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Hamburg bekommt zum 40-jährigen Jubiläum seiner Städtepartnerschaft mit Shanghai einen neuen Ort für den deutsch-chinesischen Kulturaustausch: Im Yu Garden Hamburg wurde am Donnerstag, 3. September 2026, das „China Intangible Cultural Heritage Overseas Experience Center“ vorgestellt. Künftig soll chinesisches immaterielles Kulturerbe dort nicht nur präsentiert, sondern für Hamburgerinnen und Hamburger unmittelbar erlebbar gemacht werden.

Neuer dauerhafter Ort für kulturelle Begegnung im Hamburger Teehaus – Plakettenübergabe mit Vertretern aus Hamburg und Shanghai
Bei der Plakettenübergabe kamen hochrangige Vertreter beider Partnerstädte zusammen: LIN Dong, Generalkonsul der Volksrepublik China in Hamburg, Hu Junjie, Vizepräsident von Yuyuan Inc., Chen Qiuyi, Präsident der Hamburger China-Gesellschaft e. V., und Corinna Nienstedt, Leiterin des Staatsamtes der Senatskanzlei Hamburg.
Der neue Schwerpunkt knüpft unmittelbar an die Geschichte des Yu Garden an. Das Hamburger Teehausensemble wurde als Symbol der Städtepartnerschaft nach dem Vorbild des berühmten Yuyuan in Shanghai gestaltet. Nun soll der Ort über Gastronomie und Veranstaltungen hinaus eine weitere Brücke zwischen beiden Städten schlagen: durch Begegnungen mit traditionellem Handwerk, kulturellen Techniken und lebendigem immateriellem Kulturerbe.


Unter dem Motto „Weite Horizonte – Lebendiges Erbe“ präsentierten Künstler und Kulturschaffende aus China traditionelle Techniken und vermittelten, wie kulturelles Erbe über Generationen weitergegeben und zugleich international neu erfahrbar werden kann. Eine Delegation der Yuyuan Gruppe Shanghai unter Leitung von Hu Junjie war dafür nach Hamburg gereist.


Mit dem neuen Erlebniszentrum soll der Yu Garden langfristig als Plattform für kulturellen Austausch weiterentwickelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Vermittlung chinesischer Traditionen in Deutschland. Der Ort soll zugleich Begegnungen ermöglichen, aus denen ein wechselseitiger Austausch zwischen China, Deutschland und weiteren internationalen Partnern entstehen kann.
Vier Jahrzehnte nach Beginn der Städtepartnerschaft erhält die Verbindung zwischen Hamburg und Shanghai damit einen neuen sichtbaren Anker in der Stadt: einen Ort, an dem kulturelles Erbe nicht nur bewahrt, sondern erlebt und im persönlichen Austausch weitergetragen wird.

 

Quelle Fuvision. Mandarin Sino Consult. INTERCULTURAL COMMUNICATIONS

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