Fotografie
Candida Höfer. Düsseldorf

Die schemenhafte Gestalt einer jungen Frau spiegelt sich in Schaufensterscheiben. Die Kamera verdeckt das Gesicht. Die Hand drückt den Auslöser. Die junge Frau ist Candida Höfer.
Ihre Mitte der 70er-Jahre entstandenen Fotografien empfangen als großformatige "Projektion Düsseldorf III 2012" den Besucher der Ausstellung im Museum Kunstpalast in Düsseldorf.
Die Retrospektive "Candida Höfer. Düsseldorf" präsentiert rund 70 Fotoarbeiten der inzwischen international berühmten Fotokünstlerin. Arbeiten, welche zwischen 1972 und 2012 in Düsseldorf entstanden sind und jetzt erstmals vorgestellt werden: Bildergruppen, Projektionen aus farbigen Diapositiven, ihren Film "da forno" von 1975, Einzelbilder von menschenleeren Bibliotheken, Museen, Kirchen, Theatern sowie anderen öffentlichen Gebäuden.

 
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Zeitkapsel – Bilder einer verschwundenen Welt

Das Lexikon besagt, dass eine Zeitkapsel ein Behälter zur Aufbewahrung von Dingen für eine bestimmte Zeit ist.
Sie darf erst nach Ablauf eines bestimmten Zeitintervalls geöffnet werden, mit dem Zweck, zeittypische Dinge an die nächsten Generationen weiterzugeben.

Auch die Schwarz-Weiß-Fotografien der gleichnamigen Ausstellung in der Galerie der Handelskammer Hamburg waren über einen langen Zeitraum der Öffentlichkeit unbekannt, als ob sie in einer Zeitkapsel eingeschlossen gewesen wären. So hat der 1923 geborene Yang Chi-Hsin noch zu Lebzeiten selbst den Ausstellungstitel „Zeitkapsel“ gewählt. Seiner Frau ist es allerdings zu verdanken, dass die Negative mehrere Umzüge und Jahrzehnte überstanden.

 
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Gefangenes Licht - Multimediale Auftakt-Ausstellung von Emir Haveric

Der aus Sarajevo stammende Fotograf Emir Haveric präsentiert seine künstlerischen Arbeiten erstmals in Europa.
Die Ausstellung „Gefangenes Licht“ in der ehemaligen Oberpostdirektion in Hamburg eröffnet dabei zugleich die neue Ausstellungsreihe „Young Blood“, die sich den Werken noch wenig bekannter zeitgenössischer Jungkünstler widmet.

 
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alt

Sie beflügelte die sexuelle Phantasie unserer Ur-Großeltern: die Aktfotografie um 1900.
Die Fotoausstellung "Die nackte Wahrheit und anderes" Aktfotografie um 1900 im Fotomuseum in Berlin zeigt Fotografien und Filme unbekannter, sowie deutscher und französischer Fotografen der Jahrhundertwende. Aufnahmen, welche den heutigen Betrachter zum Schmunzeln bringen. Dagegen riefen viele Fotos die damaligen staatlichen Sittenwächter auf den Plan, die mit gesetzlichen Verordnungen für Zucht und Anstand sorgten.

 
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Tobia Zielony - Troja und Jenny Jenny

Er gehört zu den renommiertesten Fotografen der zeitgenössischen Dokumentation: Tobias Zielony.
Seit Jahren gilt sein Interesse der sogenannten jugendlichen Subkultur, den "Losern" und "Underdogs". In seinen Fotoarbeiten porträtiert er diese jungen Menschen in ihrem sozialen Umfeld. Die Berlinische Galerie im Landesmuseum für Moderne Kunst präsentiert jetzt seine aktuellste Fotoserie "Jenny Jenny" sowie Fotografien aus der Reihe "Trona". Fotokunst von bedrückender Intensität!

 
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Harry Callahan – Retrospektive

Ich wünschte, mehr Leute würden spüren, dass die Fotografie so ein Abenteuer ist wie das Leben selbst“, hatte Harry Callahan 1946 gesagt.
Damals war der Fotograf, der 1912 geboren wurde, noch ein junger Mann und hatte vor allem ein bevorzugtes Motiv: Seine schöne Frau Eleanor. Heute, vierzehn Jahre nach seinem Tod, gilt der Amerikaner als einer der einflussreichsten und innovativsten Fotografen der Geschichte. Dennoch blieb sein facettenreiches Werk in Europa bislang weitgehend unbekannt. insbesondere die Farbfotografie. Fest verankert im kollektiven Bilder-Gedächtnis ist lediglich eine Schwarz-weiß-Aufnahme, ein Bild, das zu den Ikonen der Fotografie des 20. Jahrhunderts zählt: Eine barbusige Nixe (Eleanor) mit langem, schwarzen Haar, die Augen geschlossen. Die Hamburger Deichtorhallen sind nun angetreten, die Sicht auf Harry Callahan zu erweitern. In der einer von Kuratorin Sabine Schnakenberg ganz wunderbar aufbereiteten Retrospektive wird sein umfangreiches Werk, das neben Porträts vor allem Naturaufnahmen und Stadtlandschaften zeigt, noch bis zum 23. Juni im Haus der Fotografie gezeigt.

 
Fotografie
Knut Wolfgang Maron: Ein Leben

„Ich fotografiere, damit die Dinge sichtbar erscheinen, die hinter den Dingen liegen."
Das Zitat von Knut Wolfgang Maron, einem der populärsten Vertreter der Subjektiven Fotografie, skizziert bildhaft seine im Staatlichen Museum Schwerin gezeigten Fotoarbeiten. Das Museum präsentiert die Serien „Von Profanem und Heiligem" aus dem Jahr 1992, „Bilder über Landschaften" sowie „Ein Leben", ein fotografisches Tagebuch über die letzten Lebensjahre seiner Mutter. Eine Fotokunst voller Symbole, Assoziationen und Metaphern, die den Betrachter zu einem intensiven Dialog herausfordert.

 
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Andreas Oetker-Kast: Auf der Suche nach wonderland

„wonderland – eine Reise durch Amerika – in Fotografie, Wort, Musik und Film" heißt ein Projekt des in Kiel lebenden Fotografen Andreas Oetker-Kast.
Schon bereits 2010 veröffentlichte Oetker-Kast ein Katalogbuch in der Reihe „ars borealis“ über seine Suche nach dem Wunderland in Schleswig-Holstein. Pendelte er damals zwischen Nordsee- und Ostseeküste, reiste er nun von Seattle nach New York über viele tausend Meilen amerikanischen Alltags, vorbei an San Francisco, durch die Wüste Nevadas, über Chicago und Boston. Knapp 12.000 Kilometer fuhr der Fotograf auf der Suche nach „wonderland“ zusammen mit seiner Frau und ihrem Hund.

Claus Friede traf Andreas Oetker-Kast zu den Vorbereitungen seiner Ausstellung und Projektvorstellung in Hamburg und sprach mit ihm über Fotografie, Heimat und amerikanischen Alltag.

 
Fotografie
Idylle und Desaster – Ein Rundgang mit Bogomir Ecker

Zum ersten Mal zeigt der Düsseldorfer Künstler Bogomir Ecker seine Sammlung historischer Fotografien in Berlin: Idylle und Desaster.
Während eines Rundgangs durch die Ausstellung im Museum für Fotografie ließ er KulturPort.De an seiner mitreißenden Faszination für das Sammeln teilhaben.

Sein Jagdinstinkt richtet sich seit Jahren vornehmlich auf idyllische und desaströse Aufnahmen, so der an der Hochschule für Bildende Künstler Braunschweig lehrende Künstler, der eigentlich für sein Skulpturenwerk bekannt ist. Einerseits interessieren ihn Landschaftsaufnahmen des 19. Jahrhunderts, andererseits klassische US-Amerikanische Presse- und Sensationsfotografien des 20. Jahrhunderts.

 
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Vienna's Shooting Girls – Jüdische Fotografinnen aus Wien

Eine neue und überaus sehenswerte Ausstellung im Jüdischen Museum Wien macht ein bedeutendes Kapitel jüdischer Frauengeschichte sichtbar.
Es gibt Fragen, die erst sehr spät gestellt werden: Das Jüdische Museum in Wien geht den Gründen nach, warum der größte Teil aller Fotostudios in Wien zwischen 1860 und 1938 in weiblich jüdischer Hand waren.
Sie kamen aus wohlhabenden liberalen Familien, höhere Schulbildung und Berufsausbildung war Teil des jüdischen Selbstverständnissen und der Beruf schien auch deshalb so beliebt, weil er keine akademische Ausbildung erforderte, die damals für Frauen per se schwer zu erlangen war.

 
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Spektrometer einer Diktatur? Geschlossene Gesellschaft – Künstlerische Fotografie in der DDR 1949-1989

Die aktuelle Ausstellung der Berlinischen Galerie liefert unerwartete Eindrücke der künstlerischen Arbeit mit dem Medium Fotografie aus einem Land vor unserer Zeit – Überraschend ist dabei allerdings nicht nur die visuelle Kraft der gezeigten Werke der DDR-Fotografie, auch die Dramaturgie der Ausstellung überzeugt.
Zwanzig Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung haftet der Kunst des zweiten deutschen Staates in den öffentlichen Diskursen noch häufig der Nimbus der staatlichen Auftragskunst an. Dass die künstlerische Fotografie der DDR aber weit mehr zu bieten hat als die linientreue Verherrlichung des realsozialistischen Gesellschaftssystems, zeigen die in der Berlinischen Galerie präsentierten Positionen von rund dreißig Künstlern aus fünf Jahrzehnten.

 
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Andreas Gursky – Fotokunst der Superlative

Groß - Größer - Gigantisch ist das fotografische Universum des in Düsseldorf lebenden Andreas Gursky.
Die Ausstellung „Andreas Gursky“ im Museum Kunstpalast in Düsseldorf präsentiert 60 von ihm ausgewählte Exponate. Sie spannen einen Bogen von seinen Frühwerken, den Architektur- und Landschaftsaufnahmen der 1980er-Jahre, den am Computer digitalisierten, fiktiven Einzelbildern bis zu den Werkgruppen „Ohne Titel“, „Ocean I-VI“ von 2010 sowie „Bangkok“ aus dem Jahr 2011. In durchmischter Hängung sind ältere und neue, groß- und kleinformatige Fotos kombiniert. Gursky ist, zugegeben, einer der teuersten zeitgenössischen Fotografen, aber was ist er eigentlich: ein Fotograf, ein Fotokünstler, ein Maler-Fotograf oder ein digitaler Bild-Erfinder?

 
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Steve McQueen – The Last Mile

Er war der coole Typ mit den stahlblauen Augen und dem durchdringenden Blick.
Nein, nicht Paul Newman, der andere: Steve McQueen (1930-1980), berühmt geworden als knallharter Cop „Bullitt“, als unbeugsamer Gefangene „Papillon“, als tollkühner Rennfahrer von „Le Mans“ und Revolverheld in „Die glorreichen Sieben“. Viel zu früh starb der Filmstar 50jährig an Krebs. Seine Frau Barbara hat „The Last Mile“ in sehr persönlichen Aufnahmen festgehalten, 2007 als Buch veröffentlicht und 2012 neu aufgelegt. Eine Auswahl von 35 Fotografien zeigt nun das Hamburger Prototyp-Museum erstmals in Deutschland.

 
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Karin Székessy  Anton, Leo, Betty… und die anderen

Das ehrwürdige, ehemalige Benediktiner-Kloster in Cismar ist im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Hund gekommen“.
Hunde - vom Rassehund bis zum Straßenköter - sind die Stars der aktuellen Fotoausstellung „Karin Székessy – Anton, Leo, Betty … und die anderen“. Székessy, eine der renommiertesten Fotografinnen Deutschlands und leidenschaftliche Hundefreundin, hat seit Ende der 1950er-Jahre das Leben der Vierbeiner und seiner Besitzer mit der Kamera eingefangen. Mal liebevoll-humorvoll mal ironisch und skurril, erzählen ihre Fotografien von der innigen Beziehung und engen Seelenverwandtschaft zwischen Hund und Herrchen oder Frauchen.

 

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