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Kultur Blog

Theater - Tanz

Pegasus landet in der Hamburger Kammeroper

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Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 17. Oktober 2012 um 10:03 Uhr

pegasus-preis-2012

 

Ein Stuhl, rot-golden wie für die Zuschauer, hängt knapp über dem Bühnenboden, rechts und links an der Lehne trägt der goldenen Schwingen.
Pegasus kurz vor der Landung im Allee-Theater an der Max-Brauer-Allee. Ein hübsch verfremdetes Zitat der rot-goldenen, verheißungsvollen Stühlesammlung im Zuschauerraum.

 


Bald ist das vollbesetzte Haus freudiger Erwartung, die theaterleitende Familie Deeken sowieso. Denn der Pegasus-Preis, seit 1999 von ExxonMobil jährlich verliehen an ein Hamburger Privattheater, besteht ja nicht nur aus einer hübschen goldglänzenden Statue des geflügelten Rosses, sondern auch aus ganz profanen, aber nicht weniger beflügelnden 35.000 Euro, mit denen das Gewinner-Theater eine der kommenden Inszenierungen noch sehens- und hörenswerter machen kann.

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Theater - Tanz

25 Jahre Schule für Schauspiel Hamburg

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Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 15. Oktober 2012 um 10:08 Uhr
25 Jahre Schule für Schauspiel Hamburg

Der 22. Oktober 2012 ist ein ganz besonderer Tag für die Schule für Schauspiel Hamburg.
An diesem Tag wird gefeiert. Was mit einer kleinen Ballettschule und einer Tanztheatergruppe im Jahr 1982 namens „Winter auf Mallorca“ begann, entwickelte sich in rasantem Tempo zunächst zu einer Fortbildung für Schauspieler. Der Raum des Ballettstudios wurde zu klein und so zogen die beiden Gründerinnen, Michaela Uhlig und Olivia Rüdinger, in die Oelkersallee 33 zwischen Hamburg-Altona und Schanze und boten eine dreimonatige Fortbildung für Schauspieler im Alter zwischen 25 und 50 Jahren an. Das „Studio O33“ wurde fünf Jahre später zur „Schule für Schauspiel Hamburg“ und hat sich in den letzten 25 Jahren einen internationalen Ruf, mit Ablegern in Köln und Zürich erworben. Gefeiert wird übrigens in den Hamburger Kammerspielen.

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Fotografie

Spektrometer einer Diktatur? Geschlossene Gesellschaft – Künstlerische Fotografie in der DDR 1949-1989

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Geschrieben von: Daniel Hirsch - Freitag, 12. Oktober 2012 um 10:10 Uhr
Spektrometer einer Diktatur? Geschlossene Gesellschaft – Künstlerische Fotografie in der DDR 1949-1989

Die aktuelle Ausstellung der Berlinischen Galerie liefert unerwartete Eindrücke der künstlerischen Arbeit mit dem Medium Fotografie aus einem Land vor unserer Zeit – Überraschend ist dabei allerdings nicht nur die visuelle Kraft der gezeigten Werke der DDR-Fotografie, auch die Dramaturgie der Ausstellung überzeugt.
Zwanzig Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung haftet der Kunst des zweiten deutschen Staates in den öffentlichen Diskursen noch häufig der Nimbus der staatlichen Auftragskunst an. Dass die künstlerische Fotografie der DDR aber weit mehr zu bieten hat als die linientreue Verherrlichung des realsozialistischen Gesellschaftssystems, zeigen die in der Berlinischen Galerie präsentierten Positionen von rund dreißig Künstlern aus fünf Jahrzehnten.

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Festivals, Medien & TV

Filmfest Hamburg – Steve McQueen Filmnacht

Details
Geschrieben von: Sarah Seidel und Claus Friede - Donnerstag, 11. Oktober 2012 um 10:17 Uhr
Steve McQueen – The Last Mile

In Hamburg ist die Ausstellung "Steve McQueen – The Last Mile" mit 35 ausgewählten Fotografien seiner letzten Ehefrau Barbara McQueen im Museum Prototyp bis 31. Dezember 2012 erstmals in Deutschland zu sehen.
Anlässlich des 20. Filmfest Hamburg und einer Steve McQueen-Filmnacht traf sich Barbara McQueen mit den KulturPort-Journalisten Sarah Seidel und Claus Friede und sprach in einem Interview über ihre erste Begegnung mit Steve McQueen und über die gemeinsamen Jahre bis zu seinem Tod.

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Fotografie

Andreas Gursky – Fotokunst der Superlative

Details
Geschrieben von: Christel Busch - Dienstag, 09. Oktober 2012 um 10:58 Uhr
Andreas Gursky – Fotokunst der Superlative

Groß - Größer - Gigantisch ist das fotografische Universum des in Düsseldorf lebenden Andreas Gursky.
Die Ausstellung „Andreas Gursky“ im Museum Kunstpalast in Düsseldorf präsentiert 60 von ihm ausgewählte Exponate. Sie spannen einen Bogen von seinen Frühwerken, den Architektur- und Landschaftsaufnahmen der 1980er-Jahre, den am Computer digitalisierten, fiktiven Einzelbildern bis zu den Werkgruppen „Ohne Titel“, „Ocean I-VI“ von 2010 sowie „Bangkok“ aus dem Jahr 2011. In durchmischter Hängung sind ältere und neue, groß- und kleinformatige Fotos kombiniert. Gursky ist, zugegeben, einer der teuersten zeitgenössischen Fotografen, aber was ist er eigentlich: ein Fotograf, ein Fotokünstler, ein Maler-Fotograf oder ein digitaler Bild-Erfinder?

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Theater - Tanz

Der Kontrabass

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Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 08. Oktober 2012 um 13:04 Uhr
Der Kontrabass - Stephan Schad, Henning Kiehn

Er ist kein bloßes konzertantes Instrument, das steht fest.
In Patrick Süskinds Novelle „Der Kontrabass“, seinem einzigen Theaterstück, aber auf deutschen Bühnen meistgespielt, wechseln tragisch-komische und tiefsinnig-heitere Momente im Minutentakt. Auf dem Spielfeld des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg eröffnete das Stück ganz neue Horizonte.

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Kultur, Geschichte & Management

"West of East" – Ein Gespräch über die Zensur in der letzten „Diktatur Europas"

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Geschrieben von: Lilian Tietjen - Freitag, 28. September 2012 um 10:16 Uhr
alt

Die auf einem verwinkelten Hinterhof versteckte Galerie «Ў» ist einer der letzten Orte an denen in Belarus noch öffentlich über Demokratie und Meinungsfreiheit debattiert werden kann.
Zeitgenössische Kunst, wie die Arbeiten, die derzeit in der Ausstellung "West of East" zu sehen sind, wird in der weißrussischen oder wie es in diesem Interview heißen wird, belarussischen (‚bela’, wird bjela gesprochen und heißt vom Russischen ins Deutsche übersetzt ‚weiß’. Anmerk. der Red.) Hauptstadt, Minsk, selten gezeigt. "West of East" ist eine von mehreren Stationen der vom Goethe-Institut ausgerichteten Ausstellungsreihe "Europe (to the power of) n" welche noch bis April 2013 in neun verschiedenen internationalen Großstädten zu sehen ist.

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Musik

Opernstars auf der Leinwand – die Met-Saison im Kino

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Donnerstag, 27. September 2012 um 10:27 Uhr
Opernstars auf der Leinwand – die Met-Saison im Kino - Holi-Kino

In der ehrwürdigen Metropolitan Opera in New York zu sein ist ein zeitlich, logistisch und finanziell aufwendiges Vergnügen.
Nicht jeder kann und will sich das leisten, doch macht die moderne und global umspannende Technik Dinge möglich, die noch vor Jahren undenkbar waren: das Live-Erlebnis einer Opernaufführung. Verdis „Otello“ oder „Aida“, Wagners „Parsifal“ oder Händels „Julius Cäsar in Ägypten“ mit den wunderbaren Stimmen der Anna Netrebko, Renée Fleming, Jonas Kaufmann, Joyce DiDonato und Marcelo Àlvarez.

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Bildende Kunst

R.B. Kitaj – mehr als „Obsessionen“

Details
Geschrieben von: Christel Busch - Dienstag, 25. September 2012 um 10:30 Uhr
R.B. Kitaj – mehr als „Obsessionen“

Knallig, bunt und von explodierender Farbigkeit sind sie, die Obsessionen des amerikanisch-jüdischen Malers R.B. Kitaj.
Obsessionen? Ein Terminus, der nicht nur Leidenschaft, sondern auch Besessenheit und Manie bedeutet. Wer ist dieser Künstler, dessen Name und Werk in Europa ganz offensichtlich in Vergessenheit geraten ist? Das Jüdische Museum in Berlin geht diesen Fragen nach und widmet dem Zeichner, Grafiker und Maler mit der Ausstellung „Obsessionen – R.B. Kitaj“ eine posthume und umfangreiche Retrospektive.

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Fotografie

Steve McQueen – The Last Mile

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Montag, 24. September 2012 um 09:39 Uhr
Steve McQueen – The Last Mile

Er war der coole Typ mit den stahlblauen Augen und dem durchdringenden Blick.
Nein, nicht Paul Newman, der andere: Steve McQueen (1930-1980), berühmt geworden als knallharter Cop „Bullitt“, als unbeugsamer Gefangene „Papillon“, als tollkühner Rennfahrer von „Le Mans“ und Revolverheld in „Die glorreichen Sieben“. Viel zu früh starb der Filmstar 50jährig an Krebs. Seine Frau Barbara hat „The Last Mile“ in sehr persönlichen Aufnahmen festgehalten, 2007 als Buch veröffentlicht und 2012 neu aufgelegt. Eine Auswahl von 35 Fotografien zeigt nun das Hamburger Prototyp-Museum erstmals in Deutschland.

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