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triosence. © Sony-Music Foto: Gregor Hohenberg

triosence malen Musik aus Geschichten, die das Leben schreiben. Eine Reise in Klangbildern mit Strukturen, die immer wieder in Stil, Tempo und Stimmung variieren, mal laut oder leise, verträumt oder kraftvoll.

Das Album „Stories of Life“ des Genregrenzen neu definierenden Pianotrios triosence, ist ein musikalisches Porträt von Momentaufnahmen aus dem Leben. In jedem Titel erkundet triosence-Bandleader und Komponist Bernhard Schüler die Tragik und Schönheit von Geschichten aus dem Alltag und malt diese Erlebnisse in betörend melodiöse, mitreißende Instrumentalkompositionen. Große Freude und tiefer Schmerz, scheinbar Banales und wahrhaft Lebensveränderndes liegen oft überraschend nah beieinander.

 

 

Der Verlust einer Schwangerschaft in „Little Lost Wonder“, die Liebe zu seiner kleinen Tochter in „Tamina’s Lullaby“, der Tod seines Onkels in „Dear Rainer“ oder die Freude über wild wuchernde Garten-Gewächse seiner Lebensgefährtin in „Tomato Party“ – „Stories of Life“ ist die in Musik nachvollzogene Erkenntnis von Bernhard Schüler, dass im Leben all das verwoben ist.

„Ich setze mich ans Klavier und spiele mir alles von der Seele. Schöne und traurige Erlebnisse, Beobachtungen, Empfindungen – Musik zu schreiben ist meine Art, über das Leben nachzudenken“, erklärt er.

 

triosence stories of life COVERWas „Stories Of Life“ musikalisch auszeichnet, sind progressive Strukturen, die immer wieder in Stil, Tempo und Stimmung variieren; die mal laut oder leise sind, verträumt oder kraftvoll. Sie sollen den Hörer auf eine regelrechte Reise schicken, indem sie eine Reihe von starken Klangbildern erzeugen. „Wenn ich komponiere, habe ich das immer im Hinterkopf“, so Bernhard Schüler. „Nämlich Geschichten mit meiner Musik zu erzählen. Das ist, was die Leute am meisten berührt.“ Auf „Stories Of Life“ entwickeln er und seine Bandkollegen Tobias Schulte (Schlagzeug) und Omar Rodriguez Calvo (Bass) mit großer Leichtigkeit ihren melodiösen, stimmungsvollen Sound-Mix aus Weltbeat, Folk, Jazz, Rock und Pop konsequent weiter. „Wir gestalten ein totales Crossover“, erklärt Bernhard Schüler, „das ist Musik, die zwar in klassischer Jazz-Formation daherkommt – mit Klavier, Bass und Schlagzeug –, aber Jazz im herkömmlichen Sinn kann man das nicht mehr nennen. Mir geht es um starke Melodien und klare Songstrukturen. Eine Fokussierung auf das Wesentliche ist mir wichtig oder anders gesagt: musikalisch auf den Punkt zu kommen.“

 

Dem Maler Rainer Hoffmann ist nicht nur das Stück „Dear Rainer“ gewidmet – mit „Stories Of Life“ wird ihm auf besondere Weise ein Denkmal gesetzt. Sein Gemälde „Badere vid Ingatopsjön" (dt.: „Badende am Ingatorp-See“) ziert denn auch das Cover-Artwork und im Booklet finden sich zehn weitere Bilder des Künstlers – jedes thematisch einem der Songs zugeordnet.  „Leider hat die Kunst meines Onkels nie die Aufmerksamkeit und Anerkennung bekommen, die sie wirklich verdient hat“, so Schüler. „Aber er hat ein sehr aufregendes Leben geführt und war ein wahrer Abenteurer, der bereits in frühen Jahren in die schwedische Wildnis gezogen ist und die ganze Welt bereist hat, um dort zu malen. Alles andere war ihm egal. Diese Leidenschaft für die Kunst – ohne Wenn und Aber – hat mich schon als kleiner Junge fasziniert, und wenn er damals Geschichten aus seinem Leben erzählt hat, saß ich mit großen Augen vor ihm.“

 

Eine dieser Geschichten greift Schüler in „Marrakesh Swing“ auf – ein Flirt mit der Kultur einer Stadt, die er nie besucht hat, aber in seiner Komposition zu blühendem Leben erweckt. Der Hörer erlebt sie vor seinem geistigen Auge – in all ihren Facetten, Farben und ihrer Lebendigkeit.

 

Mit „Tamina's Lullaby“ ist nach langer Zeit wieder ein Stück für Soloklavier auf einem triosence-Album enthalten. Zudem schließt eine Referenz auf die Vergangenheit den Kreis der Geschichten auf „Stories of Life“: Eine neue Instrumentalversion von „Like The Wind“, das ursprünglich mit der US-Sängerin Sara Gazarek für das Album „Where Time Stands Still“ aufgenommen wurde, bildet den Schlusspunkt des Albums.

„Stories of Life“ erscheint am 3. Oktober bei Sony Masterworks als CD und audiophile 180 g Vinyl sowie digital in Stereo und dem immersiven Audioformat Dolby Atmos.

 

triosence wurde 1999 von dem Pianisten und Komponisten Bernhard Schüler gegründet und spielt aktuell in der Besetzung mit Omar Rodriguez Calvo am Bass und Tobias Schulte am Schlagzeug.  Musikalisch und namentlich bezieht sich triosence – abgeleitet von trio-essence – auf den Ansatz der Gleichberechtigung der Instrumente, nach Vorbild des US-Pianisten Bill Evans.

 

Im Laufe der Jahre hat das Trio aus Elementen von Jazz, Fusion, Folk und Weltmusik einen frischen, unverwechselbaren Stil entwickelt und den Modern European Jazz weltweit bekannt gemacht. Durch den starken Fokus auf Melodie und das Wesentliche des Songs gelingt es triosence, ein breites Publikum über die Grenzen der Jazzszene hinaus zu erreichen.

Seit ihrem Debütalbum „First Enchantment“, das 2002 erschien, wird triosence vom Publikum und der Musikpresse gelobt. In Japan zählt das Trio zu den erfolgreichsten Jazz-Importen überhaupt.


triosence: Stories Of Life

Bernhard Schüler: Piano | Omar Rodriguez Calvo: Bass | Tobias Schulte: Drums

Label: Masterworks / Sony Music

CD, Vinyl

EAN: 19802931542

EAN: 19802931541 (V)        

VÖ:  03.10.2025

Weitere Informationen (triosence)

 

Konzerte:

06.10.2025 Hannover, Pavillon

07.10.2025 Koblenz, Café Hahn

31.10.2025 Kiel, Kulturforum

01.11.2025 Bremen, Sendesaal

02.11.2025 Lüneburg, Kulturforum

05.11.2025 Leverkusen, „Leverkusener Jazztage“

07.11.2025 Schwäbisch Hall, Globe Theater

08.11.2025 Marl, Scharoun Aula

13.11.2025 Straubing, Theater am Hagen

26.11.2025 Aschaffenburg, Theater

04.12.2025 Kaiserslautern, Kammgarn

05.12.2025 Stuttgart, Theaterhaus

07.12.2025 Karlsruhe, Tollhaus

11.12.2025 Berlin, Zig Zac

12.12.2025 Berlin, Zig Zac

13.12.2025 Rostock, Jazzclub

16.01.2026 Langenau, Pfleghof

18.01.2026 Freiburg, Jazzhaus

27.02.2026 Wangen, Jazzpoint

28.02.2026 München Bergson

05.03.2026 Osnabrück, BlueNote

06.03.2026 Hameln, Doubletime

07.03.2026 Hameln, Doubletime

 

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