Kultur News
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Creative Europe MEDIA hat heute die neuen Einreichtermine für 2025/2026 bekannt gegeben. Produzent:innen können wieder Slate Funding, Co-Development und Förderung für TV-Produktionen beantragen, Game Developer erhalten bis zu 200.000 Euro für narrative Spiele. Verleiher:innen bekommen über den Weltvertrieb gemeinsam mit europäischen Distributoren Gelder für Kampagnen für einen neuen europäischen Film; innovative technologische Ideen und Geschäftsmodelle sowie VOD-Anbieter mit entsprechend vielen europäischen Titeln im Repertoire können ebenfalls Anträge stellen.
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Prof. Dr. Lars-Christian Koch wird neuer Direktor der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen (SES) der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Zuvor war er als Direktor des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst im Berliner Humboldt Forum (Stiftung Preussischer Kulturbesitz) tätig.
Das Sächsische Kabinett bestätigte heute (30. September 2025) im Benehmen mit dem Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die Berufung. Die Auswahl erfolgte auf Vorschlag einer Findungskommission.
Er folgt auf Léontine Meijer-van Mensch, die zum Oktober 2024 als Gründungsdirektorin des neuen Stadtmuseums nach Rotterdam wechselte. Koch tritt sein Amt am 1. Oktober 2025 an.
Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Lars-Christian Koch einen national wie international anerkannten und vernetzten Fachmann für die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen gewonnen haben. Er gilt als Experte für den Dialog zwischen den Kulturen und für Fragen der Restitutionen von Kulturgütern. Ich bin sicher, dass wir mit dieser Personalentscheidung für die weitere Entwicklung unserer Völkerkundemuseen in Dresden, Leipzig und Herrnhut bestens aufgestellt sind.“
Prof. Dr. Bernd Ebert, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: „Mit Lars-Christian Koch gewinnen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden einen herausragend erfahrenen Ethnologen und Museumsleiter. Gerade in Zeiten intensiver Diskussionen um die Rolle und Zukunft von Völkerkundemuseen ist seine souveräne Führung eine große Bereicherung. Dank seines über Jahrzehnte gewachsenen Netzwerks eröffnen sich neue Chancen für vielfältige Projekte und Kooperationen. Es ist uns eine große Freude, die drei sächsischen Völkerkundemuseen mit ihren jeweils eigenen Profilen in seine Hände zu legen.“
Prof. Dr. Lars-Christian Koch: „Die Sammlungen der SES sind im internationalen Vergleich von herausragender Qualität und Bedeutung. Ich freue mich auf die Aufgabe, sie vor allem in den Bereichen Forschung und Kooperation international zur Geltung zu bringen und daraus mit den Kolleginnen und Kollegen in Leipzig, Dresden und Herrnhut interessante Ausstellungs- und Vermittlungsformate zu entwickeln."
Zur Vita von Prof. Dr. Lars-Christian Koch:
Lars-Christian Koch, geboren 1959 in Peine, ist seit 2018 Direktor des Ethnologischen Museums Berlin und des Museums für asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preussischer Kulturbesitz und Sammlungsdirektor im Humboldt Forum für die Stiftung Humboldtforum und die Staatlichen Museen zu Berlin.
Er ist außerplanmäßiger Professor für Musikethnologie an der Universität zu Köln, Honorarprofessor an der Universität der Künste Berlin und Honorarprofessor an der Humboldt Universität Berlin. Gastprofessuren hatte er an den Universitäten Wien und Chicago (University of Chicago) inne. Ethnologische Forschungen führte er über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren in Indien und Südkorea durch.
Er studierte Ethnologie (Abschluss Magister Artium), wurde im Fach Musikwissenschaft promoviert und habilitierte sich im Fach Musikethnologie.
Seit 2003 leitete er die Abteilung Medien – Musikethnologie, Berliner Phonogramm Archiv und Visuelle Anthropologie des Ethnologischen Museums. Er hat Mitgliedschaften in mehreren Beiräten und Fachverbänden inne. So war er u.a. Co-Editor der „Zeitschrift für Ethnologie“. Nach Umzug, Einrichtung und Eröffnung der Museen im Humboldt Forum 2022 initiierte er das Format das „Kollaborative Museum“, bei dem die Zusammenarbeit mit Herkunftskulturen und Herkunftsstaaten in und an den Sammlungen beider Museen etabliert wurde. Zudem leitete er zahlreiche Forschungsprojekte u.a. im museumsbezogenen Umfeld des Fachs Musikethnologie und veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Publikationen.
Quelle: SMKT und SKD
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Unter den Gewinnern des Deutschen Schulpreises, den Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am heutigen Dienstag (30. September) in Berlin überreicht hat, ist auch eine Schule aus Baden-Württemberg. Die Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule in Karlsruhe bekommt den Themenpreis Demokratiebildung, der mit 30.000 Euro dotiert ist und erstmalig an drei Schulen in Deutschland vergeben wurde.
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Die Behörde für Kultur und Medien hat die Ausschreibung für die Arbeitsstipendien für bildende Kunst 2026 gestartet. Ab sofort können sich bildende Künstler:innen für eines der insgesamt zehn Arbeitsstipendien bewerben. Voraussetzungen sind ein Hauptwohnsitz in Hamburg und ein abgeschlossenes Studium.
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Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens startet die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) das Förderprogramm KEINE ZEIT ZU VERGESSEN. Es richtet sich an hochbetagte NS-Überlebende aus der ehemaligen Sowjetunion, die heute in Deutschland leben. Ihre Biografien sind geprägt von Krieg, jahrzehntelanger Nichtanerkennung ihrer Verfolgungsgeschichte und den Herausforderungen einer späten Übersiedlung nach Deutschland. Das Ziel ist es, ihre materiellen und sozialen Lebensumstände zu verbessern und ihnen in einer oft von Altersarmut geprägten Lebenssituation gezielte Unterstützung zukommen zu lassen. Angesichts tiefgreifender gesellschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen bleibt die Unterstützung dieser hochbetagten Menschen eine moralische Verpflichtung und Ausdruck historischer Verantwortung für die Stiftung EVZ.
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Die 21. Festivalausgabe geht nach 10 Tagen zu Ende: „Christy" von Brendan Canty gewinnt den Spielfilmwettbewerb.
Am 27. September wurden im Schloßtheater die Preise des diesjährigen Filmfestival Münster vergeben. Das irische Coming-of-Age-Drama "Christy" von Regisseur Brendan Canty gewann den mit 5.000 Euro dotierten Preis für die beste Regie im europäischen Spielfilmwettbewerb für Debütfilme. Hauptdarsteller Diarmuid Noyes nahm den Preis stellvertretend entgegen.
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WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau würdigt den am 27.09.25 gestorbenen Filmemacher und Autor. Troller habe „den modernen Journalismus geprägt wie kein Zweiter”. Georg Stefan Troller wurde 103 Jahre alt.
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Die 67. Nordischen Filmtage Lübeck (5. – 09. November 2025) würdigen den norwegischen Regisseur, Drehbuchautor und Produzenten Bent Hamer mit einer Hommage. Im Rahmen der Eröffnung am 5. November im CineStar Stadthalle Lübeck wird dem international renommierten Künstler der Ehrenpreis des Festivals verliehen.
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Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer hat heute den Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Etatplanung der Bundesregierung für Kultur und Medien 2026 vorgestellt. Rund 2,5 Milliarden Euro stehen dafür laut Kabinettsbeschluss im kommenden Jahr bereit. Gegenüber dem Vorjahresentwurf entspricht dies einem Plus von rund zehn Prozent.
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„Sentimental Value“, die neueste Regiearbeit des norwegischen Regisseurs Joachim Trier, eröffnet das 20. Weltkinofestival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS. Das Festival findet vom 28.11. bis 06.12.2025 in Berlin statt.
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Der Kölner Kulturrat hat die Ergebnisse seiner Online-Umfrage „Next Generation – was sich junge Menschen von der Kölner Kultur wünschen“ veröffentlicht. Die Befragung wurde im Rahmen der Veranstaltung „Kultur im Dialog“ am 1. Juli 2025 gestartet und richtete sich an junge Kölner*innen. Ziel der Umfrage war es, ein Meinungsbild zu bekommen: Wie zufrieden sind sie mit dem Kulturangebot, was nutzen sie, was fehlt – und welche Erwartungen haben sie an die Kölner Kulturpolitik? 60 Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit genutzt, im Durchschnitt waren diese 28 Jahre alt. Die Ergebnisse zeigen:
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Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels hat heute gemeinsam mit Dr. Justus Lange, ständige Vertretung der Museumsdirektion Hessen Kassel Heritage (kommissarisch) ein Werk von Albrecht Dürer von Prof. Dr. Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, in Empfang genommen. Der Probedruck zu "Herkules am Scheideweg" gelangte 1882 als Leihgabe aus Schloss Wilhelmshöhe in das Kupferstichkabinett der damaligen Königlichen Museen zu Berlin. Jetzt ist diese Arbeit wieder nach Kassel zurückgekehrt. Damit endet 2025 nach über 143 Jahren die vielleicht längste, unbeabsichtigte Dauerleihgabe der Geschichte. Ein bedeutender Moment und für Hessen Kassel Heritage Grund, in 2026 eine Ausstellung zu Albrecht Dürer zu planen.
Kunst- und Kultur Timon Gremmels erklärt: