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Kultur Blog

Musik

„Der scharlachrote Buchstabe“ – eine Oper von Fredric Kroll

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Montag, 07. April 2014 um 10:04 Uhr
„Der scharlachrote Buchstabe“ – eine Oper von Fredric Kroll

Die Musik, ein Roman, ein Lebensgefühl und eine Oper – sie begleiten den Komponisten Fredric Kroll seit seinen Schülertagen in New York.
Dort wurde er 1945 geboren, seine Großeltern waren 1905 aus Weißrussland eingewandert. Nicht unwahrscheinlich, dass ihr Schiff nach Amerika im Hamburger Hafen ablegte...
Musik gehört seit Anbeginn zu seinem Leben; der Vater war Musikpädagoge, auf seinem Schoß sitzend hat der Dreijährige dem Klavier die ersten Töne entlockt. Das Klavier. Ein widerspenstiges Instrument. Der Komponist gesteht heute: „Ich war unfleißig beim Üben.“ Ausgeglichen hat er das, indem er früh improvisieren lernte, seine Musik also einfach erfand. Die Ermahnung des Vaters: „Du hast das Stück nicht komponiert, also zähle“, legt der Knabe eigenwillig aus: „Dann komponiere ich eben und muss nicht zählen.“

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Fotografie

August Sander: Meisterwerke und Entdeckungen

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Geschrieben von: Christel Busch - Freitag, 04. April 2014 um 09:54 Uhr

August Sander zählt zu den bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. 
Er gilt als Pionier der Neuen Sachlichkeit, einer sachlich-dokumentarischen Fotografie. Seine neuartige fotografische Bildsprache beeinflusst nationale und internationale Fotokünstler, darunter in den 30er-Jahren den Amerikaner Walker Evans sowie das Ehepaar Bernd und Hilla Becher, Vertreter der zeitgenössischen Industriefotografie.
Zum 50. Todestag von August Sander ehrt die SK Stiftung Kultur in Köln den Fotografen mit einer umfangreichen Retrospektive. Die Ausstellung präsentiert rund 350 originale Exponate, unveröffentlichtes Bildmaterial und Dokumente. Seine Schwarz-Weiß-Fotografien sind Zeitdokumente der Weimarer Republik und der Nachkriegszeit.

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Literatur

Wir sind nicht Nische, sondern Juwel!

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Donnerstag, 03. April 2014 um 10:03 Uhr
Wir sind nicht Nische, sondern Juwel! - 5plus

Die gute Nachricht zuerst: Das Buch hat Zukunft.
Darüber zumindest bestand Einigkeit bei denen, die am Dienstagabend im Literaturhaus Hamburg zur Gesprächsrunde „Bücherzukunft“ gekommen waren. Geladen hatte die fast fünf Jahre alte Buchhändler-Kooperation „5plus“, zu der inzwischen acht individuell geführte Häuser gehören: Felix Jud in Hamburg, Lehmkuhl in München, Schleichers Buchhandlung in Berlin, Klaus Bittner in Köln, die Buchhandlung zum Wetzstein in Freiburg, Dombrowsky in Regensburg, in Wien Leporello und in Baden in der Schweiz Librium.

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Architektur

2.000 Bauherren – das neue Clubhaus des Norddeutschen Regatta Vereins in Hamburg

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Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 02. April 2014 um 10:01 Uhr
das neue Clubhaus des Norddeutschen Regatta Vereins in Hamburg

Der Norddeutsch Regatta Verein (NRV) in Hamburg ist einer der größten deutschen Segelclubs. Seit 1868, nun im 146. Existenzjahr, hat er sich dem Regattawesen und der Segelei verschrieben.
Das Clubhaus liegt an einem der prominentesten Orte der Außenalster: ‚Schöne Aussicht’ lautet der Name der Straße und der Blick auf das gegenüberliegende Alstervorland, die Kirchtürme, Hochhäuser und den Glasbau der Elbphilharmonie ist nicht nur bei strahlendem Sonnenschein etwas Besonderes.

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Bildende Kunst

Janine Gerber – ein Atelierbesuch

Details
Geschrieben von: Christel Busch - Dienstag, 01. April 2014 um 11:09 Uhr
Janine Gerber – ein Atelierbesuch

Die Sonne fällt durch die großen Sprossenfenster des Ateliers in der ehemaligen Schmiede im schleswig-holsteinischen Klein Barnitz.
Sie tanzt auf dem Fußboden, reflektiert sich in den monochromen Malereien und den gerissenen, von der Decke hängenden weißen und schwarzen Papierbahnen. Ein Spiel von Farben, Licht und Schatten erfüllt den Raum.

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Film

„Snowpiercer" — Klassenkampf postapokalyptisch

Details
Geschrieben von: Anna Grillet - Montag, 31. März 2014 um 15:17 Uhr
Snowpiercer

Atemberaubend, erbarmungslos, poetisch, aber nicht ohne Ironie.
Bong Joon-Ho sprengt alle Genres mit seiner düstren bildgewaltigen Allegorie auf die heutige Gesellschaft. Überzeugend: Chris Evans und Song Kang-Ho als Rebellen wider Willen.
 
Durch das unendliche Weiß eines ewigen Winters rollt ein Zug über den vereisten Planeten ohne jemals anzuhalten. Er ist die letzte Zuflucht der Menschheit. Vor siebzehn Jahren hatten die Regierungen von 79 Staaten beschlossen zur Abwendung der globalen Erwärmung eine chemische Substanz in die Erdatmosphäre zu leiten um die Temperaturen zu senken. Das Experiment misslingt, es kommt zu einer neuen Eiszeit, alles Leben wird ausgelöscht.

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Film

Wie es mit Gerrit Gronau weiter geht (Wir beobachten eine Karriere)

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Geschrieben von: Dagmar Seifert - Freitag, 28. März 2014 um 09:58 Uhr
Wie es mit Gerrit Gronau weiter geht (

Vor etwa einem Jahr hatten wir den jungen Filmschaffenden vorgestellt und uns über das erstaunliche Echo zum KulturPort.De-Artikel gefreut.
(Gerrit Gronau macht Filme) Seitdem wollten Leser und Leserinnen ab und zu wissen: Was macht eigentlich inzwischen Gerrit Gronau? Deshalb haben wir jetzt einmal nachfragt.

Zunächst und vor allem absolviert er derzeit bei der Hamburger Spiel- und Dokumentarfilmproduktion ‚C-Films Deutschland’ eine Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien. Dabei wirkt er schon an der Produktion professioneller Filme für Fernsehen und Kino mit und lernt Organisation und Marketing. Viel Arbeit, sagt er, aber von der überwiegend vergnüglichen Sorte.

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Fotografie

Secular Nite Glint – Wenn Körper Skulptur wird

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Geschrieben von: Claus Friede - Donnerstag, 27. März 2014 um 09:54 Uhr
Secular Nite Glint – Wenn Körper Skulptur wird

Der studierte Theaterwissenschaftler „Bayerlovsky" inszenierte Opern, Theaterstücke und drehte Kurzfilme.
Er arbeitete an der Wiener Staatsoper und realisierte die unterschiedlichen Kunstprojekte in Europa. Die Fotografie gehört ebenso in sein Repertoire. Eine Auswahl der Reihe "Secular Nite Glint" ist in Münchens "Galerie für hochwertige Photographie und digitale Bildkunst" zu sehen.

In der Serie „Secular Nite Glint“, was ins Deutsche mit ‚langandauerndes nächtliches Flackern, Glitzern’ oder ‚sich wiederholender nächtlicher Glanz’ zu übersetzen ist, lud Bayerlovsky im Jahr 2011 zehn Personen während zehn Tage und Nächte in eine riesige Halle ein, um sie dort wie ein Regisseur zu inszenieren. Das ist insofern wichtig zu erwähnen, weil Bayerlovsky sich, vergleichbar einem Theaterregisseur, auf keinem der Fotos selbst inszeniert, also nie – wie so häufig in der Geschichte der inszenierten Körperfotografie – gleichzeitig Autor und Modell ist, sondern als ‚Spielleiter’ seine Verantwortung übernimmt. Das Dauer-Happening der Protagonisten sollte in der dunklen Halle, die lediglich mit einigen Handscheinwerfern ausgeleuchtet war, zu Orientierungsverlusten sowie zu unterschiedlichen Handlungs- und Erfahrungssituationen im Raum führen.

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Film

„Her“ – Liebe: ein sozial akzeptierter Wahnsinn

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Geschrieben von: Anna Grillet - Mittwoch, 26. März 2014 um 10:19 Uhr
Her - Liebe ein sozial akzeptierter Wahnsinn

Absurd, anrührend, melancholisch. Spike Jonze inszeniert seine versponnene futuristische Lovestory als philosophisch skurrile Parabel über die Zukunft menschlicher Beziehungen. Scarlett Johansson: Unsichtbar aber unwiderstehlich.

Gefühle, Nähe, sie verunsichern Theodore Twombly (Joacquin Phoenix) zutiefst. Er kann zwar bezaubernde Briefe schreiben, ergreifend, herzzerreißend, das ist sein Beruf und er ein wahrer Künstler darin, aber im wirklichen Leben versagt er kläglich. So sitzt Theodore denn Tag für Tag am Computer wie ein Cyrano de Bergerac des digitalen Zeitalters, formuliert Romantisches wie Ernstes, was von der Agentur als persönlich und handgeschrieben vermarktet wird.

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Bildende Kunst

Die Revolution der Romantiker. Fluxus made in USA

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Geschrieben von: Christel Busch - Montag, 24. März 2014 um 10:16 Uhr
Die Revolution der Romantiker. Fluxus made in USA

Welchen Einfluss hat die Kunst der deutschen Romantik auf die amerikanische Fluxus-Bewegung?
Dieser Frage versucht die aktuelle Ausstellung im Staatlichen Museum Schwerin nachzugehen. Die Schau will die Positionen der einzelnen Welt- und Kunstanschauungen neu ordnen und für den Besucher erlebbar machen. Gemälden von Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge, Albert Bierstadt, Carl Blechen werden Fotos, Objekte, Zeichnungen, Rauminstallationen, Musikpartituren sowie Videofilme amerikanischer Fluxus-Künstler gegenübergestellt.

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