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Hamburger Architektur Sommer 2019

Bildende Kunst
Gerhard Richter - Bilder einer Epoche, Buzerius Kunst Forum

Weltweit wurde Gerhard Richter (79) mit großen Ausstellungen gefeiert, nur Hamburg, die Stadt in der er einst Gastprofessor an der Hochschule für bildende Künste war, zeigte noch nie eine Retrospektive seiner Werke.

Ein Jahr vor seinem 80. Geburtstag schließen das Bucerius Kunst Forum und die Hamburger Kunsthalle diese Lücke mit gleich zwei Präsentationen, die sich wunderbar ergänzen. Während am Rathausmarkt Gerhard Richter mit 50 „Bildern einer Epoche“ zu sehen ist, führt das Hubertus-Wald-Forum mit „Unscharf – nach Gerhard Richter“ vor Augen, wie das Stilmittel Schule machte. Das Bucerius Kunst Forum betritt mit seiner Richter-Schau übrigens Neuland: Das erste Mal zeigt es das Oeuvre eines Gegenwartkünstlers.

 
Bildende Kunst
Arnold Fiedler: Zwischen Wachen und Träumen

Hamburger Maler Arnold Fiedler (1900-1985) zeitgleich in zwei Ausstellungen: Unter und zugleich vor dem Betrachter leuchtet das bunte Labyrinth einer Stadt.
Szenenwechsel – Ein einzelnes Segel driftet schemenhaft durch einen unwirklichen Raum. Weitere Szenen folgen. Es sind surreale Eindrücke, mit den Sinnen schwer zu verorten, und dennoch fühlt man sich davon berührt, ja erfasst. War das nur ein Traum – oder vielleicht die Bilder „Sao Paulo“ und „Traumsegel“ des Hamburger Malers Arnold Fiedler?

 
Bildende Kunst
Kosmos Runge - Der Morgen der Romantik

Philipp Otto Runge (1777-1810) wollte nichts weniger als den großen Weltentwurf.
Eine Kunst, die den „unendlichen Zusammenhang mit Gott“ spiegelt – in jeder Blüte, in jedem Dekor, vor allem aber in jenem Zyklus der „Zeiten“, seinem Hauptwerk, das ihn schon zu Lebzeiten bekannt machte. Er gehört gemeinsam mit Caspar David Friedrich zu den Begründern der deutschen Romantik, stand jedoch stets im Schatten seines prominenten Kollegen. Sicher auch, weil sein Werk unvollendet blieb. Runge starb im jungen Alter von 33 Jahren an Schwindsucht.

 
Bildende Kunst
Present Memories – Erinnerungen: Kindheit und Jugend

altDie Ausstellung „Present Memories“ im Kunstforum Markert in Hamburg zeigt rund 50 Werke dreier Künstler: Viola Matthies aus Hamburg, Gerwin Eipper aus München und des in Dannenberg lebenden Malers Hieronymus Proske.
Im englisch sprachigen Haupttitel steckt zunächst die Übersetzung: gegenwärtige oder derzeitige Erinnerungen. Gemeint sind also jene Erinnerungen, die wir von heute aus denken – rückwärtsgewandt. Betont man jedoch in dekonstruktivistischer Manier den ersten Begriff anders, so kommt man zu einem anderen Sinnzusammenhang und der Bedeutung von Geschenk, Gabe oder Wert. Erinnerungen sind demnach Gaben unseres Gedächtnisses. Der US-amerikanische Gehirnforscher Eric Kandel formulierte es so: Wir sind was wir sind, weil wir lernen, denken und erinnern. Das ist das große Thema dieser Ausstellung. Jedoch zielgerichtet. Im Fokus sind Kindheits- und Jugenderinnerungen. Und schließlich steckt auch das Präsentieren von Erinnerungen in der Überschrift. Diese Auslegung ist als ein Angebot zu verstehen, in die künstlerische Welt einzutauchen, um den eigenen Assoziationsketten Raum und Zeit zu geben.

 
Bildende Kunst
Himmel aus Gold - Indianischer Barock aus Ecuador

Noch bis zum 27. Februar 2011 färbt das Museum für Völkerkunde Hamburg den Himmel golden.

Unter dem Titel „Indianischer Barock aus Ecuador“ stellt die Ausstellung die Pracht religiöser Kunstwerke Quitos, der Hauptstadt Ecuadors, vor. In mehrerlei Hinsicht kann das Museum, trotz des etwas exotisch und fremd klingenden Titels, eine einzigartige Präsentation vorweisen: Die ältesten Werke haben seit 300 Jahren Ecuador noch nie verlassen, sie stammen größtenteils aus Gotteshäusern und sind bis heute in die tägliche Verehrung und Anbetung eingebunden, wie die Heilige Jungfrau Maria von Quito und schließlich verweist sie auf die engen Beziehungen zwischen Ecuador und Hamburg.

 
Bildende Kunst
Haure Madjid: Das Ornament als Paradoxie der Erscheinung

Seit 2008 vergibt die in Düsseldorf ansässige und mit einer Repräsentanz in Abu Dhabi arbeitende Lepsien Art Foundation eine Patenschaft an einen der Stipendiaten des internationalen Förderprogramms junger Kunst in Düsseldorf. Nach der Malerin Larissa Bart (2008/09) und dem aus Taiwan stammenden Bildhauer Yin Ming-Ming (2009/10) erhielt der Irakische Maler und Zeichner Haure Madjid die diesjährige Patenschaft.
In seinen Werken stellen Ornamente ein wichtiges Thema dar. Seine aktuellen Arbeiten sind durch florale Zeichnungen, arabeske Linien und Ornamente geprägt. „Für mich ist das Thema Ornament in der Malerei insoweit interessant, als dass es seine universelle und autonome Sprache nicht verliert. Anfang des 19. Jahrhunderts beeinflussten Ornamente den romantischen Maler Philipp Otto Runge, und zu diesem Zeitpunkt hat die Geschichte des Ornaments in der europäischen Malerei begonnen. Bis jetzt fasziniert das Ornament die Künstler, egal woher sie stammen“, so Haure Madjid.

 
Bildende Kunst
Jos Letschert: Double Dutch

Der Niederländer Jos Letschert präsentiert in der Galerie des Levantehauses an der Mönckebergstraße in Hamburg eine Auswahl seiner Bilder und Zeichnungen in der Ausstellung „Double Dutch“.
Der Titel umspielt unterschiedliche Assoziationen des doppelten Holländers. Double Dutch meint zum einen ein Kinderspiel mit zwei Springseilen, die von zwei Personen in Gegenrichtung zueinander bewegt werden und einer weiteren Person, die sich tänzerisch und rhythmisch dem vorgegebenen Takt der Seile springend unterordnen muss. Außerdem erklärt Jos Letschert augenzwinkernd, dass der Begriff für all jene verwendet wird, die wenig Sprachbegabung haben.

 
Bildende Kunst
KELVIN - Ein einzigartiges Lichtkunstwerk für Neumünster

Die Lichtprojektion „Kelvin“, des in Hamburg lebenden Künstlers Till Nowak auf den historischen Wasserturm in Neumünster (Schleswig-Holstein) bildet eines der künstlerischen Highlights der Stadt und definiert ein Wahrzeichen neu.
Im Gegensatz zu den sonst üblichen Gebäudeilluminationen thematisiert und verbindet „Kelvin“ verschiedene stabile und sich verändernde Zustände und Gegebenheiten: Architektur – Funktion – Jahres- und Tageszeiten – Außentemperatur.

 
Bildende Kunst
The Beijing View - Kunst aus dem Reich der Mitte

Im Zeitraum August bis Oktober 2010 präsentieren drei Kunstinstitutionen in der Metropolregion Hamburg zeitgenössische Kunst aus China: die Stiftung Landdrostei in Pinneberg, der Kunstverein Elmshorn und die Galerie Atelier III in Barmstedt.
Die Ausstellung „The Beijing View“ wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe „CHINA TIME Hamburg 2010“ parallel gezeigt. Zu sehen sind Malerei, Fotografie und Bildhauerei aus dem Großraum Peking.

 
Bildende Kunst
Kunst und Kultur - kurz vorgestellt: 400 Schüler zeigen ihre Kunst

15 Quadrat Kunst macht Schule ist ein gemeinnütziges Projekt für Schüler und Schülerinnen. Gestaltet von Künstlern und initiiert vom Kunstclub Hamburg.
Das Gemeinsame Ziel ist es, Jugendliche unterschiedlichster intellektueller und kultureller Voraussetzungen an die zeitgenössische Kunst heranzuführen und sie damit in ihrer Kreativität und sozialen Kompetenz zu fördern. Im Dialog möchte die Initiative sie auf Kunst und Kultur neugierig machen.

 
Bildende Kunst
Salz im Kirchenraum von St. Peter

Schon einmal berichtete Kultur-Port.De über den japanischen Künstler Motio Yamamoto und seine Werken aus gestreuten Salzkörnern. 
Bislang arbeitet Yamamoto in kleineren, überschaubaren Räumen, nun hat er sich den riesigen Kirchenraum von St. Peter in Köln vorgenommen. Auf einer Fläche von 113 Quadratmetern entsteht ein Kreis von zwölf Metern Durchmesser.

 
Bildende Kunst
Ausstellung im neueröffneten Essener Folkwang Museum

"Das schönste Museum der Welt" ist kein neuzeitlicher Werbeslogan, um die aktuelle Ausstellung im neueröffneten Essener Folkwang Museum medial zu platzieren, vielmehr handelt es sich um ein Zitat aus dem Jahre 1932.

Als der amerikanische Kunsthistoriker und Mitbegründer des Museums of Modern Art (MoMA) in New York, Paul J. Sachs das Folkwang Museum besuchte, war er offensichtlich so hingerissen, dass er diesen Ausspruch tat. 

 
Bildende Kunst
alt

Klaus Markert, Jahrgang 1935, ist seit früher Jugend von zwei Dingen geprägt worden: Vom Unternehmertum und von der Kunst.
1947 malt er sein erstes Bild, im Bewusstsein Kunst machen zu wollen und bis heute hat sich diese Leidenschaft erhalten. Dass er außerdem ein erfolgreicher Unternehmer war zeigt, dass er beide Lebensbereiche konsequent und zielgerichtet anging. Während er seine Bilder, Zeichnungen und Grafiken mit CM (Claus Markert) signiert, so unterschieb er als Unternehmer mit KM (Klaus Markert). Dieser vermeintlich kleinen Differenz widmet sich das folgende Gespräch.

 
Bildende Kunst
Maharaja – Die Pracht der indischen Fürstenhöfe

Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München zeigt vom 12. Februar bis 24. Mai 2010, als Partner des Victoria and Albert Museums London, die Ausstellung „Maharaja – Die Pracht der indischen Fürstenhöfe“.

Rund eintausend geladene Gäste hatten am Eröffnungsabend trotz sibirischer Kälte und ungeräumten vereisten Straßen den Weg in die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München gefunden. Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die sagenumwobene Welt der indischen Maharajas mit ihrer einzigartigen Kultur. Als Partner des Victoria and Albert Museums in London ist München der einzige Ort, der die Geschichte vom Beginn der großen Ära der Maharajas bis zum Ende der britischen Herrschaft zeigt.

 

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