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Kultur Kolumne

Meinung

Pina Bausch und das freie Theater – eine Reise in das Jahr 1983

Details
Geschrieben von: Frauke Hartmann - Freitag, 25. Januar 2019 um 18:33 Uhr
Pina Bausch und das freie Theater – eine Reise in das Jahr 1983

Als ich Anfang der 80er Jahre aus Ostfriesland zum Studium nach Hamburg kam, da war im Tanz und im Theater schon seit einigen Jahren der Teufel los. Die Ölkrise, der Doppelbeschluss, die RAF-Anschläge, der Radikalen-Erlass hatten ihre Spuren auf den Bühnen der Republik hinterlassen. Nur wusste ich nichts davon.
Niels-Peter Rudolph hatte während der Sanierung und Auslagerung des Hamburger Deutschen Schauspielhauses die Intendanz übernommen und bespielte die leerstehenden Hallen der ehemaligen Maschinenfabrik Kamp und Nagel. Am Thalia Theater regierte Peter Striebeck unter dem Applaus des saturierten Bürgertums, gefolgt von Jürgen Flimm. Theater war für mich das gekonnte Aufsagen von Bühnen-Klassikern, Tanz war Ballett in Spitzenschuhen, hier: John Neumeier.
Doch dann sah ich in den damals rohen und unbeheizten Kampnagelhallen, in die es auch mal hineinregnete, so unglaubliche Dinge, dass ich ein für allemal dem Tanz und dem Theater verfiel.

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Karl-Heinz Otto: „Wunderwasser Harkány. Ein Gesundheitstrip & kulturhistorischer Ausflug in die Baranya – Heimat der Donauschwaben“

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Geschrieben von: Harry Popow - Dienstag, 22. Januar 2019 um 08:43 Uhr
Karl-Heinz Otto: „Wunderwasser Harkány. Ein Gesundheitstrip & kulturhistorischer Ausflug in die Baranya – Heimat der Donauschwaben“

Den Jahren Leben geben...
Dieses Buch „Wunderwasser Harkány“ mit dem Untertitel „Ein Gesundheitstrip & kulturhistorischer Ausflug in die Baranya – Heimat der Donauschwaben“ könnte leicht in die irrige Annahme führen, es handele sich nur um die Gesundheit des Autors mit hinzugefügten Reiseerlebnissen.

Nein, es ist ein Plädoyer für die Liebe. Und so muss ich als Rezensent gleich jenen Schlusssatz des Autors Karl-Heinz Otto hervorheben, den ich für den tiefsinnigsten des in letzter Zeit gelesenen halte: „Es kommt nicht darauf an, dem Leben Jahre zu geben, sondern den Jahren Leben!“

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Saskia Henning von Lange: „Hier beginnt der Wald“ – ein Roman so mehrdeutig wie das Leben

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Geschrieben von: Marion Hinz - Mittwoch, 09. Januar 2019 um 08:17 Uhr
Saskia Henning von Lange: „Hier beginnt der Wald“ – ein Roman so mehrdeutig wie das Leben

„Hier sitzt er und würde doch lieber woanders sitzen“, so beginnt das dritte Buch der 42jährigen Autorin Saskia Henning von Lange. Der Mann befindet sich hinter dem Lenkrad eines Autos, genauer gesagt, am Steuer eines Lastwagens.
Der Mann denkt an seine Kindheit, an seine Mutter, an gemeinsame Autofahrten und wundert sich, dass er allein im Auto ist. Hinter ihm im Laderaum ist nur irgendeine Fracht, die genauso gut eine andere sein könnte. Und weil das so ist, interessiert die Fracht ihn auch überhaupt nicht. „Denn eigentlich fahre ich ja nur, damit ich fahren kann, denkt er, damit ich von dir wegkomme.“

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Biografischer Roman von Jana Revedin: „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus – das Leben der Ise Frank“

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Geschrieben von: Marion Hinz - Montag, 17. Dezember 2018 um 08:45 Uhr
Biografischer Roman von Jana Revedin Jeder nennt mich Frau Bauhaus – das Leben der Ise Frank

1919 hat Walter Gropius die Kunstschule „Staatliches Bauhaus in Weimar“ gegründet. Obwohl die Bauhaus-Schule nur 14 Jahre bestand, wirkt sie bis in die heutige Zeit.
Jetzt ist ein Buch über Walter Gropius zweite Frau Ise Frank erschienen, die bisher in der Bauhaus-Geschichtsschreibung eher eine Unbekannte war. Doch sie spielte nicht nur eine wichtige Rolle im Leben des Bauhaus-Gründers, sondern auch eine wichtige Rolle an dieser revolutionären Kunst-, Design- und Architekturschule. In erster Ehe war Walter Gropius bekanntlich mit Alma Mahler verheiratet. Der Architektin und Autorin Jana Revedin ist es zu verdanken, dass nun endlich ein erhellender Blick auf die bis zum Lebensende andauernde Beziehung zwischen Ise Frank und Walter Gropius geworfen wird. Rechtzeitig also vor dem großen Jubiläum, das im April 2019 ansteht. Dann jährt sich die Gründung des Bauhauses zum 100. Mal.

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Die Lyrikwelt von W.S. Merwin: „Nach den Libellen“ und „Im Schatten des Sirius“

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Geschrieben von: Marion Hinz - Donnerstag, 29. November 2018 um 08:25 Uhr
Zeit fuer Lyrik

Zu Recht wird Merwin als „einer der größten Dichter unserer Zeit“ bezeichnet („Los Angeles Review of Books“). Das gilt nicht nur, aber vor allem für die englischsprachige Dichtung.
Denn: William Stanley Merwin ist zweifacher Pulitzer Preisträger und war sogar für den Literaturnobelpreis lange im Gespräch. 60 Jahre lang beglückt nun schon der 1927 in New York geborene W.S. Merwin englischsprachige Leser mit seinen Werken.

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CDs JazzMe

Madeleine Peyroux: Anthem

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Geschrieben von: Sabine Meinert - Montag, 12. November 2018 um 08:32 Uhr
Madeleine Peroux: Anthem

Jazz oder nicht Jazz? – Was Madeleine Peyroux auf ihrem neuen Album präsentiert, ist relaxt und poetisch, warm und subtil, aber auch modern, überraschend luftig und ein Mix aus verschiedenen Stilen.
Erste Rezensenten meinten diese Mischung als behäbig und unspektakulär abtun zu müssen – dem kann ich nicht beipflichten. Weil da mehr ist.

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Follow Book

Wolf Haas: Junger Mann

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Geschrieben von: Fee Isabelle Lingnau - Mittwoch, 07. November 2018 um 08:33 Uhr
Wolf Haas: Junger Mann

Launig ist die Anlage und könnte in eine interessante Geschichte führen: Ein introvertierter 13-jähriger bekämpft sein starkes Übergewicht mit Kalorienzählen und Muttis Hilfe.
In den Ferien arbeitet er in seinem österreichischen Heimatdorf auf einer Tankstelle, besucht seinen Vater in der „Irrenanstalt“, himmelt eine erwachsene Frau an, die mit Tscho, dem coolen Typen des Dorfes, verheiratet ist und fährt schließlich ausgerechnet mit ihm durch halb Europa.

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CDs JazzMe

Jasmin Bayer: The Green Unicorn

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 06. November 2018 um 08:17 Uhr
Jasmin Bayer: The Green Unicorn

Nun ist es da, das zweite Album von Jasmin Bayer, in Gestalt eines grünen Einhorns. So verspricht das Cover des Albums „The Green Unicorn“ ein mädchenhaftes niedliches Spielzeug, das man so schnell nicht loslassen möchte und das vielleicht auch uns in eine verzauberte Welt aus Feen und andere Wesen entführt.
Das gleichnamige Stück (Nr. 4 und geschrieben von Jasmin Bayer und Davide Roberts) verheißt schließlich ein Einhorn das zwinkert und erstrahlen lässt bis schließlich selbst die Augen lächeln.

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Follow Book

Michael Göring: „Hotel Dellbrück“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Donnerstag, 25. Oktober 2018 um 08:29 Uhr
Michael Göring: „Hotel Dellbrück“

Michael Göring, Chef der Zeit-Stiftung und Autor in Hamburg, lässt die Geschichte einfach nicht los. Nach seiner eindringlichen Trilogie um Kindheit und Jugend in der westfälischen Provinz, legt er nun einen ebenso feinsinnigen wie anrührenden Generationsroman vor: „Hotel Dellbrück“. Das Haus steht, wie sollte es anders sein, in Lippstadt, Görings Geburtsort.

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Meinung

70 Jahre Frankfurter Buchmesse – ein Erlebnisbericht

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Geschrieben von: Marion Hinz - Montag, 22. Oktober 2018 um 08:23 Uhr
70 Jahre Frankfurter Buchmesse ein Erlebnisbericht

Bücherfreunde „On The Same Page“
In diesem Jahr feiern die Vereinten Nationen den 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Frankfurter Buchmesse und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, nahmen dies als Anlass, gemeinsam mit ARTE, ZDF und Spiegel die Kampagne „On The Same Page“ 2018 ins Leben zu rufen. Unterstützt wurde diese Aktion von den Vereinten Nationen und Amnesty International wird. Am Buchmessesamstag unterstrichen Großdemonstrationen in Berlin, Frankfurt und anderen Städten diesen wichtigen Ruf in alle Welt. Von Weckruf wage ich nicht zu sprechen, wohl aber davon, dass Leser sich ebenfalls „On The Same Page“ befinden, zumindest in weitläufigem Sinn. Das Gefühl der Gemeinsamkeit begleitete mich während meiner drei Besuchstage auf der Frankfurter Buchmesse. Wenn Sie mögen, folgen Sie mir auf meinem persönlichen Rundgang auf dem Fest der Bücher, Leser und Macher.

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Follow Book

Hans-Jürgen Hennig: „Zwei gegen Ragnarøk" – Bekehrung mit dem Schwert

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Geschrieben von: Harry Popow - Donnerstag, 18. Oktober 2018 um 08:54 Uhr
Hans-Juergen Hennig Zwei gegen Ragnaroek Bekehrung mit dem Schwert

Bei diesem Titel mag es neugierige und zugleich verwunderte Leser geben, die sich fragen, was soll die Christianisierung des Nordens mit der heutigen Zeit zu tun haben? Was motiviert den Autor, sich gerade diesem außergewöhnlichen Thema zu stellen? Liest man die ersten von insgesamt 818 Seiten dieses Bandes, so ist man unmittelbar gefangen, sowohl von der Ortskunde des Autors – offenbar hat er die Lokalitäten alle persönlich aufgesucht –, als auch von seinen enormen Geschichtskenntnissen.

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CDs JazzMe

Fay Claassen & WDR Big Band: My Dutch Songbook

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Geschrieben von: Sabine Meinert - Donnerstag, 11. Oktober 2018 um 09:35 Uhr
Fay Claassen WDR Big Band My Dutch Songbook

Es ist erst ein paar Wochen her, dass Fay Claassen den niederländischen Edison Jazz Award (Vocals) gewann – und zusätzlich den Publikumspreis einheimste.
„My Dutch Songbook“ macht deutlich, warum: intensiv und vielseitig, schwungvoll und berührend, mit einer eindrucksvollen Stimme, der man sich kaum entziehen kann. Von warmen, tiefen Passagen bis glasklar und hell – Fay Claassen präsentiert emotionsgeladen Songs, die ihr sichtlich am Herzen liegen.

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Meinung

Florian Henckel von Donnersmarck und Sebastian Koch stellen den Film „Werk ohne Autor“ in Lüneburg vor

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Geschrieben von: Dagmar Seifert - Mittwoch, 10. Oktober 2018 um 08:45 Uhr
Florian Henckel von Donnersmarck und Sebastian Koch stellen den Film Werk ohne Autor in Lüneburg vor

Vorstellung des neuen Films „Werk ohne Autor im ‚Filmpalast‘ in Lüneburg – nach den drei überaus eindrucksvollen Stunden kann das Publikum den Regisseur und einen seiner Hauptdarsteller befragen.
Florian Henckel von Donnersmarck ist riesig, zwei Meter fünf oder so. Das bewirkt, dass er alle zu Zwergen macht, die um ihn herumstehen. Dazu wallt ihm ein üppiger Heiligenschein von Haaren rund um den Kopf, der mindestens sieben Zentimeter nach oben hinzufügt. Seine Stirn macht fast die Hälfte des Gesichts aus (wie bei Goethe), das Kinn ist ausgeprägt und in beiden Wangen bilden sich beim Sprechen Grübchen. Ein sanfter Riese? Aber die Augen blicken hell und scharf, gebieterisch.

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Follow Book

Die lyrische Welt der Silke Scheuermann: Ausgezeichnete Skizzen von Mensch und Natur

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Geschrieben von: Marion Hinz - Freitag, 28. September 2018 um 08:07 Uhr
Die lyrische Welt der Silke Scheuermann: Ausgezeichnete Skizzen von Mensch und Natur

Silke Scheuermann schreibt Romane, Erzählungen und Gedichte. Das Bewundernswerte ist, sie genießt sowohl als Prosaautorin als auch als Lyrikerin einen ausgezeichneten Ruf. In unserer Lyrik-Rubrik steht natürlich die Dichterin Silke Scheuermann im Mittelpunkt. Es sei jedoch jedem Leser ans Herz gelegt, sich auch mit ihrem Prosawerk zu beschäftigen.
Der Roman „Wovon wir lebten“ ist hierfür ein perfekter Einstieg. Zurück zur Lyrik von Silke Scheuermann: Für ihr lyrisches Gesamtwerk wurde die Autorin 2014 mit dem Hölty-Preis für Lyrik ausgezeichnet. Besonders hervorgehoben wurde bei dieser Würdigung der Lyrikband „skizze vom gras“ (2014 Verlag Schöffling & Co.). 2016 wurde die Dichterin mit dem Berthold-Brecht-Preis und dem Robert Gernhardt Preis ausgezeichnet. 2017 erhielt sie den Christoph-Lichtenberg-Preis. Weitere Preise werden folgen. Davon dürfen wir ausgehen.

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