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Kultur Blog

Kunsthandwerk, Grafik & Design

Silke Janssen - Gewebe aus Papier

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 22. November 2011 um 10:38 Uhr

Silke Jansen - Gewebe aus Papier

Ihre Werkstatt liegt in einem Hamburger Vorort, es ist ruhig, um das Haus herum sind gepflegte Gärten und zwischen den Nachbargrundstücken ist viel Platz.
Oben, unter dem Dach des Einfamilienhauses stehen zwei große Webstühle, dicht nebeneinander, sehr viel Raum zum Arbeiten gibt es nicht. Ich bin zu Gast bei Silke Janssen. Ihre kunsthandwerklichen Werke sind meine Entdeckung des Jahres 2011 und auf das Gespräch über ihr Oeuvre habe ich mich seit langem gefreut.

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Bildende Kunst

Dialog zwischen alter und neuer Kunst: „Die niederländische Savanne“

Details
Geschrieben von: Christel Busch - Montag, 21. November 2011 um 09:12 Uhr
Dialog zwischen alter und neuer Kunst: „Die niederländische Savanne“

Welchen Einfluss hat die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts auf die zeitgenössische Kunst?
Was haben der bedeutendste Tier- und Landschaftsmaler der Niederlande Paulus Potter und der amerikanischen Maler und Objektkünstler Frank Stella gemeinsam? Die Ausstellung „Die niederländische Savanne. Alte Meister - Neue Kunst“ im Staatlichen Museum Schwerin geht diesen Fragen nach. Die Schau belegt anhand zahlreicher Exponate den innovativen Einfluss der Niederländer auf die Entwicklung der modernen Kunst, explizit auf die abstrakte Malerei. Die Malerei des „Goldenen Zeitalters“ als Vorreiter des Abstrakten? Eine These, die kontroverse Diskussionen auslösen dürfte.

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Theater - Tanz

"Cirque NoNo" - Figurenkabinett von surrealer Kraft und Komik

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Donnerstag, 17. November 2011 um 14:01 Uhr
Das Figurenkabinett des

Atemraubende Artistik und brüllend komische Clowns hat so mancher Zirkus zu bieten, keiner jedoch ein so hinreißendes Figurenkabinett wie der französische Cirque NoNo.
Er gastiert noch bis zum 27. November in den Fliegenden Bauten am Heiligen Geistfeld. Was für ein Vergnügen!

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Musik

Chilltronica No. 3 - Night Music for the Cold & Rainy Season

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 15. November 2011 um 15:08 Uhr

Chilltronica No.3 - Night Music for the Cold & Rainy Season - Blank & Jones

 

Schaue ich aus meinem Fenster, sehe ich das Motiv eines Covers des neuen Werks der DJs Blank & Jones: Einen Spätherbstwald. Kahle, gefrorene Bäume, Raureif am Boden und entlang der Stämme, mir wird automatisch kalt.
Schiebe ich die graue CD in den Player ändert sich die gefühlte Temperatur schlagartig.

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Kultur, Geschichte & Management

„Ich reite in die Stadt, der Rest ergibt sich…“

Details
Geschrieben von: Dagmar Seifert - Montag, 14. November 2011 um 10:23 Uhr
Rund 400 Gäste kamen zum „wildWECHSEL– Salon für die Kreativwirtschaft“ in das Oberhafenquartier.

Ganz genau am ersten wirklich ungemütlichen Abend dieses Novembers – wenn auch mit malerischem Vollmond – fand er statt, der ‚Wildwechsel‘ der Kreativgesellschaft.
Möchten Sie ein VIP sein? Ich nicht: zu viel Stress. An diesem Abend zog ich es trotzdem in Erwägung, denn VIPs durften dicht an Halle 3 im Oberhafenquartier parken. Wir Normalsterblichen wurden von einem (zugegebenermaßen außerordentlich freundlichen und höflichen jungen Mann, der extra zu diesem Zweck im eisigen Wind bibberte), gebeten, uns etwas weiter weg hinzustellen, wegen Parkplatzmangels.
Als ich mich mit hochgezurrtem Schal zurück zum Event gegen den Wind stemmte, war ich nicht sicher, ob ich wirklich scharf darauf bin, an einem frostigen dusteren Abend durch den Hafen zu strolchen.

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Theater - Tanz

„Nie im Fernsehen!“ das eiserne Motto des Hansa-Theaters

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 04. November 2011 um 10:57 Uhr
„Nie im Fernsehen!“ das eiserne Motto des Hansa-Theaters - Variete

„Es lebe, unser Hansa“ stand in weißem und rotem Zuckerguss auf den Lebkuchenherzen.
Ein süßes Geschenk an die illustre Gästeschar nach der vierten Spielzeiteröffnung – und ein Andenken an einen bezaubernden Abend, der Kindheitserinnerungen weckte. Nirgendwo sonst in Hamburg kann man so herrlich selbstvergessen staunen und sich amüsieren wie in dem ältesten Varieté-Theater Deutschlands. Und nirgendwo sonst kann man dank der Köstlichkeiten aus dem Fischereihafen-Restaurant nebenbei so gut essen.

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Film

„Happy, Happy“ - von wegen glücklich!

Details
Geschrieben von: Christel Busch - Donnerstag, 03. November 2011 um 14:43 Uhr
„Happy, Happy“ - von wegen glücklich! - 53. Nordische Filmtage Lübeck

Die 53. Nordischen Filmtage in Lübeck eröffnete der norwegische Beitrag „Happy, Happy“ (Sykt lykkelig).
Die Tragikomödie der jungen Regisseurin Anne Sewitzky, die mit ihren dreiunddreißig Jahren zu den Hoffnungsträgern der Filmszene in Norwegen gehört, erzählt die verhängnisvollen Beziehungen von zwei Ehepaaren in der tief verschneiten norwegischen Provinz. „Happy“ ist hier jedoch niemand. Im Gegenteil: Hinter scheinbar glücklichen, bürgerlichen Fassaden tun sich menschliche Schicksale auf.

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Bildende Kunst

Wunder - Kunst, Wissenschaft und Religion

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Mittwoch, 02. November 2011 um 09:12 Uhr
alt

„Wunder gibt es immer wieder“, sang Katja Ebstein 1970. Das ist schon eine Weile her, aber wie die derzeitige Ausstellung in den Deichtorhallen zeigt, soll man die Hoffnung nie aufgeben.
All zu oft waren die Deichtorhallen zu einer pragmatisch nüchternen, da preisgünstigen Ausstellungspräsentation genötigt. Was soll man machen, wenn der Etat nicht mal reicht, die Lecks im Dach zu flicken. Die von der Berliner Praxis für Ausstellung und Theorie kuratierte „Wunder“-Schau über all das, was den Menschen seit dem 4. Jahrhundert bis in die Gegenwart zum Staunen bringt, zeigt nun, was mit Hilfe einer so potenten Institution wie der Siemens Stiftung möglich ist: Ausstellungsarchitekt Roger Bundschuh entwarf eine Art Stadtlandschaft voller kubischer Räume mit teils turmhohen Türen, die spannende Sichtachsen und Bezüge zwischen den Objekten aus Kunst, Wissenschaft und Religion erlauben.

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Film

Anonymus - War Shakespeare ein Betrüger?

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 31. Oktober 2011 um 11:00 Uhr
Anonymus - War Shakespeare ein Betrüger? - Roland Emmerich

Man stelle sich vor, ein englischer Regisseur drehe einen Film über eine der deutschen Literatur- und Denkikonen, beispielsweise über Goethe und seine Zeit und er stürze ihn radikal vom Sockel mit der Behauptung, seine, ihm zugeschriebenen Werke seien gar nicht von ihm.
Ein Aufschrei würde durch deutsche Lande gehen, von Kulturvandalismus wäre die Rede und von nationaler Kränkung. Vielen Engländern wird es ähnlich gehen, wenn sie den neuen Film von Roland Emmerich sehen.

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Fotografie

Günter Zint - Fotograf, Journalist und Kiezkenner

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Samstag, 29. Oktober 2011 um 10:41 Uhr
Günter Zint - Fotograf, Journalist und Kiezkenner

Wenn es so etwas wie einen Paten von St. Pauli gibt, dann ist es Günter Zint. Einst hob der Kiezfotograf, Journalist und Autor die legendären St. Pauli Nachrichten aus der Taufe, dann das St. Pauli Archiv und zuletzt das St. Pauli Museum.

Isabelle Hofmann sprach mit Günter Zint über seinen Bildband über Domenica, Deutschlands bekannteste (Ex-)Hure.

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