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„Neue Stimmen, neue Klänge, neue Wege: Die diesjährigen Kunstförderpreisträgerinnen und -preisträger zeigen, wie vielfältig und kraftvoll junge Musik heute klingen kann“, betonte Kunstminister Markus Blume heute in München. „Sie verweben Musikstile wie Jazz und Avantgarde, Klassik und Pop, Tradition und Innovation zu etwas ganz Eigenem. Sie stehen für eine neue Generation von Künstlerinnen und Künstlern, die Grenzen überschreitet, Neues wagt und der Musik ihre ganz eigene Note gibt. Mit den Kunstförderpreisen rücken wir diese außergewöhnlichen Talente ins Rampenlicht – und bringen den Sound der Zukunft zum Klingen.“ Die vier Kunstförderpreise in der Sparte „Musik“ gehen 2026 an Laura Detterbeck aus Nürnberg, Yudania Gómez Heredia aus Regensburg, Pam Pam Ida aus Sandersdorf im Landkreis Eichstätt sowie Samira Spiegel aus Würzburg. Die Verleihung der Bayerischen Kunstförderpreise 2026 findet am 12. November 2026 im Vorfeld des Bayerischen Kunstpreises im Bergson Kunstkraftwerk in München statt.


Seit 1965 verleiht der Freistaat jedes Jahr Kunstförderpreise in den vier Sparten „Musik“, „Bildende Kunst“, „Darstellende Kunst und Tanz“ sowie „Literatur“. Die Preisträgerinnen und Preisträger, die am Beginn ihres Schaffens stehen, zeichnen sich durch eine außergewöhnliche künstlerische Begabung aus und können hervorragende Leistungen vorweisen. Der Preis ist mit jeweils 7.000 Euro (Einzelpersonen) bzw. mit bis zu 12.000 Euro (Ensembles) dotiert.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2026 in der Sparte „Musik“:

Laura Detterbeck (Komponistin und Jazz-Sängerin): Bereits während ihres Studiums hat Laura Detterbeck eine unverwechselbare musikalische Handschrift entwickelt. Als Sängerin, Komponistin, Arrangeurin, Bandleaderin und Musikpädagogin bewegt sie sich souverän zwischen Jazz, improvisierter Musik, Pop und Avantgarde. Mit warmem Stimmklang, erzählerischer Präzision und großer emotionaler Offenheit schafft sie einen eigenständigen Klangkosmos. In besonderer Weise gelingt es ihr, künstlerische Tiefe mit unmittelbarer Zugänglichkeit zu verbinden. Laura Detterbeck überzeugt durch musikalische Reife, künstlerische Eigenständigkeit und eine klare künstlerische Vision.

Yudania Gómez Heredia (Dirigentin und Komponistin): Yudania Gómez Heredia verbindet auf seltene Weise künstlerische Exzellenz mit außergewöhnlicher Vielseitigkeit. Als Dirigentin, Komponistin und Organistin bewegt sie sich souverän zwischen unterschiedlichen musikalischen Welten und überzeugt durch Präzision, Ausdruckskraft und eine unverwechselbare künstlerische Handschrift. Sie steht für eine weltoffene, zukunftsgerichtete Musikkultur und besitzt das Potenzial, die Musiklandschaft weit über Bayern hinaus nachhaltig zu prägen.

Pam Pam Ida und das Silberfischorchester (6-köpfige Pop-Band mit Klassik-Begleitung): Pam Pam Ida gehören zu den eigenständigsten und künstlerisch überzeugendsten Stimmen der bayerischen Popmusik. Mit bairischer Sprache, poetischer Bildkraft und musikalischer Offenheit hat die Band einen Stil entwickelt, der weit über gängige Vorstellungen von Mundartmusik hinausweist. Gemeinsam mit dem Silberfischorchester verbinden Pam Pam Ida Pop, Rock, Folk und klassische Elemente zu einem unverwechselbaren Klangbild und stehen für eine weltoffene und zugleich im ländlichen Raum verwurzelte, unverwechselbar bayerische Musikkultur.

Samira Spiegel (Geigerin und Pianistin): Samira Spiegel gehört zu den seltenen Doppelbegabungen, die auf höchstem Niveau sowohl am Klavier als auch an der Violine überzeugen. Früh entschied sie sich dafür, beide Instrumente mit gleicher Konsequenz zu verfolgen, und widerlegt seither eindrucksvoll die Vorstellung, künstlerische Exzellenz verlange Spezialisierung. Samira Spiegel verbindet Neugier, Fokus und musikalische Exzellenz auf seltene Weise. Ob am Klavier, an der Violine oder im Zusammenspiel beider Instrumente: Ihre Auftritte werden zu eindrucksvollen musikalischen Erlebnissen.

Die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger in den Sparten „Bildende Kunst“, „Darstellende Kunst und Tanz“ sowie „Literatur“ werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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