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Bildende Kunst in und um Hamburg

Bildende Kunst

Max Liebermann - Wegbereiter der Moderne

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Mittwoch, 04. Januar 2012 um 10:21 Uhr
Max Liebermann - Wegbereiter der Moderne - Hamburger Kunsthalle

„Zu populärem Erfolg werde ich es wohl nie bringen, dazu sind meine Bilder teilweise zu gut, teilweise nicht gut genug, jedenfalls nicht liebenswürdig genug“, schrieb Max Liebermann 1910 an seinen „verehrtesten Freund“, den Hamburger Kunsthallendirektor Alfred Lichtwark.
Nun, wie wir wissen, hat er sich geirrt. Liebermann gilt heute als „Wegbereiter der Moderne“ in Deutschland. Die Hamburger Kunsthalle hat ihm eine große Retrospektive im Sockelgeschoss der Galerie der Gegenwart gewidmet, die sich als wahrer Publikumsmagnet entpuppt hat.

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Bildende Kunst

Das Römer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim

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Geschrieben von: Christel Busch - Freitag, 16. Dezember 2011 um 08:20 Uhr
Das Römer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim / Das Grab des Sen-nefer

Es sind nicht nur die namhaften Museen in Hamburg, Berlin oder München, die mit archäologischen Sensationen locken.
Ein kleines Haus in Hildesheim im Süden Niedersachsens kann mit den Institutionen der Großstädte durchaus konkurrieren: das Römer- und Pelizaeus-Museum. Mit seiner Sammlung ägyptischer Altertümer erlangte es internationale Reputation. Zum Inventar des Hauses gehören rund 8.000 Exponate aus dem Alten Ägypten. Exponate von unglaublicher Faszination.

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Bildende Kunst

Dialog zwischen alter und neuer Kunst: „Die niederländische Savanne“

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Geschrieben von: Christel Busch - Montag, 21. November 2011 um 09:12 Uhr
Dialog zwischen alter und neuer Kunst: „Die niederländische Savanne“

Welchen Einfluss hat die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts auf die zeitgenössische Kunst?
Was haben der bedeutendste Tier- und Landschaftsmaler der Niederlande Paulus Potter und der amerikanischen Maler und Objektkünstler Frank Stella gemeinsam? Die Ausstellung „Die niederländische Savanne. Alte Meister - Neue Kunst“ im Staatlichen Museum Schwerin geht diesen Fragen nach. Die Schau belegt anhand zahlreicher Exponate den innovativen Einfluss der Niederländer auf die Entwicklung der modernen Kunst, explizit auf die abstrakte Malerei. Die Malerei des „Goldenen Zeitalters“ als Vorreiter des Abstrakten? Eine These, die kontroverse Diskussionen auslösen dürfte.

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Bildende Kunst

Wunder - Kunst, Wissenschaft und Religion

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Mittwoch, 02. November 2011 um 09:12 Uhr
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„Wunder gibt es immer wieder“, sang Katja Ebstein 1970. Das ist schon eine Weile her, aber wie die derzeitige Ausstellung in den Deichtorhallen zeigt, soll man die Hoffnung nie aufgeben.
All zu oft waren die Deichtorhallen zu einer pragmatisch nüchternen, da preisgünstigen Ausstellungspräsentation genötigt. Was soll man machen, wenn der Etat nicht mal reicht, die Lecks im Dach zu flicken. Die von der Berliner Praxis für Ausstellung und Theorie kuratierte „Wunder“-Schau über all das, was den Menschen seit dem 4. Jahrhundert bis in die Gegenwart zum Staunen bringt, zeigt nun, was mit Hilfe einer so potenten Institution wie der Siemens Stiftung möglich ist: Ausstellungsarchitekt Roger Bundschuh entwarf eine Art Stadtlandschaft voller kubischer Räume mit teils turmhohen Türen, die spannende Sichtachsen und Bezüge zwischen den Objekten aus Kunst, Wissenschaft und Religion erlauben.

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Bildende Kunst

Viviane Gernaert und Florian Breetzke: „Schichten“

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Geschrieben von: Claus Friede - Donnerstag, 20. Oktober 2011 um 07:42 Uhr
Viviane Gernaert und Florian Breetzke: „Schichten“

Das Kunstforum Markert zeigt in seiner neuen Ausstellung „Schichten“ Werke zweier junger, in Hamburg lebender Künstler.
Viviane Gernaert (*1976) studierte Kunst am Institut Superieur de Peintre in Brüssel und an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Florian Breetzke (*1974) absolvierte sein Kunststudium an der University British Columbia Canada und an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg.

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Bildende Kunst

Rollenbilder und Rollenspiele - künstlerische Verkleidungen

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, 18. Oktober 2011 um 21:06 Uhr
Rollenbilder und Rollenspiele - künstlerische Verkleidung

Salzburg, die Stadt Mozarts, die Stadt der Festspiele und des unverwüstlichen „Jedermann“, etabliert sich zunehmend auch als Stadt der bildenden Künste.

Im spektakulär schön gelegenen Museum der Moderne, das 2004 auf dem Mönchsberg, dem steinernen Herzen der Stadt, eröffnet wurde, läuft noch bis Ende Oktober eine Schau, die so gut ist, dass man kurzentschlossen seine sieben Sachen packen sollte, um sie noch zu sehen: „Rollenbilder – Rollenspiele“ ist eine grandiose Tour d’Horizon über die Spielarten künstlerischer Verkleidung – von den Tableaux vivants des 19. Jahrhunderts bis zu den Selbstdarstellungen im Internet.

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Bildende Kunst

Haeinsa, Tripitaka, Buddha und die Musen

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Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 10. Oktober 2011 um 09:01 Uhr
Haeinsa, Tripikata, Buddha und die Musen - Haein Art Project

Es ist still und einsam nachts in der alten Klosteranlage von Haeinsa, im Gaya Mountain National Park von Südkorea, nur ab und zu das raue Krächzen der Krähen und gegen 3 Uhr 30 nacheinander der Klang einer Glocke, eines Gongs und einer Trommel.
Dann erwachen die Mönche und beginnen ihren noch dunklen Tag mit sonoren Gesängen in den Tempeln.
Tagsüber ist es dagegen umso belebter, quirliger und lauter. Mönche, Touristen und Meditationsjünger bevölkern die über 1.200 Jahre alte Klosteranlage, die durch Alter, Größe, Architektur, räumliches Verständnis und kunsthandwerkliche Ausstattung beeindruckt. Hier oben, auf über 1.800 Metern Höhe, ist das geregelte Leben von mehreren Dingen geprägt: Beten und Meditation, Arbeit und Instanthaltung sowie von der Betreuung der Touristen und Besucher.

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Bildende Kunst

„Zur Nachahmung empfohlen – Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Samstag, 08. Oktober 2011 um 09:31 Uhr
„Zur Nachahmung empfohlen – Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“

„Nur noch kurz die Welt retten“, Tim Bendzkos Rap ist nicht allein wegen der locker flockigen Melodie zum Sommerhit des Jahres geworden.

Der Song trifft den Nerv unserer Zeit: Eine Klimakatastrophe jagt die nächste, wer wünschte sich da nicht einen Supermann, der die Erde bewahrt. Es gibt allerdings auch Möglichkeiten, selbst etwas zu tun. Wie, das zeigt die Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen – Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ in der Hamburger HafenCity.

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Bildende Kunst

Dürer – Cranach – Holbein: Eine Ausstellung der Superlative in München

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Geschrieben von: Christel Busch - Dienstag, 04. Oktober 2011 um 11:11 Uhr

Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München zeigt bis zum 15. Januar 2012 die Ausstellung „Dürer – Cranach – Holbein. Die Entdeckung des Menschen: Das deutsche Portrait um 1500“.


Präsentiert werden hochkarätige Exponate der Malerei, Meisterwerke der Bildhauerei und Numismatik sowie der Grafik und Zeichenkunst vom ausgehenden 15. bis Mitte des l6. Jahrhunderts – einen Zeitraum von etwa 60 Jahren. Neben Albrecht Dürer, Lucas Cranach d. Ä. und Hans Holbein d. J. würdigt die Ausstellung auch andere deutsche Künstler wie Hans Döring, Hans Baldung Grien, Hans Maler, Jacob Seisenegger aber auch unbekannte Meister.

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Bildende Kunst

Die Kunststätte Bossard – in der Einsamkeit der Lüneburger Heide

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Geschrieben von: Christel Busch - Donnerstag, 08. September 2011 um 15:30 Uhr
Die Kunststätte Bossard – in der Einsamkeit der Lüneburger Heide

Etwa fünf Kilometer von Jesteburg entfernt liegt – versteckt in hohen Kiefernwäldern – die Kunststätte Bossard.

Die Anlage wurde zwischen 1912 und 1950 von dem Künstler Johann Michael Bossard (1874-1950) und seiner Frau Jutta Bossard-Krull (1903-1996) auf einem drei Hektar großen Heidegrundstück errichtet.

Das Künstlerehepaar schuf hier ein Refugium, welches neben den Ateliers, dem Wohnhaus und dem Kunsttempel, zahlreichen Malereien und Plastiken eine riesige Gartenanlage umfasst.

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Bildende Kunst

Wünsche und Erinnerungen – Tibet Wochen in Barmstedt

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 30. August 2011 um 14:41 Uhr
Wünsche und Erinnerungen – Tibet Wochen in Barmstedt - Sonam Dölma Brauen

Zum fünften Mal findet in der schleswig-holsteinischen Stadt Barmstedt ein kultureller Länderschwerpunkt statt. Nach Bulgarien, Kanada, Spanien und Südafrika wurden soeben die „Tibetischen Wochen“ eröffnet.
Was wie ein Fastfood-Motto klingt, entpuppt sich als einzigartiger Versuch, Tibet zeitgenössisch-künstlerisch darzustellen. „Erst vor ungefähr zwanzig Jahren hat sich in Tibet eine eigene moderne Kunstszene entwickelt“, schreibt Elke Hessel vom Tibethaus Deutschland im Vorwort des Katalogs.

Tibet war über Jahrhunderte ausschließlich geprägt von sakraler Kunst und hat sowohl in der Lyrik, in den bildenden und musikalischen Künsten alles dem festen Regelwerk der religiösen, traditionellen Darstellung und Komposition untergeordnet. Künstlerische Freiheiten im westlichen Sinn gab es kaum. Heute ist durch den chinesischen Einfluss, die Errichtung eines Fachbereichs „Kunst“ an der Tibet Universität im Jahr 1985 und durch Exiltibeter ein Humus entstanden, den man als zeitgenössisch und freiheitlich bezeichnen kann.

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Bildende Kunst

Hanno Edelmann: Das ganze Leben im Dienst der Kunst

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 26. August 2011 um 22:13 Uhr
Hanno Edelmann: Das ganze Leben im Dienst der Kunst

Es gibt Maler, denen gebührt einfach Hochachtung. Nicht, weil sie so avantgardistisch sind, internationale Berühmtheit erlangten oder Rekordpreise erzielten.
Nein, vielmehr, weil sie ihr ganzes Leben in den Dienst der Kunst stellten. Unbeirrt und gradlinig ihren Weg gingen, alle Entbehrungen, zum Teil auch Schmähungen, auf sich nahmen, um sich und ihrer Kunst treu zu bleiben.
Hanno Edelmann ist so ein Maler. Lange schon war es recht still um ihn geworden, nun steht sein Werk wieder im Rampenlicht: In einer großangelegten Schau zeigt die Galerie im Elysée derzeit eine Auswahl seiner Gemälde, Aquarelle und Farb-Lithographien.

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Bildende Kunst

Teresa Margolles: „Frontera“ – minimalistisch, eindringlich, nachhaltig

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 01. Juli 2011 um 14:18 Uhr
Kultur - Kunst Teresa Margolles, Museion Bozen / Bolzano

Teresa Margolles ist Künstlerin, ausgebildete Gerichtsmedizinerin und lebt in Mexiko City.
In dieser Kombination ihres Tuns und Umfeldes steckt schon eine gewisse Brisanz, denn Margolles holt den Alltag aus Mexiko in europäische Museen.
Ciudad Juárez, eine Millionenstadt an der Grenze zum US-Bundesstaat Texas, nimmt seit Jahren eine traurige Spitzenposition in der Verbrechensstatistik Mexikos ein. Mit ihrer Ausstellung „Frontera“ reflektiert Teresa Margolles über den von der organisierten Kriminalität in der Stadt und allgemein, in der mexikanischen Gesellschaft, verursachten Schmerz, über die Ohnmacht und die Aussichtslosigkeit, mit Mitteln, die jeden Ausstellungsbesucher packen.

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Bildende Kunst

William Turner, der Maler der Elemente

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, 28. Juni 2011 um 11:58 Uhr

Kultur - Kunst  William Turner, der Maler der Elemente - Bucerius Kunst Forum

 

Alles bei diesem Maler sei so „ohne Form und voller Leerstellen“, dass es an das „erste Chaos der Welt(entstehung)“ erinnern würde, schrieb der britische Essayist William Hazlitt 1816 hämisch.


Es gäbe sogar Leute, die William Turners Bilder „Pictures of nothing“ nennen würden. Ganz offenkundig hatte der gute Mann nicht begriffen, welch profundes Naturverständnis Turners revolutionärer, weit vorgreifender Landschaftsmalerei zu Grunde lag. In der Ausstellung „William Turner. Maler der Elemente“ führt das Bucerius Kunst Forum ab dem 2. Juni eben dieses Verständnis vor Augen: Knapp hundert Aquarelle und Gemälde, überwiegend Leihgaben aus der Londoner Tate Gallery, dokumentieren in Hamburg, wie eng der künstlerischer Aufbruch des visionären Engländers mit den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen jener Zeit verbunden war. Zugleich spiegelt die Schau aber auch die religiöse Sichtweise des Malers, der Gott als Einheit mit Kosmos und Naturbegriff.

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