auch bloß als Selbstschutz gegen die Unzuträglichkeiten einer als gemeingefährlich und in ihrer Brutalität als zerstörerisch empfundenen Welt, F.-P.H.), denen sie sich mitteilen könnten; während der gewöhnliche Erdensohn (die „Fabrikware der Natur“, a.a.O., S. 268), durch die gewöhnliche Gegenwart ganz ausgefüllt und befriedigt, in ihr aufgeht und dann auch, seinesgleichen überall findend, jene besondere Behaglichkeit im Alltagsleben hat, die dem Genius versagt ist.“ (A.a.O., S. 266f.)

 

Schopenhauer Menschenmasse F S Grunden

Menschenmasse. „Der gewöhnliche Mensch, diese Fabrikware der Natur, wie sie solche täglich zu Tausenden hervorbringt…“. Foto: sgrunden/pixabay

 

Wohlgemerkt, selbstredend steckt ein gerüttelt Maß an Verachtung in der Wortzusammenstellung „Fabrikware der Natur“. Aber da ist noch mehr. Nämlich ein Leiden daran, dass das Unbehauste des zum unaufhörlichen Streben innerlich Genötigten alles andere als ein Fest und erfreulicher Ausnahmezustand ist.

 

Besessenheit und ein zu keinem Ende kommendes Getrieben-Sein ist der dann doch unselige Teil jener geniehaften Ausnahmenaturen. Wenn es doch anders wäre! Oder nein! Gerade das als unselig zu Verfluchende des Nicht-zur-Ruhe-kommen-könnens ist das Beseelende im Zustand einer dann doch als bewusstlos zu apostrophierenden Produktivität; die ein unbedingtes Muss impliziert und keine Wahl kennt noch hat. Und die der Behaglichkeit des im Alltagsleben sich summa summarum wohl befindenden Erzphilisters in seiner Fremdheit ein permanentes Ärgernis ist; sofern es nicht mit einem einfachen, kopfschüttelnden und achselzuckenden Nichtverstehen sein Bewenden hat.

 

Zwar, eine andere Variante der – über einen kleinen Umweg – in die Offensive gehenden Abwehrhaltung, „lassen auch die Plattesten die anerkannt großen Werke auf Auktorität (sic!) gelten, um nämlich ihre eigene Schwäche nicht zu verraten: doch bleiben sie im stillen stets bereit, ihr Verdammungsurteil darüber auszusprechen, sobald man sie hoffen läßt, daß sie es können, ohne sich bloßzustellen, wo dann ihr lang verhaltener Haß gegen alles Große und Schöne, das sie nie ansprach und ebendadurch demütigte, und gegen die Urheber desselben sich freudig Luft macht. Denn überhaupt, um fremden Wert willig und frei anzuerkennen und gelten zu lassen, muß man eigenen haben.“ (A.a.O., S. 329) Wenn und weil man aber keinen eigenen Wert hat, ist die aus Armut gespeiste Neigung heutzutage weit verbreitet und wird von für maßgeblich gehaltenen Subjekten auch immer mal wieder eingefordert, sogenannten Idolen, die als Vorbilder fungieren, (bis ins äußere Erscheinungsbild) nachzueifern. Was sie in ihrem heillosen und angestachelten Hang zum Nachäffen nicht bemerken: „Nachahmung fremder Eigenschaften und Eigentümlichkeiten ist viel schimpflicher als das Tragen fremder Kleider: denn es ist das Urteil der eigenen Wertlosigkeit, von sich selbst ausgesprochen.“ (A.a.O., S. 420)

 

Unbemerkt ist dem so – per negationem – verstandenen Genie der ihm zunächst attestierte Philisterhabitus abhandengekommen, und er ist, gerade umgekehrt, der wesentliche Teil Derjenigen, die zu einer „uninteressierten Betrachtung“ und einigem anderen mehr summa summarum unvermögend sind. Und die sich in der Jetztzeit damit zu genügen wissen, Abend für Abend und unentwegt lachhaft geist-, intellekt- und phantasietötende Widerwärtigkeiten der immer neue Monstrositäten gebärenden Unterhaltungsindustrie für die höchste Staffel ihres in Wahrheit abgrundtief öden Kulturgenusses zu halten. Oder pastellfarben verkitschten Emotionsabklatsch mit verlogenem Wiedererkennungspotenzial in seinem stets unabgegoltenen Hoffnungspotenzial, wie er in ungezählter Zahl sich zwischen zwei Buchdeckeln versammelt hat und unentwegt mehr versammelt, in der knapp bemessenen Freizeit oder bei Gelegenheit des wohlverdienten Mallorca-Urlaubs in sich aufzusaugen und dabei in einem Liegestuhl mählich von der sonnengesättigten Schläfrigkeit unbemerkt in ein auf eine andere Art ödes Traumland transferiert zu werden.

 

Und auch um diese schäbig-banale Art, sich die Zeit zu vertreiben, hat der hellsichtige Schopenhauer bereits gewusst, wenngleich zu seiner Zeit diese verwahrlosten Formen der Ersatzbefriedigung weiß Gott noch nicht solche Blüten getrieben haben, wie sie inzwischen und längst weithin Standard geworden sind. „Das Phantasma (wird, F.-P.H.) verwendet, Luftschlösser zu bauen, die der Selbstsucht und der eigenen Laune zusagen, momentan täuschen und ergötzen (…). Der dieses Spiel Treibende ist ein Phantast: er wird leicht die Bilder, mit denen er sich einsam ergötzt, in die Wirklichkeit mischen und dadurch für diese untauglich werden: er wird die Gaukeleien seiner Phantasie vielleicht niederschreiben (die Rede ist von sogenannten, in ihrer Unbedarftheit stets scheiternden, Hobbyautoren, F.-P.H.), wo sie die gewöhnlichen Romane aller Gattungen geben, die seinesgleichen und das große Publikum unterhalten, indem die Leser sich an die Stelle des Helden träumen (!, F.-P.H.) und dann die Darstellung sehr ‚gemütlich‘ finden.“ (A.a.O., S. 268)

 

Wüsste man nicht, dass Schopenhauer sich vehement-vernichtend zu Wort gemeldet hat, es bestünde die Gefahr, dem Irrtum aufzusitzen, Nietzsche habe das hier niedergeschrieben. Aber was heißt schon Irrtum? Sinngemäß hat sich der andere Unzeitgemäße an mehr als bloß einer Stelle seines Schrifttums auf exakt diese überheblich-zynisch-sarkastische Weise geäußert. Weil er, wie sein Vorgänger auch, an diesem unheilvollen Zustand einer fast flächendeckenden geistigen Verödung und Verdummung gelitten hat. Gegen die, wie es ausschaut, heute mehr denn je und es ist zum Verzweifeln kein Kraut gewachsen ist. So dass von hier aus klar wird, warum Schopenhauer gar keine andere Wahl hatte, als sich zu einem Pessimismus sans phrase zu bekennen.

 

Pessimismus? Ja und nein. Denn Schopenhauer weiß und hat vor allem in Goethe den unentwegt schaffenden Kontrapunkt, der die Skylla gehaltentleerter Allgemeinheit und die Charybdis eines zur Karikatur seiner selbst werdenden überspitzten Individualismus nach seinem ersten Italienaufenthalt zu umschiffen gewusst hat. Die „Aufhebung des Gattungscharakters durch den des Individuums (würde, F.-P.H.) Karikatur, und Aufhebung des Individuellen durch den Gattungscharakter Bedeutungslosigkeit geben“. (A.a.O., S. 317) Für die Form der Darstellung des Kunstwerks wie auch für den persönlichen Umgang mit den Mitlebenden folgt daraus, dass „jeder schöne und gedankenreiche Geist“, der Goethe für den ihn verehrenden Schüler zweifelsfrei gewesen ist, „sich immer auf die natürlichste, unumwundenste, einfachste Weise“ ausdrücken wird, „bestrebt, wenn es irgend möglich ist, seine Gedanken andern mitzuteilen, um dadurch die Einsamkeit, die er in einer Welt wie diese empfinden muß“ – und die Goethe nach seiner Rückkehr aus Italien nachweislich empfunden und die ihn für den Rest seines Lebens nicht mehr verlassen hat –, „sich zu erleichtern“.

 

Der Kontrapunkt zu diesem Kontrapunkt, also das schon damals weit verbreitete Normale, ist nicht bloß in all denjenigen Autoren, die sich irrtümlicherweise dafür halten und als angestaunte, mediokre Großsprecher – und das sind ja nun wirklich nicht nur sogenannte Erfolgsautoren – auch weithin dafür gehalten werden, verkörpert, die ihre „Geistesarmut, Verworrenheit, Verschrobenheit (…) in die gesuchtesten Ausdrücke und dunkelsten Redensarten kleiden, um so in schwierige und pomphafte Phrasen kleine, winzige, nüchterne oder alltägliche Gedanken zu verhüllen, demjenigen gleich, der, weil ihm die Majestät der Schönheit abgeht, diesen Mangel durch die Kleidung ersetzen will und unter barbarischem Putz, Flittern, Federn, Krausen, Puffen und Mantel die Winzigkeit oder Häßlichkeit seiner Person zu verstecken sucht. So verlegen wie dieser, wenn er nackt gehn (sic!) sollte, wäre mancher Autor, wenn man ihn zwänge, sein so pomphaftes, dunkles Buch in dessen kleinen, klaren Inhalt zu übersetzen“. (A.a.O., S. 323)

 

Das inhaltlich Dunkle in nach Möglichkeit klare Worte zu fassen, ist eine nur selten beherrschte Kunst; das inhaltlich Banale und Platte in dunklen Worten zu verunklaren, um sich so als vermeintlicher Geistesriese einen Platz in der ohnehin als bemitleidenswert zu belächelnden Hall of Fame – die imaginäre Begegnungsstätte von großtuenden Schaumschlägern – zu ermogeln, ist ein weit verbreiteter Taschenspielertrick der Selbstinszenierung derer, die wirklich gehaltvolle Gedanken zu denken und auf eine nachvollziehbare Weise mitzuteilen außerstande sind.

 

Noch einmal in die von heiligem Zorn bebenden Worte Schopenhauers gefasst, der, würde er heute leben, vermutlich angesichts der potenzierten Fürchterlichkeit des von ihm abgrundtief Verachteten ganz und gar der Sprache in hilflosem Schaudern naturgemäß verlustig gegangen sein würde. „1. Es versteht sich, daß ich überall ausschließlich von dem so seltenen, großen, echten Dichter rede und niemanden weniger meine als jenes schale Volk der mediokren Poeten, Reimschmiede und Märchenersinner, welches besonders heutzutage in Deutschland so sehr wuchert (…). Es ist selbst ernster Berücksichtigung wert, welche Menge eigener und fremder Zeit und Papiers von diesem Schwarm der mediokren Poeten verdorben wird und wie schädlich ihr Einfluß ist, indem das Publikum teils immer nach dem Neuen greift, teils auch sogar zum Verkehrten und Platten, als welches ihm homogener ist, von Natur mehr Neigung hat; daher jene Werke der Mediokren es von den echten Meisterwerken und seiner Bildung durch dieselben abziehn und zurückhalten, folglich dem günstigen Einfluß der Genien gerade entgegenarbeitend, den Geschmack immer mehr verderben und so die Fortschritte des Zeitalters hemmen. Daher sollten Kritik und Satire ohne alle Nachsicht und Mitleid die mediokren Poeten geißeln, bis sie zu ihrem eigenen Besten dahin gebracht würden, ihre Muße lieber anzuwenden, Gutes zu lesen als Schlechtes zu schreiben.“ (A.a.O., S. 344)


 Lesen Sie: Der unbekannte Schopenhauer. Teil 1

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