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Kultur Kolumne

Meinung

Klaus Witzeling - ein Nachruf

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Mittwoch, 02. Oktober 2013 um 12:24 Uhr
Klaus Witzling Copyright Andreas Laible

„Ach, so tragisch ist das nun auch wieder nicht. Du übertreibst mal wieder“, würde er sagen. Lachend, mit einer kleinen, abfälligen Handbewegung und einem kaum sichtbaren Stirnrunzeln. „Doch, es ist tragisch. Es ist verdammt tragisch. Und das weißt Du auch“, würde ich ihm antworten.
„Es gibt niemanden, der sich in der Hamburger Theaterszene so gut auskennt wie Du. Es gibt niemanden, der hier als Theaterkritiker so geschätzt wird. Dein Tod reißt eine riesige Lücke. Es ist einfach unfair, dass Du schon gehen musstest.“

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Meinung

Wagner Sehen und Hören – DVD Empfehlungen I

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Freitag, 27. September 2013 um 10:26 Uhr
Richard Wagner

Besonders Wagner-Neulingen ist empfohlen, die Opern des Meisters zunächst mal anzusehen und anzuhören, als nur auf reine CD-Klänge zu vertrauen.
Man muss Wagner erst mal sehen – er ist ein Dramatiker für die Bühne – der Eindruck der Musik wird durch die Handlung noch größer und man versteht eher was Wagner ausmacht. Daher sollen in unseren Empfehlungen für den heimischen Wagner-Genuss zunächst die DVD stehen – zum Glück hat man eine breite Auswahl fast aller großen Wagner-Inszenierungen auf DVD und die neueren sogar auf Blue Ray Disc zur Verfügung – für den Opernabend zuhause.

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Follow Book

„Platon“ lässt grüßen...

Details
Geschrieben von: Harry Popow - Mittwoch, 18. September 2013 um 10:03 Uhr
Lob des Kommunismus

Kommunismus? Man denke noch an Gesine Lötzsch, die es gewagt hatte, laut zu denken und nach Wegen zum Kommunismus zu fragen.
Und nun ist ein neuer Störenfried auf dem Markt. „Lob des Kommunismus. Alte und neue Weckrufe für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen“, herausgegeben von Wolfgang Beutin, Hermann Klenner und Eckart Spoo. Dass dabei die Kapitalelite Wutausbrüche bekommt, da gegen vernünftige Argumente nicht anzukommen ist, wenn man vom hochgeputschten Vorwurf mancher Fehlentwicklungen mal absieht und die eigene Blutspur verwischen will – das ist ja nicht anders zu erwarten. Doch auch unter Linken gab es Irritationen.

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Meinung

Richard Wagner – Kraftvoll bis Einfühlsam: Wagner Dirigenten

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Montag, 02. September 2013 um 09:59 Uhr
ichard Wagner – Kraftvoll bis Einfühlsam: Wagner Dirigenten

Richard Wagner war ein Perfektionist.
Nicht nur jeder Ton und jedes Tempo seiner Musik war von ihm genau vorgeschrieben – so legte er fest das der Lohengrin nicht über dreieinhalb Stunden zu dauern hätte – auch die Inszenierung seiner Operndramen war minutiös definiert und in langen Regieanweisungen in die Partituren eingearbeitet. Und gerade deshalb ist es so erstaunlich das Wagners Musik immer wieder neu aufgefasst und neu interpretiert wurde und in jedem Fall sehr unterschiedliche Dirigenten-Persönlichkeiten hervorbrachte die jede ihren ganz eigenen Wagner „Stempel“ haben. Diese persönliche Interpretation der Dirigenten begann bereits kurz nach Wagners Tod.

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Follow Book

Verloren in der Eiszeit – „Das kalte Jahr“ von Roman Ehrlich

Details
Geschrieben von: Mirjam Kappes - Mittwoch, 21. August 2013 um 12:18 Uhr
Verloren in der Eiszeit – „Das kalte Jahr“ von Roman Ehrlich Foto © Aylin Karadeniz

Ein ehemaliges Militärgelände, eingeschneit.
Verlassene Felder, Nebelschwaden, Einsamkeit. In seinem ebenso klugen wie packenden Debütroman "Das kalte Jahr" stellt Roman Ehrlich die Figuren mitten ins namenslose Nichts – verbunden nur durch Geschichten und Bilder, die dünne Fäden zwischen Vergangenheit und Gegenwart spinnen.

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Klartext

Klartext Rainer Moritz: Hamburg – (k)ein gutes Pflaster für die Literatur?

Details
Geschrieben von: Rainer Moritz - Montag, 19. August 2013 um 10:09 Uhr
Klartext Rainer Moritz: Hamburg – (k)ein gutes Pflaster für die Literatur?

Zur Literatur in Hamburg, in Thesenform:
• Literatur braucht für ihre Entstehung keinen bestimmten Ort, kein Zentrum. Man kann sehr wohl in Nussdorf, Heilbronn oder Verden an der Aller leben und bedeutendere Texte als Berliner, Münchner oder Leipziger Autoren schreiben.

• Aber: Literarisches Leben braucht Vielfalt, Austausch und Anregung. Das geschieht an Orten, wo viele Buchverlage sitzen, Kritiker arbeiten, Übersetzer und Autoren leben. Hamburg hat (selbst wenn wir Reinbek und Rowohlt eingemeinden) wenige Publikumsverlage mit literarischer Strahlkraft. Von der Verlagsstadt Hamburg sprechen kann man nur, wenn man die Kinder- und Jugendbuchliteratur meint.

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Meinung

Richard Wagner – Musikalischer Revolutionär und rätselhaftes Ärgernis: Wagners Opern II

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Freitag, 16. August 2013 um 10:02 Uhr
Wagners Opern - Götterdammerung - Hamburgische Staatsoper

Der Ring des Nibelungen (1876)
Aus ‚Das Rheingold’, Vorabend des „Ring des Nibelungen“
Alberich: „Wie durch Fluch er mir geriet, verflucht sei dieser Ring!
Gab sein Gold mir Macht ohne Maß,
Nun zeug’ sein Zauber Tod dem, der ihn trägt!
Kein Froher soll seiner sich freun;
Keinem Glücklichen lache sein lichter Glanz!
Wer ihn besitzt, den sehre die Sorge,
Und wer ihn nicht hat, den nage der Neid!
Jeder giere nach seinem Gut,
Doch keiner genieße mit Nutzen sein!“

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Meinung

mail aus riga - Nebels Welt XX

Details
Geschrieben von: Klaus Peter Nebel - Samstag, 10. August 2013 um 10:05 Uhr
Mail aus Riga 117

Von überraschenden Elementen, von digitaler Hybris und einem „Beispiel“ nachhaltiger Unternehmensstrategie.
Dieser Tage schreckte das verehrte Publikum die Nachricht auf, dass der Springer Verlag sich von einigen seiner Stammtitel trennen werde. Käufer ist die Funke Mediengruppe, die aus der WAZ-Gruppe hervorgegangen ist. Die WAZ wurde nach dem 2. Weltkrieg in Bochum gegründet; sie wurde von zwei Familien, Bost und Funke, getragen. Wie es so geht nach langer Gemeinsamkeit, vertrug man sich nicht mehr. Funke übernahm Anteile der Familie Bost und nun hieß der ganze Laden „Funke Mediengruppe“ – auf dem Balkan durchaus sehr erfolgreich.

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Follow Book

„Leichte Fieberanfälle. Dauerregen“ – Eine neue Biografie zu Lesser Ury

Details
Geschrieben von: Mirjam Kappes - Freitag, 09. August 2013 um 09:50 Uhr

Lesser Ury gehört zu den frühesten deutschen Vertretern des Impressionismus – und ist dennoch ein „vergessener“ Künstler, der lange Zeit nur eine Randposition im öffentlichen und wissenschaftlichen Interesse eingenommen hat.
Der in Berlin lebende Autor und Kunsthistoriker Boris von Brauchitsch hat sich Lesser Ury nun in einer neuen Biografie gewidmet, die das wechselhafte Leben des Künstlers kenntnis- und anekdotenreich illustriert.

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Meinung

Richard Wagner – Musikalischer Revolutionär und rätselhaftes Ärgernis: Wagners Opern I

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Freitag, 02. August 2013 um 09:02 Uhr
Richard Wagner - die Opern I

Aus: Der Fliegende Holländer 1.Akt
„Dich frage ich, gepries’ner Engel Gottes,
Der meines Heils Bedingung mir gewann;
War ich Unsel'ger Spielwerk deines Spottes,
Als die Erlösung du mir zeigtest an?’

Ich möchte nun im dritten und vierten Teil meiner Wagner-Reihe zehn der wichtigsten Wagner-Opern vorstellen, bevor ich anschließend im fünften Teil Wagners Dirigenten vorstelle:

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Klartext

Klartext Anna Grillet: "La Grande Bellezza"

Details
Geschrieben von: Anna Grillet - Mittwoch, 31. Juli 2013 um 15:35 Uhr

Mit Häme gegen ein Meisterwerk: Paolo Sorrentinos Film “La Grande Bellezza” sei “leider großer Mist”, dieser Überzeugung ist zumindest Autor Wolfgang Höbel und verkündet auf SPIEGEL ONLINE: “Ein wenig Sex, ein wenig Philosophie und sehr viel großkotzige Banalitäten”.

Wer die Printausgabe des Nachrichtenmagazins erstanden hat, wird mit einer (völlig zu Recht) begeisterten wie differenzierten Kritik von Lars-Olav Beier belohnt: “[...] 'La Grande Bellezza' erzählt mitreißend von der Sinnsuche inmitten ewiger Schönheit”. Ein Beweis von Meinungsvielfalt? Eher nicht. Es geht weniger um das vernichtende Urteil selbst als um die Form. Eine besondere Ironie liegt in der Tatsache, dass Sorrentinos Protagonist selbst Journalist, Kunstkritiker ist, zwar ein ziemlich überheblicher, selbstgefälliger, sein Sarkasmus kann verletzend sein, aber banal, das ist er nie.

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Follow Book

„Zwischen Start und Landung“ – ein Lebensbericht von Eckhard Lange

Details
Geschrieben von: Harry Popow - Freitag, 26. Juli 2013 um 12:30 Uhr
„Zwischen Start und Landung“ – ein Lebensbericht von Eckhard Lange

Der Herr der Lüfte: Was kann einem Jugendlichen besseres passieren als dies: Er erwischt eine solide Ausbildung, später sogar einen festen Arbeitsplatz.
Wenn er dies noch verknüpfen kann mit einem Wunschberuf, vielleicht sogar mit seinem Hobby, dann sind schon mal etliche Glückswürfel gefallen. Wer schüttelt da den Kopf und stöhnt, da gäbe es wenig Chancen?

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Meinung

Richard Wagner – Musikalischer Revolutionär und rätselhaftes Ärgernis: Ganz persönlich

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Geschrieben von: Herby Neubacher - Donnerstag, 25. Juli 2013 um 10:06 Uhr
Signatur Richard Wagner

Wie kommt man zu Wagner?
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der ganz berühmten Wagner-Pioniere am Dirigentenpult.
Seine große Erfahrung als Operndirigent ermöglichte die erste Studio-Gesamteinspielung (1958 bis 1965) von Richard Wagners ,Der Ring des Nibelungen’ mit den Wiener Philharmonikern, die noch heute als Sternstunde der Schallplattengeschichte gilt – wir werden sie in einem der nächsten Teile natürlich empfehlen.
Solti hat am Ende dieser bahnbrechenden Ring-Erst-Einspielung die Wirkung von Wagner auf den Hörer treffend beschrieben: „Am Ende der Götterdämmerung möchte man auf die Straße laufen und jedem sagen das etwas ganz Ungeheuerliches passiert ist...“

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Meinung

Richard Wagner - Musikalischer Revolutionär und rätselhaftes Ärgernis: Wahn und Weihe

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Donnerstag, 18. Juli 2013 um 09:32 Uhr
Richard Wagner - 1861 in Paris

Wissen was Wotan will
Er wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden und er ist – offensichtlich – nach wie vor ein deutsches Problem – der Komponist Richard Wagner (geboren am 22. Mai 1813 in Leipzig, gestorben am 13. Februar 1883 in Venedig).

Denn wenn man die „tiefbraune Sauce“ liest, die sich durch die Kulturkolumnen ergießt die Wagner ja eigentlich nur „ehren“ wollen, sich aber an ausgiebigen Darstellungen der Wagner Liebe der Nazis und Wagners (angeblicher) Judenhetze, die seine Musik zu Hitlers Lieblingsklängen gemacht hat, ergehen, der kann dem ‚Führer Wort’ folgen: „Solange Wagners Musik erklingt, wird man sich meiner erinnern...“, Adolf Hitler (1889-1945)

Die medialen Wagner-Elogen gedeihen zu Wahn und Weihe des Dritten Reiches – und machen letztlich nur eins wirklich – gute PR für die Nazis.
Mir ist das alles eigentlich gleich – ich liebe Wagners Musik. Punkt.

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