Bücher – wissen was zu lesen lohnt
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- Geschrieben von: Marion Hinz -

150.000 Mal wurde Benedict Wells vierter Roman „Vom Ende der Einsamkeit“ bisher verkauft. Mehr als 350 unabhängige Buchhandlungen wählten seinen Roman in diesem Jahr zu ihrem Lieblingsbuch. Auf „LovelyBooks“ stimmten Tausende Leser für das aktuelle Buch des 32jährigen Autors und bedachten ihn mit dem Leserpreis 2016 in Bronze. Die Stiftung Ravensburger Verlag ehrte Benedict Wells am 28. November für seinen Familienroman mit dem Buchpreis 2016. Dotiert ist der Preis mit 12.000 Euro. „Was für ein Glück, einmal einen solchen Erfolg zu haben“, so der 32jährige Schriftsteller bei seiner Lesung in der Lübecker Buchhandlung Hugendubel.
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- Geschrieben von: Harry Popow -

Alte Weisheit: Es gibt nichts, was unpolitisch wäre. Alles und jedes menschliche Tun hänge von den jeweiligen Umständen ab. Seitdem ich das Büchlein „Muckis Beichte“ von Arnold Kamenz gelesen habe, kamen mir im ersten Moment Zweifel. Kann man ein Buch, in dem sich dir kleine und große Schweinereien ins Gedächtnis schmuggeln, als politisch bezeichnen?
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Hierbei handelt es sich um das Buch zum Text, den die Autorin beim Bachmannwettbewerb 2015 vortrug und dort vom Publikum gefeiert wurde. Dieser neue Roman handelt von einem zuckerversessenen Spinner, der sich – kurz gesagt - zum Affen macht. „Oh Schimmi“ hat gute Chancen, zum Bestseller aufzusteigen. Diesen Eindruck belegte auch der kräftige Applaus der Zuhörer bei der Buchvorstellung im Rahmen der „LiteraTourNord“ im Gewölbekeller des Lübecker Buddenbrookhauses.
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- Geschrieben von: Mirjam Kappes -

Vor 500 Jahren schlug Martin Luther seine Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg. Schriftsteller Wilhelm Genazino hat nun ein Buch herausgegeben, das erneut die Frage auswirft: Was heißen Freiheit und Verantwortung für uns heute? Antwort geben bekannte Persönlichkeiten und Jugendliche: 95 Mal werden die Begriffe so neu angeeignet und ausgehandelt – als Annäherungsversuch und Gegenwartsentwurf zugleich.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -

„Dies alte Lübeck ist ein merkwürdiges Nest“
Ist nicht schon alles über Thomas Mann entdeckt, gefragt, gesagt und geschrieben worden? Den Gegenbeweis tritt der Literaturwissenschaftler, Autor und Thomas Mann-Kenner Heinrich Detering mit seinem jüngsten Werk an. „Das Meer meiner Kindheit – Thomas Manns Lübecker Dämonen“ heißt das 280 Seiten starke Buch, das im Boysens Verlag erschienen ist und im Lübecker Buddenbrookhaus vorgestellt wurde.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -

Olga Martynova, Bachmannpreisträgerin 2012, stammt aus Sibirien, wuchs in Leningrad auf, studierte dort russische Sprache und Literatur. Seit 1991 lebt sie in Frankfurt/Main. Ihr jüngstes Werk, den Roman „Der Engelherd“, stellte sie im Gewölbekeller des Lübecker Buddenbrookhauses in einer öffentlichen Lesung im Rahmen der „LiteraTourNord“ vor.
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- Geschrieben von: Britta Schmeis -

Um den Tod Osama bin Ladens, dem einst meistgesuchten Terroristen, ranken sich zahlreiche Legenden. Journalisten, Verschwörungstheoretiker, Politiker und Drehbuchschreiber ringen um die beste Geschichte, die einleuchtendste Interpretation. Der niederländische Autor Leon de Winter fügt diesen mit seinem teils verwegenen Politthriller eine weitere Version hinzu. Die ist nicht unbedingt wesentlich abwegiger als manch andere, auf jeden Fall aber sehr fein komponiert. Dafür hat er Bachs Goldberg-Variationen als Schablone und Subsujet gewählt.
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- Geschrieben von: Hans-Juergen Fink -

Auf wessen Schultern stand der große Johann Sebastian Bach? Volker Hagedorn nimmt uns mit in „Bachs Welt“. Er zeichnet nicht nur die vielverzweigte Familiengeschichte des Genies nach, in der so viele begabte Musiker den Namen Bach tragen. Er lässt auch die Epoche lebendig werden und den Alltag, mit dem sich Bach und seine Vorfahren herumschlagen mussten. Eine ungemein farbige Reise ins 17. Jahrhundert.
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- Geschrieben von: Harry Popow -

„Kapitalfehler“ – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen – von Matthias Weik & Marc Friedrich
„Anaconda“. Das ist der Name eines Manövers der NATO in Polen, mit dem im Juni 2016 wieder einmal das „aggressive“ Russland eingeschüchtert werden sollte. Die im Hintergrund die Fäden ziehen, das sind die Finanzeliten, voran die der USA und Deutschlands. Jene Kräfte, die im Hintergrund einen dritten Weltkrieg machtbesessen und nach Ressourcen gierend kaltblütig ins Kalkül fassen. Sie darf man zusammenfassend getrost auch „Anakonda“ nennen – die größte Würgeschlange der Welt. Ihr den Garaus zu machen, steht im Fokus eines weiteren hochinteressanten Sachbuches mit dem Titel „Kapitalfehler“.
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- Geschrieben von: Elke Bauer -

Von vergnüglicher Erkenntnis.
Wer freut sich nicht, wenn es bei ihm dämmert? Wenn ihm menschliche oder erweitert: gesellschaftliche Verhältnisse, plötzlich klarer erkennbar erscheinen? Ihm eine neue oder andere Sicht auf Ereignisse im Umfeld nahegebracht wird oder er sich diese neue Sicht selbst schaffen kann?
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- Geschrieben von: Harry Popow -

Roman von Frank Witzel: „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“
Oh je!!! Was für eine Sprache? Mitunter mutet sie an wie ein sehr einfacher jugendlicher Straßenjargon, gemixt mit banalem Gewäsch aus dem Blickwinkel eines 14-Jährigen.
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- Geschrieben von: Mirjam Kappes -

Drei Geschwister, konfrontiert mit dem plötzlichen Elterntod, und ihre lebenslange Suche nach dem „Ende der Einsamkeit“: Benedict Wellsʼ neuer Roman handelt vom Überwinden von Verlust und Schuld – und fragt nach dem Anrecht auf Lebensglück.
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- Geschrieben von: Claus Friede -

Alles auf Blau. Die kühle Farbe des Geistes scheint Programm bei dem 1951 aus Hannover stammenden Lichtkünstler, Autor, Theatermacher und Dramaturg zu sein. Sein „Blue Port“, die „Blue Goals“ sind beliebte und mediale Hervorhebungen, im Vergleich zu dem, was Michael Batz eigentlich ausmacht. Und das soeben erschienene Buch „Hamburg.Licht.Kunst“ mit Texten von Matthias Gretzschel und Fotografien von Michael Zapf ist lediglich eine Facette des Inter-Kultur-Schöpfers – zugegeben eine weithin sichtbare.
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- Geschrieben von: Harry Popow -

„Niemand liebt dich so wie ich...“ Wer kennt das noch, das tolle Lied von Manfred Krug, damals in der DDR? Er hatte sich davongemacht, aber seine Lieder und Texte sind manchem noch heute im Herzen. Die Liebe. Mann und Frau. Seite an Seite. Ob auf dem Felde oder in Betrieben oder in Redaktionen.
Und die Ehrungen und die Hochachtung vor den werktätigen Frauen. Ungern wurden sie als Hausfrauen zurückgelassen. Arbeiten war auch ihnen nicht nur Last, sondern Lust, da sie einen Sinn ergab. Nicht nur des Geldes wegen. Nicht zu unterschlagen: Die Förderung, besonders der Frauen, in der Bildung. Dazu kostenlose Kindertagesstätten. Voll bezahlten Schwangerschaftsurlaub. Und, und, und... Nie hat es eine soziale Ausgrenzung gegeben. Und die Blumen zum Frauentag. Kamen sie nicht etwa aus den Herzen der Männer? Und die Brigadefeste.
