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Schleswig-Holstein hat eine lebendige und vielseitige Theaterlandschaft aus öffentlichen und privat geführten Theatern. „Wir sind ein Theaterland und wollen das auch bleiben. Und wir werden alles dafür tun, die Theaterszene zwischen den Meeren zu erhalten und weiter zu stärken“, sagte Kulturministerin Dr. Dorit Stenke heute (8. Mai) im Landtag. Deshalb unterstütze sie die Initiative der Regierungsfraktionen für eine Bestandsaufnahme der öffentlichen und privat geführten Theater. „Wir werden dafür die notwendigen Abstimmungsgespräche mit den Kommunalen Landesverbänden führen. So schaffen wir eine Grundlage, auf der wir die strategische Weiterentwicklung der Theaterlandschaft in Schleswig-Holstein gemeinsam diskutieren können“, ergänzte sie. Langfristige Planung, verlässliche Finanzierung und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten sei gerade in finanziell angespannten Zeiten entscheidend. „Theater sollen auch künftig Orte der Begegnung, Inspiration und gesellschaftlichen Reflexion bleiben.“



Das Land wolle und werde die öffentlichen Theater weiterhin unterstützen – „das ist und bleibt eine unserer wichtigsten Investitionen in die Kulturlandschaft Schleswig-Holsteins.“ Die Mittel werden unter anderem über das Finanzausgleichsgesetz (FAG) vergeben, ein Faktor dabei ist die Dynamisierung, um auf steigende Personal- und Betriebskosten reagieren zu können. Dafür werden die FAG-Mittel seit 2021 auf jährlich 2,5 Prozent erhöht. Und um auch die Infrastruktur der Spielstätten zu stärken, werde aktuell ebenfalls mit Unterstützung des Landes ein Kulturhaus in Schleswig gebaut, betonte die Kulturministerin. Für das schleswig-holsteinische Landestheater werde eine eigene Organisationsuntersuchung in Auftrag gegeben – ermöglicht durch die Förderung des Landes. Dabei solle untersucht werden, wie wirksam die eingesetzten öffentlichen Mittel seien, wie die Gesellschafteranteile verteilt werden und welche Erwartungen Gesellschafter, Land und Kommunen an das Landestheater haben. Ministerin Stenke: „Diesen Prozess begleiten wir eng und stehen dabei fest an der Seite des Landestheaters.“

 

Quelle: Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein

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