Die Europäische Kommission hat heute den aktuellen European Media Industry Outlook veröffentlicht. Der umfassende Bericht beleuchtet die neuesten Entwicklungen und Trends in der Medien- und Kreativwirtschaft der EU und analysiert deren Auswirkungen auf Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Attraktivität des europäischen Marktes.
Auf Grundlage umfangreicher Erhebungen unter Stakeholdern der audiovisuellen Branche liefert der Report wertvolle Marktdaten, benennt zentrale Herausforderungen und zeigt technologische Entwicklungen auf. Zu den wichtigsten Empfehlungen gehören:
- Fokus auf Publikum und Nutzer:innen – Geschäftsstrategien sollen noch stärker auf die Bedürfnisse des Publikums ausgerichtet werden, um Reichweite und Wirkung zu erhöhen.
- Investitionen in europäische Technologien – insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz, um Innovation und Unabhängigkeit zu fördern.
- Stärkung europäischen geistigen Eigentums – um sich im globalen Wettbewerb klar zu positionieren.
Um diese Ziele zu erreichen, setzt die EU auf gezielte Förderprogramme. Zwischen 2021 und 2027 fließen im Rahmen von Creative Europe MEDIA rund 1,6 Milliarden Euro in den Sektor. Darüber hinaus schlägt die Kommission für den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen das Programm AgoraEU mit einem Volumen von 9 Milliarden Euro vor. Dieses soll die Wettbewerbsfähigkeit des Kultur- und Kreativsektors – insbesondere der Medien- und audiovisuellen Industrie – weiter stärken.
„Die 2025er Ausgabe des European Media Outlook zeigt deutlich: Die europäische Medienbranche verfügt über ein starkes Fundament – von hochwertigen Filmen und Videospielen bis hin zu vertrauenswürdigen Nachrichtenmedien. Die Präsenz europäischer Inhalte bei der diesjährigen Biennale di Venezia unterstreicht diese Exzellenz", betont Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für Technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie.
"Mit mehr Investitionen, dem Einsatz führender Technologien und publikumsnahen Strategien können wir die Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit des Sektors entscheidend stärken. So sichern wir die zentrale Rolle der Medien für Demokratie, kulturelle Vielfalt und Europas Position im internationalen Wettbewerb.“
Den vollständigen Bericht finden Sie auf unserer Website
Quelle: Creative Europe Desk Deutschland MEDIA

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