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Kultur Kolumne

CDs JazzMe

Larry Crockett & The Funky Cherokees: Drum Love

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 16. März 2018 um 09:00 Uhr
Larry Crockett & The Funky Cherokees: Drum Love

Das Echo eines musikalischen Abenteuers. Larry Crockett bezeichnet das neue Album als sein eigenes Echo. Der 1963 in Long Branch, New Jersey geborene und in Paris lebende Drummer hat mit viel Hingabe und künstlerischen Engagement einen feinsinnigen Stil erarbeitet.
„Drum Love“ – in den Ludwigsburger Bauerstudios produziert – ist somit nicht allein sein drittes Album, sondern ein Bekenntnis an Vitalität und Leichtigkeit, eine Hommage an Funk, Soul und Groove und insbesondere ein inhaltliches Statement für Gewaltlosigkeit und Gleichberechtigung.

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Ray Celestin: „Höllenjazz in New Orleans“

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Geschrieben von: Marion Hinz - Montag, 26. Februar 2018 um 09:05 Uhr
Ray Celestin: „Höllenjazz in New Orleans“

New Orleans, 1919: Der mysteriöse „Axeman-Mörder“ versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Seine Waffe ist eine Axt, sein Markenzeichen sind Tarot-Spielkarten, die er bei den ermordeten Opfern hinterlässt. Diesen sogenannten Axeman hat es tatsächlich gegeben: inmitten der Stadt des Blues, in der Wiege des Jazz, in der Stadt der Schwarzen, die unter der Macht der Weißen leben und leiden.
Um die realen, nie aufgeklärten Morde des Axeman spinnt Ray Celestin gekonnt seinen Roman aus Fakten und Fiktion. Einer der Protagonisten ist die Jazzlegende Louis Armstrong kurz vor Beginn seiner großen Karriere, die ihn zum bekanntesten Jazzmusiker aller Zeiten machte. Schon deshalb ist dieser Roman ein Muss für alle Jazzfans. Doch nicht nur deshalb trägt der Roman den Titel „Höllenjazz in New Orleans“.

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CDs JazzMe

Bette Smith: Jetlagger

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Geschrieben von: Willy Theobald - Mittwoch, 21. Februar 2018 um 09:46 Uhr
Bette Smith Jetlagger F Melanee Brown

Wow – diese Frau degradiert einen Hurrikan zu einem lauen Lüftchen.
(Interessante Frage: Lande ich nach einem solchen Satz sofort in der „MeToo“-Rasterfahndung?) Bette Smith hat eine Phrasierungstechnik, die sich vor Soul-Heroen von Etta James bis Otis Redding nicht verstecken muss – und verballert dermaßen viel Energie, dass sie ihre Zuhörer achtkantig aus den Latschen pustet.

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CDs JazzMe

Lisette Spinnler: Sound Between Falling Leaves

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Geschrieben von: Sabine Meinert - Dienstag, 30. Januar 2018 um 10:05 Uhr
Lisette Spinnler: Sound Between Falling Leaves

Zart, sensibel, sinnlich, schwermütig, spielerisch leicht, ein bisschen experimentell… – die neue CD von Lisette Spinnler bietet viele Facetten. Die Schweizerin versucht, den „Sound Between Falling Leaves“ einzufangen. Und man muss sagen: Es gelingt ihr ausnehmend gut.

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Lukas Bärfuss: „Hagard“ – Keine Lebenshilfe für Aussteiger

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Geschrieben von: Marion Hinz - Freitag, 26. Januar 2018 um 09:07 Uhr
Lukas Bärfuss Hagard-Cover

Mit dem Roman „Hagard“ hat der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss eine perfekte Punktlandung gemacht. Das Buch war für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017 nominiert. Die Lobeshymnen der Literaturkritik sind vielfältig und vielschichtig und scheinen kein Ende nehmen zu wollen: „Ein literarisches Erlebnis.“„Ein Meisterstück.“ „Ein Erzähler als Zauberkünstler.“ „Ein Buch auf der Höhe seiner Zeit“, heißt es hier wie dort.
Kein Wunder also, dass Lukas Bärfuss mit „Hagard“ ein vielversprechender Kandidat ist für den Preis der „LiteraTourNord“. Das Lübecker Publikum konnte bei einer Lesung des Autors im Buddenbrookhaus erleben, welchen Sog diese Geschichte entwickelt, in der ein Mann scheinbar sinnlos einer Frau hinterherjagt und dabei sein bürgerliches Leben über den Haufen wirft.

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CDs JazzMe

Chris Gall Trio – Cosmic Playground

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Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 24. Januar 2018 um 08:18 Uhr
Chris Gall Trio Foto Franz Heller

„There's something a cosmic playground and jazz have in common!"
Dieser Satz ist dynamisch-kursiv auf die Rückseite der neuen CD gedruckt und kann als Handlungsanleitung für Zuhörer des Chris Gall Trios gelten. Was aber in aller Welt ist ein kosmischer Spielplatz? Was können wir uns darunter vorstellen, was hat sich das Trio darunter vorgestellt?
Um kosmisch spielerisch werden zu können müssten wir reisen, wir müssen unsere Welt verlassen, wir müssen vielleicht sogar unser System verlassen oder gar jedwedes System. Oder wir müssen das Kosmische und die Gemeinsamkeit zum Jazz in uns selbst finden!

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Die Diktatur des Geldes – Finanz Tsunami

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Geschrieben von: Harry Popow - Montag, 15. Januar 2018 um 09:03 Uhr
Die Diktatur des Geldes – Finanz Tsunami Foto Claus Friede

Ernst Wolff: „Finanz Tsunami. Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“
Es ist wie es einmal war und heute noch ist: Ein Ausspruch von Henry Ford, des Gründers der Ford Motor Company vor über hundert Jahren, hat auch im Jahre 2018 nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat: „Es ist gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn sonst hätten wir vermutlich noch vor morgen früh eine Revolution.“

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Mariana Leky: „Was man von hier aus sehen kann“ – ein Roman über Liebe und Tod

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Geschrieben von: Marion Hinz - Mittwoch, 10. Januar 2018 um 08:54 Uhr
Mariana Leky Foto: Marion Hinz

„Was man von hier aus sehen kann“ ist das „Lieblingsbuch der Unabhängigen 2017“ – gewählt von Buchhändlerinnen und Buchhändlern aus ganz Deutschland. Natürlich spricht das für sich und für dieses Buch.
Erzählt wird in diesem zärtlichen, klugen, humorvollen und märchenhaften Roman von einem Dorf im Westerwald mit skurrilen Bewohnern. Sie leben in einer Gegend, „in der die Übergänge fehlen“. Eine Gegend, in der jedes Mal, wenn Selma von einem Okapi träumt, kurz darauf jemand stirbt. Lübecker Leser konnten im Rahmen der „LiteraTourNord 2017“ Mariana Leky als sympathisch-lebhafte Autorin dieses Romans bei einer Lesung im Buddenbrookhaus mit Auszügen aus dem Buch live erleben.

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CDs JazzMe

Kenny Werner Trio: Animal Crackers

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Geschrieben von: Willy Theobald - Mittwoch, 27. Dezember 2017 um 09:17 Uhr
Kenny Werner Trio: Animal Crackers

Vier knallige Snare-Schläge – und schon ist man mitten drin in diesem Album!
Der erste Song („Ari”) startet programmatisch: Mehr Modern Jazz geht nicht! Sind John Lewis und George Russell wieder auferstanden? Kennen wir doch alles! Aber nein, wenn wir genauer hinhören, bemerken wir sofort: Kenny Werner hat eine ganz persönliche Handschrift. Hier ist kein seelenloser Kopist am Werk. Diese Musik lebt. Jazz-Legende Quincy Jones bescheinigte dem Pianisten aus Brooklyn: „100 Prozent Soul und Präzision in einem einzigen Menschen”!

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CDs KlassikKompass

Kopf-Hörer 20 – Oper, Oper, Oper

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Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 20. Dezember 2017 um 09:23 Uhr
Kopf-Hörer 20 – Oper, Oper, Oper

Vom ‚Melodramma‘, zum Melodram, zur heutigen Oper. Von der Krise der Oper ist die Rede, vom Streit was eine Regisseur mit seinen Dramaturgen zu leisten hätte und was man unter Werktreue verstehen kann. Jede noch so kreative Inszenierung scheint rechtfertigbar zu sein. Vom Publikumsärger, von der Freiheit der Kunst, von Spektakel und reiner Provokation, und von Dekonstruktion der Schönheit ist zu lesen.

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Nino Haratischwili: „Das achte Leben – für Brilka“ – 100 Jahre Familienschicksal

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Geschrieben von: Marion Hinz - Montag, 18. Dezember 2017 um 09:00 Uhr
Nino Haratischwili: „Das achte Leben – für Brilka“

Hut ab vor dieser Autorin: von Anfang bis Ende fesselnd und faszinierend erzählt Nino Haratischwili in ihrem ausgezeichneten Familienroman „Das achte Leben – für Brilka“ von acht außergewöhnlichen Schicksalen während der georgisch-russischen Kriegs- und Revolutionswirren bis hinein in unsere heutige Zeit.

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CDs JazzMe

Golnar & Mahan – Derakht

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Geschrieben von: Claus Friede - Donnerstag, 14. Dezember 2017 um 09:19 Uhr
Golnar & Mahan Trio

Ein Repertoire zwischen Weltmusik und Jazz: die Album-Neuerscheinung der beiden in Teheran geborenen – der Komponistin und Sängerin Golnar Shahyar und des Oud-spielende Mahan Mirarab – verspricht einen besonderen Reiz.
Dazu der Wiener Perkussionist Amir Wahba und schon bildet sich ein schlagkräftiges Trio. Wenn noch namhafte Gäste dazukommen, wie der türkische Meistergitarrist Erkan Ogur und Alain Perez am Bass, dann ist die Erwartungshaltung endgültig ultimativ.

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CDs JazzMe

Mike Stern: Trip

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Geschrieben von: Sven Sorgenfrey - Dienstag, 12. Dezember 2017 um 09:45 Uhr
Mike Stern - Foto Sandrine Lee

Eigentlich war Mike Stern auf dem Weg zum Flughafen, um eine Europatournee zu starten. Ein Unfall, bei dem er sich beide Oberarmknochen brach, brachte ihn dann ins Krankenhaus. Wegen einer Schädigung der Nerven im rechten Arm kostete es Zeit, Zähigkeit und ungewöhnliche Methoden, bis er wieder Gitarre spielen konnte – für einen wie ihn eine schiere Notwendigkeit.

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CDs KlassikKompass

Kopf-Hörer 19 - für den Advent geeignet

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Dienstag, 05. Dezember 2017 um 09:08 Uhr
Kopf-Hörer 19 - für den Advent geeignet

Überirdisch strahlend: Jarousskys Händel-Arien. Faszinierende Klangwelt: Olga Pashchenko spielt Beethoven-Sonaten auf dem Hammerklavier. Frühes Schauermärchen: Cornelius Meister dirigiert Mahlers "Klagendes Lied". Seong-Jin Cho lässt Debussys "Images" flirren. Und Philippe Herreweghe präpariert heraus, auf wessen Schultern Schubert bei seiner 2. und 5. Symphonie steht.

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