Kultur News
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- Geschrieben von: Redaktion -
Das Bundeskabinett hat heute das Durchführungsgesetz zur KI-Verordnung der Europäischen Union beschlossen. Das Gesetz benennt die nationalen Behörden zur Umsetzung der Verpflichtungen aus der KI-Verordnung. Auf frühzeitiges Betreiben von Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, enthält der Gesetzestext zudem grundlegende Klarstellungen zur staatsfernen Medienaufsicht in Deutschland sowie der diesbezüglichen Zuständigkeit der Länder im Presse- und Rundfunkbereich. Dies betrifft insbesondere die Frage nach den Aufsichtsstrukturen zur Einhaltung der Transparenzpflichten, zum Beispiel bei der Kennzeichnung von Deepfakes und KI-generierten Nachrichtentexten.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels beruft die Journalistin Hadija Haruna-Oelker und die Historikerin Mirjam Zadoff in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Sie folgen auf Raphael Gross und Moritz Helmstaedter, deren Amtszeit endet.
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- Geschrieben von: Redaktion -
In Köln startet das neue Stipendium für in Europa lebende, geflüchtete Künstlerinnen und Künstler Artists in Exile. Seit dem 15. Januar 2026 betreut das neue Kunststipendium alle drei Monate jeweils zwei Stipendiatinnen bzw. Stipendiaten, die die Möglichkeit haben, in einem Atelier im Zentrum von Köln zu arbeiten und ihre Werke dort zu präsentieren. Mit dem Stipendium wird den Kunstschaffenden ein Raum für ihre künstlerische Entfaltung geboten. Das erste Stipendium wird zum 1. März dieses Jahres vergeben.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Der August-Sander-Preis für Porträtphotographie, gestiftet von Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach, wird in Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur, Köln, im Jahr 2026 zum fünften Mal vergeben.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Die Universität Mozarteum Salzburg erweitert ihr Studienangebot um den internationalen Master Immersive Arts & Digital Narratives. Das englischsprachige, künstlerisch-wissenschaftlich ausgerichtete Programm startet 2026 und richtet sich an Künstler*innen sowie Praktiker*innen aus allen künstlerischen und wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit narrativen Formen, künstlerischer Praxis und neuen Technologien auseinandersetzen möchten.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Das Literaturzentrum Hamburg e.V., kurz LIT, stellt sich neu auf: Zum 1. Januar hat Annika Dorau die Geschäftsführung der Institution übernommen. Sie folgt auf Heidemarie Ott, die das Literaturzentrum in dieser Position über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet hat.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Die Festnahme des iranischen Drehbuchautors Mehdi Mahmoudian in Teheran ist ein weiterer Beleg für die systematische Unterdrückung von Kunst- und Meinungsfreiheit im Iran. Mahmoudian ist Mitautor des international ausgezeichneten Films „It Was Just an Accident“, der im vergangenen Jahr die Goldene Palme in Cannes gewann und aktuell in den Kategorien „Bestes Original-Drehbuch“ und „Bester internationaler Film“ für einen Oscar nominiert ist. Der Film entstand unter repressiven Bedingungen und setzt sich mit staatlichem Unrecht auseinander.
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- Geschrieben von: Ingolf Kern -
Erschließung eines Bestandes unter komplexen Rahmenbedingungen – ethisch-juristische Fragen und künstlerische Auseinandersetzung
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz erschließt und erforscht den umfangreichen Nachlass von Leni Riefenstahl (1902–2003). Beteiligt sind die Kunstbibliothek mit ihrem Museum für Fotografie, das Ethnologische Museum, die Staatsbibliothek zu Berlin sowie die Stiftung Deutsche Kinemathek, die die Filme und Memorabilia verwahrt. Über 700 Kisten mit Fotos, Filmen, Notizen, Briefen, Manuskripten und weiteren Dokumenten waren der SPK 2018 geschenkt worden. Die Bestände bergen enormes Forschungspotential. Gleichzeitig ist das Konvolut eine beträchtliche Herausforderung – sowohl im Hinblick auf Umfang und Vielfalt seiner Inhalte als auch in ethischer, rechtlicher und gesellschaftspolitischer Hinsicht. Ziel ist eine sukzessive Erschließung in Teilprojekten, die jeweils unterschiedliche Perspektiven einbeziehen.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Die 27-jährige Trompeterin Lucienne Renaudin Vary liebt die Klassik genau wie den Jazz – und zeigt in beiden Genres unglaubliche Virtuosität, Wandlungsfähigkeit und Energie. Sie wird im Rahmen des SHMF mit dem Leonard Bernstein Award ausgezeichnet und ist die insgesamt 25. Preisträgerin des LBA. Anlässlich dieses Jubiläums verdoppelt die Sparkassen-Finanzgruppe, die den Award stiftet, das Preisgeld auf 20.000 Euro – und feiert selbst ein beachtliches Jubiläum an der Seite des SHMF.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Am Dienstag, den 03. Februar 2026, wird um 19 Uhr der 12. Debütpreis des Buddenbrookhauses 2024/25 im Audienzsaal des Lübecker Rathauses verliehen: Ausgezeichnet wird die Schriftstellerin Jehona Kicaj für ihren Debütroman „ë“.
Nach der Begrüßung durch Ulrich Hoffmeister, Vizepräsident des Lions Club Lübeck-Hanse, hält der NDR-Reporter und freie Journalist Philip Kamke die Laudatio. Die Preisübergabe erfolgt durch die Direktorin des Buddenbrookhauses, Dr. Caren Heuer. Im Anschluss liest Jehona Kicaj aus ihrem Roman und spricht mit Dr. Caren Heuer über ihr Werk. Der Abend wird vom Klezmer- und Volksmusiktrio Junaït mit Lynn Hartfil (Kontrabass), Clara Wigger (Klarinette) und Karoline Kolditz (Gitarre) musikalisch begleitet. Abschließend wird es einen Sektempfang geben.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Zum Jahresauftakt skizzierten die Präsidentin des Goethe-Instituts Gesche Joost und Generalsekretär Johannes Ebert den Auftrag der Institution. 75 Jahre nach seiner Gründung prägt das Goethe-Institut als größte deutsche Kulturinstitution maßgeblich die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Die weltweite Arbeit ist wichtiger denn je: Mit seiner kulturpolitischen Expertise trägt das Goethe-Institut zu gesellschaftlicher Resilienz und Sicherheit bei und schafft Räume des freien Austauschs. Mit Angeboten etwa zur Fachkräfteeinwanderung leistet es einen konkreten Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Als erstes Bundesland greift Baden-Württemberg den Impuls der Bildungsministerkonferenz auf und ermöglicht Schulen virtuelle Führungen durch das vor 81 Jahren befreite, ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, mit einem Sonderprogramm für Schülerinnen und Schüler. Das neue Angebot ergänzt die schulische Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Unrecht und vermittelt Schülerinnen und Schülern einen eindrücklichen Zugang zu den Verbrechen des NS-Regimes.
