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Gemeinsame Horizonte: Geschichten von Nähe, Veränderung und Zusammenhalt

Vom 19. bis 25. Oktober 2026 lädt das Instituto Cervantes zur »Iberoamerikanischen und karibischen Filmwoche« ins Hamburger 3001 Kino ein. Im Rahmen des »Lateinamerikanischen und Karibischen Herbstfestivals«, das in diesem Jahr unter dem Motto »Gemeinsame Horizonte« steht, präsentiert die Filmreihe sieben Produktionen, die mit unterschiedlichen filmischen Handschriften von familiären Bindungen, gesellschaftlichen Konflikten und der Suche nach Zugehörigkeit erzählen.

 

Das Programm verbindet bewegende Familiendramen mit Komödien, historischen Stoffen und fantastischen Erzählungen. Dabei geht es um persönliche Neuanfänge ebenso wie um gesellschaftliche Ungleichheit und die Kraft menschlicher Beziehungen. Die Filme eröffnen Einblicke in unterschiedliche Lebenswirklichkeiten und zeigen, wie sehr sich individuelle Geschichten über kulturelle und geografische Grenzen hinweg miteinander verbinden.

Eröffnet wird die Filmwoche am 19. Oktober um 19 Uhr mit „Moscas – Fliegen und andere Gäste“ von Fernando Eimbcke. Die Tragikomödie erzählt von unerwarteten Begegnungen und davon, wie ungebetene Gäste das Leben verändern können. Um familiäre Beziehungen, Erinnerungen und Abschied geht es auch in La casa (20.10., 19 Uhr) von Álex Montoya. Die Verfilmung der gleichnamigen Graphic Novel von Paco Roca zeichnet ein berührendes Porträt einer Familie und ihrer gemeinsamen Vergangenheit.

 

Mit Amadeo (21.10., 19 Uhr) von Vicente Alves do Ó steht eine Geschichte über Kunst und menschliche Verbundenheit auf dem Programm, die vor dem Hintergrund von Krieg und Pandemie spielt. In der Familienkomödie Desconectados 2: Reconectados (22.10., 19 Uhr) von Diego Rougier sorgt dagegen ein Jobangebot in Miami für neue Konflikte zwischen einer Mutter und ihren Kindern, die längst eigene Wege eingeschlagen haben.

Düsterer wird es in Chuzalongo (23.10., 19 Uhr) von Diego Ortuño: Der Film führt ins Jahr 1895 in ein abgelegenes Andendorf, wo ein Priester einen geheimnisvollen Jungen bei sich aufnimmt. El ojo y el muro (24.10., 19 Uhr) von Javier del Cid entwirft das Bild einer dystopischen lateinamerikanischen Stadt, in der eine junge Frau versucht, ausgegrenzten Menschen zu helfen. Den Abschluss bildet die Gesellschaftssatire Las mejores familias (25.10., 18 Uhr) von Javier Fuentes-León. Der Tod einer Hausangestellten bringt die sorgsam gehüteten Geheimnisse zweier wohlhabender Familien ans Licht und entlarvt gesellschaftliche Heuchelei.

Das ausführliche Filmprogramm mit Informationen zu den einzelnen Vorstellungen ist auf der Website des 3001 Kinos zu finden.

 

Über die Filmwoche
Die »Iberoamerikanische und karibische Filmwoche« findet vom 19. bis 25. Oktober 2026 im Hamburger 3001 Kino statt. Sie ist Teil des »Lateinamerikanischen und Karibischen Herbstfestivals«, dessen 13. Ausgabe unter dem Motto »Gemeinsame Horizonte« die kulturelle Vielfalt und den Austausch zwischen den Regionen und Gemeinschaften in Hamburg feiert. Die Filmwoche wird von der EU-LAC-Stiftung, den lateinamerikanischen Konsulaten in Hamburg und dem Instituto Cervantes Hamburg organisiert.

 

Quelle: Instituto Cervantes

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