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Mit über 270 Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet lädt das Festival dazu ein, Architektur, Stadtentwicklung und gesellschaftliche Fragen aus neuen Perspektiven zu erleben.

Ein zentraler Begegnungsort entsteht in diesem Jahr in der HafenCity mit einem temporären Info Pavillon am Urbaneo – Junges Architektur Zentrum.

Das vollständige Programm erscheint Mitte April 2026.

 

Ein Festival mit Haltung und Geschichte

Seit 1994 wird der Hamburger Architektur Sommer im Turnus von drei bis vier Jahren veranstaltet. Auch 2026 setzt das Festival seine Tradition fort, aktuelle Themen der Stadtgesellschaft aufzugreifen und aktiv zu begleiten. Im Fokus stehen drängende Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir mit knappen Ressourcen um? Wie gestalten wir eine klimagerechte Umwelt? Was braucht ein nachhaltiges, inklusives und nachbarschaftliches Zusammenleben? Und wie prägt die Geschichte – insbesondere das koloniale Erbe Hamburgs – unsere Gegenwart? Der Hamburger Architektur Sommer versteht sich als baukulturelle Bürger*innen-Initiative. Er lebt vom Engagement der Beteiligten und hat sich durch diese Offenheit zu einer kulturellen Plattform entwickelt, die weit über Hamburg hinausstrahlt.

 

Vielfältiges Programm – getragen von der Stadtgesellschaft

Das Festival vereint Ausstellungen, Workshops, Rundgänge, Vorträge, Filme und Performances. Veranstaltet wird der Hamburger Architektur Sommer vom gemeinnützigen Verein Initiative Hamburger Architektur Sommer e.V., gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg (Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen). Die Hamburgische Architektenkammer unterstützt Organisation und Programm und beteiligt sich mit eigenen Beiträgen. Darüber hinaus engagieren sich zahlreiche Institutionen und Akteur*innen – darunter Museen, Hochschulen, Galerien, Theater, Berufsverbände, Architekturbüros sowie Einzelpersonen.

Das Programm richtet sich an alle Bürger*innen und Gäste der Stadt – generationenübergreifend und offen für alle Interessierten.

 

Info-Pavillon und Urbaneo

Ein temporärer Pavillon am Strandkai fungiert als Informationszentrum und experimenteller Ort. Das eingeladene Kollektiv Frugal Bauen realisiert dort ein nachhaltiges, partizipatives Bauprojekt unter Einbindung von Jugendlichen. Der Pavillon dient während des Festivals als Treffpunkt, Veranstaltungsort und urbanes Labor.

Das Urbaneo als Partnerinstitution des Hamburger Architektur Sommers ergänzt das Programm mit partizipativen Formaten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zum Auftakt wird die Wanderausstellung „Nichts Neues – Besser Bauen im Bestand in Hamburg“ des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Kooperation mit Architects4Future und dem Netzwerk PIA - Women in Architecture e.V. gezeigt.

 

Ausstellungen & Diskurse

Hamburgische Architektenkammer & Hamburgisches Architektur Archiv:

  • Das ungebaute Hamburg. Visionen einer anderen Stadt, Ausstellung visionärer, nie realisierter Projekte aus sechs Jahrzehnten (Freie Akademie der Künste, ab 17. April)
  • Konferenz Neue Deutsche Architektur – Revisited: Rückblick und Neubewertung architektonischer Entwicklungen (23./24. Juni)
  • Hamburger Architekten fotografieren auf Reisen Architekturfotografie historischer Studienreisen (Galerie Renate Kammer, ab 27. August)

Erinnerungskultur & koloniales Erbe

Mehrere Formate widmen sich der historischen Verantwortung Hamburgs:

  • Rundgänge und Ausstellungen zu kolonialen Verflechtungen: Parkomania zur Verflechtung transatlantischen Versklavungshandels im Jenisch Park (ab 23. Juni)
  • Performativer Walk - (Not a) Common Ground / If the Bones Could Speak, Projekt von Liz Rech und Camissa Create zusammen mit Stadtkuratorin Hamburg und Kampnagel Sommerfestival, (Baakenhafen ab 13. August)
  • Bauhütte St. Nikolai (ab 12. Juni), Gruppenausstellung internationaler zeitgenössischer Künstler*innen der Stadtkuratorin an der Ruine St. Nikolai (ab 20. Juni)

Stadt, Klima & Zukunft

  • Hamburger Dachtage, veranstaltet von obenstadt e.V.: Neue Perspektiven auf den urbanen Raum (26.-28. Juni)
  • Installation Rauf aufs Wasser! Stadtentwicklung mit Stormer Murphy and Partner entlang der Wasserflächen (ab 8. Mai)
  • Internationale Konferenz WATER_CITY: Where next? der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (28./29. September)
  • Delta City Fotoausstellung zur 140 Kilometer langen Hochwasserschutzlinie Hamburgs und dem Leben im Delta von Lars-Ole Bastar, Joshua Delissen und Hannes Heitmüller (Baustellencontainer Gröninger Hof, 6.-20.Juni)

Architekturgeschichte & Denkmalschutz

Rundgänge unter dem Motto Denkmalpflege. MehrWert als du denkst des Denkmalschutzamtes Hamburg (ab 8. Mai)

Jubiläen

  • 150 Jahre Ingenieurbüro Wetzel & von Seth, Ausstellung (Levante Haus, 1.-31. Juli) Rundgänge (ab 11. Juni) und Vorträge (ab 21. Mai)
  • 20 Jahre Täglich Hamburg, Fotoausstellung von Nicole Keller und Oliver Schumacher, Street-Photography, Architektur und künstlerische Stadtdokumentation (Galerie Multiple Box, 22. Mai-13. Juni)

Architektur interdisziplinär

  • Tanz im Stadtraum – Tanztriennale City-Parade (am 14. Juni)
  • Veranstaltungen auf Kampnagel zur Transformation bestehender Gebäude mit Rundgängen und Podiumsdiskussion unter dem Motto Baustelle Zukunft – Working on a vision diskutieren Lacaton & Vassal, raumlaborberlin, Sibylle Peters, Thomas Walter und Amelie Deuflhard. In Kooperation mit der Hamburgischen Architektenkammer und Hamburgischen Ingenieurkammer-Bau, Begrüßung: Karin Loosen (ab 20. Mai)

Filme zur Stadt- und Architekturgeschichte

  • Filme von Rasmus Gerlach Loki Schmidt – Kinopremiere (10. Mai) und Klang der Sternbrücke, (5. Mai, 3001 Kino)
  • Nordic Masterpieces Kurzfilmreihe über das architektonische Werk der Architekten Arne Jacobsen und Otto Weitling in Deutschland, gärtner Büro und Wohnen (4. Juni-10. Juli)

Stadtgesellschaft & Quartiere

Projekte und Initiativen beleuchten das urbane Zusammenleben:

  • Aktionen und Initiativen aus der Zivilgesellschaft Viva la Bernie (9. Mai)
  • Stadtteilprojekt SONNENLAND e.V. Billstedt (ab 22. Mai)
  • Rundgänge zur Geschichte des genossenschaftlichen Wohnungsbaus mit der Historiker-Genossenschaft (ab 9. Mai)
  • Geschichten aus dem Reiherstiegviertel, Ausstellung in der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg (ab 4. Juni)

Junger Hamburger Architektur Sommer

Kinder und Jugendliche gestalten aktiv mit:

  • Auf die Plätze... erobert euch eure Stadträume, Ausstellung des Schüler*innenwettbewerbs von Architektur und Schule der Hamburgischen Architektenkammer (Architektur Salon, 10.-21. Juni, Preisverleihung 16. Juni)
  • Architekturvermittlung durch Bewegung Tecturemove (11.+18. Juli)

 

Quelle: Initiative Hamburger Architektur Sommer e.V.

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