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Kultur Kolumne

Meinung

mail aus riga - Nebels Welt XIX

Details
Geschrieben von: Klaus Peter Nebel - Freitag, 05. Juli 2013 um 10:15 Uhr
Mail aus Riga - Nebels Welt XIX

Von den Privattheater-Tagen, die die Bühnen im ganzen deutschsprachigen Raum ansprechen, von Forderungen, die eher das Gegenteil bewirken und von der Kultur so im ganz Allgemeinen.
Mal wieder geht es ums Geld. Es lässt sich so leicht fordern. Bei den 2. Privattheatertagen in Hamburg, die mit 600.000 € vom Bund gefördert werden, gab es natürlich Ansprachen, wogegen ja nichts einzuwenden ist: Was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Es sprachen der Initiator dieser Tage und Intendant des Altonaer Theaters Axel Schneider zum Programm, das hohes Lob in den Medien erhalten hatte, von einer Steigerung der Besucherzahl von 10 %, was eine Auslastung von über 90% entsprach.

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„Das erste Leben der Angela M.“ – von Ralf Georg Reuth und Günther Lachmann

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Geschrieben von: Harry Popow - Mittwoch, 03. Juli 2013 um 10:00 Uhr
Das erste Leben der Angela M.

Die Chamäleon-Dame. Ein Chamäleon kann seine Farbe blitzschnell wechseln, wie mitunter auch ein Mensch, besonders in Gefahrensituationen.
Das dient der Tarnung und der Kommunikation mit Artgenossen. Was die Echse vom Menschen unterscheidet – sie ist im Aussterben begriffen. In der menschlichen Gesellschaft aber ist das Chamäleon stark im Kommen. Wer hätte dies nicht schon – auch an sich selbst – beobachtet. Brisant wird die Sache nur, wenn der Farbwechsel, oder auch Gesinnungswechsel, bei der Gattung Mensch aus politischen Gründen erfolgt. Bei Leuten, die das Gesellschaftsschiff zu steuern haben, denn bei dieser charakterlichen Schwankungsbereitschaft weiß man nie so genau, wohin die Reise gehen soll.

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Mord(s)geschäfte im Visier: Jürgen Grässlins „Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient“

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Geschrieben von: Harry Popow - Samstag, 15. Juni 2013 um 09:54 Uhr
Mord(s)geschäfte im Visier: Jürgen Grässlins „Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient“

Ein Aufschrei! Erst Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien, Mali – und bald auch noch Iran?
„Neuerliche Kriege und Bürgerkriege, neuerliche Schlachten und Massaker, Exekutionen und weitere Menschenrechtsverletzungen schlimmster Art werden folgen, wenn die Weltgemeinschaft nicht endgültig handelt.“ Das steht geschrieben in dem soeben veröffentlichten Buch von Jürgen Grässlin mit dem Titel „Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient“.

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Meinung

mail aus riga - Nebels Welt XVIII

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Geschrieben von: Klaus Peter Nebel - Mittwoch, 05. Juni 2013 um 10:36 Uhr
mail aus riga - Nebels Welt XVIII

Von Filmfesten und ihren Gästen, von sozialer Verantwortung und Make-Up als Beantwortung, von Honorieren und Sanktionieren.
Es ist mal wieder soweit. Filmfest in Cannes. Neben Berlin und Venedig eines der drei A-Festivals der Welt. Mit dabei Sponsoren aller Art. Wie mir berichtet wurde die Firma L’Oréal – wie immer bei solchen Gelegenheiten – vorneweg. Den Veranstaltern könnte es egal sein, Hauptsache die Kohle stimmt. Nur macht man sich als Betrachter dieses Geschehens schon so seine Gedanken. Alles wirkt wie eine Promotion Veranstaltung der großen Firma, auf der auch Filme gezeigt werden.

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Einsame Rebellen - „Die Rote Armee Fraktion. Eine kurze Einführung in die Geschichte der RAF“

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Geschrieben von: Harry Popow - Mittwoch, 15. Mai 2013 um 10:06 Uhr
alt

Angenommen, du sitzt in einem Theater und es hagelt von der Bühne Gewalt, Nacktheit, Sex, Geschrei – ohne Inhalt. Nur Leere, Flachheit, Dekadenz pur.
Empörtes Publikum. Hilflose Wut. Einer pfeift. Dann ein Schuss. Der Hauptdarsteller fällt. Doch superschnell wird er ausgewechselt. Das Stück geht weiter. Zutiefst erschrocken die Zuschauer. Sie schweigen. Sie haben sich angepasst… Ein Albtraum!

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Meinung

mail aus riga - Nebel´s Welt XVII

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Geschrieben von: Klaus Peter Nebel - Freitag, 03. Mai 2013 um 13:30 Uhr
mail aus riga XVII

Von der Personalpolitik der Medien im Großen und im Allgemeinen, vom Wohl der Kontinuität und einige Betrachtungen, worum es eigentlich geht.
Nun hat es auch den Spiegel erwischt. Die beiden Chefredakteure wurden von heute auf morgen ihrer aufreibenden Tätigkeit entbunden. Großes Rätselraten über das „Warum?“. Es wurde dann gestreut, die beiden können nicht miteinander – sozusagen ein chemisches Problem – und als praktisches Beispiel wurde die Uneinigkeit zwischen Print und Online aufgeführt.

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Semiya Simseks verlorene Illusionen: "Schmerzliche Heimat - Deutschland“

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Geschrieben von: Harry Popow - Montag, 29. April 2013 um 09:59 Uhr
Semiya Simseks verlorene Illusionen:

Migranten in Deutschland. Ist für sie dieser Staat so anziehend, wie es den Anschein hat? Reicht man ihnen hilfreich die Hand? Oder sind Ungewissheiten vorprogrammiert? Zwischen Hoffnung und einer schmerzlichen Enttäuschung?
Zwischen einem ehrlich erarbeiteten Auskommen und dem körperlichen und moralischen Absturz? Zwischen Illusionen und der Erkenntnis einer furchtbaren Wahrheit: Dass Ausländerhass allgegenwärtig ist? Dass die Vergangenheit längst nicht bewältigt ist? Dass der Ungeist des Neonazismus noch immer auf fruchtbaren Boden fällt? Dass er Köpfe vernebelt - nicht nur die der Mordtäter, sondern auch der oft einäugigen Justiz? Und sie so nahezu handlungsunfähig macht?

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Daniele Dahn: „Wir sind der Staat“ – das neue Buch von Daniela Dahn

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Geschrieben von: Harry Popow - Mittwoch, 24. April 2013 um 10:07 Uhr
alt

Die Mauer muss fallen. Eine Mauer, die seit der Antike für das größte marktbeherrschende Eigentumsrecht, das Privateigentum an Produktionsmitteln, vor dem Zugriff des Volkes zu schützen hat.
Es ist eine Mauer um das Big Business, wie man in den USA sagt. Ein Schutzwall, der im Laufe der Jahrhunderte immer wieder durch Volksrevolutionen unter Beschuss geriet und sich doch noch hält, durchlöchert zwar, aber immerhin. Angeblich unzerstörbar…

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Meinung

Meine 13. Lange Nacht der Museen in Hamburg

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Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 17. April 2013 um 09:50 Uhr
Meine 13. Lange Nacht der Museen in Hamburg

Morgens hatte es noch geregnet, der Himmel war grau, und kein Hahn hätte darauf gewettet, dass es abends so schön werden würde.
Am Deichtorplatz steht eine riesige „David“-Figur und ragt in den stimmungsvollen, abendlichen Himmel. Die etwas in kitschigen Farben und Kaufhaus-Look gehaltene Skulptur – ein augenzwinkernder Kommentar an Maestro Michelangelo – gehört zur Ausstellung von Hans-Peter Feldmann in der Halle für aktuelle Kunst, Deichtorhalle. Es ist der richtige Beginn der Langen Nacht der Museen, denn der Besucher wird mit Humor und Leichtigkeit regelrecht überschüttet.

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Meinung

KlassikKompass – Musik im Mittelalter: Macht der Kirchen und Not der Ketzer

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Geschrieben von: Herby Neubacher - Montag, 08. April 2013 um 14:48 Uhr
Musik im Mittelalter: Macht der Kirchen und Not der Ketzer, Hildegard von Bingen

„In meinem achten Jahr aber wurde ich zu geistlichem Leben Gott dargebracht und bis zu meinem fünfzehnten Jahr war ich jemand, der vieles sah und mehr noch einfältig aussprach, so daß auch die, welche diese Dinge hörten, verwundert fragten, woher sie kämen und von wem sie stammten“, heißt es in der Autobiografie der Hildegard von Bingen (1098-1179).

Die Zeit zwischen Eintausend und Mitte des 15. Jahrhunderts ist als die Geburt und Wiege der musikalischen Formen zu betrachten, die wir heute noch kennen und die Musik bis in unsere Zeit bestimmt. Der KlassikKompass bei KulturPort.de unternimmt in einer Serie in losen Folgen eine Reise in die Musik des Mittelalters. Wir setzen diese Fahrt nun fort und betrachten die Musik der Kirchen und Klöster, der Marienverehrung und der „Ketzer“.

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Meinung

mail aus riga - Nebels Welt XVI

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Geschrieben von: Klaus Peter Nebel - Donnerstag, 04. April 2013 um 09:44 Uhr
mail aus riga - Nebels Welt XVI

Von der Bandbreite der Kultur, von der Lust, das Publikum auf hohem Niveau zu unterhalten und von der Absicht Kultur erfolgreich – auch finanziell – zu gestalten.
Zugegeben: Die Methodik zu dieser Kolumne habe ich von Plutarch (45-125 n. Chr.) übernommen. Er schrieb Parallelbiografien über „große Griechen und Römer“. Und da wir jetzt mit kultur-port.de verbandelt sind und somit potentiell 500.000 User im Monat erreichen können, ist äußerste Korrektheit das Gebot der Stunde. Also merke: Fußnote Plutarch.
Im Stil von Plutarchs Biografien wird hier die kleinere Kunst im Vergleich zur größeren in Beziehung gesetzt, weil die ganze Bandbreite der Kultur in ihren Extremen deutlich deutlicher wird.

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Meinung

„Oh My God“ – die Modern Music School groovt in der HSH Shopping Passage

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Geschrieben von: David Böhringer - Dienstag, 26. März 2013 um 09:42 Uhr
Modern Music School in der HSH Shopping Passage

Es scheint auf den ersten Blick kein idealer Ort zu sein, an dem die fünf Musiker der Modern Music School auftreten, aber warum soll Kultur eigentlich nicht überall stattfinden können?
Eine plausible Antwort darauf geben die Musiker selbst. „Es ist hier ein wenig wie Straßenmusik, wir sind dem Publikum sehr nah und die Reaktionen sind unmittelbar“, sagt Sebastian Weckler, der Schlagzeuger der Gruppe. Weckler ist außerdem Leiter der Hamburger Modern Music School (MMS) und wurde gefragt, zum verkaufsoffenen Sonntag in der HSH Shopping Passage zu musizieren.

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Meinung

mail aus riga - Nebels Welt XV

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Geschrieben von: Klaus Peter Nebel - Donnerstag, 07. März 2013 um 10:07 Uhr
„Schwarze Milch“ von Alvis Hermanis - Copyright: Gints Mālderis

Von Alvis Hermanis, dem Letten, vom Publikum, dem deutschen und wie alles mit allem oft einen ungeahnten Sinn ergibt.
Lessingtage am Thalia Theater in der Gaußstraße, Hamburg. Im Programm am 1. Februar: „Schwarze Milch“ von Alvis Hermanis. Geschildert wird die innige Beziehung vom Bauern zu seinem Vieh im alten Lettland. „Die Kuh sei das für einen Bauern, was das Auto für einen Mann sei.“, so beschreibt der Protagonist auf der Bühne das Verhältnis.

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Meinung

mail aus riga - Nebels Welt XIV

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Geschrieben von: Klaus Peter Nebel - Sonntag, 10. Februar 2013 um 10:00 Uhr
mail aus riga - Nebels Welt XIV

Von Prophezeiungen, von einem kleinen Land, das große Leute hervorbringt und von einem Vorschlag, wie man das nutzen sollte.
Als vor 13 Jahren der Interntionale Studiengang Medien- und Kulturmangement der Presse in Deutschland vorgestellt wurde, wurde der damalige Präsident und jetzige Ehrenpräsident der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg, Professor Hermann Rauhe mit den Worten zitiert: „Wir haben es geschafft, wenn die Leute sagen: Die Letten kommen!“

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