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Kultur Blog

Festivals, Medien & TV

Alexander Kluge in Prag

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 04. Mai 2012 um 09:05 Uhr
Alexander Kluge in Prag

Prag, so heißt es, ist immer eine Reise Wert. Die „Goldene Stadt“ steht Mitte Mai ganz im Zeichen eines der großen deutschen Regisseure, Produzenten und Schriftsteller: Alexander Kluge.
Anfang des Jahres feierte Kluge seinen 80. Geburtstag und so scheint es auf der Hand zu liegen, dass er auch international gefeiert wird. Die Prager Akademie der Bildenden Künste widmet sich ihm vom 17. bis 19. Mai mit einer Retrospektive und zeigt ein chronologisches Programm aus seiner Filmographie, einige Interviews und Fernsehwerke.

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Architektur

„Baumeister der Revolution" - Ruinen der Revolution

Details
Geschrieben von: Daniel Hirsch - Donnerstag, 03. Mai 2012 um 10:13 Uhr
Baumeister der Revolution - Berlin

Die Ausstellung „Baumeister der Revolution. Sowjetische Kunst und Architektur 1915-1935“ im Berliner Martin-Gropius-Bau erzählt die Geschichte vom jähen Ende der russischen Avantgarde und zeigt in ernüchternden Fotografien die architektonischen Überreste des einstigen Aufbruchs in Kunst und Gesellschaft.
Wie eine zum Himmel geballte Faust hebt sich Wladimir Tatlins tollkühner Entwurf für das Hauptquartier der Kommunistischen Internationale von 1919 den Besuchern zum Eingang der Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau entgegen. Auch wenn es sich nur um ein knapp zwei Meter hohes Modell handelt, vermittelt die Konstruktion aus Stahl und Glas eindringlich, mit welchen Ambitionen und welchem Übermut die künstlerische Avantgarde der 1920er-Jahre den Umbruch der russischen Gesellschaft begleitete.

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Musik

Adriana Altaras inszeniert „Anatevka“ in Osnabrück

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Geschrieben von: Christine Adam - Mittwoch, 02. Mai 2012 um 09:27 Uhr
Anatevka

Ein herzerwärmendes Kleinod jüdischen Lebens hat Regisseurin Adriana Altaras mit dem Musical „Anatevka“ auf die Bühne des Stadttheaters gezaubert – helle Begeisterung nach der Premiere.
Was für eine vorzügliche Idee von Adriana Altaras, „Anatevka“ in einer Synagoge spielen zu lassen. Damit bekommt die herzerwärmende, aber auch informative Geschichte um den Milchmann Tevje und seine Familie im ukrainischen Schtetl Anatevka etwas Exemplarisches – mit dem sich auch andere Religions- und Kulturgemeinschaften veranschaulichen ließen. Der Außenraum spiegelt so den Innenraum und umgekehrt: Denn Tevje ist ein frommer Jude, dessen ständige Zwiegespräche mit Gott allerdings manchmal recht pragmatisch-irdisch verlaufen. So wie in der Synagoge im Eingangsbild auch ganz weltlich palavert, gelacht und gespielt wird.

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Musik

Brigitte Fassbaender: "Kreativität kann auch auf die Nerven gehen"

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, 01. Mai 2012 um 09:00 Uhr
Brigitte Fassbaender:

Es soll kein großes Fest geben, das hat sie schon verkündet. Brigitte Fassbaender will sich leise aus der Stadt Innsbruck zurückziehen, in der sie 13 Jahre lang die Geschicke des Tiroler Landestheaters lenkte.
Ob das gelingt, ist jedoch mehr als fraglich. Zum einen steht am 5. Mai die Uraufführung von „Shylock!“ an, ein Musical von Stephan Kanyar, zu dem die Theaterchefin das Libretto schrieb, und im Juni ihre letzte Inszenierung: „Albert Herring“ von Benjamin Britten. Zum anderen lieben die Innsbrucker ihre scheidende Intendantin, wie ein Tiroler Taxifahrer erklärte und werden sich den Abschied nicht nehmen lassen. Isabelle Hofmann sprach mit der Grand Dame des Opern- und Liedgesangs über Karriere, Kritiker und unerschöpfliche Kreativität.

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Film

Das Suchen und Finden von "Glücksritterinnen"

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Geschrieben von: Mila Corlateanu - Freitag, 27. April 2012 um 18:02 Uhr
Glücksritterinnen

"Ich dachte, ich muss in Deutschland besser sein als jede Einheimische, flexibler sein als jeder, der sich hier mit beruflichen Werten beschäftigt. Ich muss immer zeigen, dass ich noch zäher, noch belastbarer bin, noch professioneller, damit ich nicht untergehe - und das hat gefruchtet."
So klingt die Lebensphilosophie der 36-jährigen russischen Filmregisseurin Katja Fedulova. Sie kam 1994 nach Deutschland und studierte an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel und an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Die Preisträgerin des Festivals „Achtung Berlin 2011“ in der Katagorie „Bester Dokumentarfilm“ stellt in ihrem aktuellen Film fünf Geschichten fünf junger Frauen aus Russland vor: Ilona, Tatjana, Zhenja, Alesja und Katja. Sie wurden von ihren Müttern zum Studium nach Deutschland geschickt.

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Musik

Leitfaden durch historische Instrumente: Vom Krummhorn und Gar Klein Flötlein

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Dienstag, 24. April 2012 um 09:05 Uhr
alt

Beweinet Rubeben, Fiedeln und Symphonien
Psalter, alle höfischen Instrumente
Quinternen, Flöten, Harfen und Schalmaien
Querflöten und auch die Waldnymphen
Tambourine auch, spielt mit den Fingern
Alle Instrumente, alle, die antik seid:
Tut eure Pflicht, beweint liebe Gallier
Den Tod von Machaut
Der edel in der Kunst der Rhetorik war.

(Die Beweinung des Todes von Guillaume de Machaut)

Guillaume de Machaut (1300 - 1377) war ein französischer Dichter und Komponist der sogenannten „ars nova“ der beginnenden Mehrstimmigkeit. Er war einer der ersten Komponisten vom dem Notenaufzeichnungen erhalten sind wie die „Messe de Nostre Dame“.

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Theater - Tanz

David Bennent - Trommler, Wortverkäufer, Schauspieler

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Montag, 23. April 2012 um 08:03 Uhr
David Bennent - Trommler, Wortverkäufer, Schauspieler. St.Pauli Theater. Foto: Jin Rakete

David Bennent spielt am St. Pauli-Theater den schwindsüchtigen Edmund in Eugene O’Neills autobiographischem Stück „Eines langen Tages Reise in die Nacht“.
Isabelle Hofmann sprach mit dem Schauspieler über Kindheitstrauma, Leistungsdruck, den Papst und das Verlangen nach einem Leben als Wortverkäufer in Kasachstan.

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Fotografie

Wim Wenders: Places, Strange and Quiet

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Samstag, 21. April 2012 um 10:29 Uhr
Wim Wenders: Places, Strange and Quiet - Sammlung Falckenberg, Hamburg-Harburg

Ein verrottetes Riesenrad mitten in der Steppe. Wie ein Wesen aus einer fremden Welt sieht es aus.
Wie ein Relikt aus einer Zeit, als es noch Menschen gab auf diesem Gott verlassenem Flecken Erde. Dann das Riesenrad nochmal, diesmal aus einer anderen Perspektive. Und siehe da: Auf der anderen Seite steht gar nicht weit weg ein verwahrloster Wohnkomplex „Jedes Foto erzählt eine Geschichte“ hat Wim Wenders dazu notiert. „Doch manchmal erzählt nur der Gegenschuss die Wahrheit“. Vor vier Jahren machte Wim Wenders die beiden Aufnahmen in Armenien – als Zeugnis der Hinterlassenschaften aus sowjetischer Zeit. Jetzt hängen die Bilder in seiner großartigen Ausstellung „Places, Strange and Quiet“ in den Räumen der Sammlung Falckenberg in den Hamburg-Harburger Phoenix Hallen.

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Kultur, Geschichte & Management

Die 12. Lange Nacht der Museen in Hamburg

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 20. April 2012 um 07:49 Uhr
Lange Nacht der Museen 2012

Sie ist wohl eine der kleinsten Kultureinrichtungen in Hamburg, die sich die Macher der „Langen Nacht der Museen“ ausgesucht haben, um zur Pressekonferenz zu bitten: Das Telemann-Museum.
So war diese Veranstaltung wohl prozentual so gut besucht und voll ausgelastet wie der nächtliche Rundgang durch die Museen der Hansestadt. Rund 30.000 Besucher erobern jedes Mal die Ausstellungshäuser - in diesem Jahr werden 48 daran teilnehmen und sie sind alle gut zu Fuß, per Bus, Stadtrad oder Barkasse erreichbar.
Am Samstag, 28. April, zwischen 18 und 2 Uhr öffnen die Einrichtungen ihre Ausstellungsräume, Archive, Cafés, Säle und mehr. Je nach Wetter werden auch einige Programmpunkte im Freien zu sehen und hören sein. Apropos hören - Lisa Kosok, Direktorin des Museums für Hamburgische Geschichte, wies darauf hin, dass Musik mittlerweile ein wesentlicher Faktor der Langen Nacht sei und zählte gleich zig Institutionen auf, die mit einem besonderen Musikprogramm glänzen: Deichtorhallen, Rathaus, Museum der Arbeit, Telemann-Museum und weitere.

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Festivals, Medien & TV

theatralisch - Wir machen Lust auf Theater!

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Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 11. April 2012 um 13:50 Uhr
theatralisch dein theatermagazin für hamburg

Private Theaterleidenschaft sei ihr gemeinsamer Ausgangspunkt gewesen und der Mangel, sich gut informiert zu fühlen, was in Hamburger Theatern aufgeführt wird.
Die beiden jungen Frauen konzipierten 2010 und gründeten 2011 in Hamburg ihr eigenes Theatermagazin: theatralisch. Mittlerweile liegt die Nummer drei in den Foyers der Bühnen, beim Gemüsehändler, in den Bücherhallen, Kinos, in Schulen und Kitas oder im Fachgeschäft von nebenan aus – an der Nummer vier wird mit Hochdruck gearbeitet. Ihre Profile ergänzen sich, Hedda Bültmann ist Kommunikationswirtin, Daniela Stohn Journalistin.

Claus Friede traf die beiden Teamarbeiterinnen und sprach mit Ihnen über ihre Initiative, die Inhalte und die Perspektive des Magazins.

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