Kultur News
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WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau: „Kaum ein Musiker hat das deutsche Fernsehen so geprägt wie Klaus Doldinger. Seit mehr als 55 Jahren leitet seine unverwechselbare Melodie den Tatort ein. Dass diese Melodie im schnelllebigen Fernsehgeschäft so lange Bestand hat, spricht für die außerordentliche Qualität der Komposition. Mit Klaus Doldinger verliert Deutschland einen großen Musiker und Filmkomponisten.“
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Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) hat einen bedeutenden Neuzugang erworben: Einen Brief, den Johannes Brahms an den Musikgelehrten und Bach-Biografen Philipp Spitta im Sommer 1873 geschrieben hat. Das dreiseitige, eigenhändig signierte Schreiben war bislang in amerikanischem Privatbesitz und ist nun über das Brahms-Portal für Forschung und breite Öffentlichkeit zugänglich.
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Am 23. Oktober vor 20 Jahren wurde das Hoesch-Museum Dortmund im ehemaligen Pförtnerhaus der Westfalenhütte feierlich eröffnet. Das Haus blickt auf zwei Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement, Forschung und gelebte Erinnerung zurück.
„Die Namen Hoesch und Dortmund sind untrennbar miteinander verbunden. Durch das Museum halten wir diese Geschichte lebendig und blicken mit einem engagierten Musemsprogramm gleichzeitig auf Gegenwart und Zukunft“, sagt Stadtdirektor und Kulturdezernent Jörg Stüdemann. Auch auf dem Gelände Westfalenhütte wird weiter Stahlgeschichte geschrieben – im Kompetenzzentrum für kaltgewalzten und oberflächenveredelten Stahl von ThyssenKrupp.
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Insgesamt 19 Unternehmen sind in diesem Jahr bei add art dabei - davon sind sieben neu hinzugekommen. Herzlich willkommen an Bord Ameron Hamburg Hotel Speicherstadt, Buss Gruppe, Doctores Völschau, Minoggio Grezesch Bachmann, Pembroke, Reimer Rechtsanwälte und Watson Farley & Williams!
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Hans Werner Henze, der 2026 100 Jahre alt würde, hatte in den 80er Jahren die Münchener Biennale als Uraufführungsfestival und Labor für neues und junges Musiktheater gegründet. Nun steht mit Katrin Beck und Manuela Kerer ein neues künstlerisches Leitungsduo mit neuen Visionen am Start: Ganz im Sinne des Gründers wird es um Experimente gehen, um Offenheit und Dialog, um Teilhabe, den Einbezug lokaler Communities und internationale Vernetzung.
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Auf Einladung von Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer trafen sich heute Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände im Bundeskanzleramt und verständigten sich auf weitreichende Schritte zur Aufarbeitung historischen Unrechts.
Im Mittelpunkt des 23. Kulturpolitischen Spitzengesprächs standen die „Gemeinsamen Leitlinien zum Umgang mit Kulturgütern und menschlichen Überresten aus kolonialen Kontexten“ sowie die Umsetzung der „Gemeinsamen Erklärung“ zur Auffindung und Rückgabe von NS-Raubgut.
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Eröffnung der Frankfurter Buchmesse 2025 / Stabile Branchenlage, zahlreiche Herausforderungen – darunter die Gefahr unzureichender Regulierung von KI / Große Tech-Unternehmen müssen zu Fair Play verpflichtet werden
Mit dem Eintrittsticket zur Frankfurter Buchmesse entscheiden sich die Besucher*innen für Vielfalt, Entdecken und Erleben, für Diskussion und Diskurs – so Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels heute bei der Pressekonferenz zur Messe-Eröffnung: „Auf der Frankfurter Buchmesse, einer der wichtigsten Kulturveranstaltungen der Welt, geht es um nicht weniger als die Frage, wie wir miteinander leben wollen. Wie wollen wir uns informieren? Wie unsere Meinung bilden? Auf welcher Basis entscheiden? Wer darf entscheiden, welche Informationen uns zur Verfügung stehen? Und was heißt das für unser Miteinander in Demokratie und Freiheit?“
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Kulturministerin Brandes: Jörg Isermeyer ist es hervorragend gelungen, die allgegenwärtige Beschäftigung mit Social Media zu einer berührenden Geschichte zu verarbeiten
„So wie jeden Tag die Sonne aufgeht, gibt’s jeden Tag ein bisschen Hass aufs Handy“: So beschreibt die Schülerin Sam ihren Alltag. Sams Eltern stammen aus Angola. Und bald gilt dieser Satz auch für ihre jüngeren Mitschüler Lennard und Finn, die eigentlich nur mit lustigen Videos auf Social Media berühmt werden wollten.
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Dorothee Elmiger hat mit dem Roman „Die Holländerinnen“ (Carl Hanser Verlag) den Deutschen Buchpreis 2025 gewonnen.
Die Begründung der Jury:
„Dieser Roman ist ein Ereignis. Eine Schriftstellerin berichtet von ihrer Reise in den südamerikanischen Urwald mit einer Theatergruppe auf den Spuren zweier Holländerinnen, die vor Jahren dort verschwunden sind. Auf dieser Wanderung erzählt sich die Gruppe verstörende Geschichten. Je tiefer sie sich im Dickicht und Morast verläuft, desto mehr reißt Elmiger die Leser*innen in einen Sog der Angst. Ihr Roman erzählt von Menschen, die in ihr ‚dunkelstes Gegenteil‘ verfallen. Indirekt ist dabei nicht nur Elmigers Sprache, sondern auch ihr Verweis auf unsere Gegenwart, die Schritt für Schritt in Selbstüberhebung versinkt. Elmigers Stil ist gleichzeitig distanziert und doch fesselnd. ,Die Holländerinnen‘ – ein faszinierender Trip ins Herz der Finsternis.“
Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2025 gehören an: Jurysprecherin Laura de Weck (Schweizer Radio und Fernsehen), Maria Carolina Foi (Universität Triest), Jürgen Kaube (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Friedhelm Marx (Universität Bamberg), Kathrin Matern (Frau Rilke Buchladen, Neustrelitz), Lara Sielmann (Deutschlandfunk Kultur), Shirin Sojitrawalla (freie Kritikerin).
„Der Deutsche Buchpreis schenkt uns jedes Jahr einen Raum zum Verweilen. Er macht sichtbar, wie vielfältig die deutschsprachige Literatur unsere Gegenwart spiegelt – mit all ihrer Ambivalenz. Jeder Roman entfaltet sich Seite für Seite, Wort für Wort, und wird von jedem und jeder Leser*in anders erlebt. In diesem Dialog zwischen Text und Leser*in dürfen wir uns irritieren lassen, bestätigt fühlen oder überrascht werden. Wir dürfen nachdenken, statt sofort zu urteilen und die Literatur als Ort der Begegnung feiern“, sagt Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
Für die Auszeichnung waren außerdem nominiert:
Kaleb Erdmann: Die Ausweichschule (park x ullstein, Juli 2025), Jehona Kicaj: ë (Wallstein Verlag, Juli 2025), Thomas Melle: Haus zur Sonne (Verlag Kiepenheuer & Witsch, August 2025), Fiona Sironic: Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft (Ecco Verlag, März 2025), Christine Wunnicke: Wachs (Berenberg Verlag, März 2025).
Dorothee Elmiger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalist*innen erhalten jeweils 2.500 Euro. Der Gewinnertitel wurde in mehreren Auswahlstufen ermittelt. Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 229 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2024 und September 2025 erschienen sind. Aus diesen Romanen wurde eine 20 Titel umfassende Longlist zusammengestellt. Daraus hat die Jury sechs Titel für die Shortlist gewählt. Die Preisverleihung fand im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.
Mit dem Deutschen Buchpreis 2025 zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Hauptförderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main.
Weitere Informationen und Lesungstermine von Dorothee Elmiger können abgerufen werden unter www.deutscher-buchpreis.de
Quelle: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
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Das Kulturbüro der Stadt Dortmund hat einen digitalen Honorar-Rechner für freie Künstler*innen und Kreative entwickelt. Das neue Online-Tool hilft ihnen, Mindesthonorare nach der ab 2026 geltenden Richtlinie des Landes Nordrhein-Westfalen mit wenigen Klicks zu berechnen. Es ist landesweit und frei zugänglich.
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- Geschrieben von: Helena Barsig -
„Den bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Darstellende Kunst und Tanz erhalten in diesem Jahr Juliane Böttger aus Erlangen, Granit Musliu und Emily Sierra aus München, Milena Weber aus Coburg sowie Vincent Wodrich aus Regensburg“. Das gab Kunstminister Markus Blume heute in München bekannt. „Bühne frei für Bayerns junge Talente! Unsere diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger verwandeln Theater in ein Erlebnis voller Intensität, Leichtigkeit und Tiefe. Bei jedem Schritt, jeder Bewegung, jedem Ton spürt man: Hier ist nicht nur der Körper, sondern die ganze Seele dabei. Sie zeigen, wie lebendig und wandelbar Sprech-, Musik- und Tanztheater sein können. Das steckt an, reißt mit und bleibt im Herzen. Gerne mehr von diesem Schwung, der die Bühne zum Beben bringt. Herzlichen Glückwunsch!“, so Blume.
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Nach über drei Jahrzehnten erfolgreicher Kulturarbeit ist nun Schluss: Das renommierte internationale Festival TANZ Bremen wird nicht mehr vom Senator für Kultur Bremen gefördert. Das Festival, das seit seiner Gründung im Jahr 1988 als TANZHERBST und seit 2000 unter dem Namen TANZ Bremen ein bedeutendes Highlight der zeitgenössischen Tanzszene in Deutschland war, muss seine Aktivitäten einstellen.
