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Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2015



Blog – Kultur

Theater - Tanz

Hamburger Tradition seit 1894 – die 11. Spielzeit im Hansa-Theater

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Samstag, den 20. Oktober 2018 um 12:59 Uhr
Hamburger Tradition seit 1894 die 11 Spielzeit im HansaTheater

Die Saison ist wieder eröffnet – nicht irgendeine, es ist die Hundertfünfundzwanzigste! Und zu dieser Jubiläumsspielzeit im Hansa Theater in Hamburg haben Thomas Collien und Ulrich Waller ein grandioses Programm an Weltklasse-Artistik zusammengestellt.
Das „handverlesene Publikum“ im nunmehr denkmalgeschützten Saal war völlig aus dem Häuschen – obwohl ihm Kabarettist und Conférencier Georg Schramm zwischendurch heftig ins Gewissen redete und den Stargast frech als „Grottenolm“ ankündigte.
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Bildende Kunst

Baltijas Ozoli – Baltic Oaks – Baltische Eichen im Kunstmuseum Rigaer Börse

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Freitag, den 19. Oktober 2018 um 08:35 Uhr
Baltic Oaks - Baltische Eichen Kunstmuseum Rigaer Börse

Was hat Flämische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts aus den Niederlanden und Flandern mit den Baltikum zu tun? Auf den ersten Blick recht wenig, jedoch gab es schon lange die Vermutung, dass der mittlere und süd-östliche Teil der Ostsee eine sehr entscheidende Rolle spielen könnte.

Baltische Eichen stehen im Zentrum einer Ausstellung im Kunstmuseum „Rīgas Birža" (Rigaer Börse). Beim Betreten trifft der Besucher zunächst auf einen aufgetürmten Stapel von fingerdickem Eichholz, das gut abgelagert vor einem Landschaftsbild von Salomon van Ruysdael zu sehen ist. Schaut er in die Runde, so sieht er viele sehr unterschiedliche Bildgenres: Portraits, religiöse Motive, Kirchen, Landschaften zu verschiedenen Jahreszeiten, und Stillleben.
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Grafik & Design

„Otto. Die Ausstellung“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 17. Oktober 2018 um 08:50 Uhr
Otto. Die Ausstellung

Otto hier, Otto da. „Otto, hier bitte auch noch mal“, riefen die drängelnden Fotografen und Herr Waalkes, lächelte, feixte und hoppelte, bis alle Aufnahmen im Kasten waren. Einen derart gewaltigen Medienhype gab es im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zuletzt bei Udo Lindenberg.
Die Ehre, die dem Freund und ehemaligen WG-Genossen vergönnt war, wird nun auch Deutschlands bekanntestem Komiker zuteil: Mit „Otto. Die Ausstellung“ präsentiert das Haus am Steintorplatz zum 70. Geburtstag des Wahlhamburgers eine umfassende Retrospektive seines bildnerischen Werkes – und huldigt einem Phänomen.
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Bildende Kunst

Max Slevogt – eine Retrospektive zum 150. Geburtstag

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Dienstag, den 16. Oktober 2018 um 08:36 Uhr
Max Slevogt eine Retrospektive zum 150 Geburtstag

Das Landesmuseum Hannover widmet dem Jubilar, der neben Max Liebermann und Lovis Corinth zum „Dreigestirn des deutschen Impressionismus“ gehört, eine großartige Einzelausstellung.
Das Haus besitzt die älteste Privatsammlung Slevogt‘scher Werke, welche für die Ausstellung um Leihgaben aus nationalen und internationalen Museen ergänzt wird. „Wir wollen Max Slevogt in unserer Schau neu entdecken und zeigen, dass er mehr war als nur ein ‚Schönwetterimpressionist‘“, sagt Kurator Thomas Andratschke. 150 Bilder gilt es zu entdecken!
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Film

„Dogman” - Matteo Garrone und der gescheiterte Erlöser

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Montag, den 15. Oktober 2018 um 08:59 Uhr
Dogman

Mit seinem hinreißenden Kleingangster-Epos „Dogman” kreiert Regisseur Matteo Garrone einen düster-poetischen Parallelkosmos und den vielleicht berührendsten Protagonisten seit Ende des italienischen Neorealismus. Der ästhetisch virtuose Film ist in der Wirklichkeit verankert, aber fühlt sich an wie ein tragischer dystopischer Western.
Jenes verzweifelt demütige und fast bis zuletzt noch ridikül hoffnungsvolle Lächeln des schmächtigen Hundefriseurs (Marcello Fonte) ist herzzerreißend und zugleich Warnsignal an eine Kultur, wo nur das Recht des Stärkeren zählt. Gewalt und Ohnmacht bleiben Garrones zentrales Thema wie in „Gomorra” (2008), doch nie zuvor verbarg sich dahinter so viel Zärtlichkeit, so viel desperate Sehnsucht nach Nähe und Gemeinschaft.
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Festivals, Medien & TV

Theater Festival Hamburg: „Vor Sonnenaufgang“ nach Gerhard Hauptmann

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Donnerstag, den 11. Oktober 2018 um 17:09 Uhr
Theater Festival Hamburg: „Vor Sonnenaufgang“ nach Gerhard Hauptmann

Was für ein Schauspielerfest! „Vor Sonnenaufgang“ nach Gerhard Hauptmann, das von Ewald Palmetshofer in die Gegenwart transportierte Sozialdrama, begeisterte beim Theater Festival Hamburg auf Kampnagel als hochaktuelle Zustandsbeschreibung unserer gesellschaftlichen und politischen Kultur.
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Festivals, Medien & TV

Film Festival Cologne - Von starken Spielfilmdebüts und schwächelnden Stars

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Geschrieben von: Mirjam Kappes  -  Dienstag, den 09. Oktober 2018 um 09:49 Uhr
Film Festival Cologne 2018

Nach einem eher dürftigen Festivaljahr 2018 ging schon das Raunen durch die Reihen: Wo sind all die guten Filme hin? Die Antwort ist einfach: Man muss nur richtig hinsehen – denn die Einreichungen jenseits etablierter Starbesetzung sind wie so oft die besten. Ein Zwischenbericht vom Film Festival Cologne.
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Bildende Kunst

Balthus – eine Ausstellung des umstrittenen Malers in Basel

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Montag, den 08. Oktober 2018 um 08:10 Uhr
Balthus – Riehen

Die Augen sind geschlossen, die Arme hinter dem Kopf verschränkt, das linke Bein auf die Stuhlkante gestellt. Der rote Rock ist nach oben gerutscht und gibt den Blick frei auf die weiße Unterhose. In dieser Pose hat Balthus 1938 die vierzehnjährige Théresè Blanchard portraitiert. Ein Skandal, der seinen Ruf als Maler erotischer Mädchenbilder festigte.
Die Ausstellung in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel präsentiert bis zum 1. Januar 2019 rund fünfzig zentrale Gemälde dieses exzentrischen Künstlers aus sämtlichen Schaffensphasen, welche die teilweise provokante Inszenierung seiner Bilder hinterfragen und die Ironie und Abgründigkeit seiner Kunst beleuchten.
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Festivals, Medien & TV

Hamburger Theaterfestival: „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 05. Oktober 2018 um 14:04 Uhr
„Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ Foto Hans Joerg Michel

Rainer Werner Fassbinder (1945-1982) glaubte nicht an die Liebe. Für den genialen Autor und Regisseur gab es nur Qual und Leidenschaft, Abhängigkeit und Ausbeutung. Seine negative Weltsicht goss er 1971 in das homosexuelle Kammerspiel „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“. Martin Kušej inszenierte das skandalumwitterte Stück am Münchner Residenztheater als furiosen Schau-Kampf bis in den Irrsinn. Nun war es beim Hamburger Theater Festival auf Kampnagel zu sehen.
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Film

„Werk ohne Autor” – Oder die Alchemie der Kreativität

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Mittwoch, den 03. Oktober 2018 um 09:22 Uhr
Werk ohne Autor

Eine emotionale Achterbahnfahrt durch drei Jahrzehnte deutscher Geschichte nennt Florian Henckel von Donnersmarck seinen neuen Film. Er inszeniert „Werk ohne Autor” als suggestives grandios konstruiertes Puzzle zwischen Wirklichkeit und Fiktion, Ost und West.
Atemberaubend jener Mix aus Künstlerporträt, Lovestory, Neo-Noir und verstörendem Euthanasiedrama. Das opulent wagemutige Polit-Epos in der Tradition von Elia Kazans „Citizen Kane” macht die Malerei zum Schlachtfeld und Schauplatz wechselnder Ideologien.
Manche deutschen Kritiker tun sich offensichtlich schwer mit dem Oeuvre: nach ersten positiven Rezensionen und Standing Ovations bei der Premiere begann plötzlich in Venedig auf der Biennale del Cinema ein feuilletonistischer Großangriff der Häme. Welche Ironie, zentrales Thema bei Donnersmarck ist die Freiheit der Kunst, und grade die wird ihm, dem Regisseur, nicht zugestanden.
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