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Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2019



Fotografie Ausstellungen

Fotografie

Eva Besnyö – Photographin. Budapest, Berlin, Amsterdam

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Montag, den 21. Januar 2019 um 09:05 Uhr
Eva Besnyoe – Photographin. Budapest, Berlin, Amsterdam

„Als vielleicht geschichtlich bedeutendste, sicher professionellste ungarische Fotografin, die in der Weimarer Republik sowohl durch Moholys „Neues Sehen“ wie durch die „Neue Sachlichkeit“ geprägt wurde, ist Eva Besnyö anzusehen“. (Andreas Haus, Marburg 1986)
Die Ausstellung im Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen geht der Frage nach wie sie Fotografie-historisch einzuordnen ist. Als Straßen-, Portrait- und Werbefotografin, als Kriegs- und Zeitdokumentaristin sowie als Reportagefotografin und Bildberichterstatterin, als Architektur-, Wissenschafts - und Naturfotografin? Sie war alles zugleich. Die ungarisch-niederländische Fotografin Eva Besnyö (1910 Budapest - 2003 Amsterdam) passt mit ihrem fotografischen Œuvre in keine Schublade.
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Fotografie

Bernd Meiners – Fotografie und Film

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 14. Januar 2019 um 18:32 Uhr
Bernd Meiners – Fotografie und Film

Wenn man sich die biographischen Daten des Kameramanns und Fotografen Bernd Meiners anschaut, so erhält man schnell ein recht klares und präzises Bild der Person.
1974 legte er zunächst seine Meisterprüfung als Fotograf ab und studierte dann von 1980 bis 86 Visuelle Kommunikation beim Dokumentarfilm- und Videoprofessor Gerd Roscher und beim Bühnenbildner und Regisseur Wilfried Minks an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Seither ist Meiners aus den Bereichen Kunst-, Dokumentarfilm sowie der Fotografie nicht wegzudenken. Das bestätigen auch viele Ausstellungen und Preise und Auszeichnungen, die er als Kameramann erhalten hat, den Bundesfilmpreis in Gold, den österreichischen Kamerapreis oder den Gold Camera Award in Los Angeles, um nur einige zu nennen.
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Michael Wolf: Life in Cities

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Montag, den 24. Dezember 2018 um 08:43 Uhr
Michael Wolf: Life in Cities

Kunst oder Dokumentation? Diese Frage erübrigt sich angesichts der fantastischen Fotografien und Installationen von Michael Wolf. Erstmals in Deutschland zeigen die Deichtorhallen seine bislang größte Werkschau „Life in Cities“.

Als erstes fallen die riesigen, mitten im Raum hängenden Bilder in den Blick, die an Patchwork oder „pattern art“ der 1980er Jahre erinnern: Grün-rote oder hellblau-ockerfarbene wabenförmige Muster, unterbrochen von horizontalen Linien. Andere Bilder sind vertikal gegliedert, geometrische Kompositionen in Regenbogenfarben. Erst, wenn man unmittelbar davor steht, erkennt man, was diese Fotografien wirklich zeigen: Fassaden von Hochhäusern, jede „Wabe“ ein Erkerfenster.
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Maria Austria. Eine jüdische Fotografin aus Amsterdam in Berlin

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Mittwoch, den 14. November 2018 um 08:03 Uhr
Maria Austria. Eine jüdische Fotografin aus Amsterdam in Berlin

Das Verborgene Museum in Berlin-Charlottenburg präsentiert bis zum 10. März 2019 Fotoarbeiten und Dokumente der niederländischen Fotografin Maria Austria (1915-1975).
Die Ausstellung, die zuvor im „Joods Historisch Museum“ (Jüdisches Historisches Museum) Amsterdam zu sehen war, zeigt nun in Berlin etwa einhundert Schwarz-Weiß-Fotografien. In den Niederlanden gehört Maria Austria heute zu den bekanntesten Fotografinnen. In Deutschland ist sie erstaunlicherweise in Vergessenheit geraten!
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„Doing the Document“: Die Welt durch die Kameralinse

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Geschrieben von: Mirjam Kappes  -  Freitag, den 21. September 2018 um 06:46 Uhr
„Doing the Document“: Die Welt durch die Kameralinse

Von Diane Arbus über Walker Evans und August Sander bis zu Piet Zwart: Über 200 Werke der bekanntesten Fotograf*innen des 20. Jahrhunderts sind dank einer Schenkung der Familie Bartenbach in den Besitz des Museums Ludwig Köln übergegangen. Die Ausstellung „Doing the Document“ stellt die Arbeiten jetzt in einer Zusammenschau vor und fragt dabei nach dem Wechselverhältnis von dokumentarischem Anspruch und künstlerischer Geste im fotografischen Bildschaffen.
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Anton Corbijn – „The Living and the Dead“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Montag, den 10. September 2018 um 07:47 Uhr
Anton Corbijn – „The Living and the Dead“

Wenn man diese Hängung in Noten übersetzen könnte, käme zweifellos Punk heraus. Anders ist der rhythmische, hochdynamische Wechsel von kleinen und großen Portraits kaum zu interpretieren. Die Fotos scheinen förmlich über die Wände des Bucerius Kunst Forums zu tanzen. Was Wunder, Anton Corbijn selbst hat seine Schau „The Living and the Dead“ am Hamburger Rathausmarkt kuratiert - gemeinsam mit dem Hausherrn Franz Wilhelm Kaiser.
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Inge Dick: „licht weiss“ – Konzeptfotografie

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 23. Juli 2018 um 07:39 Uhr
Inge Dick: „licht weiss“ – Konzeptfotografie

Jahrzehntelang hat sich die aus Wien stammende Fotokünstlerin Inge Dick (*1941) mit den Themen Licht, Zeit, Raum und deren permanente Veränderung auseinandergesetzt. Der Fotohof in Salzburg widmet ihr eine Ausstellung unter dem Titel „licht weiss“ und zeigt Werke von den 1980er-Jahren bis heute.
Inge Dick kreiert etwas in der Fotografie eher untypisches – sie lichtet keine Objekte, Menschen oder Fragmente ab, sie konzentriert sich mit einer unglaublichen Konsequenz auf minimalistisch anmutende Zustände.
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Fotografie

Elisabeth Weinek: „Was Sie sah“ – Andalusien, Marokko, Iran

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Mittwoch, den 18. Juli 2018 um 07:43 Uhr
Elisabeth Weinek - Iran Ornament

Passend zur Festspielzeit werden in der Margarethenkapelle von St. Peter, eine der ältesten Kirchen Salzburgs, Fotografien gezeigt, die sich als „interkultureller und -religiöser Dialog“ verstehen.
Widmen sich die Werke, entstanden 2016 in Marokko und Andalusien, einer vergangenen Zeit, so öffnet sich der Blick mit jenen aus dem Iran von 2018, die berufstätige und selbstbewusste Frauen zeigen und eine Brücke in die heutige Zeit schlagen.
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„Ballverliebt“ – eine Fotoausstellung rund um Fußball

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Dienstag, den 26. Juni 2018 um 07:19 Uhr
„Ballverliebt“ – eine Fotoausstellung rund um Fußball

Was könnte besser passen zur Zeit der Fußball-WM in Russland als sich diesem Thema im Allgemeinen zu widmen. Auch wenn der Enthusiasmus in Deutschland auf sich warten lässt und es nicht sicher erscheint, ob dieser sich überhaupt noch blicken lässt, so ist die Ausstellung „Ballverliebt“ in der Handelskammer Hamburg nicht nur etwas für Fußball-Fans, für Verrückte des Leders, für 11 Freunde oder WM-Kenner, sondern auch für alle, die sich für dokumentarische Fotografie interessieren.

Die Agentur Marcard Pro Arte, geführt von Fußball-Enthusiast Mathias von Marcard, hat einen Fotografen und einen Photographie-Sammler zur Ausstellung eingeladen, die sehr unterschiedliche Interessen am „Treibballspiel“ haben.
Dass der moderne Fußball auch für die Kultur taugt, zeigt sich deutlich in der Ausstellung, in der über 70 Exponate und 13 erklärende Textfahnen zu sehen sind.
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Fotografie

Triennale der Photographie: „WILL – The Livesaving Machines“ von Reiner Riedler in der Galerie Hengevoss-Dürkop

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 20. Juni 2018 um 08:00 Uhr
Triennale der Photographie: „WILL – The Livesaving Machines“ von Reiner Riedler

Hochästhetisch, artifiziell, und immer etwas irritierend. Die Serie „Will – The Livesaving Machines“ des Wiener Fotografen Reiner Riedler in der Galerie Hengevoss-Dürkop fasziniert schon allein deshalb, weil sie so widersprüchliche Gefühle hervorzurufen vermag: Anziehend und abstoßend zugleich.
In jedem Fall zählen die auf schwarzem Grund wie Juwelen präsentierten medizinischen Hightech-Geräte zu den spannendsten Beiträgen der Hamburger Triennale der Fotografie 2018.
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Fotografie

Yvonne von Schweinitz: Syrien – Fragmente einer Reise. Fragmente einer Zeit

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Geschrieben von: David Böhringer  -  Montag, den 23. April 2018 um 07:12 Uhr
Yvonne von Schweinitz: Syrien – Fragmente einer Reise. Fragmente einer Zeit

Wie nähert man sich in einer Fotoausstellung einem Land, deren Menschen tagtäglich durch Gewalt sterben, auf der Flucht, im Exil, traumatisiert sind, deren materielle und immaterielle Kulturgüter und Werte immer weiter und teilweise unwiederbringlich zerstört werden? Wie kann man sich hinwenden, Syrien verstehen und sich für das kulturelle Erbe und die Identität einsetzen und welche Bedeutung hat dies für uns in Mitteleuropa?
„Syrien – Fragmente einer Reise. Fragmente einer Zeit“ versucht dies und stellt mit Hilfe von historischen Schwarz-Weiß-Fotografien und Farbdias von Yvonne von Schweinitz (1921-2015) aus den Jahren 1953 und 1960 eine Brücke zur heutigen Situation her.
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Günter Grass-Haus Lübeck: George Bernard Shaw und die Fotografie

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Donnerstag, den 19. April 2018 um 07:38 Uhr
Günter Grass-Haus Lübeck: George Bernard Shaw und die Fotografie

George Bernard Shaw (1856-1950) ist vor allem bekannt für sein dramatisches Werk, das über 50 Theaterstücke umfasst. Doch der Künstler hat sich zeitlebens in vielen Bereichen betätigt: als Dramatiker, Literatur-, Musik- und Theaterkritiker, als politischer Denker, unermüdlicher Agitator und – was bisher weniger bekannt ist – auch als Fotograf. 1898 kaufte George Bernard Shaw seine erste Kamera und entwickelte sich rasch zum leidenschaftlichen Amateurfotografen. 
Zum ersten Mal werden jetzt Fotografien des gebürtigen Iren, der 1925 den Literaturnobelpreis erhielt und 1939 den Oscar für das beste Drehbuch für die Verfilmung seines Stückes „Pygmalion“, in Deutschland öffentlich gezeigt. Die Ausstellung im Günter Grass-Haus Lübeck ist vom 16. April bis 9. Oktober 2018 zu sehen.
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Gute Aussichten

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 09. März 2018 um 09:02 Uhr
Gute Aussichten

Diese Schau ist längst eine Institution: Seit 2004 präsentieren die Hamburger Deichtorhallen Jahr für Jahr „Gute Aussichten“ – den einzigen Deutschen Wettbewerb, der Nachwuchsfotografen und -fotografinnen bundesweit in großen Ausstellungshäusern präsentiert.
Nun ist es wieder soweit. Doch zuvor eröffnete das Haus der Fotografie (die südliche Deichtorhalle) „Gute Aussichten Deluxe“ – eine Art „Best Of“ ehemaliger Preisträger.
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Machen sie mich schön, Madame d’Ora

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Montag, den 12. Februar 2018 um 09:40 Uhr
Machen sie mich schön, Madame d’Ora

Sie setzte mit großer Leidenschaft die schönen Dinge des Lebens in Szene: Die Mode. Die Kunst. Die feine Gesellschaft im Wien der K.u.k.-Monarchie und später im Paris der goldenen 20er-Jahre.
Doch dann kamen die Nazis und zerstörten die heile Welt der Dora Philippine Kallmus (1881-1963), besser bekannt als Madame d’Ora, Königin der Porträtfotografie. Mit der Ausstellung „Machen Sie mich schön, Madame d’Ora“ präsentiert das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg derzeit eine überaus sehenswerte Retrospektive der gebürtigen Wiener Jüdin. Von den frühen, noch biedermeierlich braven Porträts bis zu den Flüchtlings- und verstörenden Schlachthaus-Bildern der Nachkriegszeit wird hier ein fantastisches Halbes-Jahrhundert-Werk aufgeblättert, das nach dem Holocaust einen radikalen Bruch erfährt.
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