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Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2019



Kultur Magazin

Film

„Vorhang auf für Cyrano”. Alexis Michaliks Huldigung an chevalereskes Dichtertum

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Dienstag, den 19. März 2019 um 08:01 Uhr
Vorhang auf für Cyrano

Die Filme von Steven Spielberg und Robert Zemeckis waren unverzichtbarer Teil seiner Kindheit. Jene Blockbuster setzte sich Alexis Michalik später als Maxime für seine Theaterinszenierungen: Klar, virtuos, populär, intelligent ohne intellektuelle Spitzfindigkeiten aber mit einem unverwechselbarem Rhythmus. „Ich will, dass es swingt,” sagt der 36jährige Regisseur und Autor, sein Publikum in Frankreich ist begeistert von ihm.
Michaliks Kino-Debüt „Vorhang auf für Cyrano” schildert die turbulente Entstehungsgeschichte der romantischen Tragikomödie „Cyrano de Bergerac” über den heroischen Poeten mit der riesigen Nase. Fiktion und Reflexion der Wirklichkeit verschmelzen ähnlich wie in John Maddens „Shakespeare in Love”, werden zu einer hinreißenden Hommage an die Welt der Bühne.
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Bildende Kunst

Welt im Umbruch – Kunst der 20er Jahre

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 15. März 2019 um 08:15 Uhr
Welt im Umbruch – Kunst der 20er Jahre

Ist es wieder soweit? Ja, zweifellos. Schon vor hundert Jahren war „Die Welt im Umbruch“, wie die großangelegte Ausstellung im Bucerius Kunst Forum heißt. Heute ist sie es erneut. Grund genug für die Kuratoren Kathrin Baumstark und Ulrich Pohlmann dem Dialog von Kunst und Fotografie in der Weimarer Republik nicht nur in Bezug auf das Bauhaus-Jubiläum nachzuspüren, sondern auch gesellschaftspolitische Aspekte zu beleuchten: Der Rechtsruck in Deutschland zeigt, dass Demokratie immer noch keine Selbstverständlichkeit ist.
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Kultur, Geschichte und Management

Antike Bilderwelten - Was griechische Vasen erzählen

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Montag, den 11. März 2019 um 08:21 Uhr
Antike Bilderwelten - Was griechische Vasen erzählen

Die aktuelle Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg plaudert viele Geheimnisse aber auch Altbekanntes aus: Dass der griechische Göttervater Zeus ein „womanizer“ war, dürfte hinreichend bekannt sein. Sehr zum Leidwesen seiner Ehefrau Hera.
Zahlreiche Halbgöttinnen und -götter zeugen von seinen amourösen Abenteuern. Um die Gunst seiner Angebeteten zu gewinnen, ging er äußerst listenreich vor. So verwandelte er sich beispielsweise in einen prächtigen weißen Stier, um Europa, die Tochter des phönizischen Königs Agenor zu rauben oder in einen Schwan, um Leda, Tochter des ätolischen Königs Thestios zu verführen. Aus seinen Liebschaften gingen zahlreiche Kinder hervor, von denen einige ihrem Vater an göttlicher Verehrung in nichts nachstanden, wie die Kriegsgöttin Pallas Athene, der weissagende Apoll, die schöne Aphrodite, der mutige Herakles, der Weingott Dionysos und der stierköpfige Minotaurus.
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Film

„Beale Street”. Die melancholische Poesie des Barry Jenkins

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 07. März 2019 um 08:53 Uhr
Beale Street

Woher die innere Kraft nehmen zum Widerstand? Wie sich wehren als Schwarzer gegen die täglichen Demütigungen des Rassismus? Der afroamerikanische Autor James Baldwin war Ikone der Bürgerrechtsbewegung und Gay Community. In einer Welt von Gewalt proklamierte er Liebe als Akt der Rebellion.

Sein 1974 erschienener Roman „If Beale Street Could Talk” galt lange als unverfilmbar. Nun hat „Moonlight”-Regisseur Barry Jenkins jene Chronik juristischer Willkür für die Leinwand adaptiert. Entstanden ist eine schwermütige suggestive Lovestory von unglaublich betörender, schmerzhafter Schönheit. Wahrlich ein Meisterwerk.
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Bildende Kunst

Dr. Zuhause. K.U.N.S.T. Erzliebe – Großmutter / Macht. Jonathan Meese in Lübeck

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Geschrieben von: Stefan Diebitz  -  Mittwoch, den 06. März 2019 um 08:15 Uhr
Dr. Zuhause. K.U.N.S.T. Erzliebe – Großmutter Macht. Jonathan Meese in Lübeck

Wie sieht es aus, wenn sich eine ganze Stadt in ein Gesamtkunstwerk verwandelt? Wenn ganz große Kunst sich über alles legt? Wenn die Sonne eines einsamen Geistes über dem grauen Alltag einer Provinzstadt aufgeht? Genau in diesen Tagen kann man das erfahren, denn Jonathan Meese, der weltberühmte Künstler aus Ahrensburg, hat sich aufgemacht, die Stadt Lübeck mit fünf Ausstellungen an fünf verschiedenen Orten zu bespielen.

Und danach wird nichts so sein wie vorher.
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Musik

Tina – das Tina Turner Festival

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Sonntag, den 03. März 2019 um 20:00 Uhr
TINA-Das-Tina-Turner-Musical- Whats-Love-Foto - Manuel-Harlan

Es gibt Momente, da vergessen auch JournalistInnen ihre kritische Distanz und werden zu grölenden Fans. Die Medienpremiere von „TINA – Das Tina Turner Musical“ im Stage Operettenhaus in Hamburg war so ein Moment. Der Jubel über die großartige Protagonistin Kristina Love war noch nicht verklungen, da stand SIE auf der Bühne, „Simply the Best“ und der Saal geriet völlig aus dem Häuschen: Tina, die Große – mit 79 Jahren.
Tina, die Unverwüstliche, hat es sich einen Tag vor der offiziellen Deutschlandpremiere nicht nehmen lassen, für ihr Musical zu werben.
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Theater - Tanz

Thalia Theater: Eine Familie. Die Macht der Mütter

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Geschrieben von: Frauke Hartmann  -  Freitag, den 01. März 2019 um 08:21 Uhr
Thalia Theater Eine Familie – süffisant, rasant, tieftragisch, urkomisch

Diese Familie ist ein Schlachtfeld. In dieser Familie wird gelogen und gestritten was das Zeug hält, in dieser Familie haut man sich als Wahrheiten daherkommende Beleidigungen so gnadenlos und konsequent um die Ohren, dass am Ende jede und jeder schwer verwundet in die Flucht geschlagen ist.
Wer kennt den Horror nicht, den eine Familie, wenn nicht die eigene und nur sie, auszulösen vermag? Ist sie nicht die Lehrstube, in der wir die Bigotterie der Welt, die falschen Zungen, den vermeintlichen Trost und hinter allem die unendliche Sehnsucht nach Geborgenheit und bedingungsloser Liebe kennenlernen? Unsere Illusionen, die wir immer wieder zerstören müssen?
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Theater - Tanz

„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ nach dem Roman von Joachim Meyerhoff

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Geschrieben von: Frauke Hartmann  -  Montag, den 25. Februar 2019 um 13:51 Uhr
„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ nach dem Roman von Joachim Meyerhoff

Zum zweiten Mal wagt sich das Altonaer Theater in Hamburg an ein Buch von Joachim Meyerhoff. Frei nach dem Motto „Bestseller auf die Bühne“. Wie das Buch, so heißt auch der Abend: „Ach diese Lücke, diese entsetzlichen Lücke“. Er scheint noch besser ins Theater zu passen als die in Altona bereits gefeierte Bühnenadaption von Meyerhoffs Roman „Wann wird es endlich wieder so wie es nie war“, in der er seine Kindheit auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik bei Schleswig wiederbelebt.
Denn hinter dem Goethe-Zitat verbirgt sich ein zugleich liebevoller, schmerzvoller und urkomischer Rückblick auf den Beginn seiner Theaterkarriere an der Otto-Falckenberg-Schule in München und vor allem auf seine Großeltern, in deren großbürgerliche Villa am Schloss Nymphenburg der junge Mann aus Schleswig vorübergehend einzieht.
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Literatur

Dacia Maraini: „Drei Frauen” – und die Mafia

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt  -  Samstag, den 23. Februar 2019 um 13:45 Uhr
Foto Mauro Raffini

Sie sagt Dinge, die keiner hören will, und Männer und Frauen lieben sie dafür. Denn die Art, wie Dacia Maraini ihren Lesern etwa beibringt, dass weltweit jedes Jahr geschätzte 50.000 Frauen durch die Hand eines Mannes – sehr oft der eigene – umkommen und wie vielen Kindern rund um den Globus täglich Gewalt angetan wird, ist poetisch. Und ja, kaum zu glauben, sehr schön zu lesen und anzuhören. Das beweist nicht nur Marainis deutschsprachige Neuerscheinung “Drei Frauen”. Vielmehr hat die italienische Kultautorin auch live in Deutschland Aktuelles zum Reizthema “Mafia” beizutragen.

In ihrem neuesten Roman “Drei Frauen”, der seit dem 21. Februar im Buchhandel in der deutschen Übersetzung von Ingrid Ickler (Folio-Verlag) erhältlich ist, stehen gesellschaftliche und emotional hoch brisante Fragen im Mittelpunkt.
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Film

„Der Goldene Handschuh”. Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Montag, den 18. Februar 2019 um 08:39 Uhr
Der Goldene Handschuh

„Der Goldene Handschuh”, jenes Hybrid aus Charakterstudie und Horrorfilm, polarisiert Kritiker wie Zuschauer: Regisseur Fatih Akin inszeniert wagemutig Heinz Strunks gleichnamigen Bestsellerroman als Plädoyer für den Voyeurismus, gibt Ekel und Würde eine neue tiefere Bedeutung.

Das klaustrophobische Kammerspiel über den Serienmörder Fritz Honka (grandios Jonas Dassler) entwickelt sich in seiner Radikalität zum ästhetisch atemberaubenden ungeschönten Gesellschaftspanorama der 70er Jahre, deutlich spürbar der Einfluss von Charles Bukowski und Rainer Werner Fassbinder.
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