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Kultur Kolumne

CDs KlassikKompass

Gustav Mahler: Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 28. Mai 2024 um 08:03 Uhr

Gustav Mahler beschäftigte sich immer wieder mit der volkstümlichen Sagenwelt von „Des Knaben Wunderhorn“, einer Sammlung von Gedichten, die fast hundert Jahre zuvor von Clemens Brentano (1778–1842) und Achim von Arnim (1781–1831) veröffentlicht worden war.

Hier wird in den insgesamt 24 Texten von idyllischen Frühlingsfreuden, Blumen und Vögeln und von einer Welt erzählt, die frei von allen Sorgen ist. Und dennoch: Die Lieder gehören wohl zum Abgründigsten, was je für Gesangsstimmen geschrieben wurde.

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Follow Book

„Gefleckte Diamanten“ von Dirk C. Fleck: Faszinierende Gedankenspiele und Betrachtungen

Details
Geschrieben von: Marion Hinz - Freitag, 24. Mai 2024 um 08:06 Uhr

Die Gedanken sind frei – nach diesem Motto handelt und schreibt Dirk C. Fleck sich durchs Leben. Das ist durchaus auch für uns Leser:innen eine Bereicherung. Weil das so ist, hat Marina Silalahi die bisher weit gestreuten Texte in dem Buch „Gefleckte Diamanten“ versammelt und herausgegeben.

Und das ist gut so! Wer ist dieser Mann, den so viele anerkannt gute (und so viele vermeintlich schlechte) Gedanken bewegen? So kurz wie möglich gelistet: Dirk C. Fleck ist Journalist und Autor, war Lokalchef bei der Hamburger Morgenpost, Redakteur bei Merian und Die Woche, Reporter bei Tempo.

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Meinung

Mozart und die Kinder. Die Sinfonia Concertante Es-Dur KV 297b

Details
Geschrieben von: Frank-Peter Hansen - Donnerstag, 23. Mai 2024 um 08:06 Uhr

Das sinfonische Musikmärchen Peter und der Wolf von Sergei Prokofjew ist die wohl bekannteste Tondichtung mit einem eindeutigen Bezug auf die Phantasiewelt der Kinder. Und zwar sowohl hinsichtlich der märchenhaften Handlung als auch hinsichtlich der programmusikartigen Instrumentation.

 

Die tragenden Instrumente sind den jeweiligen Dramatis personae zugeordnet (die Querflöte zwitschert wie ein Vogel, die Oboe ahmt das quäkende Quaken der Ente nach, die Klarinette imitiert das behagliche Schnurren der Katze, dem Fagott kommt der Part des brummelnden Großvaters zu, und die Hörner schließlich signalisieren das Nahen des Wolfes). Diese spezifische Form der Programmmusik sollte Kinder mit den Instrumenten eines Orchesters auf eine spielerische Art vertraut machen.

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Meinung

Das Finale im Finale. Felix Mendelssohn Bartholdy: 3. Sinfonie a-Moll op. 56 (Schottische)

Details
Geschrieben von: Frank-Peter Hansen - Freitag, 17. Mai 2024 um 08:05 Uhr

Wieder einmal lege ich meinen Betrachtungen die Einspielung des hr-Sinfonieorchesters unter der musikalischen Leitung von Andrés Orozco-Estrada zugrunde. Weshalb ich dies tue ist einem meiner letzten Artikel bei KulturPort.De zu entnehmen.

Abgesehen freilich von der rein musikalisch begründeten Bevorzugung dieser ‚Corona-Einspielung‘, haben die YouTube-gestützten Darbietungen dieses Orchesters auch den unschätzbaren Vorteil, nicht unentwegt von nervtötenden Werbesequenzen aus dem Nichts malträtiert zu werden. Diese marktschreierischen Aufdringlichkeiten sind quasi böswillige Attacken auf das Total der jeweiligen Musik und gleichzeitig auf den lauschenden Rezipienten, der unvermittelt aus dem Ton-Universum in das nicht-moralische, schnöd egoistische Wertzuwachs-Universum transferiert wird.

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Follow Book

„Die Augen von Anna“. Herzen im Gleichklang

Details
Geschrieben von: Harry Popow - Mittwoch, 15. Mai 2024 um 07:29 Uhr

Herausgeber und Autor Wilfried Handwerk versandte kürzlich ein Buch mit dem wunderschönen Titel „Die Augen von Anna“. Der Untertitel lautet: Deutsche Poeten über den Frieden. Diese publizistische Lektüre wurde 2024 in Moskau veröffentlicht.

 

Linksseitig befinden sich die deutschen Texte, rechtsseitig die übersetzten Texte in russisch. Die Auswahl der Zitate traf der Greifswalder Uwe Durak und die Gestaltung des Buches traf Vladimir Fadejew, laut Klappentext in Abstimmung mit dem Russischen Schriftstellerverein.

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CDs KlassikKompass

Judith Jáuregui: Homeland

Details
Geschrieben von: Redaktion - Dienstag, 14. Mai 2024 um 08:04 Uhr

Heimat ist mehr als der Geburtsort, Heimat ist eine tiefe emotionale Bindung. Zwischen einem Menschen und seinem Land, seiner Kultur und seiner Natur.

 

Als die Komponisten Edvard Grieg (1843–1907) und Manuel de Falla (1876–1946) begannen, ihrer kulturellen Heimat auf den Grund zu gehen, fanden sie zu ihrer eigenen kompositorischen Sprache, für die sie heute berühmt sind. Judith Jáuregui, eine der renommiertesten spanischen Pianistinnen unserer Zeit, vereint in ihrem siebten Album mit dem Titel „Homeland“ zwei der größten Werke beider Komponisten: Griegs Klavierkonzert und de Fallas „Noches en los Jardines de España“, aufgenommen zusammen mit dem Orquesta Sinfónica de Castilla y León und dem Dirigenten Kaspar Zehnder.

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CDs JazzMe

Taranczewski: Lom

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 08. Mai 2024 um 08:04 Uhr

Das Taranczewski Trio veröffentlicht Ende Mai sein zweites Album mit dem erklärungsbedürftigen Titel: „Lom“.

 

Am Anfang steht eine Reise, eine konkret physische- aber vor allem auch eine mentale Reise. Eine die nach Sehnsucht klingt, die die Suche nach einem Ort, indem sich andere kulminieren, fokussiert.

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CDs KlassikKompass

„Immer einfacher…“ Ein ratloses Wort zu Johann Sebastian Bach

Details
Geschrieben von: Frank-Peter Hansen - Dienstag, 07. Mai 2024 um 08:00 Uhr

„Der Künstler, der Mut hat, überläßt sich ganz seinen Neigungen. Und nur, wer sich seinen Neigungen überläßt, hat Mut. Und nur, wer den Mut hat, ist Künstler.

Die Literatur wird fortgeworfen, die Resultate der Erziehung werden abgeschüttelt, die Neigungen treten hervor, die Hemmung schafft dem Strom ein neues Bett. Der eine Ton, der nur eine untergeordnete Farbe im früheren Gesamtbild war, breitet sich aus. Eine neue Persönlichkeit steht da. Ein neuer Mensch. Das ist ein Beispiel für die Entwicklung des Künstlers, für die Entwicklung der Kunst.“ (Arnold Schönberg)

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Follow Book

Friedrich Edelhäuser: Wahrnehmen und Bewegen.

Details
Geschrieben von: Stefan Diebitz - Freitag, 03. Mai 2024 um 08:09 Uhr

Unser Leben wird nicht nur immer künstlicher, sondern damit auch ärmer – je weiter wir uns von der Natur entfernen, desto eintöniger werden die Sinneseindrücke, die auf uns einströmen, ebenso wie die Bewegungen, die wir uns selbst abverlangen.

 

Das Leben in einer Welt aus Beton und Blech, Glas und Asphalt fordert uns nicht. Es ist unmöglich, dass es unsere Sinne anregt, denn der „Vielgestalt der Erscheinungen“, die der Dichter Gustav Aschenbach in Thomas Manns „Tod in Venedig“ sucht, begegnen wir kaum jemals.

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CDs JazzMe

Svavar Knutur: Ahoy! Side B

Details
Geschrieben von: Redaktion - Donnerstag, 25. April 2024 um 08:03 Uhr

Manche Reisen dauern einfach etwas länger als erwartet und führen einem an neue und unerwartete Orte! Der isländische Singer-Songwriter Svavar Knútur schließt mit „Ahoy! B-Side“ sein langjähriges musikalisches Projekt ab, bei dem der freundliche Troubadour aus dem Norden Islands über sein Leben und seine Abenteuer nachdenkt.

Und über die vielen Rollen, die ein Mensch erfüllen muss! Ursprünglich sollte „Ahoy!“ ein einzelnes Album sein. „Aber ich wollte wirklich auch viele meiner alten Songs neu interpretieren, also entschied ich mich dafür, das Album in zwei Teile aufzuteilen. Zwei EPs mit Bonus-Tracks, die letztendlich als Doppelalbum zusammenpassen sollten“, blickt Svavar Knutúr zurück.

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Meinung

Was Leichtigkeit ist

Details
Geschrieben von: Frank-Peter Hansen - Mittwoch, 24. April 2024 um 08:11 Uhr

„Die Heiterkeit (ist das) Prinzip und bleibendes Moment aller Kunst, auch der tragischen…“ (Aus dem Brief Arnold Ruges an Robert E. Prutz vom 1. Dezember 1839)

Es gibt diese Momente im Leben, in denen der Mensch des Trostes auf das Äußerste bedürftig ist. Weil Ereignisse über ihn gekommen sind, denen standzuhalten auch unter größter Kraftanstrengung kaum möglich zu sein scheint. Da wünscht sich manch einer Beistand, woher und von wem auch immer; und findet keinen. Weil die Nähe eines mitfühlenden Menschen gegen die Niedergeschlagenheit keine Abhilfe zu geben vermag.

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CDs JazzMe

Olga Reznichenko Trio: Rhythm Dissection

Details
Geschrieben von: Uta Bretsch - Montag, 22. April 2024 um 08:02 Uhr

Im Mai 2022 erschien Somnambule, das Debütalbum des Olga Reznichenko Trio, bald darauf konnte sich die in Leipzig ansässige junge Band über hervorragende Resonanz in den Medien freuen.

Das Repertoire von Somnambule ging von imaginären Traumsequenzen aus, die Stücke auf dem neuen Album „Rhythm Dissection“ (Rhythmus-Aufspaltung) sind dagegen von realen Erlebnissen und – vor allem – von musikalischen Ideen inspiriert. „Rhythmisch und auch harmonisch ist das neue Album viel komplexer als unser Debüt“, erklärt Reznichenko, „der Fokus liegt mehr auf Improvisation, in vielen Formen gibt es eine stärkere Verbindung zum Jazz. Dabei betrachte ich Improvisationen als Teil der Komposition, sie sind also nicht völlig frei, sondern verstehen sich als Erweiterung der Motive.“

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Klartext

Neue Partnerschaft zwischen Universität Haifa und HFBK Hamburg

Details
Geschrieben von: Ruth Asseyer, Dr. h.c. Sonja Lahnstein-Kandel - Freitag, 19. April 2024 um 08:03 Uhr

Anlässlich einer neu angebahnten Kooperation mit der School of Arts der Universität Haifa und dem Deutschen Fördererkreis der Universität Haifa e. V. präsentiert die Hochschule für bildende Künste Hamburg die Ausstellung WE ONLY SEE WHAT LOOKS AT US der Künstlerinnen Sharon Poliakine (Dekanin der School of Arts, Universität Haifa) und Birgit Brandis (HFBK Hamburg) gemeinsam mit 11 Studierenden als Ergebnis eines intensiven künstlerischen Austauschs.

 

Die Ausstellung ist der Auftakt zu einer langfristig angelegten Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen in Haifa und Hamburg, in deren Mittelpunkt der Austausch von Lehrenden – Prof. Sharon Poliakine ist die erste Gastprofessorin in diesem Rahmen – und Kunststudierenden im Rahmen von Workshops, Seminaren und Ausstellungen steht. Der Kooperationsvertrag wird zur Ausstellungseröffnung am 17. April 2024 unterzeichnet.

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Meinung

Die Verführung der Massen

Details
Geschrieben von: Stefan Diebitz - Donnerstag, 18. April 2024 um 08:02 Uhr

Wie kommt es, dass sich immer wieder auch gebildete und intelligente Menschen von Demagogen verführen lassen? Wie erklärt sich der Erfolg verlogener, auf den ersten Blick leicht zu durchschauender Propaganda?

In Europa, sogar in der ganzen Welt scheinen Demagogen die Macht zu übernehmen. Oder sie haben sie schon übernommen.

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