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Kultur Blog

Musik

Stones Fan Museum Lüchow - Come on

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 30. September 2011 um 11:06 Uhr
Rolling Stones Fan Museum Lüchow - Come on

Bislang war Lüchow ein beschauliches Fachwerkstädtchen im Wendland, allenfalls bekannt durch das nahegelegene Atommüllzwischenlager Gorleben und die Castor-Transporte.
Seit September 2011 ist Lüchow allerdings der Nabel der Welt – zumindest für Rolling-Stones-Fans. Denn ausgerechnet hier, mitten in der norddeutschen Provinz, eröffnet nun offiziell das weltweit einzige „Stones Fan Museum“.

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Theater - Tanz

Wenn Rosenblätter fallen

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 27. September 2011 um 12:27 Uhr
Musical - Wenn Rosenblätter fallen

Es ist ein Wechselbad der Gefühle, durch das das Publikum muss – schon bei den Proben in Gelsenkirchen für die deutschsprachige Uraufführung in Hamburg wurde das deutlich.

Ein – zumindest in Deutschland – ungewöhnlicher Musical-Stoff hat das Zeug, sich die Bühnen in Hamburg, Witten, Mannheim und Wien zu erobern: Basierend auf dem preisgekrönten Jugendbuch “En leven zonder jou” (Ein Leben ohne Dich) der Belgierin Brigitte Minne haben Rory Six und Kai Hüsgen das aufwühlende Familiendrama „Wenn Rosenblätter fallen“ geschrieben.

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Musik

Thomas Fey: Was ich an Musik lese, ist immer lauter als der Rest

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 20. September 2011 um 12:10 Uhr
Thomas Fey

Thomas Fey ist Dirigent der Heidelberger Sinfoniker. Er studierte Klavier und Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, seine weitere dirigentische Ausbildung erhielt er u.a. bei Nikolaus Harnoncourt und Leonard Bernstein.

Bereits als Student, im Jahr 1985, gründete Fey den Heidelberger Motettenchor und zwei Jahre später das Schlierbacher Kammerorchester, aus dem 1993 die Heidelberger Sinfoniker hervorgingen. Er hat sich mit seinem Orchester auf die Werke der „Wiener Klassik“ (Haydn, Mozart, Beethoven) und der frühen deutschen Romantik spezialisiert. Diese interpretieren sie nach den Erkenntnissen der sogenannten „historischen Aufführungspraxis“. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden CD-Einspielungen, die von der internationalen Fachpresse in seltener Einmütigkeit gelobt werden. Erst kürzlich erhielt er mit dem ebenfalls von ihm gegründeten Mannheimer Mozartorchester eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Klassische Musik, beste Orchesterdarbietung“.

Anfang Oktober sind die Heidelberger Sinfoniker in Norddeutschland zu hören, Anlass für Claus Friede sich mit Thomas Fey zu unterhalten:

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Theater - Tanz

Martin Semmelrogge über Gerechtigkeit, Gewissen und Geschwindigkeit

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 16. September 2011 um 08:05 Uhr
Martin Semmelrogge über Gerechtigkeit, Gewissen und Geschwindigkeit

Die Finanzmärkte kommen nicht zur Ruhe, die Schuldenberge wachsen ins Unermessliche und kaum einer kennt noch die Mitverursacher.

Den texanischen Energie-Konzern „Enron“ beispielsweise, der vor zehn Jahren 70 Milliarden Dollar verheizte. Lucy Prebble hat den bislang größten Firmenskandal in der US-Geschichte zu einem Wirtschaftskrimi verarbeitet, der Ross und Reiter beim Namen nennt. In „Enron“ an den Hamburger Kammerspielen spielt Martin Semmelrogge bis zum 25. September den größenwahnsinnigen Finanzchef und Bilanzfälscher, der die Schuldenberge in einem ausgeklügelten System aus Schattenunternehmen versteckte.

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Architektur

Der Naumburger Meister – ein Phantom der Kunstgeschichte

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Geschrieben von: Christel Busch - Mittwoch, 14. September 2011 um 11:55 Uhr
Der Naumburger Meister – ein Phantom der Kunstgeschichte

Die kleine Stadt Naumburg im Süden von Sachsen-Anhalt lockt mit einer spektakulären Ausstellung „Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen“.
Auf einer Ausstellungsfläche von 2.500 Quadratmetern werden etwa 800 Exponate davon 300 Leihgaben präsentiert. Zentraler Mittelpunkt ist der Dom St. Peter und St. Paul mit der Marienkirche und der Domklausur. Das Schlösschen am Markt, das Stadtmuseum Hohe Lilie, die Johannes- und Aegidienkapelle sowie der rekultivierte Domgarten komplettieren die Ausstellung thematisch. Wer war dieser Meister, der Mitte des 13. Jahrhunderts die Bildhauerkunst revolutionierte? Dieser Frage versucht die Ausstellung anhand detaillierter Beispiele nachzugehen.

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Film

„Der Große Crash - Margin Call“: Denn sie wissen was sie tun

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Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 12. September 2011 um 17:05 Uhr
„Der Große Crash - Margin Call“: Denn sie wissen was sie tun

Die Finanzkrise, die 2008 begann und die Welt bis heute im Griff hat, ist Grundlage eines packenden Films eines noch fast unbekannten amerikanischen Regisseurs.
Filme über die Wall Street, Thriller über die Machenschaften skrupelloser Finanzjongleure und Anwaltskanzleien sind schon längere Zeit Kinostoff mit unterschiedlichem Erfolg. J.C. Chandors Debütfilm allerdings ist etwas ganz besonderes in diesem Genre, denn er fragt nach Verantwortung und Gewissen, nach den Verantwortlichen und wie die gigantischen Wall-Street-Firmen mit Fehlern und Scheitern umgehen. Herausgekommen ist eine spannender, glasklarer und messerscharfer Thriller. Und am Ende weiß der Zuschauer: Sie wissen genau was sie tun!

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Musik

Ein Dach für die Gitarre

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Geschrieben von: Hans Laarmann - Sonntag, 11. September 2011 um 11:21 Uhr
Ein Dach für die Gitarre- Christian Moritz

Wer in den vergangen Jahren die Entwicklung der Hamburger Gitarrenszene mitverfolgt hat, der wird ganz sicher auch über den Namen Christian Moritz gestolpert sein.
Obwohl der passionierte Gitarrenlehrer ungern im Zentrum der Aufmerksamkeit steht und lieber das jeweilige Projekt in den Vordergrund stellt, ist sein Name untrennbar mit den von ihm initiierten Aktivitäten wie dem Internetportal GitarreHamburg.de, den Hamburger Gitarrentagen, dem Hamburger Gitarrenfestival (Kultur-Port.De ist Medienpartner) und dem JugendGitarrenOrchester-Hamburg (JGOH) verbunden. Aktuell wurden diese Projekte in der "GitarreHamburg.de gemeinnützige GmbH" zusammengefasst.
Hans Laarmann sprach mit dem Geschäftsführer Christian Moritz unter anderem über die Beweggründe, intensive Nachwuchsförderung und wie man es schafft, in nur sieben Jahren über hundert "Jugend musiziert-Preisträger" hervorzubringen.

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Bildende Kunst

Die Kunststätte Bossard – in der Einsamkeit der Lüneburger Heide

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Geschrieben von: Christel Busch - Donnerstag, 08. September 2011 um 15:30 Uhr
Die Kunststätte Bossard – in der Einsamkeit der Lüneburger Heide

Etwa fünf Kilometer von Jesteburg entfernt liegt – versteckt in hohen Kiefernwäldern – die Kunststätte Bossard.

Die Anlage wurde zwischen 1912 und 1950 von dem Künstler Johann Michael Bossard (1874-1950) und seiner Frau Jutta Bossard-Krull (1903-1996) auf einem drei Hektar großen Heidegrundstück errichtet.

Das Künstlerehepaar schuf hier ein Refugium, welches neben den Ateliers, dem Wohnhaus und dem Kunsttempel, zahlreichen Malereien und Plastiken eine riesige Gartenanlage umfasst.

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Theater - Tanz

Portalspiele: Zehn Türen. Zehn Stücke. Zwanzig Aufführungen.

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, 06. September 2011 um 08:42 Uhr
Portalspiele: Zehn Türen. Zehn Stücke. Zwanzig Aufführungen - Michael Batz

„In die Kirche ging ich morgens, um Komödien zu schauen, abends ins Theater, um mich an der Predigt zu erbauen“, schrieb Heinrich Heine.
Bei Michael Batz kann man jetzt auch abends Komödien in der Kirche sehen. Der Hamburger Autor, Regisseur und Lichtkünstler hat den zehn Türen von St. Michaelis „Portalspiele“ auf den hölzernen Leib geschrieben. Open Air werden sie beim „Theaterfest am Michel“ erstmals en suite aufgeführt: Zehn Türen. Zehn Stücke. Zwanzig Aufführungen.

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Bildende Kunst

Wünsche und Erinnerungen – Tibet Wochen in Barmstedt

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 30. August 2011 um 14:41 Uhr
Wünsche und Erinnerungen – Tibet Wochen in Barmstedt - Sonam Dölma Brauen

Zum fünften Mal findet in der schleswig-holsteinischen Stadt Barmstedt ein kultureller Länderschwerpunkt statt. Nach Bulgarien, Kanada, Spanien und Südafrika wurden soeben die „Tibetischen Wochen“ eröffnet.
Was wie ein Fastfood-Motto klingt, entpuppt sich als einzigartiger Versuch, Tibet zeitgenössisch-künstlerisch darzustellen. „Erst vor ungefähr zwanzig Jahren hat sich in Tibet eine eigene moderne Kunstszene entwickelt“, schreibt Elke Hessel vom Tibethaus Deutschland im Vorwort des Katalogs.

Tibet war über Jahrhunderte ausschließlich geprägt von sakraler Kunst und hat sowohl in der Lyrik, in den bildenden und musikalischen Künsten alles dem festen Regelwerk der religiösen, traditionellen Darstellung und Komposition untergeordnet. Künstlerische Freiheiten im westlichen Sinn gab es kaum. Heute ist durch den chinesischen Einfluss, die Errichtung eines Fachbereichs „Kunst“ an der Tibet Universität im Jahr 1985 und durch Exiltibeter ein Humus entstanden, den man als zeitgenössisch und freiheitlich bezeichnen kann.

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