Kultur News
- Details
- Geschrieben von: Redaktion -
Die Landesregierung Schleswig-Holstein setzt ein starkes Zeichen: mit einem Landesaktionsplan gegen Antisemitismus und für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens. „Jüdisches Leben und jüdische Kultur gehören zu Schleswig-Holstein. Das muss selbstverständlich sein. Leider erleben insbesondere Jüdinnen und Juden, aber auch Menschen, die sich gegen Antisemitismus engagieren, vermehrt Antisemitismus und Anfeindungen. Sie werden eingeschüchtert und bedroht - auf der Straße und in den Sozialen Netzwerken. Mit dem Aktionsplan stellen wir uns auf gegen jede Form von Hass und Antisemitismus“, sagte Bildungs- und Kulturministerin Dr. Dorit Stenke heute (25. August) nach der Sitzung des Kabinetts in Kiel.
- Details
- Geschrieben von: Redaktion -
Der Boy-Gobert-Preis der Körber-Stiftung für den schauspielerischen Nachwuchs an Hamburger Bühnen geht in diesem Jahr an Oscar Hoppe. Der 1996 geborene Schauspieler ist aktuell am Ernst Deutsch Theater Hamburg in der Produktion Keine Aufstiegsgeschichte in gleich mehreren Rollen zu sehen.
- Details
- Geschrieben von: Redaktion -
Martha Argerich wurde die Festspielnadel mit Rubinen verliehen. Das Direktorium der Salzburger Festspiele und Konzertchef Axel Hiller überreichten der Pianistin diese Auszeichnung nach ihrem Konzert mit Renaud Capuçon am 21. August.
„Es ist den Salzburger Festspielen eine große Ehre, Martha Argerich mit der Festspielnadel mit Rubinen auszuzeichnen. Wir sind dankbar, dass uns Martha Argerich seit 55 Jahren als Festspielkünstlerin verbunden ist. Die Grande Dame des Klavierspiels lässt jedes ihrer Konzerte zu einer singulären Sternstunde werden. Ad multos annos“, würdigten sie das Direktorium Kristina Hammer, Karin Bergmann, Lukas Crepaz und Axel Hiller. 1971 hatte Martha Argerich ihren ersten Auftritt bei den Salzburger Festspielen, in dem sie gemeinsam mit der Tschechischen Philharmonie Prag unter Claudio Abbados Leitung spielte.
- Details
- Geschrieben von: Redaktion -
Die Bundesfilmförderung blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr 2026. Nachdem bereits 2025 eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Fördermitteln zu verzeichnen war, setzt sich diese Entwicklung in diesem Jahr fort: Noch nie wurden auf Bundesebene so viele Film- und Serienproduktionen gefördert wie 2026. Die für die wirtschaftliche Filmförderung bereitgestellten Mittel sind bereits ausgeschöpft.
- Details
- Geschrieben von: Redaktion -
Am Freitag, 25. September, erhält der Schriftsteller David Grossman in Lübeck den Thomas Mann-Preis 2026, der von der Hansestadt Lübeck und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste vergeben wird. Den Thomas Mann-Preis erhält er für sein erzählerisches und essayistisches Werk, das in Zeiten politischer Weltunordnung Räume für Verständigung und Versöhnung öffnet.
- Details
- Geschrieben von: Redaktion -
Auf Initiative von Staatsminister Weimer haben Verbände und Institutionen aus Kultur, Design, Handwerk, Architektur sowie Kirchen gemeinsam das Bauhaus-Manifest 2026 unterzeichnet.
Das Manifest versteht sich als ein aktuelles kultur- und gesellschaftspolitisches Bekenntnis zu den Prinzipien, die das Bauhaus bis heute zu einer weltweit prägenden kulturellen Ikone machen: Die Freiheit des künstlerischen Denkens, Offenheit gegenüber neuen Ideen, die Verbindung unterschiedlicher Disziplinen und die Überzeugung, dass kulturelle Innovation einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft leisten kann.
- Details
- Geschrieben von: Redaktion -
Wir suchen eine engagierte und teamfähige Persönlichkeit, die mit ihren betriebswirtschaftlichen Kompetenzen den laufenden Geschäftsbetrieb sicherstellt.
- Details
- Geschrieben von: Helena Barsig -
„Der Hauptpreis des Bayerischen Bibliothekspreises 2026 geht an die Stadtbücherei Dachau, den Sonderpreis erhält die Gemeindebücherei Untermeitingen“. Das gaben Kunstminister Markus Blume und der Vorsitzende des Bayerischen Bibliotheksverbandes, Dr. Stephan Oetzinger, MdL, heute in München bekannt. Kunstminister Markus Blume, MdL, betont: „Zukunftswerkstätten in Dachau und Untermeitingen! Wer wissen will, wie Bibliotheken im 21. Jahrhundert aussehen, findet hier die Antwort. Von der Artothek im Altenheim bis zu den ersten Programmiererfahrungen mit Robotern: Die beiden Preisträger verbinden auf eindrucksvolle Weise kulturelle Teilhabe, Leseförderung und digitale Bildung. Sie machen vor, wie Bibliotheken Menschen jeden Alters für Bildung und Zukunftskompetenzen begeistern. Der Bayerische Bibliothekspreis macht dieses herausragende Engagement sichtbar und würdigt wahre Zukunftsgestalter. Herzlichen Glückwunsch an die Teams in Dachau und Untermeitingen!“
- Details
- Geschrieben von: Redaktion -
Die österreichische Judaistin, Historikerin und Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München, Mirjam Zadoff, hält die Laudatio auf Philippe Sands, der in diesem Jahr mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt wird. Die Verleihung findet während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, in der Frankfurter Paulskirche statt und wird live um 10.45 Uhr in der ARD übertragen.
- Details
- Geschrieben von: Redaktion -
Die Ballerina wird für ihre künstlerische Arbeit auf internationalen Bühnen als „Ambasciatore della Danza nel Mondo“ ausgezeichnet.
Liudmila Konovalova steht seit vielen Jahren auf internationalen Bühnen. Als Ballerina verbindet sie technische Präzision mit Musikalität, Ausdruck und einer persönlichen Interpretation ihrer Rollen. Ihre Karriere führte sie an bedeutende Häuser, zu internationalen Galas und immer wieder an die Wiener Staatsoper. Der Tanz steht dabei bis heute im Mittelpunkt ihrer Arbeit.
- Details
- Geschrieben von: Redaktion -
Svenja Leiber, 1975 in Hamburg geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, erhält den Hebbel-Preis 2027.
Seit dem Erscheinen ihres ersten Erzählbands Büchsenlicht (2005) hat Svenja Leiber die deutsche Gegenwartsliteratur um eine unverwechselbare Stimme bereichert.
- Details
- Geschrieben von: Redaktion -
Am 1. September 2026 tritt Jaap van Zweden offiziell sein Amt als Musikdirektor des Orchestre Philharmonique de Radio France an. Nach einer Saison als designierter Musikdirektor, in der er mit dem Orchester unter anderem auf Asientournee ging und im Juli Wagners Tristan und Isolde beim Festival Radio France Occitanie Montpellier dirigierte, beginnt für den niederländischen Dirigenten damit ein neues Kapitel an der Spitze des Pariser Orchesters.