Kultur News
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- Geschrieben von: Redaktion -
Millionen von Leserinnen und Lesern kennen die Texte von Annette von Droste-Hülshoff, Heinrich Heine, Heinrich Böll, Marion Poschmann oder Navid Kermani. Sie schätzen den Humor von Frank Goosen und die Thriller von Frank Schätzing. Der literarische Schatz des Landes Nordrhein-Westfalen ist in seiner Vielfalt einzigartig.
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- Geschrieben von: Redaktion -
OFFSCREEN freut sich bekannt zu geben, dass Drew Sawyer, Sondra Gilman-Kuratorin für Fotografie am Whitney Museum of American Art und Co-Kuratorin der kommenden Whitney Biennale 2026, sowie Margit Rosen, Leiterin der Abteilung Sammlungen, Archive und Forschung am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, die Moderatoren des Maison OFFSCREEN Curatorial Residency Program während der diesjährigen Ausgabe vom vom 21. bis 26. Oktober 2025. Als Highlight der Paris Art Week präsentiert OFFSCREEN Paris avantgardistische, historische und zeitgenössische Künstler, die sich mit Installationen und experimentellen Praktiken rund um bildbasierte Arbeiten beschäftigen.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Unabhängige Verlage können sich ab heute für den Deutschen Verlagspreis bewerben, der vom Kulturstaatsminister vergeben wird. Mit dem Preis würdigt die Bundesregierung unabhängige Verlage, die sich durch außergewöhnliche Programme, ein spezielles kulturelles Engagement sowie innovative Projekte oder die besondere Qualität ihrer verlegerischen Arbeit auszeichnen. Die Preisverleihung wird am 15. Oktober 2025 auf der Frankfurter Buchmesse stattfinden.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Die Bayerische Akademie der Schönen Künste, München, und die Hansestadt Lübeck verleihen ihren gemeinsam vergebenen Thomas-Mann-Preis im Jahr 2025 an die Schriftstellerin Katja Lange-Müller.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Die Bewerbungsphase für 2026 hat begonnen: Deutschsprachige Autor*innen können sich bis zum 20. Juli als „Stadtbeschreiber*in“ bewerben, um sechs Monate lang in Dortmund zu wohnen und zu arbeiten.
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- Geschrieben von: Dominik Petzold -
Die gefeierte Filmschauspielerin Leonie Benesch wird beim Fünf Seen Filmfestival 2025 mit dem Hannelore-Elsner-Preis ausgezeichnet. Sie nimmt den Preis am 12. September in der Schlossberghalle Starnberg entgegen.
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- Geschrieben von: Katrin Sohns -
Mit dem deutsch-französischen Förderprogramm „Unternehmen – START“ setzt das Goethe-Institut gemeinsam mit dem Institut français Deutschland ein starkes Zeichen für die Zukunft der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft. Ziel des Programms ist es, junge Unternehmer*innen aus Deutschland und Frankreich zu vernetzen, Innovation zu fördern und damit einen nachhaltigen Beitrag zur europaweiten Zusammenarbeit zu leisten.
Das achtmonatige Mentoring- und Coachingprogramm richtet sich an Kreativunternehmer*innen unter 36 Jahren, die mit ihren Projekten neue Impulse in Bereichen wie Virtual Reality, immersives Gaming, Sound-Immersion, Metaversum, Videomapping oder Extended Reality setzen. Der kommende Jahrgang 2025/2026 widmet sich dem Thema „Immersive Kulturen“ und fördert insbesondere Projekte mit Beiträgen zu Demokratie, Inklusion und sozialer Innovation. Die Kultur- und Kreativwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur europäischen Infrastruktur. Sie fördert technologische und gestalterische Innovationen und wirkt durch ihre Inhalte und Formate aktiv an gesellschaftlichen Veränderungsprozessen mit.
Europäische Zusammenarbeit konkret erleben
Die Kulturinstitute aus Frankreich und Deutschland schließen ihre Netzwerke zusammen und ermöglichen mit „Unternehmen – START“ eine Plattform für gelebte europäische Kooperation. Die Teilnehmer*innen durchlaufen ein intensives Programm mit Workshops, Fortbildungsreisen, individueller Beratung und Netzwerktreffen in Deutschland, Frankreich und weiteren europäischen Ländern. Stationen sind unter anderem Budapest, Leipzig, München, Lille, Montpellier und Wien.
Beispiele für kreative Exzellenz
Die Vielfalt der geförderten Projekte zeigt das Potenzial der europäischen Kreativszene. Teilnehmer*innen wie Jean-Baptiste Costa-Ludwig, Gründer des Musikverlags Vivetama Publishing, und Céline Delatte, Kulturunternehmerin mit Schwerpunkt Kommunikation und Mediation, bringen ihre Expertise in das Netzwerk ein. Auch Astawabi Dembele, multidisziplinäre Künstlerin und Gründerin von Roads&Roots, sowie Salomé Duhoo, Produzentin und Leiterin von Sieben Kulture, nutzen „Unternehmen – START“, um ihre Projekte international weiterzuentwickeln.
Ein Beitrag zur europäischen Zukunft
„Unternehmen – START“ stärkt die europäische Kultur- und Kreativwirtschaft und fördert junge Talente. In Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur Stärkung demokratischer Werte, kultureller Vielfalt und wirtschaftlicher Innovation.
Das Projekt wird unterstützt vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem französischen Kulturministerium, sowie zahlreichen Partnern aus Kultur- und Kreativwirtschaft, insbesondere Arty Farty und 104factory, Kreativ Kultur Berlin sowie weiteren.
Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Mit derzeit 150 Instituten in 99 Ländern fördert es die Kenntnis der deutschen Sprache, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit und vermittelt ein aktuelles Deutschlandbild. Durch Kooperationen mit Partnereinrichtungen an zahlreichen weiteren Orten verfügt das Goethe-Institut insgesamt über rund 1.000 Anlaufstellen weltweit.
www.goethe.de
Das Institut français ist die öffentliche Einrichtung, die mit der Umsetzung der auswärtigen Kulturpolitik Frankreichs beauftragt ist. Das Institut français Deutschland (IFA) vereint 11 Instituts français an insgesamt 14 Standorten, die mit den angesiedelten Fachbüros in Berlin eng zusammenarbeiten. Mit ihrer Kultur- und Bildungsarbeit ergänzt das Institut français Deutschland den wirtschaftlichen, politischen und konsularischen Austausch zwischen Deutschland und Frankreich und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung der französischen Sprache und der französischen und frankophonen Kultur.
Quelle: Goethe-Institut
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- Geschrieben von: Helena Barsig -
„Das mit 10.000 Euro dotierte Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern geht in diesem Jahr an die Übersetzerin Sophia Marzolff für ihre Übersetzung des Romans ‚Geteiltes Haus‘ von Alice Horáčková aus dem Tschechischen“, wie Kunstminister Markus Blume heute in München bekanntgab. „Sophia Marzolff ist eine wahre Sprachkünstlerin: Mit Stilgefühl und einem tiefen kulturellen Verständnis bringt sie tschechische, französische und italienische Literatur in unserer Sprachwelt zum Leuchten. Ihre Übersetzungen schlagen Brücken – nicht nur zwischen Sprachen, sondern auch zwischen Lebenswelten: Die deutsche Ausgabe von Alice Horáčkovás Roman führt uns ins sudetische Riesengebirge – in eine Welt, in der sich über Generationen hinweg eine spannende Familiengeschichte entspinnt. Herzlichen Dank für diesen unverzichtbaren Beitrag zur kulturellen Verständigung“, so Blume. Die Übersetzung des Romans „Geteiltes Haus“ (Originaltitel: Rozpůlený dům) von Alice Horáčková soll 2028 im Diogenes Verlag erscheinen.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Im Rahmen des internationalen Jugendorchester-Festivals Young Euro Classic wird bereits zum 26. Mal der Europäische Kompositionspreis verliehen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, ausgelobt und zeichnet die beste Ur- oder Deutsche Erstaufführung aus, die während des Festivals präsentiert wird. Die Auswahl der preisgekrönten Komposition trifft eine ehrenamtliche Jury, die sich aus musikbegeisterten Menschen zusammensetzt.
Mit der Verleihung des Europäischen Kompositionspreises setzt Young Euro Classic ein starkes Zeichen für die Förderung junger, zeitgenössischer Komponist:innen – ein zentrales Anliegen des Festivals seit seiner Gründung.
Interessierte und engagierte Musikliebhaber:innen können sich ab sofort für die Mitgliedschaft in der zehnköpfigen Jury bewerben und so aktiv an der Preisvergabe mitwirken. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht notwendig, nur Neugier und Interesse an neuer Musik. Die Juror:innen werden per Losverfahren ausgewählt. Der fachkundige Juryvorsitz wird zeitnah bekannt gegeben.
Die Bewerbung ist bis 13. Juli 2025 telefonisch möglich unter: 030 8847 1393 0
Die Preisverleihung findet am 17. August 2025 im Rahmen des Konzerts des Afghan Youth Orchestra im Exil statt.
Die bisher ausgezeichneten Werke sind ein eindrucksvoller Beleg für die Lebendigkeit zeitgenössischen Komponierens in Europa und darüber hinaus. 2024 erhielt der türkische Komponist Ege Gür für sein Werk „the image of that which is invisible“ den Europäischen Kompositionspreis.
Weitere Informationen und Bewerbungsdetails zur Jury finden Sie unter: www.young-euro-classic.de
Sieben Kompositionen stehen zur Auswahl
Bereits beim Eröffnungskonzert am 01.08. spielt das Nationale Jugendorchester Rumäniens die deutsche Erstaufführung von „Hore” des rumänischen Komponisten Adrian Pop. Er gehört zu den prägenden zeitgenössischen Komponist:innen Rumäniens, dessen Werke durch Klarheit, Raffinesse und eine ganz eigene Klangsprache bestechen.
Das Joven Orquesta Nacional de España hat bei seinem Konzert am 03.08. die Uraufführung von „Concierto de los Elementos I & II“ für Violine und Orchester im Gepäck. Das Stück stammt vom vielseitigen katalanischen Komponisten Fabià Santcovsky, 1989 in Barcelona geboren, dessen Werke schon bei bedeutenden Festivals wie der Münchner Biennale und ECLAT – Festival für Neue Musik Stuttgart uraufgeführt wurden.
Die deutsche Erstaufführung von „Galvanic Dances” präsentiert das National Youth Orchestra of Scotland am 06.08. Der Schotte Jay Capperauld hat das Stück eigens für die Tournee 2025 des Orchesters und den Solisten Ryan Corbett für Akkordeon und Orchester geschrieben. Der junge Komponist konnte sich in jüngster Vergangenheit mit Aufträgen renommierter britischer Orchester wie dem BBC Philharmonic, Scottish Chamber Orchestra oder Royal Scottish National Orchestra einen Namen machen.
Das Tbilisi Youth Orchestra aus Georgien lässt am 09.08. „May blindness lead me to the familiar place” erstmals auf einer deutschen Bühne erklingen. Das Stück stammt aus der Feder des georgischen Komponisten Lasha Kharkhelauri. Der 1999 in Tbilissi geborene Komponist, Pianist und Mathematiker erforscht in seinen Werken die Wechselwirkung von Mikrotonalität und musikalischer Zeitwahrnehmung.
„Friction Forward“ hat die norwegische Komponistin Therese Birkelund Ulvo eigens für dieUngdomssymfonikerne aus Norwegen komponiert. Direkt nach der Uraufführung in Elverum wird es am 13.08. als deutsche Erstaufführung bei Young Euro Classic präsentiert. Therese Birkelund Ulvo, Jahrgang 1982, studierte Komposition in Norwegen und Großbritannien. Sie hat eine enge Verbindung zur norwegischen Volksmusik, die reich an rhapsodischen Passagen ist und oft die Musiker:innen selbst miteinbezieht.
Der slowakische Komponist Vladislav Šarišský, 1984 in Košice geboren, ist mit der deutschen Erstaufführung von „Spring Jar“, gespielt am 14.08. vom Nationalen Jugendorchester der Slowakei, im Wettbewerb um den Europäischen Kompositionspreis vertreten. Er verbindet in seinem Schaffen klassische Formen mit Einflüssen aus Jazz, Rock und der Fluxus-Bewegung, um eine persönliche musikalische Sprache zu entwickeln.
Am 16.08. hat das Orchestre Français des Jeunes „Recto“ von Yan Maresz, 1966 in Monaco geboren, als deutsche Erstaufführung im Repertoire. Der Komponist begann als Jazzgitarrist und arbeitete u. a. mit John McLaughlin, bevor er sich der Komposition widmete. Sein vielseitiges Werk umfasst Kammer- und Orchesterwerke ebenso wie elektroakustische Kompositionen.
Auf einen Blick:
Freitag, 01.08.2025 Nationales Jugendorchester Rumäniens, Rumänien
Adrian Pop · „Hore” (2018, DEA)
Sonntag, 03.08.2025 Joven Orquesta Nacional de España, Spanien
Fabía Santcovsky · „Concierto de los Elementos I & II” für Violine und Orchester (2023, UA)
Mittwoch, 06.08.2025 National Youth Orchestra of Scotland, Schottland
Jay Capperauld · „Galvanic Dances” für Akkordeon und Orchester (2025, DEA)
Samstag, 09.08.2025 Tbilisi Youth Orchestra, Georgien
Lasha Kharkhelauri · „May blindness lead me to the familiar place” (2025, DEA)
Mittwoch, 13.08.2025 Ungdomssymfonikerne, Norwegen
Therese Birkelund Ulvo · „Friction Forward“ (2025, DEA)
Donnerstag, 14.08.2025 Nationales Jugendorchester der Slowakei, Slowakei
Vladislav Šarišský · „Spring Jar” (2020, DEA)
Samstag, 16.08.2025 Orchestre Français des Jeunes, Frankreich
Yan Maresz · „Recto” (2003, DEA)
Hier spielt die Zukunft!
Young Euro Classic. Festival der besten Jugendorchester der Welt
01. bis 17. August 2025 im Konzerthaus Berlin
Das ausführliche Festivalprogramm ist abrufbar unter:
www.young-euro-classic.de
Achtung! Alle Abendkonzerte beginnen 2025 um 19:00 Uhr!
Preiskategorien 36 € / 27 € / 16 € (plus Vorverkaufsgebühr).
Tickets gibt es über die Young Euro Classic-Webseite, die Ticket-Hotline
(+49 / (0)30 / 8410 8909, erreichbar Montag–Sonntag: 10–18 Uhr) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Festival im Festival „FUTURE NOW – Tomorrow’s Traditions Today“: alle Karten 18 €
Festival Pass für alle sechs FUTURE NOW-Konzerte: 78 €
Festival Pass für eine Auswahl von drei FUTURE NOW-Konzerten: 45 €
Karten für den NEXT GENERATION Kindertag: 6 € für Kinder, 8 € für Erwachsene
Quelle: www.young-euro-classic.de
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- Geschrieben von: Redaktion -
Von der OÖ Landes-Kultur GmbH über die sensationellen Ergebnisse einer archäologischen Grabung in Thalheim bei Wels informiert, hat Landeshauptmann Thomas Stelzer kurzfristig beschlossen, sich persönlich ein Bild von der Qualität eines außergewöhnlichen Fundes zu verschaffen: drei hervorragend erhaltene römische Mosaike, die in den letzten Wochen freigelegt wurden. Eine absolute Rarität in Oberösterreich!
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- Geschrieben von: Redaktion -
Es ist dem FILMFEST MÜNCHEN eine große Freude, die Preisträgerin des diesjährigen CineMerit Awards zu verkünden: Die US-amerikanische Schauspielerin Gillian Anderson wird mit dem Preis für ihre Verdienste um die Filmkunst geehrt. Die Verleihung findet im Rahmen einer feierlichen Gala im Deutschen Theater statt. Als weiterer Höhepunkt des Abends feiert ihr aktueller Film „Der Salzpfad“ seine Deutschlandpremiere.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Sie haben Lust, die Zukunft der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. – als zivilgesellschaftliche Stimme, Impulsgeberin für kulturpolitische Transformationsprozesse und engagiertes Netzwerk - aktiv mitzugestalten? Oder kennen Sie jemanden, auf den das zutrifft?
Zum September 2025 suchen wir einen neuen Hauptgeschäftsführer*in (w/m/d) (Vergütung nach TV-L 15)!
