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Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2015



Bildende Kunst in und um Hamburg

Bildende Kunst

Vergessen und wiederentdeckt: „Ludwig Meidner – Im Nacken das Sternemeer“

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Montag, den 09. Juli 2018 um 07:41 Uhr
Ludwig Meidner – Im Nacken das Sternemeer

Der Titel der Ausstellung „Im Nacken das Sternemeer“ verweist auf das Buch mit Texten von Ludwig Meidner, das 1918 in Leipzig erschien. Meidner (1884-1966), Maler, Grafiker und Dichter gehörte damals zu den bekannten Künstlerpersönlichkeiten in Deutschland. Er erfasste in seinen literarischen Werken und malerischen Bildschöpfungen die atmosphärischen Stimmungen seiner Zeit.
Die Schau im Jüdischen Museum Rendsburg thematisiert seine Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg und der Weimarer Republik, dem Judentum und den Repressalien im nationalsozialistischen Deutschland, der Flucht ins englische Exil und die Nachkriegsjahre. Ludwig Meidner, ein Künstler, der fast in Vergessenheit geraten wäre, erlebt heute ein Comeback.
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Bildende Kunst

„Together // Zusammen“ – Internationales Flair. Ausstellung im K 70

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Dienstag, den 12. Juni 2018 um 08:06 Uhr
„Together // Zusammen“ – Internationales Flair im K 70 in Lübeck

Was verbindet die Künstlerin Janine Gerber aus dem schleswig-holsteinischen Barnitz mit der Künstlerin Merav Shinn Ben-Alon aus der Weltstadt Tel Aviv? Abgesehen von menschlicher Sympathie und Freundschaft – sehr viel.
Es sind das kreative Schaffen, die Experimentierfreudigkeit, die künstlerische Inspiration und Kreativität, welche die beiden Kunstschaffenden aus Deutschland und Israel verbindet. Mit viel Neugier und Elan tasten sie sich an die unterschiedlichen Positionen der Partnerin heran: Hier Gerbers zerschnittene Installation, dort Merav Shinn Ben-Alons reduzierte Zeichnungen. Wo ist der kulturelle Unterschied? Wo die Berührungspunkte? Trotz aller optischen Divergenz gibt es viele Gemeinsamkeiten zu entdecken. Das Ergebnis dieses ungewöhnlichen Dialogs ist bis zum 23. Juni 2018 im Kunstraum K 70 in der Lübecker Altstadt zu entdecken.
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Bildende Kunst

Jonathan Meese, Daniel Richter, Tal R: „Bavid Dowie“

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Dienstag, den 29. Mai 2018 um 07:49 Uhr
Jonathan Meese, Daniel Richter, Tal R: Bavid Dowie  Foto Hanna Putz

Drei Superstars der zeitgenössischen Kunst in Stade an der Elbe.
Muss Kunst immer bierernst sein? Bis 23. September 2018 beweisen drei Herren im fortgeschrittenen Alter der staunenden Kunstwelt das Gegenteil: Jonathan Meese, Daniel Richter und Tal R, der in Israel geborene dänische Künstler Tal Rosenzweig. Mal humorvoll, mal flapsig und tiefgründig, veräppeln die drei der wichtigsten und teuersten Superstars der Gegenwartkunst das geheiligte Metier der Malerei. Selbst der Ausstellungstitel ist nicht allzu ernst gemeint. "Diese Ausstellung hat nichts mit David Bowie zu tun", so die Protagonisten Meese, Richter und Tal R unisono. Nur die Anfangsbuchstaben sind vertauscht: „Bavid Dowie“.
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Bildende Kunst

Kang Mu-xiang: „Unlimited Life“ – Monumentale Plastik auf Hamburgs Rathausmarkt

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 09. Mai 2018 um 07:43 Uhr
Kang Mu-xiang: „Unlimited Life“ – Monumentale Plastik auf Hamburgs Rathausmarkt

Wenn die Hansestadt Hamburg ihr Allerheiligstes für die bildende Kunst hergibt, dann nur für ein Werk der Superlative: Am 23. Mai enthüllen der taiwanische Bildhauer Kang Mu-xiang und der Deutsch-Taiwanische Freundeskreis, die Bambusrunde, auf dem Rathausmarkt „Unlimited Life“ (Nicht endendes Leben) – eine monumentale Plastik in Form eines menschlichen Embryos.
Rund 1.500 Kilo schwer und über zwei Meter groß, hat sie der Künstler aus den ausrangierten Stahlseilen geformt, die jahrelang die Fahrstühle des Taipeh 101 zogen – des einstmals höchsten Gebäudes der Welt. Als Inbegriff neuen Lebens stehen sie nun für die weltumspannende Freundschaft zwischen Deutschland und Taiwan.
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Bildende Kunst

„High Society“ im Rijksmuseum Amsterdam – Die Reichen und Schönen geben sich die Ehre

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Mittwoch, den 02. Mai 2018 um 07:50 Uhr
„High Society“ im Rijksmuseum Amsterdam – Die Reichen und Schönen geben sich die Ehre

Die exzentrische Marchesa Luisa Casati, gehüllt in ein Ensemble aus flirrendem Schwarz, war einst die Stilikone der italienischen Gesellschaft, bevor sie verarmt in London starb. James Hamilton, 1. Duke of Hamilton, englischer Heerführer in schwedischen Diensten, wurde auf Befehl von Oliver Cromwell enthauptet, der Arzt und Lebemann Dr. Samuel Jean Pozzy von einem Patienten ermordet.
Rund vierzig, überaus opulente Porträts von Fürsten, Aristokraten und reichen Bürgern sind in der Ausstellung zu bewundern. In voller Lebensgröße! Kostbar und prächtig herausgeputzt, präsentieren sie sich dem staunenden Besucher. Hinter der glänzenden Fassade sah es allerdings anders aus, wie Zeichnungen und Drucke in weiteren Ausstellungsräumen belegen.
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Bildende Kunst

Siegward Sprotte. Sylt – Hamburg – Shanghai

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Mittwoch, den 11. April 2018 um 07:30 Uhr
Siegward Sprotte. Sylt – Hamburg – Shanghai

Die Handelskammer Hamburg widmet sich in einer Ausstellung dem in Potsdam geborenen und auf Sylt verstorbenen Künstler Siegward Sprotte (1913-2004).
„Sylt – Hamburg – Shanghai“, so der Titel der Ausstellung, markiert dann auch Lebens- und Orientierungsorte im Werk jenes Malers und Zeichners, der „im Spannungsfeld zwischen ‚gegenständlich – abstrakt – gegenstandslos‘ arbeitet“ (1). Die Entwicklungsgeschichte des Künstlers lässt sich anhand der mehr als einhundert präsentierten Werke des Künstlers und eines eigens publizierten Kataloges gut nachvollziehen.
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Bildende Kunst

Thomas Gainsborough – die moderne Landschaft

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 06. April 2018 um 07:37 Uhr
Thomas Gainsborough – die moderne Landschaft

Die Hamburger Kunsthalle zeigt die erste Ausstellung des englischen Malers Thomas Gainsborough (1727-1788) in Deutschland – nicht etwa seine berühmten Porträts, sondern Landschaften.
„Thomas Gainsborough gilt als einer der wichtigsten Porträtmaler des 18. Jahrhunderts. Als Landschaftsmaler ist er außerhalb Großbritanniens weit weniger bekannt“, schreibt Direktor Christoph Martin Vogtherr über „Thomas Gainsborough – die moderne Landschaft“, der ersten großen, von ihm selbst kuratierten Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle.
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Bildende Kunst

Rubens. Kraft der Verwandlung – der Barockmaler Peter Paul Rubens im Städel

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Dienstag, den 06. März 2018 um 09:08 Uhr
Rubens Städel Frankfurt

Der Maler aus dem flämischen Antwerpen beherrscht alle Gattungen der Malerei, vom Altarbild über Landschaften bis zum Portrait. Er bedient dabei den Geschmack seiner Zeit: mythologische Themen von antiken Göttern und Heroen, biblische Sujets aus dem Alten und Neuen Testament, Frauen mit üppig, sinnlichen Körperformen, vor Kraft strotzende, muskulöse Männer. Aber, welche sind die künstlerischen Bildquellen, die Rubens fünfzigjähriges Schaffen prägen?
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Bildende Kunst

Vivian Kahra und Bodo Korsig: restless in space

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Dienstag, den 27. Februar 2018 um 09:00 Uhr
Vivian Kahra und Bodo Korsig: restless in space

Die Galerie Borchardt in der Hamburger Altstadt zeigt Werke der beiden Künstler Vivian Kahra und Bodo Borsig. Beide stellen erstmals gemeinsam in einer dialogischen Ausstellung ihre Arbeiten vor.
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Bildende Kunst

Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 16. Februar 2018 um 09:23 Uhr
Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd BKF F Ulrich Perrey

Gut Ding will Weile haben, heißt es. Manchmal erstaunlich lange Weile: Zum ersten Mal untersucht eine Ausstellung den Einfluss außereuropäischer Kunst auf das Werk Karl Schmidt-Rottluffs (1884-1976).
Dabei hat William Rubin in seinem Standartwerk über den „Primitivismus in der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts“ die Anregungen exotischer Stammeskunst auf die europäische Moderne schon vor über 30 Jahren aufgezeigt. Zahlreiche Gruppenausstellungen zu diesem Thema gab es seitdem. Einzelausstellungen weitaus seltener. Dennoch verwunderlich, dass dieser Aspekt im Oeuvre des berühmten „Brücke“-Künstlers erst jetzt unter die Lupe genommen wird. Nicht etwa in Berlin, sondern im Bucerius Kunstforum in Hamburg: „Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd.“
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Bildende Kunst

James Rosenquist. Eintauchen ins Bild – vom Plakatmaler zur Pop-Art-Ikone

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Montag, den 22. Januar 2018 um 09:33 Uhr
James Rosenquist. Eintauchen ins Bild– vom Plakatmaler zur Pop-Art-Ikone

Speckstreifen fliegen durch das Weltall, rote Lippenstifte und Atompilze verkünden das nahende Inferno, Butterstücke zerfließen in einer Pfanne, Spaghetti mit Tomatensoße und Cremetorten bevölkern den Bilderkosmos des US-amerikanischen KünstlersJames Rosenquist.
Riesige Bildpanoramen mit Konsumgütern aus der Werbung, knallige Farbexplosionen dominieren seine Bilder, bombardieren den Besucher, saugen ihn visuell und emotional in diesen Bilderstrudel. „Eintauchen ins Bild“, der Untertitel der Ausstellung im Museum Ludwig in Köln, ist im wahrsten Sinne des Wortes wörtlich zu nehmen.
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Bildende Kunst

„Tiere. Respekt – Harmonie – Unterwerfung“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Dienstag, den 09. Januar 2018 um 09:00 Uhr
Tiere. Respekt – Harmonie – Unterwerfung - Franz Marc

Jeden Tag gehen Schreckensnachrichten über gequälte Kreaturen um die Welt: Menschen reißen Gänsen die Daunen bei lebendigem Leibe aus, spritzen Affen in Laboren krank und werfen täglich tausende männliche Küken lebend in den Schredder.
Mit der Ausstellung „Tiere. Respekt, Harmonie, Unterwerfung“ will das Museum für Kunst und Gewerbe seinen Beitrag zur Debatte um Tierrechte leisten und für eine sensible Koexistenz werben.
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Bildende Kunst

Anita Rée – Retrospektive

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 03. Januar 2018 um 09:16 Uhr
Anita Rée – Retrospektive

Große fragende Augen. Ein ratloser, tieftrauriger Blick, der mitten ins Herz trifft. Mit dem gigantisch vergrößerten Selbstbildnis von Anita Rée (1885-1933) wirbt die Hamburger Kunsthalle für die erste Retrospektive der Hanseatin in ihrem Haus.
Das 1930 entstandene Gemälde kennt jeder treue Kunsthallenbesucher, vielmehr allerdings auch nicht. Deshalb ist die großangelegte Soloschau tatsächlich eine Entdeckung. 93 Jahre nach dem Freitod der Künstlerin werden hier alle Werkphasen ausgebreitet und Anita Rée – bislang nur als Lokalgröße und NS-Opfer gesehen – als eine auch national und international bedeutende Malerin gewürdigt.
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Bildende Kunst

Anton Melbye: Maler des Meeres

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 11. Dezember 2017 um 09:00 Uhr
Anton Melbye: Maler des Meeres

Unter dem Titel „Anton Melbye – Maler des Meeres“ findet im Altonaer Museum in Hamburg eine umfangreiche Ausstellung des dänischen Künstlers statt, der vor genau 200 Jahren geboren wurde und recht jung, 1875 verstarb. Eigentlich müsste es im Untertitel heißen: „Maler des Meeres und der Küsten“, denn Melbye war ein weitgereister Mann, arbeitete an Seestücken ebenso konzentriert, wie an dokumentarartigen Schiffsbildern und Küstenstreifen, ob an dänischen Gestaden, am Bosporus, an den Ufern der Elbe und Seine und vor der afrikanischen Küste mit Blick auf die Hafenstadt Tanger.
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