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Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2019



Kultur Management Magazin

Kultur, Geschichte und Management

Mischa Meier: Die Geschichte der Völkerwanderung

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Geschrieben von: Stefan Diebitz  -  Dienstag, den 31. Dezember 2019 um 08:53 Uhr
Mischa Meier: Die Geschichte der Voelkerwanderung

Zu den eindrucksvollsten Erlebnissen bei einem Besuch der Universitätsbibliothek von Uppsala gehört der „Codex Argenteus“, die mit silberfarbener Tinte auf purpurgefärbtes Pergament geschriebene Bibelübersetzung des Bischofs Wulfila aus dem 4. Jahrhundert.
Eine Bibel in Gotisch – das war die Grundlage, auf der Germanistikstudenten diese frühe germanische Sprache lernen mussten, in der man das „Vaterunser“ noch ganz gut wiedererkennen kann: »atta unsar þu ïn himinam«.
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Kultur, Geschichte und Management

150 Jahre Hamburger Kunsthalle

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 30. August 2019 um 05:57 Uhr
150 Jahre Hamburger Kunsthalle Historische Postkarte Foto Christoph Irrgang

Die Hamburger Kunsthalle feiert ihren 150. Geburtstag kommendes Wochenende (31.8./1.9.2019) mit einem „Fest für uns alle“ bei freiem Eintritt, sowie vier neuen Ausstellungen.
„Ein Bürgerhaus, tief verankert in der Stadtgesellschaft“. So charakterisiert Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda die Hamburger Kunsthalle. Auch für ihn ist dieses Jubiläum ein ganz besonderes. Zum Ersten, weil der neue Direktor Alexander Klar (er leitete zuvor das Museum Wiesbaden) spürbar frischen Wind in dieses „demokratische Haus“ bringt und sich darauf freut, es künftig auch für andere Künste zu öffnen. Zum Zweiten, weil rund tausend ausgestellte Werke ab sofort online über die Website verfügbar sind. Und zum Dritten, weil die Entstehungsgeschichte der Hamburger Kunsthalle so besonders ist.
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Kultur, Geschichte und Management

Sinn und Zweck von Städte- und Gemeindepartnerschaften – Von der Öffentlichkeit nicht mehr wahrgenommen?

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Freitag, den 05. Juli 2019 um 07:49 Uhr
Sinn und Zweck von Städte- und Gemeindepartnerschaften Von der Öffentlichkeit nicht mehr wahrgenommen

Die Idee zu Städte- und Gemeindepartnerschaften, wie wir sie heute kennen, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, ab 1947 in Deutschland. Ausgehend von der britischen Besatzungsmacht sollten freundschaftliche Beziehungen zwischen deutschen und britischen Städten aufgenommen werden, um Völkerverständigung „von unten“ zu ermöglichen.
Die durch zwei verheerende Weltkriege in Europa aufgerissenen Wunden, Ängste und Vorbehalte sollten dadurch schneller heilen, indem Menschen aus unterschiedlichen Ländern zusammengeführt werden. Die persönliche Auseinandersetzung, über Sprach- und Kulturbarrieren hinweg, galt als eine langfristige und effektive sowie öffentlichkeitswirksame Methode. [1]
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Kultur, Geschichte und Management

„Augmented- und Digital Realities“ – wie Städte und Institutionen mit „erweiterten Realitäten“ Touristen, Besucher und Cyber-Fans motivieren, ihre Orte zu besuchen.

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Donnerstag, den 23. Mai 2019 um 07:29 Uhr
Augmented- und Digital Realitieswie Staedte und Institutionen mit erweiterten Realitaeten Touristen, Besucher und Cyber-Fans motivieren, ihre Orte zu besuchen.

Stadtmarketing darf die Augen nicht davor verschließen, dass digitale zeitgemäße Medien, erweiterte und virtuelle Realitäten, Echtzeit Kommunikation und schneller technologischer Wandel immer bedeutsamere Stellenwerte erhalten. Umfragen (1) zeigen, dass digitale Medien bei Touristen, BesucherInnen und KundInnen auf großes Interesse, hohe Nutzung und positives Feedback stoßen. Allerdings sind Stadtmarketing und Stadtkommunikation nur mit Bezug auf die „Biographie“ der Stadt und deren distinktive Geschichten glaubhaft und erfolgreich.
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Kultur, Geschichte und Management

Antike Bilderwelten - Was griechische Vasen erzählen

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Montag, den 11. März 2019 um 08:21 Uhr
Antike Bilderwelten - Was griechische Vasen erzählen

Die aktuelle Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg plaudert viele Geheimnisse aber auch Altbekanntes aus: Dass der griechische Göttervater Zeus ein „womanizer“ war, dürfte hinreichend bekannt sein. Sehr zum Leidwesen seiner Ehefrau Hera.
Zahlreiche Halbgöttinnen und -götter zeugen von seinen amourösen Abenteuern. Um die Gunst seiner Angebeteten zu gewinnen, ging er äußerst listenreich vor. So verwandelte er sich beispielsweise in einen prächtigen weißen Stier, um Europa, die Tochter des phönizischen Königs Agenor zu rauben oder in einen Schwan, um Leda, Tochter des ätolischen Königs Thestios zu verführen. Aus seinen Liebschaften gingen zahlreiche Kinder hervor, von denen einige ihrem Vater an göttlicher Verehrung in nichts nachstanden, wie die Kriegsgöttin Pallas Athene, der weissagende Apoll, die schöne Aphrodite, der mutige Herakles, der Weingott Dionysos und der stierköpfige Minotaurus.
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Kultur, Geschichte und Management

Kunstbesitz. Kunstverlust. Objekte und ihre Herkunft

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Mittwoch, den 30. Januar 2019 um 08:12 Uhr
Kunstbesitz. Kunstverlust. Objekte und ihre Herkunft Foto Claus Friede

Es gibt viel zu tun – noch sehr viel! Vielleicht auch deswegen der recht pragmatische Titel eines Gemeinschaftsprojekts der Häuser der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: „Kunstbesitz. Kunstverlust. Objekte und ihre Herkunft“.

Es geht schlicht um geraubte, abgepresste, zweifelhaft erworbene, unterschlagene und erbeutete Kunst- und Kulturwerke sowie -objekte. Angefangen von der Kolonialzeit über die diversen Kriege seither, befinden sich – und das gilt für viele Länder und Nationen – Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen, die eigentlich anderen gehören. Wer die jeweils sind, ist teilweise nur sehr mühevoll – wenn überhaupt – herauszufinden. In den Museen spricht man von Provenienzforschung und da verraten die Rückseiten von Bildern oder die Unterseiten von Objekte sowie Akten voller Papiere, historische Kataloge und Publikationen oft mehr, als die Kunstwerke selbst.
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A letter to Debbie. Über die Befreiung des Dachauer KZ-Außenlagers Landsberg-Kaufering

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Dienstag, den 29. Januar 2019 um 08:19 Uhr
A letter to Debbie. Über die Befreiung des Dachauer KZ-Außenlagers Landsberg-Kaufering

„Ich habe heute die ganze, umfassende Bestialität dessen gesehen, was eines der schrecklichen Konzentrationslager der Nazis war“, schrieb US-Leutnant Albert Gaynes in einem Brief Ende April 1945 an seine Frau Debbie in New York.
Weiter heißt es „Ich habe den gottlosen Anblick selbst, mit meinen eigenen Augen, gesehen. Debbie, ich hoffe, Du wirst niemals das sehen, was ich bis zu meinem Tod vor Augen haben werde.“ Auf acht Seiten versucht Gaynes, sein Entsetzen und den menschenverachtenden Horror der Nazis in Worte zu fassen. Dem Brief fügte er dreizehn Fotografien des US-Sergeanten Robert J. Hartwig bei, welche die Befreiung der Opfer im Dachauer Außenlager Landsberg-Kaufering dokumentieren. Fünfzig Jahre später hat die amerikanische, in Israel geborene Künstlerin Yardena Donig-Youner die Dokumente zu einer Ausstellung „A Letter to Debbie“, verarbeitet.
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Kultur, Geschichte und Management

Das Bauhaus und seine Frauen. Die Avantgarde war auch weiblich

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Mittwoch, den 12. Dezember 2018 um 08:04 Uhr
Das Bauhaus und seine Frauen. Die Avantgarde war auch weiblich

Walter Gropius, Josef Albers, Lászlo Moholy-Nagy oder Wassily Kandinsky und Ludwig Mies van der Rohe gelten heute als Ikonen des modernen Designs und der Kunst und Architektur. Sie gingen in die Annalen der Kunstgeschichte ein. Ihre weiblichen Kolleginnen fanden dagegen nur wenig Beachtung und gerieten im Laufe der vergangenen Jahrzehnte in Vergessenheit.
Zu Unrecht! Erst in den letzten Jahren treten diese herausragenden Bauhausfrauen, die ebenfalls neue Maßstäbe für Architektur, Design und Kunst setzten, wieder in das Licht der Öffentlichkeit und aus dem Schatten ihrer männlichen Kollegen.
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Kultur, Geschichte und Management

„Erste Dinge – Rückblick für Ausblick“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 30. November 2018 um 08:29 Uhr
Erste Dinge – Rückblick für Ausblick

Alles auf Anfang: Eineinhalb Jahre nach ihrem Amtsantritt als Direktorin des Hamburger Völkerkundemuseums hat Barbara Plankensteiner wichtige Bausteine der angekündigten Neupositionierung bereits realisiert.
Zeitgleich zur Eröffnung von „Erste Dinge – Rückblick für Ausblick“, einer Ausstellung zu den Ursprüngen der ethnographischen Sammlung in Hamburg, erhielt das Haus einen neuen Namen: MARKK, Museum am Rothenbaum, Kulturen und Künste der Welt. Sehr ambitioniert, aber auch sehr gewöhnungsbedürftig.
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Kultur, Geschichte und Management

„add art 2018 – Hamburgs Wirtschaft öffnet Türen für Kunst"

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 19. November 2018 um 08:14 Uhr
„add art 2018 – Hamburgs Wirtschaft öffnet Türen für Kunst

„Zu einem attraktiven Arbeitsplatz gehört auch eine ästhetische Umgebung“, sagt Caspar Philipp Woermann, Geschäftsführer von ims, Internationaler Medien Service.
Die Sammlung von sehr unterschiedlichen Aussagen dieser Art „Mit jedem Kunstwerk, das in unsere Räume Einzug erhält, tritt auch eine Veränderung ein“ (Richard Winter, Regional Manager Hamburg, JLL Jones Lang LaSalle) und weiterer, wie „Kunst und Kommerz gehören zusammen“ (Dan-David Golla, Geschäftsführer Golla Capital Advisors) und „Das Bild hinter dem Bild sehen, darauf kommt es an“ (Dr. Johannes Trost, Rechtsanwalt und Partner bei Lebuhn & Puchta) sowie „Kunst konfrontiert uns in der Firma mit dem eigenen Verhalten“ (Sebastian Pape, Aufsichtsratsvorsitzender PPI AG) ist sozusagen „add art“-typisch.
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100 Jahre Lettland: Handschuh-Daumen hoch

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt  -  Sonntag, den 18. November 2018 um 09:09 Uhr
100 Jahre Lettland Handschuh-Daumen hoch

Eine Handschuh-Aktion passt wie die Faust aufs Auge, wenn die lettische Hauptstadt Riga, der baltische Staat Lettland und der Rest der Welt heute, am 18. November 2018 das hundertjährige Bestehen der Republik Lettland feiern. Im Rahmen eines umfangreichen Veranstaltungsprogramms posten sich dann Freunde aus und in Lettland unter dem Hashtag #LV100 warme Grüße über die sozialen Medien zu – einige vielleicht mit bunten, selbstgestrickten Fäustlingen an den Händen.
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Kultur, Geschichte und Management

„Revolution! Revolution?“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 31. Oktober 2018 um 07:23 Uhr
„Revolution! Revolution?“

Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit. Selbstverständlich in unserer Gesellschaft. Wirklich? Nein. Es gibt heute wieder Sorge um unsere Demokratie.
Umso wichtiger ist die großangelegte Ausstellung „Revolution! Revolution? Hamburg 1918/19“, mit der das Museum für Hamburgische Geschichte in zwölf Kapiteln die Ereignisse und Errungenschaften der politischen Umbrüche vor 100 Jahren anschaulich nachzeichnet.
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Kultur, Geschichte und Management

Vertrieben – Verloren – Verteilt. Drehscheibe Pöppendorf 1945-1951

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Dienstag, den 30. Oktober 2018 um 08:03 Uhr
Vertrieben – Verloren – Verteilt Drehscheibe Poeppendorf 1945-1951

Das größte Flüchtlingsdurchgangslager in Norddeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich im Waldhusener Forst, in der Nähe des kleinen Ortes Pöppendorf im Lübecker Ortsteil Kücknitz.
Auf einem Waldgebiet von 4.500 m² Größe von der Britischen Besatzungsmacht nach Kriegsende errichtet, war es mit etwa einer Million Flüchtlingen und Vertriebenen das größte Lager in Schleswig-Holstein. Im Frühjahr 1951, nach über fünf Jahren Dauer, wurde es aufgelöst und später abgerissen.
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Kultur, Geschichte und Management

50 Jahre Frauengeschichte (1968-2018) – Ein Film von Concita De Gregorio

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt  -  Mittwoch, den 24. Oktober 2018 um 07:21 Uhr
50 Jahre Frauengeschichte 1968-2018 Ein Film von Concita De Gregorio

Anlässlich des fünfzigsten Jubiläumsjahrs der 68er-Bewegung zeigt ein neuer Dokumentarfilm der italienischen Regisseurin Concita De Gregorio – mit scharfem Blick auf und nicht mehr nur „hinter“ die Kulissen der Frauenemanzipation – wo wir heute stehen. Leider – noch – nicht in einer paritätischen Gesellschaftsform, aber es gibt gute Nachrichten. Die Frauen in Europa leben heute sichtlich befreit, sie nehmen ihre persönliche Geschichte als sinnerfüllt wahr, und die junge Generation geht entspannt und selbstfokussiert mit Sex, Liebe und den Männern um.
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