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Film & Kino aktuell

Film

„Climax”. Die unwiderstehlichen Abgründe des Gaspar Noé

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(62 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 06. Dezember 2018 um 08:58 Uhr
Climax

Höchste tänzerische Disziplin explodiert unvermittelt in einem mitreißenden anarchistischen Rausch aus Begierde, Schmerz, Geltungssucht, Gewalt, Trance, schwindelerregenden Bewegungen. Gaspar Noés visueller Kosmos ist überwältigend schön und zutiefst verstörend.
Dieses Mal schwärmen die Kritiker von dem sonst als Enfant terrible gefürchteten Regisseur. Eine Sternstunde des französischen Kinos. Der gebürtige Argentinier reagiert eher befremdet über das Ausmaß solch euphorischen Lobes, nur wenige Zuschauer verließen in Cannes die Premiere, für den erfahrenen Meister der Provokation ein ungewohntes Phänomen, hat er an Biss verloren? Wahrlich nicht.
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Film

„The House That Jack Built”. Richtung Hölle mit Lars von Trier und Glenn Gould

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(163 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Dienstag, den 27. November 2018 um 10:50 Uhr
The House That Jack Built

Der virtuose Provokateur Lars von Trier inszeniert sein suggestives düsteres Serienkiller-Porträt als boshaft-philosophisches Zwiegespräch zwischen Obszönität und Offenbarung. Dem Zuschauer stockt der Atem, „The House That Jack Built” katapultiert uns ins Zentrum raffiniert barbarischer Zerstörungswut, ein abenteuerlich danteskes Road-Movie.
Protagonist Jack (Matt Dillon) schwadroniert stolz auf dem Weg ins Jenseits über sein mörderisches Gesamtkunstwerk, rechtfertigt es mit zynischer Finesse. Dies ist nicht das blutig-kokette Grauen eines Horror-Films sondern die erbarmungslose wenn auch spielerische Konfrontation mit einer moralischen Apokalypse. Der Nationalsozialismus bleibt omnipräsent. Sieben Jahre war der dänische Kult-Regisseur in Cannes Persona non grata nach jener missglückten frivolen Sympathiekundgebung für Hitler auf der Pressekonferenz zu „Melancholia”. Von Trier versteht sich auf Rache.
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Film

„Cold War – Der Breitengrad der Liebe” - Oder die Magie einer schwarzen Leinwand

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(276 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Dienstag, den 13. November 2018 um 09:10 Uhr
Cold War Der Breitengrad der Liebe

Paweł Pawlikowski hat das schwermütige, visuell atemberaubende Noir-Drama „Cold War” seinen Eltern gewidmet, deren stürmische On- und Off-Beziehung ihn zu dem Film inspirierte, und so gab er den Protagonisten ihre Namen, der Rest ist jedoch Fiktion.
Der polnische Regisseur und Oscarpreisträger greift nur einzelne Momente der Love-Story auf, dazwischen lässt er die Leinwand kurz dunkel werden, zwingt den Zuschauer die Lücken mit der eigenen Vorstellungskraft zu füllen. Es funktioniert phantastisch, grade dann, wenn wir uns irren. Die betörende Schwarz-Weiß-Ballade vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ist eine Grenzüberschreitung, geographisch, musikalisch, politisch und existenziell. Die Missverständnisse, das Unausgesprochen dieser selbstzerstörerischen Liebe reflektiert die Musik der verschiedenen Stile, Folk, Jazz, Swing, Rock.
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Film

„Assassination Nation” – Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo

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(351 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 01. November 2018 um 08:16 Uhr
Assassination Nation

„Assassination Nation” ist der perfekte Film für eine krasse Lady’s Night. Taugt der politische Anspruch als Message oder verbirgt sich dahinter nur eine feministisch aufgemotzte Pose?
US-Regisseur Sam Levinson blufft nicht, er inszeniert das semi-surreale Gesellschaftsporträt als verstörende Horror-Satire, ästhetisch inspiriert von Jean-Luc Godard und den japanischen Sukeban-Rachedramen der Siebziger Jahre.
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Film

„The Guilty”. Der beklemmende Minimalismus des Gustav Möller

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(356 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Dienstag, den 23. Oktober 2018 um 08:35 Uhr
The Guilty

Regisseur Gustav Möller inszeniert seinen klaustrophobischen Thriller „The Guilty” als rätselhaftes fesselndes Kammerspiel, ein Meisterwerk der Suspense zwischen Schuld und Sühne, unberechenbar bis zum letzten Moment.
Wo sonst der Zuschauer auf der Kinoleinwand mit Bildern überschwemmt, fast erdrückt wird, erwartet ihn hier nur eine triste Notrufzentrale der Kopenhagener Polizei, bläuliche Computerbildschirme, Fernsprechanlagen mit kleinen flimmernden roten Lichtern. Jasper Spannings Kamera konzentriert sich auf das Gesicht des Protagonisten, der eigentliche Schauplatz aber ist unsere Phantasie.
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Film

„Dogman” - Matteo Garrone und der gescheiterte Erlöser

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(367 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Montag, den 15. Oktober 2018 um 07:59 Uhr
Dogman

Mit seinem hinreißenden Kleingangster-Epos „Dogman” kreiert Regisseur Matteo Garrone einen düster-poetischen Parallelkosmos und den vielleicht berührendsten Protagonisten seit Ende des italienischen Neorealismus. Der ästhetisch virtuose Film ist in der Wirklichkeit verankert, aber fühlt sich an wie ein tragischer dystopischer Western.
Jenes verzweifelt demütige und fast bis zuletzt noch ridikül hoffnungsvolle Lächeln des schmächtigen Hundefriseurs (Marcello Fonte) ist herzzerreißend und zugleich Warnsignal an eine Kultur, wo nur das Recht des Stärkeren zählt. Gewalt und Ohnmacht bleiben Garrones zentrales Thema wie in „Gomorra” (2008), doch nie zuvor verbarg sich dahinter so viel Zärtlichkeit, so viel desperate Sehnsucht nach Nähe und Gemeinschaft.
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Film

„Werk ohne Autor” – Oder die Alchemie der Kreativität

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(405 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Mittwoch, den 03. Oktober 2018 um 08:22 Uhr
Werk ohne Autor

Eine emotionale Achterbahnfahrt durch drei Jahrzehnte deutscher Geschichte nennt Florian Henckel von Donnersmarck seinen neuen Film. Er inszeniert „Werk ohne Autor” als suggestives grandios konstruiertes Puzzle zwischen Wirklichkeit und Fiktion, Ost und West.
Atemberaubend jener Mix aus Künstlerporträt, Lovestory, Neo-Noir und verstörendem Euthanasiedrama. Das opulent wagemutige Polit-Epos in der Tradition von Elia Kazans „Citizen Kane” macht die Malerei zum Schlachtfeld und Schauplatz wechselnder Ideologien.
Manche deutschen Kritiker tun sich offensichtlich schwer mit dem Oeuvre: nach ersten positiven Rezensionen und Standing Ovations bei der Premiere begann plötzlich in Venedig auf der Biennale del Cinema ein feuilletonistischer Großangriff der Häme. Welche Ironie, zentrales Thema bei Donnersmarck ist die Freiheit der Kunst, und grade die wird ihm, dem Regisseur, nicht zugestanden.
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Film

„Ava” – Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo

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(438 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 27. September 2018 um 07:34 Uhr
Ava

„Ava” ist eine Studie weiblicher Sexualität aus der Perspektive einer störrischen Dreizehnjährigen, der Arzt hat ihr grade eröffnet, dass sie in wenigen Monaten erblinden wird. Das Drehbuch schrieb die französische Regisseurin Léa Mysius zusammen mit ihrem Kameramann Paul Guihaume.

Der leicht surrealistische Film mit seinen magischen wunderschönen Bildern entwickelt sich für den Zuschauer zu einem suggestiven visuellen Abenteuer zwischen Sehnsüchten, Bedrohung und Albträumen: Sinnlich, verwegen, von trotziger Eindringlichkeit, unberechenbar wie die Protagonistin selbst.
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Film

„Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm”. Dialektik für Genießer

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(334 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 13. September 2018 um 08:04 Uhr
Mackie Messer Brechts Dreigroschenfilm

In „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm” schildert Regisseur Joachim A. Lang die Querelen um jenes nie gedrehte Leinwand-Epos, während er es zugleich vor unseren Augen entstehen lässt. Der verblüffende Mix aus Realität und Fiktion ist ein gewagtes Unterfangen, aber das Resultat hinreißend: Überbordend, frech, hoch aktuell und musikalisch fulminant.
Da jongliert der 30jährige Brecht (Lars Eidinger) in den Kulissen der blau schillernden Halb- und Unterwelt Londons mit den Grundsätzen des epischen Theaters, zerstört gekonnt wie amüsant jede Illusion: Ein Mond wäre romantisch, also müssen zwei am nächtlichen Himmel über Soho auftauchen. „Nur das Künstliche, die Kunst gibt die Sicht auf die Wirklichkeit frei,” so lautet des Meisters Credo.
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Film

„Glücklich wie Lazzaro”. Oder die magischen Momente des Neorealismus

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(303 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Mittwoch, den 05. September 2018 um 07:52 Uhr
Glücklich wie Lazzaro

In ihrem neuem Film „Glücklich wie Lazzaro” erzählt Alice Rohrwacher vom Ende der italienischen Agrargesellschaft, von Ausbeutung, Dekadenz, dem sozialen Abseits anonymer Industriestädte und der fragilen Freundschaft zweier Außenseiter.
Musik und Bilder verschmelzen zur seltsam betörenden, rätselhaften Wehmutswelt, sie wird sich einnisten in der Erinnerung des Zuschauers wie Federico Fellinis „La Strada” aus dem Jahre 1954. Es ist die Geschichte eines unscheinbaren Heiligen, uns verblüfft seine Duldsamkeit, er, der grenzenlos Bescheidene, beansprucht nichts für sich, ihm genügt es, das Glück der Anderen zu beobachten. Das Fantastische setzt die Zeit außer Kraft, wird zum poetischen Bindeglied zwischen den Epochen.
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Film

„BlacKkKlansman”. Spike Lee und die Kunst der Verachtung

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(298 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Montag, den 27. August 2018 um 07:50 Uhr
BlacKkKlansman

Ein schwarzer Cop infiltriert den Ku-Klux-Klan, es klingt verrückt, unglaublich, aber die Geschichte des „BlacKkKlansman” ist wahr und Spike Lees zornigster Film: überbordend, urkomisch, todernst, politisch hochexplosiv, leidenschaftlich und nüchtern zugleich. Das packende Leinwand-Epos basiert auf der Autobiographie von Ron Stallworth, der 1978 undercover sieben Monate lang gegen die Organisation ermittelte.
Die facettenreiche Agit-Prop-Satire wechselt ständig zwischen lustvoll Clowneskem und Dokumentarischem, Black Power und übelster Rassendiskriminierung. Auch wenn der Zuschauer sich oft nur ergötzt an der grotesken Tumbheit des Gegners, so wird doch das Lachen bald zum rebellischen Aufbegehren. Was am Ende bleibt, ist ein Gefühl des puren Entsetzens. Donald Trump und die gewalttätigen Ausschreitungen der Rechtsextremen 2017 in Charlottesville/Virginia sind omnipräsent.
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Film

„Gundermann”. Oder die Dialektik des Widerspruchs

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(266 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grilet  -  Montag, den 20. August 2018 um 07:37 Uhr
Gundermann

Er war Baggerfahrer und Liedermacher, ein Querdenker, Poet, Arbeiteridol, Rebell und Stasi-Spitzel. Gerhard “Gundi” Gundermann, der ungelenke Brillenträger und eigenwillige Sozialist aus der Lausitzer Braunkohle-Region, hofft, träumt und kämpft für eine bessere Welt und um seine große Liebe.
Regisseur Andreas Dresen inszeniert das ungewöhnliche Künstler-Porträt mit Alexander Scheer in der Hauptrolle als ein Stück deutsch-deutscher Geschichte, so behutsam, so klug, mit verhaltener Zärtlichkeit, wie es zuvor noch keinem anderen gelang. “Gundermann” erzählt von Schuld und Verstrickung, Verdrängen und Sich-Stellen-Wollen, eröffnet eine neue, differenziertere Perspektive auf jenes längst verschwundene Land.
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Film

„Grenzenlos”. Wim Wenders und die Metaphorik der Finsternis

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(377 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 02. August 2018 um 07:16 Uhr
Grenzenlos Wim Wenders

„Grenzenlos” ist eine wundervolle, melancholische moderne Liebesgeschichte zwischen Rettung und Untergang unseres Planeten.
Regisseur Wim Wenders will nicht verzaubern sondern behutsam seine Wahrnehmungen vermitteln, so entstand ein vielschichtiges fragiles Kunstwerk über Entfremdung, Erlösung und Einsamkeit. Die meisten Kritiker verweigern sich, reagieren mit wohlfeilem Zynismus, verlangen nach einem zweiten „Paris Texas“ (1984), außer Acht lassend, dass sie wahrscheinlich solch Epos heute ebenso gnadenlos verreißen würden. Der Blick fürs Subtile geht zunehmend verloren, während sich auf den Leinwänden der Kinos die Protagonisten des Comic-Universums zusammenrotten. Action-Spektakel als grandioser post-apokalyptischer Mix aus Operninszenierung und Rockkonzert, „Mad Max” & Co veränderten Sehgewohnheiten wie auch Erwartungen, ‚Netflix‘ produziert, wir konsumieren.
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Film

„Foxtrot”. Samuel Moaz und das Konzept des Zufalls

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(547 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Mittwoch, den 11. Juli 2018 um 07:25 Uhr
Foxtrot von Samuel Moaz

Samuel Moaz kreiert mit dem Antikriegsdrama „Foxtrot” einen atemberaubenden ästhetischen Kosmos: zornig, visuell kühn, emotional hochexplosiv, oft grausam, zugleich poetisch und verstörend schön, aber auch absurd komisch. Ein wahres Meisterwerk.
Das menschliche Dasein inszeniert der israelische Regisseur als surrealen Tanz der Ausweglosigkeit zwischen nationalen und persönlichen Traumata, es gibt kein Entrinnen, kein Aufbegehren. Jenes frappierende irrwitzige Wechselspiel von Realität und Symbolik wurde in Venedig mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet, Israels Kultusministerin Miri Regev dagegen verurteilte aufs Schärfste den Film, da er ihrer Ansicht nach eine Diffamierung der heimischen Streitkräfte sei.
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