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Kultur Kolumne

CDs KlassikKompass

Ensemble Shoshan: Shabbat – Hebrew Songs

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Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 23. Februar 2015 um 13:19 Uhr
Ensemble Shoshan: Shabbat – Hebrew Songs

Der Shabbat ist der höchste jüdische Feiertag und der wöchentlich gefeierte.
Er entspricht im Ursprung dem christlichen Sonntag als Ruhetag. Der Shabbes – im deutschen auch Sabbat genannt, ist durchzogen von immer wiederkehrenden schönen Regeln, die die Einheit mit Gott und der Familie fokussiert. Zehn Minuten vor Sonnenuntergang am Freitagabend beginnt zu Hause der Shabbat mit dem Zünden der Kerzen, mit Gebeten, dem Kadosch (Kiddush) und dem Brechen des Challoth (Shabbatbrot). Musik gehört zum Shabbat und in die Liturgie der Synagoge am Samstag. Er endet wieder zu Hause mit Mincha-Gebeten und abends beim Schein der Havdalah-Kerze nochmals mit einem Weinsegen und dem Aussprechen des gegenseitigen Wunsches für eine Shavua Tov (Gute Woche).

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CDs JazzMe

Omer Klein: Fearless Friday

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 20. Februar 2015 um 13:25 Uhr
Omer Klein: Fearless Friday

„Fearless Friday - Angstfreier Freitag“ klingt ein wenig wie aus der Rubrik „Autofreier Sonntag“, nur lässt sich nicht eindeutig entschlüsseln, warum der Freitag angstfrei sein soll und warum nicht auch alle anderen Tage der Woche es sein sollten.
Omer Klein gibt verbal darüber keine zufriedenstellende Auskunft, er delegiert die Interpretation seines Albumtitels lieber an den Zuhörer. „Fearless Friday“ ist hingegen musikalisch von Beginn an spannungsaufbauend, oft rhythmisch schnell, drei aneinandergereihte Fragmente aus fliegenden Fingerbewegungen auf Klaviatur, Percussions-Instrumenten und Kontrabasshals.

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Follow Book

Thomas M. Maritsch „Ökonomie des Müßiggangs" – Tiefgang & Höhenflüge

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Geschrieben von: Harry Popow - Freitag, 20. Februar 2015 um 10:15 Uhr
Waterhouse

„Ökonomie des Müßiggangs", so der Titel eines 680 Seiten dicken Buches von Thomas M. Maritsch. Der Untertitel: „Zur Sozio- und Psychopathologie von Arbeit, Eigentum und Geld – naturalistische Betrachtungen zur Wirtschaftsphilosophie“.
Da überbekommt den Leser mindestens das Nachdenken. Sich abrackern in der Arbeit wie ein Pferd und gleichzeitig faul sein, genießen? Wie soll das zusammengehen? Ohne Zweifel, man ist verwirrt. Sollst du weniger arbeiten und mehr genießen? Sollst du arbeiten, um endlich richtig zu leben? Macht dich etwa das Wirtschaften, sprich Arbeiten, so langsam kaputt, hast du keine Zeit mehr für dich und deine Familie? Und: Was ist überhaupt Ökonomie? Ist es nicht der berüchtigte Kapitalismus? Und wie ihn überwinden? Wer ist denn der Autor?

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Follow Book

„Die Stadt, das Land, die Welt verändern!“ – Ein Buch über die Kölner 68er

Details
Geschrieben von: Harry Popow - Dienstag, 10. Februar 2015 um 13:01 Uhr
Aufbruch vor dem Umbruch

Aufbruch vor dem Umbruch.
Man bezeichnet die Revolte von 1968 als Bruch in der jungen Geschichte der Bundesrepublik. Da hatte sich Widerstand gegen Staat und Gesellschaft – vorwiegend in lokalen Bereichen – durchgesetzt. Da wurden Erfahrungen gesammelt in linksradikalen, sozialistischen, sozialdemokratischen, kommunistischen, anarchistischen, trotzkistischen, autonomen, grünen und alternativen Kontexten. Was bleibt davon nutzbar für die heutige Zeit im Jahre 2015?

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CDs JazzMe

Max Raabe: Eine Nacht in Berlin

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Geschrieben von: Sabine Meinert - Freitag, 06. Februar 2015 um 13:11 Uhr
Max Raabe: Eine Nacht in Berlin

Kein anderer als Max Raabe knödelt so hingebungsvoll und gekonnt-altmodisch herzzerreißende Melodien aus den 20ern und 30ern des vorigen Jahrhunderts über Kakteen, zu lange Röcke, unwillige Liebhaber oder Badewannenkapitäne.
Die CD und DVD, die nun vorliegen, zeigen ihn und – wie immer – das Palast Orchester beim Zelebrieren einer Nacht in Berlin. Eingeleitet durch ein stilechtes Fahrrad-Solo des Herrn Raabe hin zum Admiralspalast, wo die Party im passenden Ambiente und mit teils angemessen gekleideten Publikum startet. Deshalb schnell das Eisbärenfell vor den DVD-Recorder gezogen und reingeschaltet.

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Follow Book

Die Ornamente des Asger Jorn

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Geschrieben von: Thomas Janssen - Mittwoch, 04. Februar 2015 um 14:42 Uhr
Die Ornamente des Asger Jorn

Das Buch des Lacan-Übersetzers Norbert Haas widmet sich Leben und Werk des dänischen Avantgardisten Asgar Jorn.
„Doch ein Unerkanntes, ein in seiner Lebenszeit nicht auflösbarer Bildrest, sollte ihm bis zu letzt bleiben.“ Es ist dieser „nicht auflösbare Bildrest“ im Werk des dänischen Avantgardisten Asger Jorn, dem der Autor in seiner jüngst im Schweizer Nimbus-Verlag erschienenen Monografie „Forver Jorn“ nachspürt.

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CDs JazzMe

Chris Gall – Piano Solo

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 30. Januar 2015 um 11:04 Uhr
Chris Gall – Piano Solo (c) Mike Meyer

Chris Gall ist ein deutscher Pianist, aus Bad Aibling, Jahrgang 1975, mit einer fundierten Klassik- und Jazz-Ausbildung am renommierten Berklee College of Music in Boston.
Sein Spiel, seine Arrangements und seine Kompositionen sind gekennzeichnet von genreübergreifenden Elementen: Er ist zwar im Jazz zuhause, aber Klassik, Minimal Music, Tango und Indie-Rock sind wichtige musikalische Energiequellen.

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CDs KlassikKompass

Frank Peter Zimmermann spielt Mozart

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Dienstag, 27. Januar 2015 um 12:36 Uhr
alt

Frank Peter Zimmermann hat auf seiner Stradivari „Lady Inchiquin“ drei Violinkonzerte von Mozart und zwei Einzelsätze neu eingespielt. Die großartige Aufnahme ist die erste von drei CDs bei Hänssler, auf denen Zimmermann alle Werke Mozarts für Violine und Orchester neu aufnimmt. Schon auf der ersten CD strahlt die überlegene Heiterkeit und gelassene Extraklasse eines Violinisten, für den Mozart die musikalische Mitte ist.

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CDs JazzMe

Julia Biel: Love Letters and Other Missiles

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Geschrieben von: Sabine Meinert - Donnerstag, 22. Januar 2015 um 12:05 Uhr
Julia Biel: Love Letters and Other Missiles

Schon bevor die neue Silberscheibe von Julia Biel von meinem CD-Player eingesogen wurde, hatte ich von ihrem mehrfachen Auftauchen in der Playlist der Jamie-Cullum-Show bei der BBC gehört.
Rezensoren stellten die 34-Jährige zudem bereits in das Umfeld von Nina Simone mit aparten Beimischungen von Klängen à la Radiohead, Billie Holiday und Björk. Von der „besten britischen Sängerin seit einer Ewigkeit“ rauschte es gar im britischen Blätterwald. Meine Erwartungen für „Love letters and other missiles“ waren entsprechend hoch.

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CDs KlassikKompass

Arvo Pärt – Für Anna Maria

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Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 12. Januar 2015 um 12:15 Uhr
Arvo Pärt

Er ist ein Meister seines Fachs und trotz des großen Erfolgs als gefeierter zeitgenössischer Komponist Neuer Musik, immer bescheiden und zurückhaltend geblieben. Die Rede ist von Arvo Pärt, dem 1935 in Estland geborenen Avantgarde-Minimalisten.

Er schafft als einer der wenigen einen großen Spagat: die Verbindung von Klassik zur Moderne und zum Zeitgenössischen. In Pärts Kompositionen mischt sich beispielsweise Gregorianik und Minimal Music, klassische Vokal-Polyphonie mit seinem und von ihm entwickelten Tintinnabuli-Stil (Glöckchenspiel).

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Elena Chouzouri: „Die lügnerische Sonne der Kinder“. Über Heimat und Verlust

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Geschrieben von: Fee Isabelle Lingnau - Donnerstag, 08. Januar 2015 um 10:05 Uhr
Elena Chouzouri: „Die lügnerische Sonne der Kinder“

Denken wir an Griechenland: Wirtschaftskrise, Sommerurlaub, Antike, Gastarbeiter, „griechischer Wein...“.
Und neben diesen plakativen gibt es manche Assoziation mehr in den Vorstellungen von Griechenland. Doch wer im Hier und Heute denkt an den Bürgerkrieg? Und wer an die Menschen, die Griechenland verlassen mussten, Unterschlupf in Usbekistan fanden und doch immer nur in ihre idealisierte Heimat wollten? Die schlicht ausgelöscht wurden in ihrer Heimat und erst Jahrzehnte später zurückkehren, sich repatriieren durften?

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CDs KlassikKompass

Johann Sebastian Bach: Violin Concertos. Bachs Reise nach Italien

Details
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Dienstag, 06. Januar 2015 um 13:09 Uhr
Johann Sebastian Bach: Violin Concertos - G. Carmignola

Acht Violinkonzerte soll Johann Sebastian Bach geschrieben haben. Neben den drei bekannten sind andere nur noch in den Umarbeitungen zu Cembalokonzerten erhalten oder als Arien mit anspruchsvoller Violinbegleitung aus Bachs Kirchenkantaten.
Vivaldi-Experte Giuliano Carmignola hat jetzt mit Concerto Köln fünf Bach-Konzerte eingespielt, darunter zwei akribisch rekonstruierte. Und ihnen noch ein gutes Stück venezianischer Lebensart mit auf den Weg gegeben.

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Günter Grass – Rückblick über 60 Jahre: Werkstattbericht

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Geschrieben von: Horst Schinzel - Dienstag, 06. Januar 2015 um 10:57 Uhr
Günter Grass – Rückblick über 60 Jahre Werkstattbericht

Es ist ein im Wortsinne gewichtiges Buch geworden. Und wer sich mit dem Leben und Werk des im lauenburgischen Behlendorf lebenden Nobelpreisträgers Günter Grass (88) eingehend beschäftigen will, muss viel Zeit mit bringen.
Fortsetzend auf drei früher erschienen autobiografischen Darstellungen aus den Jahren 1991, 2001 und 2004 ist jetzt im Göttinger Steidl-Verlag ein umfassender Bericht zurück in die ersten Anfänge bildhauerischer und dichterischer Arbeit Ende der Fünfziger und Anfang der Sechziger Jahre herausgekommen – viele Seiten voller Entwürfe, Manuskripte, Zeichnungen und Abbildungen.

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CDs JazzMe

Caroll Vanwelden sings Shakespeare Sonnets 2

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 02. Januar 2015 um 13:03 Uhr
Caroll Vanwelden sings Shakespeare Sonnets 2

Ihre Stimme passt zum Jazz wie „Romeo und Julia“ zu William Shakespeare. Variabel in Bestimmtheit und leichtfüßiger Gelassenheit in luftpressender Härte und gehauter Zuneigung. Die Dramatik gehört dem musikalischen Moment in seiner textlichen Übersetzung. Sie schafft auch jene heutigen Gefühlswelten zum klingen zu bringen, die Worte allein nicht mehr schaffen.

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