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Literatur Magazin

Literatur

Elvira Mujčić: „Die Sprache von Ana“

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Geschrieben von: Elvira Mujčić, Dagmar Reichardt et al. - Samstag, 11. Mai 2024 um 08:09 Uhr

Ana, die Protagonistin dieser Geschichte, ist ein moldawischer Teenager, der nach Italien katapultiert wird. Plötzlich stellt die Heranwachsende fest, dass sie sich weder auf Italienisch noch auf Moldawisch vollständig auszudrücken vermag. „Wer bist du, wenn du deine Wurzeln und Worte verlierst?“ ist nicht nur die zentrale Frage, die sich Ana in dieser Lebenslage stellt. Vielmehr schmückt dieses Motto auch den Untertitel des 2012 erschienenen Buchs über „Die Sprache von Ana“, das die auf Italienisch schreibende Autorin und Übersetzerin, 1980 in Loznica (Serbien) geborene und Anfang der 1990er-Jahre in Italien eingebürgerte Elvira Mujčić verfasst hat.

Seitdem zirkuliert der quasi-autobiographisch konnotierte Roman als Geheimtipp im Fremdsprachenunterricht Italienisch an Schulen und Universitäten.

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Literatur

Elvira Mujčić: „Ich verdichte Zeiten, Themen, Blicke“

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Geschrieben von: Elvira Mujčić, Dagmar Reichardt et al. - Freitag, 10. Mai 2024 um 08:03 Uhr

Elvira Mujčić wurde 1980 in Loznica im ehemaligen Jugoslawien – heute Serbien – geboren und wuchs sowohl in Bosnien als auch Kroatien auf. Im Alter von zwölf Jahren wurde sie als Flüchtling in Italien eingebürgert und lebt heute in Rom.

 

Die studierte Literatin und fremdsprachlich gebildete, auf Italienisch schreibende Roman- und Theaterschriftstellerin ist auch als Literaturübersetzerin bekannter Gegenwartsautorinnen und -autoren aus dem ex-jugoslawischen Raum – darunter Slavenka Drakulić, Faruk Šehić oder Robert Perišić – sowie als Radiomoderatorin – etwa einer internationalen kulturellen Presseschau für den staatlichen RAI-Sender (RAI Radio 3) – in Italien tätig.

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Literatur

Charlotte Kerner: „We are Volcanoes“. Drei Ökovisionärinnen vereint in einem Buch

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Geschrieben von: Marion Hinz - Donnerstag, 02. Mai 2024 um 08:01 Uhr

Aktuell ist im Westend Verlag, der in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert, das neue Buch der in Lübeck lebenden Autorin Charlotte Kerner erschienen. In „We are Volcanoes“ erzählt sie die Lebens- und Forschungsgeschichte der Ökovisionärinnen Rachel Carson, Lynn Margulis und Donna Haraway.

Die Künstlerin Andrea Cochius malte die Illustrationen für das Buch. Auf der Messe unabhängiger Verlage „Die Buchmacher“ in St. Petri, Lübeck, stellten Charlotte Kerner und Andrea Cochius das thematisch höchst aktuelle Buch vor.

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Literatur

Zum „Welttag der Poesie“ – ein Gespräch mit der Autorin Anja Liedtke

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Geschrieben von: Marion Hinz / Anja Liedtke - Donnerstag, 21. März 2024 um 08:04 Uhr

„Zum Ausruhen ist mir die Prosa lieber, für neuen Input die Lyrik.“ Oder: „… und plötzlich rieche ich den Duft von warmem Stein.“

 

Heute, am 21. März jährt sich der „Welttag der Poesie“ zum 25. Mal. Der Tag wurde 2000 von der UNESCO ausgerufen und wird seitdem jährlich gefeiert. Gewürdigt werden soll mit diesem besonderen Tag der Stellenwert der Poesie. Erinnert werden soll auch an die Vielfalt des Kulturguts Sprache und die Bedeutung mündlicher Traditionen.

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Literatur

Großes literarisches Kino im Roman. „Lichtspiel“ von Daniel Kehlmann

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Geschrieben von: Marion Hinz - Dienstag, 05. März 2024 um 08:04 Uhr

Daniel Kehlmann schreibt filmisch, könnte man sagen. Wie eine Kamera richtet er das Auge, den Blick auf seine Romanfiguren. Den Text schneidet Kehlmann szenisch-visuell (nach)erlebbar. So auch in seinem neuem Roman „Lichtblick“.

 

Geradezu meisterlich verknüpft der Autor wieder einmal Fiktion und Historie. Erzählt wird die Geschichte des Filmemachers G.W. Pabst, der mit seiner Familie vor den Nazis floh. Sein erster Film in Amerika floppt. Pabst kehrt ins Dritte Reich zurück. Fortan kooperiert er mit den Nazis.

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Literatur

„Wenn ich den Tonfall eines Buches im Ohr habe, schreibe ich.“ Gabriele Haefs, die Übersetzerin

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Geschrieben von: Marion Hinz - Montag, 26. Februar 2024 um 08:02 Uhr

Die Autorin Gabriele Haefs gehört zu den renommiertesten Übersetzerinnen für Skandinavistik im deutschsprachigen Raum. Die am Niederrhein geborene Haefs absolvierte ihr Studium der Volkskunde, Vergleichende Sprachwissenschaft, Skandinavistik und Keltologie an den Universitäten von Bonn und Hamburg, promovierte 1982 im Fach Volkskunde – Thema der Dissertation: „Das Irenbild der Deutschen“.

 

Gabriele Haefs ist mit dem norwegischen Schriftsteller Ingvar Ambjørnsen verheiratet und lebt in Hamburg. Sie ist Mitglied im Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke.

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Literatur

„Echtzeitalter“. Ein Coming-of-Age-Roman von Tonio Schachinger

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Geschrieben von: Marion Hinz - Montag, 27. November 2023 um 08:07 Uhr

Im Rahmen der LiteraTourNord 2023/2024 las der österreichische Schriftsteller Tonio Schachinger, Träger des Deutschen Buchpreises 2023 in der Lübecker Buchhandlung Hugendubel aus seinem preisgekrönten Coming-of-Age-Roman „Echtzeitalter“.

In diesem Roman geht es um den fünfzehnjährigen Till Kokorda, der im Internet ein weltbekannter Gamer ist und sein analoges Dasein im snobistischen Umfeld eines elitären Wiener Internats verbringt.

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Literatur

Charlotte Gneuss: „Gittersee“

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Geschrieben von: Marion Hinz - Mittwoch, 08. November 2023 um 08:01 Uhr

Charlotte Gneuss hat mit „Gittersee“ einen mitreißenden, spannenden Roman über einen (Vor-)Ort und dessen Bewohner in der ehemaligen DDR geschrieben. Im Dresdener Stadtteil Gittersee arbeiteten Menschen jahrzehntelang unter Tage. Bis 1967 wurde dort Kohlebergbau betrieben und in der Folge bis1989 die Förderung von Uranerz.

 

Bis heute sei dieser Ort strahlenbelastet, erzählt Charlotte Gneuss im Gespräch mit Lektorin Juliane Schindler über ihren Debütroman „Gittersee“, der in den 70er Jahren spielt. „Ich habe das Gefühl, dass auch die sozialen Beziehungen strahlenbelastet sind“, so die Autorin. Wichtig für diesen Roman, der auf viel Recherchearbeit und der persönlichen Geschichte ihrer Eltern beruht, seien auch Fragen gewesen wie: Was bleibt unter Tage, was bleibt über Tage? Was bleibt im Dunkeln? Was kommt ans Licht?

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Literatur

„Fliegende Gedanken“ mit Felicitas Hoppe im Tonali-Saal: Kluge Fragen, kluge Antworten, wunderbare Musik

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Geschrieben von: Marion Hinz - Montag, 03. Juli 2023 um 08:09 Uhr

Wann ist etwas vollendet? Gibt es überhaupt Vollendung in der Kunst, im Leben? Oder ist es gerade das Unvollendete, was unsere menschliche Existenz und was große Kunst ausmacht?

Derart wesentlichen Fragen geht seit Februar 2023 die offenen Gesprächsreihe „Fliegende Gedanken“ im Rahmen des Projektes „Die Unvollendeten“ im Hamburger Tonali Saal nach. Diesmal nahm die phantasiereiche, sprachmächtige Schriftstellerin Felicitas Hoppe auf dem gelben Tonali-Teppich Platz, auf dem immer auch ein gelber Stuhl freigehalten wird für Gäste aus dem Publikum. Ebenfalls wie immer führte Moderatorin Raliza Nikolov kenntnisreich und zugewandt durch den Abend. Dieser bildete den Schlusspunkt der Gesprächsreihe und zugleich den Auftakt für das große Tonali Festival vom 3. bis 9. Juli 2023 an verschiedenen Orten in Hamburg.

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Literatur

LIT:Potsdam: Denis Scheck ist neuer Festivalleiter

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Geschrieben von: Marion Hinz - Montag, 08. Mai 2023 um 08:05 Uhr

Bereits zum 11. Mal bietet die LIT:Potsdam, diesmal vom 27. Juni bis 2. Juli 2023, ein zugkräftiges Programm. Fast im direkten Anschluss an die fast begegnungsfreie Corona-Zeit lautet das Motto des diesjährigen Lesefestivals passenderweise: „Wenn das vorbei ist /This Too Shall Pass“.

Wobei seit der ersten LIT:Potsdam – so auch diesmal – das (Über)Motto „Starke Worte. Schöne Orte“ Gültigkeit hat und Programm ist. Verantwortlich für das Programm ist erstmals Denis Scheck. Der wohl bekannteste deutsche Literaturkritiker („Druckfrisch“) hat bereits mehrfach dort moderiert und kennt die erste Festival-Kuratorin Karin Graf schon seit seiner Jugend.

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Literatur

Stefan Çapaliku: „Jeder wird verrückt auf seine Art“

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt - Montag, 23. Januar 2023 um 08:08 Uhr

Stefan Çapaliku ist ein kosmopolitisch überzeugter Albaner und europafreundlicher, bitterbös-liebevoller Autor, der die Mikro-Makro-Geschichte unseres Kontinents aus Sicht der Balkanhalbinsel ins Visier nimmt. Seinen Schreibstil feierte die FAZ schon 2010 als „absurd komisch“. 1965 in Shkodra geboren, wo er Albanische Sprache und Literatur studiert hat, lebt und arbeitet Çapaliku heute als Professor für Ästhetik sowie als Theater- und Filmregisseur in der albanischen Hauptstadt Tirana. Sein auch international beachtetes Werk umfasst Gedichte, Essays, Monografien, Prosa und Theaterstücke. Sein Lieblingsthema: die Kultur Albaniens, der Balkan und der Rest der Welt.

 

Der Balkan...? Was wissen wir Nordeuropäer schon davon? – Vielleicht das: Nachdem mit der ersten Osterweiterung 2004 acht ehemals kommunistisch regierte Staaten in die EU aufgenommen wurden, 2007 Rumänien und Bulgarien folgten und 2013 Kroatien als 28. Mitgliedstaat beigetreten ist, um im Januar 2023 glücklich den Euro einzuführen, befinden sich die meisten Balkanländer immer noch weitgehend im statischen Wartestatus sogenannter EU-„Beitrittskandidaten“. Sie verharren gewissermaßen in einem offenen Entwicklungsprozess oder einer „stabilen Starre“: Das, so zeigt Çapaliku in seinem 2022 auf Deutsch erschienenen Roman „Jeder wird verrückt auf seine Art“, müsse man mit Witz und Humor nehmen.

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Literatur

„Wir sprechen vom Wasser“. Gedichte und Geschichten von GEDOK-Künstlerinnen

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Geschrieben von: Dagmar Seifert - Donnerstag, 01. Dezember 2022 um 08:10 Uhr

Zunächst mal schnell die Frage: Weiß jeder, wer oder was die GEDOK ist? Ja, das hatte ich mir gedacht.

 

Wenn man bei KulturPort.De danach sucht, findet man zwar zurzeit mehr als 30 Beiträge, die mit der GEDOK zu tun haben. Trotzdem ist das nicht unbedingt ein Begriff, der jedem – sogar jedem kulturell Interessierten – geläufig ist.

Die GEDOK also ist eine Vereinigung von Künstlerinnen. Nein, nicht von Künstler – Ping! – Innen. Sondern lediglich von weiblichen Künstlern. Soviel ich weiß, darf kein Mann in diesen Verband eintreten, außer als Förderer. Aber schließlich gibt es für männliche Künstler ja auch genügend andere Möglichkeiten dieser Art.

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Literatur

Amelie Fried: „Traumfrau mit Ersatzteilen“. Heiterer turbulenter Roman übers Älterwerden

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Geschrieben von: Marion Hinz - Donnerstag, 13. Oktober 2022 um 08:08 Uhr

Amelie Fried ist den meisten von uns nicht nur als Autorin, sondern auch als TV-Moderatorin bekannt. Seit 1984 moderierte sie Sendungen wie „Live aus der Alten Oper“ und „Stern-TV“. Von 1998 bis 2009 konnten wir sie gemeinsam mit Giovanni die Lorenzo in Deutschlands ältester Talkshow „3 nach 9“ erleben.

 

1995 erschien Amelie Frieds erstes Buch „Die Störenfrieds. Geschichten von Leo und Paulina". Damit begann ihre Erfolgsstory als Schriftstellerin: Sieben Romane wurden zu Bestsellern, vier der Romane verfilmt. Jetzt ist der 14. Roman von Amelie Fried erschienen. Auch er hat berechtigte Chancen, zum Bestseller zu werden.

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Literatur

Heinrich Mann: „Der Untertan“ – eine Ausstellung in Lübeck

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Geschrieben von: Stefan Diebitz - Mittwoch, 14. September 2022 um 08:10 Uhr

Eine Ausstellung im Lübecker St. Annen-Museum macht die Besucher mit der Thematik und dem historischen Umfeld eines großen Romans vertraut, mit Heinrich Manns „Der Untertan“.

Verantwortet wird die Schau vom Buddenbrookhaus, das in diesen Tagen umgebaut wird und deshalb auf ein Ausweichquartier angewiesen ist.

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