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Kultur Blog

Festivals, Medien & TV

Filmfest Hamburg 2013: politisch und intermedial

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Geschrieben von: Mirjam Kappes - Mittwoch, 25. September 2013 um 10:27 Uhr
Filmfest Hamburg: politisch und intermedial

Das Filmfest Hamburg, das dieses Jahr vom 26. September bis 5. Oktober stattfindet, setzt auf altbewährte Themen-Sektionen, bezieht sich aber auch verstärkt aufs Zeitgeschehen.
Wer das Filmfest Hamburg bereits in seinen Terminkalender eingetragen hat, kann wieder aus einem umfangreichen Programm auswählen: Das mit 151 Filmen gut gefüllte zehntägige Festival widmet sich auch dieses Jahr dem aktuellen Kinoschaffen des deutschen und internationalen Raums. 2013 gibt es trotzdem einige Neuerungen.

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Bildende Kunst

PASSAGE – Eine Farblichtbeförderungsanlage von Till Nowak

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 24. September 2013 um 09:31 Uhr
Passage – Eine Farblichtbeförderungsanlage von Till Nowak

Es ist nicht sein erstes, doch bestimmt das aufwendigste, langfristig geplanteste Lichtkunstprojekt seiner noch jungen Karriere!
Der in Hamburg lebende Künstler und Filmemacher Till Nowak hat viel Erfahrung in Sachen Lichtkunst gesammelt: „Edges“, eine Installation, die er zwischen 2004 und 2008 in vier verschiedenen Varianten in Hessen und Rheinland-Pfalz zeigte, gehört dazu, wie seine Großprojektion „Red & Blue“ auf die monumentale Fassade des Castel dell‘Ovo in Neapel im Jahr 2009. Ab 2010 bespielt Nowak dann Norddeutschland mit „KELVIN“ einer Installation am historischen Wasserturm in Neumünster und „AURA“ entlang der Osakaallee in Hamburgs HafenCity. Das jüngste Projekt nennt sich „PASSAGE“ und ist nun in Rendsburg dauerhaft zu sehen.

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Festivals, Medien & TV

Reeperbahn Festival: Newcomer-Bühne und urbane Kunst

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Geschrieben von: Mirjam Kappes - Montag, 23. September 2013 um 10:40 Uhr
Reeperbahn Festival: Newcomer-Bühne und urbane Kunst

Dieses Jahr hat das Reeperbahn Festival mit seinen über 400 Veranstaltungen in Sachen Musik, Kunst, Literatur, Film und Digital Media ein so dickes Programmheft wie noch nie.
Im Fokus stehen dennoch die musikalischen und künstlerischen Newcomer.

Von der ehemals lokalen Konzertreihe hat sich das Reeperbahn Festival längst zu einem der wichtigsten Groß-Events Hamburgs entwickelt. Neben den zahlreichen Live-Musikauftritten in den Clubs von St. Pauli können Besucher an den mittlerweile vier Veranstaltungstagen Kunstausstellungen, Performances, Installationen und Filme anschauen – angesetzt sind rund 350 Konzerte und mehr als 60 Kunst-Programmpunkte, so viele wie nie zuvor.

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Kultur, Geschichte & Management

Hamburg will Musical-Hauptstadt Europas werden

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 20. September 2013 um 10:24 Uhr
Hamburg will Musical-Hauptstadt Europas werden

Heinestadt Hamburg, klingt doch prima. Oder Brahmsstadt Hamburg, auch nicht schlecht.

Doch die Hanseaten setzen lieber auf die „Musicalstadt Hamburg“, denn die Shows von Disney und Co. bringen das große Geld in die Stadt: Mehr als zwei Millionen Touristen kommen derzeit pro Jahr, um den „König der Löwen“, „Tarzan“ oder „Rocky“ zu sehen. Nun sind zwei weitere Spielstätten im Bau und die Tourismusexperten sehen Hamburg schon als Musical-Hauptstadt Europas.

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Bildende Kunst

Yahon Chang: "Wesen und Antlitz"

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Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 16. September 2013 um 09:11 Uhr
Yahon Chang –

Das sichtbare Hauptelement der klassischen chinesischen Malerei sowie der Kalligraphie, ist die Linie.
Aufgrund dieses gemeinsamen Merkmals stehen sich diese beiden Kunstformen, von früher Zeit an, in einer engen, wechselseitig bestimmenden Beziehung. Ab dem 13. Jahrhundert legen bis zum heutigen Tag viele Künstler bewusst einen besonderen Wert auf die Verbindung der chinesischen Malerei und Kalligraphie und fördern die Verschmelzung der beiden Genres.
In diesem prägnanten Verhältnis wuchsen auch die künstlerischen Ursprünge des taiwanischen Malers Yahon Chang zu einem eigenen Kosmos und seiner individuellen Ausdrucksform. Eine große Auswahl seiner Werke sind erstmals in Hamburg in einer Ausstellung im Kunstforum Markert Gruppe zu sehen.

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Musik

Himmelwärts und erdverbunden - Saisoneröffnung des Ensemble Resonanz

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Geschrieben von: Stefan Hentz - Freitag, 13. September 2013 um 11:05 Uhr
Himmelwärts und erdverbunden - Saisoneröffnung  des Ensemble Resonanz. Copyright Jann Wilken

Der Herr ruft „Bravi“ nach einem solchen Konzert. Was immer er damit sagen will, es ist der Herr, der ruft, und nicht die Dame. Wir befinden uns im großen Saal der Laeiszhalle, einem Ort, wo nach wie vor feste Konventionen das Verhalten bei einem Konzert regeln.
„Bravi“. Mehrere Male muss das Ensemble auf die Bühne zurück, und es kommt auch gerne und genießt den freundlich frenetischen Applaus, die nur zu verdiente Begeisterung. Verbeugen, der Blumenstrauß für die Starsolistin, und noch einmal raus, weil es so schön ist. Auftakt zur neuen Saison der „Resonanzen“, der Konzertreihe, mit dem das in der Laeiszhalle residierende Ensemble Resonanz seit mehr als zehn Jahren den notorisch trutschigen Hamburger Konzertbetrieb erfrischt.

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Kultur, Geschichte & Management

Der Maler Felix Nussbaum und das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück

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Geschrieben von: Christel Busch - Donnerstag, 12. September 2013 um 10:00 Uhr
Der Maler Felix Nussbaum und das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück

"Ich bin es gewohnt durch Farbe und Form meine innersten Gefühle zum Ausdruck zu bringen". Das sagte Felix Nussbaum zu seinen Bildern.
Die frühen Bilder des jüdischen Malers sind noch frei von Emotionen. Nüchtern, ohne Sentimentalität, fast dokumentarisch spiegeln sie sein Leben wider. Erst die späten von Angst, Emigration und Exil geprägten Gemälde geben Einblick in sein Innerstes, sein tragisches Leben, das 1944 in einer der Gaskammern des Vernichtungslagers Auschwitz endet. Seit 1998 präsentiert das Felix-Nussbaum-Haus – ein Erweiterungsbau des Architekten Daniel Libeskind an das Kunstgeschichtliche Museum Osnabrück – über 200 seiner Werke: Portraits und Selbstportraits, Zeichnungen, Stillleben, Landschaftsbilder und Straßenszenen aus allen Schaffensperioden. 2011 erweitert der Architekt den Bau um einen neuen Eingang mit Foyer und Bibliothek.

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Film

„Michael Kohlhaas” – Cowboy, Querulant oder Revolutionär?

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Geschrieben von: Anna Grillet - Mittwoch, 11. September 2013 um 09:05 Uhr
Michael Kohlhaas

Den verzweifelten Kampf um Recht und Gerechtigkeit inszeniert Arnaud des Pallières als archaisch poetischen Western in der rauen Bergwelt der Cevennen.
Unwiderstehlich: Mads Mikkelsen als glückloser Ehrenmann.

Heinrich von Kleists Novelle verlor seit ihrem Erscheinen 1810 nie an politischer Aktualität, im Gegenteil: Regisseur Volker Schlöndorff verfilmte 1969 den Literaturklassiker dem damaligen Zeitgeist entsprechend als engagiert bemühte Parabel auf die weltweiten Studentenunruhen. Des Pallières geht den entgegengesetzten Weg: er konzentriert sich ganz auf seinen Protagonisten, dessen Gefühle, Ideale und inneren Konflikte. Der in Paris geborene Regisseur und Drehbuchautor kürzte den Text radikal, verlegte die Handlung aus dem 16. Jahrhundert von Brandenburg und Sachsen nach Südfrankreich, in die Cevennen: Eine oft karge steinige Landschaft, unwegsam durch ihre tiefe Schluchten und windigen Hochebenen. Hier lebt der Pferdehändler Michael Kohlhaas (Mads Mikkelsen) mit seiner Frau Judith (Delphine Chuillot) und der Tochter Lisbeth (Mélusine Mayance). Ein ruhiges fast idyllisches Dasein.

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Festivals, Medien & TV

Buch vorm Bug: Das Harbour Front Literaturfestival 2013

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Geschrieben von: Mirjam Kappes - Dienstag, 10. September 2013 um 09:33 Uhr
Buch vorm Bug: Das Harbour Front Literaturfestival 2013

Autorenprominenz am Hamburger Hafen: T.C. Boyle, Daniel Kehlmann, Uwe Timm und Liao Yiwu gehören zu den über 70 Schriftstellern beim diesjährigen Harbour Front Literaturfestival, das vom 12. bis 21. September 2013 stattfindet.
Ungewöhnliche Veranstaltungsorte zum Entdecken literarischer Perlen: Das Harbour Front Literaturfestival versammelt auch dieses Jahr wieder namenhafte Autoren der deutschen und internationalen Literaturszene am Hamburger Hafen, die dem Publikum ihre neuesten Werke vorstellen werden. Bei den rund 80 Veranstaltungen ist wohl für jeden Geschmack etwas dabei: Das breit gefächerte Programm reicht von Belletristik über Lyrik zu Sachbüchern, Kinder- und Jugendliteratur sowie Graphic Novels.

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Kultur, Geschichte & Management

Kirsten Baumann will das Landesmuseum Schloss Gottorf auf Kurs bringen

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Montag, 09. September 2013 um 10:15 Uhr
Kirsten Baumann will das Landesmuseum Schloss Gottorf auf Kurs bringen

Pragmatisch und praktisch ist sie in jedem Fall – und ziemlich geräuschlos.
Eine Frau, die gern im Hintergrund bleibt, fleißig arbeitet und „Manager-Qualitäten“ für sich beansprucht. Die wird sie auf Schloss Gottorf auch sicher brauchen: Zum 1. September übernahm Kirsten Baumann (50) die Leitung der Abteilung Kunst und Kulturgeschichte der Stiftung Schleswig-Holsteinischer Landesmuseen Schloss Gottorf. Die Kunsthistorikerin, zuvor Direktorin des Museums der Arbeit in Hamburg (seit 2009), übernimmt damit die Nachfolge des glücklosen Jürgen Fitschen, der nach Machtkämpfen mit Stiftungschef Claus von Carnap-Bornheim vorzeitig seinen Schreibtisch räumte.

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