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Kolumne CDs JazzMe

  • C.A.R.: Bäckerei 2000
  • Jake Xerxes Fussell: The Old Beloved Path
  • Achim Seifert Project: Woven Strings
  • Red Orkestra: Letters From Afar
  • Martín Iaies: PEOPLE. PLACES.
  • Britta Rex: Madame Pele Project – She Who Shapes The Land
  • Līva: Unspoken
  • Hilal Kaya: Sümbül
  • Phraim: Sirens
  • Empirical: Like Lambs – To The Slaughter

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  • Jazzpianist Michael Wollny wird mit dem Bayerischen Kunstpreis ausgezeichnet
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  • 25. Kulturpolitisches Spitzengespräch: Gemeinsame Erklärung zur Freiheit der Kunst und Konzept zur Stärkung der Provenienzforschung verabschiedet
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  • NDR trauert um Dieter Glawischnig
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  • Philippe Sands mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2026 ausgezeichnet
  • „Die Zukunft der Freundlichkeit“: Wim Wenders hält die Nexus Lecture 2026

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„Dürer für hessische Fürsten“

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Jazz Musik – wissen was zu hören lohnt

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Dee Dee Bridgewater: Dee Dee’s Feathers

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Geschrieben von: Sabine Meinert - Mittwoch, 13. Mai 2015 um 13:03 Uhr
Dee Dee Bridgewater: Dee Dee’s Feathers F:Greg Miles

Waren Sie schon mal in den Salons von New Orleans? So richtig fesch aufgerüscht und in bester Stimmung? Ein lauer Abend direkt am Mississippi wartet auf sie: Kleider rascheln auf einer Veranda nah am Fluss, Marabu-Federn wippen, es gibt einen rauchigen Scotch und feine Musik.
Dee Dee Bridgewaters neues Album bringt Ihnen das alles nach Hause. Denn die 65-jährige Jazzsängerin fängt die Atmosphäre unvergleichlich ein. Man hört förmlich, wie die Eiswürfel im Glas klickern, sieht die Rocksäume schwingen, fühlt den Wind in den Uferbäumen. Und ist dort – in New Orleans.

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Agathe Jazz Quartet: Feeling Alive

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Geschrieben von: Sabine Meinert - Dienstag, 28. April 2015 um 13:26 Uhr
Agathe Jazz Quartet: Feeling Alive

Was für ein frisches, sympathisches Gesicht ist da jetzt auf der Jazz-Bühne?
Agathe Iracema bietet auf ihrem neuen Album “Feeling Alive” gelungene, moderne Arrangements und ein sympathisches Klangbild. Die 25-Jährige hat relaxten Spaß und ihren umwerfenden Charme in Noten übersetzt. Es schwingt überall auf der CD, sie hat Energie, ist stetig im Fluss – und macht einfach gute Laune.

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Nils Wülker: Up

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Geschrieben von: Sabine Meinert - Donnerstag, 09. April 2015 um 12:43 Uhr
Nils Wülker: Up

Up – nach oben – soll es mit diesem Album gehen. Vor allem, weil Trompeter und Songwriter Nils Wülker mit seiner achten CD sich in vielen Facetten sowie als Komponist präsentieren will.
Wülker mischt Jazziges mit Melodisch-Schmeichelndem und schmückt sich dabei mit bekannten Stimmen. Schon früher hatte der 37-Jährige Torun Eriksen, Silje Nergaard und Ulita Knaus für eine Zusammenarbeit begeistern können. Mit „Up“ füllte er sein Portfolio nun weiter auf: Craig Armstrong, Jill Scott, Max Mutzke, Sasha, Xavier Naidoo sind zum Beispiel mit von der Partie.

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Akku Quintet - Molecules

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 03. April 2015 um 11:15 Uhr
Akku Quintet - Molecules

Die Jazzmusik in der Schweiz ist beeindruckend. Was das kleine Land musikalisch auf diesem Gebiet anzubieten hat, kann sich weltweit sehen und hören lassen.
Auch wenn der Jazz finanziell bei weitem nicht so aufgestellt ist wie der Bruder in der Klassik, pflegen die Jazzmusiker – laut einer Studie der Zürcher Hochschule Winterthur – „zur Erweiterung der Auftrittsmöglichkeiten in verschiedenen Formationen zu spielen, und scheuen nicht davor zurück, schon mal unter dem Zaun hindurch zu fressen und Musik anderer Genres zu spielen.“ Eine eigenwillige Beschreibung, die aber gerade auf das neue Album des in Bern beheimateten Akku Quintets gut anzuwenden ist.

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Silje Nergaard: Chain of Days

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Geschrieben von: Sabine Meinert - Dienstag, 24. März 2015 um 13:52 Uhr
Silje Nergaard

Das Jahr ist schon eine Reihe von Tagen alt und der Frühling bringt nun Silje Nergaard aufs Tapet mit ihrem 15. Album „Chain of Days“.
Wie schon so oft ist nicht ganz klar: Ist es nun Jazz? Deshalb sag ich mal: ein Album von Pop und Jazz geprägt, dazu eine Prise Folk. Eins, das klingt. Und zwar genau richtig.

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Diana Krall: Wallflower

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Geschrieben von: Sabine Meinert - Freitag, 20. März 2015 um 16:52 Uhr
Diana Krall: Wallflower

Wallflower – Mauerblümchen. Das wäre ganz sicher nicht die erste Beschreibung, die mir zu Diana Krall eingefallen wäre. Und die Songs ihres neuen Albums?
Irgendwie auch nicht so recht. Sie kommen nach einer Lungenentzündung Kralls Monate später als geplant heraus, müssen sich aber in ihrem poppigen Gewand keinesfalls Mauerblümchen-like verstecken: “California dreaming”, “I can`t tell you why”, “Sorry seems to be the hardest word”… – Bekanntes aus Funk und Fernsehen, wenn auch großenteils schon 30, 40 Jahre alt.

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Andi Kissenbeck’s Club Boogaloo: Monsoon Dance

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Geschrieben von: Willy Theobald - Montag, 16. März 2015 um 13:46 Uhr
Andi Kissenbeck’s Club Boogaloo

Das Fachblatt „Jazzthetik“ schwärmte: Der Organist „Andi Kissenbeck swingt wie die Hölle“. Korrekt! Auf dem neuen Club-Boogaloo-Album “Monsoon Dance” finden sich jede Menge Songs die sofort in die Beine gehen. Hier ist der Name Programm: Während der Boogaloo-Ära Ende der sechziger Jahre waren viele Jazztempel auch Tanztempel.

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David Helbock Trio: Aural Colors

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Geschrieben von: Sven Sorgenfrey - Dienstag, 03. März 2015 um 13:49 Uhr
David Helbock Trio  Aural Colors

Ein paar offene Dissonanzen über grollendem Bass, perkussive Pattern auf dem Flügel mit teils sordinierten Saiten, dann legt das Trio los mit scheinbar luftigem Latin-Fusion-Jazz und einer harmlos anmutenden Melodie. Damit eröffnet David Helbock das Feld, auf dem dieses Album spielt.
Da wären einerseits die “Sechs kleinen Klavierstücke op. 19″ deren dreie Helbock in sein musikalisches Universum holt. Andererseits der ganz normale Helbock’sche Jazz, der frei assoziierend aber zwingend logisch durch die Jazzgeschichte pflügt und alles Material, das ihm unter die Finger kommt mal in kleinen Schritten mal direkt wie ein Prisma in seine verwertbaren Grundbestandteile zerlegt, die dann wiederum Rohmaterial für Rekombinationen werden können.

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Ryan Carniaux Quintet: Never Leave Your Baggage Unattended

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 27. Februar 2015 um 12:48 Uhr
Ryan Carniaux Quintet: Never Leave Your Baggage Unattended

Namhaft sind die Lehrer bei denen er am Berklee College in Boston studierte: Tiger Okoshi und Greg Hopkins. Der in New York City geborene Trompeter Ryan Carniaux ist selbst auf dem Weg namhaft zu werden.

„Never Leave Your Baggage Unattended“ ist sein zweites Album und das erste in Quintett-Formation. Die neun Stücke wurden von ihm, von seinem Mentor Wolfgang Lackerschmid und seinem Pianisten Mike Roelofs komponiert. Es ist eine Aneinanderreihung ausgesprochen lyrischer und melodischer Stücke und eine Reise durch die Traditionen unterschiedlicher Kontinente. Manchmal fühlt man sich sogar zeitversetzt in irgendeinen Jazzclub der 50er-Jahre.

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Omer Klein: Fearless Friday

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 20. Februar 2015 um 13:25 Uhr
Omer Klein: Fearless Friday

„Fearless Friday - Angstfreier Freitag“ klingt ein wenig wie aus der Rubrik „Autofreier Sonntag“, nur lässt sich nicht eindeutig entschlüsseln, warum der Freitag angstfrei sein soll und warum nicht auch alle anderen Tage der Woche es sein sollten.
Omer Klein gibt verbal darüber keine zufriedenstellende Auskunft, er delegiert die Interpretation seines Albumtitels lieber an den Zuhörer. „Fearless Friday“ ist hingegen musikalisch von Beginn an spannungsaufbauend, oft rhythmisch schnell, drei aneinandergereihte Fragmente aus fliegenden Fingerbewegungen auf Klaviatur, Percussions-Instrumenten und Kontrabasshals.

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Max Raabe: Eine Nacht in Berlin

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Geschrieben von: Sabine Meinert - Freitag, 06. Februar 2015 um 13:11 Uhr
Max Raabe: Eine Nacht in Berlin

Kein anderer als Max Raabe knödelt so hingebungsvoll und gekonnt-altmodisch herzzerreißende Melodien aus den 20ern und 30ern des vorigen Jahrhunderts über Kakteen, zu lange Röcke, unwillige Liebhaber oder Badewannenkapitäne.
Die CD und DVD, die nun vorliegen, zeigen ihn und – wie immer – das Palast Orchester beim Zelebrieren einer Nacht in Berlin. Eingeleitet durch ein stilechtes Fahrrad-Solo des Herrn Raabe hin zum Admiralspalast, wo die Party im passenden Ambiente und mit teils angemessen gekleideten Publikum startet. Deshalb schnell das Eisbärenfell vor den DVD-Recorder gezogen und reingeschaltet.

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Chris Gall – Piano Solo

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 30. Januar 2015 um 11:04 Uhr
Chris Gall – Piano Solo (c) Mike Meyer

Chris Gall ist ein deutscher Pianist, aus Bad Aibling, Jahrgang 1975, mit einer fundierten Klassik- und Jazz-Ausbildung am renommierten Berklee College of Music in Boston.
Sein Spiel, seine Arrangements und seine Kompositionen sind gekennzeichnet von genreübergreifenden Elementen: Er ist zwar im Jazz zuhause, aber Klassik, Minimal Music, Tango und Indie-Rock sind wichtige musikalische Energiequellen.

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Julia Biel: Love Letters and Other Missiles

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Geschrieben von: Sabine Meinert - Donnerstag, 22. Januar 2015 um 12:05 Uhr
Julia Biel: Love Letters and Other Missiles

Schon bevor die neue Silberscheibe von Julia Biel von meinem CD-Player eingesogen wurde, hatte ich von ihrem mehrfachen Auftauchen in der Playlist der Jamie-Cullum-Show bei der BBC gehört.
Rezensoren stellten die 34-Jährige zudem bereits in das Umfeld von Nina Simone mit aparten Beimischungen von Klängen à la Radiohead, Billie Holiday und Björk. Von der „besten britischen Sängerin seit einer Ewigkeit“ rauschte es gar im britischen Blätterwald. Meine Erwartungen für „Love letters and other missiles“ waren entsprechend hoch.

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Caroll Vanwelden sings Shakespeare Sonnets 2

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 02. Januar 2015 um 13:03 Uhr
Caroll Vanwelden sings Shakespeare Sonnets 2

Ihre Stimme passt zum Jazz wie „Romeo und Julia“ zu William Shakespeare. Variabel in Bestimmtheit und leichtfüßiger Gelassenheit in luftpressender Härte und gehauter Zuneigung. Die Dramatik gehört dem musikalischen Moment in seiner textlichen Übersetzung. Sie schafft auch jene heutigen Gefühlswelten zum klingen zu bringen, die Worte allein nicht mehr schaffen.

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