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Kultur Blog

Bildende Kunst

Hanno Edelmann: Das ganze Leben im Dienst der Kunst

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 26. August 2011 um 22:13 Uhr
Hanno Edelmann: Das ganze Leben im Dienst der Kunst

Es gibt Maler, denen gebührt einfach Hochachtung. Nicht, weil sie so avantgardistisch sind, internationale Berühmtheit erlangten oder Rekordpreise erzielten.
Nein, vielmehr, weil sie ihr ganzes Leben in den Dienst der Kunst stellten. Unbeirrt und gradlinig ihren Weg gingen, alle Entbehrungen, zum Teil auch Schmähungen, auf sich nahmen, um sich und ihrer Kunst treu zu bleiben.
Hanno Edelmann ist so ein Maler. Lange schon war es recht still um ihn geworden, nun steht sein Werk wieder im Rampenlicht: In einer großangelegten Schau zeigt die Galerie im Elysée derzeit eine Auswahl seiner Gemälde, Aquarelle und Farb-Lithographien.

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Theater - Tanz

Alvin Ailey: artistisch, atemberaubend, akrobatisch

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Mittwoch, 24. August 2011 um 18:11 Uhr
Alvin Ailey American Dance Theater - Yannick Lebrun - Andrew Eccles

Es war ein Gejohle und Gepfeife wie bei einem Rock-Konzert. Selten hat man das Publikum der Hamburger Staatsoper derart aus dem Häuschen erlebt, wie bei dem Gastspiel-Auftakt des Alvin Ailey American Dance Theaters (AAADT).
Wann sieht man auch schon mal derart mitreißenden Tanz?! Die New Yorker Compagnie ist einfach großartig. Technische Perfektion paart sich hier mit purer Lebensfreude. Für Alvin Ailey (1931-1989) war Tanz das reine (Über)Lebens-Elixier und genau das bringen seine stupenden Tänzer noch in der kleinsten Bewegung zum Ausdruck. Vielleicht haben die Zuschauer auch deswegen so enthusiastisch reagiert: Hamburgs Ballett ist geprägt von John Neumeiers elegischen Choreographien und seinen elfengleichen Ballerinen. Das AAADT ist der glatte Gegenentwurf. Die fröhliche Power der afroamerikanischen Tänzer erfrischt ungemein. Sie dringt ungebremst über die Bühnenrampe und öffnet auch noch im obersten Rang die Herzen der Zuschauer. Wie schade, dass die offiziellen Kulturbotschafter der USA so selten nach Europa kommen.

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Musik

Orientalisches Klangfeuerwerk

Details
Geschrieben von: Nathan Steinhagen - Mittwoch, 24. August 2011 um 08:14 Uhr
Orientalisches Klangfeuerwerk - Burhan Öcal - Oriental Beats

Eine neue osmanische Musik begeistert das Publikum zum Konzert „Oriental Beats“ des Schleswig-Holstein Musikfestivals in der Hamburger Laeiszhalle.
Von den acht Stücken, sind zwei vom 1961 geborenen Schweizer Daniel Schnyder komponiert und fünf von dem acht Jahre älteren Türken Burhan Öçal sowie eines vom zum Islam konvertierten, südafrikanischen Komponisten Abdullah Ibrahim.
Burhan Öçal und Damien Bassman bedienten die Perkussionsinstrumente, Bassam Saba spielte Ney (Langflöte) und Ud (Laute), Toufic Farroukh, Saxophon, Ilyas Mirzayev, Klavier und das NDR Pops Orchestra wirkte unter dem Dirigenten Kristjan Järvi.

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Kultur, Geschichte & Management

Nach 25 Jahren Kind geblieben

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Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 22. August 2011 um 18:12 Uhr
Nach 25 Jahren Kind geblieben - KinderKinder-Festival

Resümee einer Ausstellung: Es ist ein Ort, an dem man nicht unbedingt Kinder vermutet oder erwartet, doch heute am letzten Tag der Ausstellung „25 Jahre KinderKinder-Festival“ sind ungewöhnlich viele in der großzügig angelegten Rathausdiele.
Es ist der letzte Schulferientag in Hamburg und ab morgen begegnen uns die Kinder im Straßenbild wieder mit Schulranzen und Turnbeuteln. Der Alltag hält Einzug.

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Musik

Joe Cocker - unverwechselbar, die Stimme!

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Mittwoch, 17. August 2011 um 14:18 Uhr
Joe Cocker

Wenn Titanen auf der Bühne stehen, hat selbst der Himmel ein Einsehen. Dicke Wolken hingen über Hamburg, als ‚Papa Joe’, das schier unverwüstliche Fossil aus Woodstock-Tagen, Punkt 20 Uhr die Freilichtbühne des Stadtparks betrat.
Doch es blieb trocken und warm, und so konnten viertausend Zuschauer ohne störende Regenschirme vor der Nase alten Hits wie "Unchain my Heard“ und "You can leave your Hat on“ mit summen.

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Festivals, Medien & TV

Das Sommerfestival auf Kampnagel

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 12. August 2011 um 16:34 Uhr
Das Sommerfestival auf Kampnagel

Von Sommer war nichts zu spüren bei der Eröffnung des diesjährigen Sommerfestivals auf Kampnagel (bis 28. August), Intendantin Amelie Deuflhard und Matthias Von Hartz, der künstlerische Leiter des Festivals, waren dennoch bester Laune. Was Wunder: Der Vorverkauf lief so gut wie nie, mehr als eineinhalb soviel Karten wie im vergangenen Jahr waren im Vorfeld gefragt.

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Theater - Tanz

Markanter Strukturwandel - Der Pegasus-Preis 2011

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 10. August 2011 um 15:26 Uhr
Markanter Strukturwandel - Pegasus-Preis 2011 - Ernst Deutsch Theater

Das Ernst Deutsch Theater in Hamburg erhält 2011 die höchstdotierte Privattheaterauszeichnung, den „Pegasus-Preis“ des Unternehmens ExxonMobil.
Bereits 2003 konnte das EDT, wie es liebevoll abgekürzt wird, den Preis ins Haus holen. Eine Jury aus Theater- und Kulturjournalisten formulierte soeben als eines der ausschlaggebenden Kriterien für die Vergabe: „Die Intendantin Isabella Vertés-Schütter und ihr Team haben in den letzten Jahren einen markanten Strukturwandel des Hauses vollzogen. Dabei ist ihnen eine interdisziplinäre Vernetzung mit der Stadt gelungen.“

Claus Friede traf Isabella Vértes-Schütter im Ernst Deutsch Theater und sprach mit ihr über Vernetzung, strukturellen und programmatischen Wandel und über Jugendarbeit.

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Kunsthandwerk, Grafik & Design

Der Ornithologe der Kunst: Johann Friedrich Naumann

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Mittwoch, 03. August 2011 um 10:54 Uhr
Kultur: Der Ornitologe der Kunst: Johann Friedrich Naumann

Niemand hat unser Bild der Vögel so geprägt wie der Ornithologe Johann Friedrich Naumann (1780-1857), ein Landwirt, der sich der Vogelkunde verschrieb und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum wohl bedeutendsten Vogelmaler Europas avancierte.
Anders als sein amerikanischer Zeitgenosse John James Audubon (1785-1851), dessen Werke heute kaum noch bezahlbar sind, ist Naumann jedoch fast vollständig in Vergessenheit geraten.

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Literatur

Die große „Kleine Mutter“ aus Somalia - ein Interview mit Cristina Ubax Ali Farah

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Geschrieben von: Aline Wetzelaer und Ineke Minuscoli - Dienstag, 26. Juli 2011 um 18:07 Uhr
Die große „Kleine Mutter“ aus Somalia - ein Interview mit Cristina Ubax Ali Farah

Die italo-somalische Schriftstellerin Cristina Ubax Ali Farah gilt als weibliche Schlüsselfigur literarischer Migrationserfahrung aus dem ehemaligen italienischen Kolonialstaat Somaliland.
1973 in Verona/Italien als Tochter einer italienischen Mutter und eines somalischen Vaters geboren, verbringt sie ihre Kindheit in Mogadischu bis dort 1991 der Bürgerkrieg ausbricht. Seitdem erregt Somalia nicht nur durch seine dramatische politische Lage, sondern auch durch einen radikalen Islamismus und durch Piratenübergriffe vor der afrikanischen Küste sowie, als eine der Ursachen, die Hungerkatastrophen, internationales Aufsehen. Noch im gleichen Jahr flüchtet Ali Farah mit ihrem kleinen Sohn über Ungarn nach Verona. Schließlich lässt sie sich 1996 in Rom nieder, wo sie zwei weitere Kinder auf die Welt bringt und ein Literaturwissenschaftsstudium an der römischen Universität abschließt.

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Musik

Ulrich Maiss: unterwegs

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 19. Juli 2011 um 09:01 Uhr
Kultur - Kunst Ulrich Maiss: unterwegs - Cellectric

Ulrich Maiss ist Cellist, kein gewöhnlicher, keiner, den man im Orchestergraben vermutet, und keiner, der ausschließlich in einem Ensemble den Tenorpart der Streicher übernimmt.
Ulrich Maiss aka Cellectric ist Sounddesigner, experimenteller Musiker und beherrscht dennoch auch ein klassisches Repertoire. Sein Studium der klassischen Musik im Fach Violoncello schloss er 1993 an der Hochschule der Künste Berlin mit Examen ab. Es folgte eine internationale Karriere als Interpret zeitgenössischer und klassischer Kammermusik, die ihn durch Westeuropa, Nordamerika und nach Japan führte. Maiss spielte Uraufführungen namhafter Komponisten, wie Joseph Butch Rovan, Mario Bertoncini, Kasper T. Toeplitz, Ulrich Krieger, Phill Niblock und Il-Ryun Chung. Er arbeitet live und im Studio mit Lou Reed, Al Di Meola, Zülfü Livaneli, Element Of Crime, Markus Stockhausen, Vinx und Maria Farandouri und ist oder war Mitglied in Bands und Ensembles: envyloop, zeitkratzer, der Kammerakademie Potsdam, im Ensemble Oriol, KooKoon, ZsaZsa Buschkow, Berlin Improvising Composers Ensemble, im Boris Blacher Ensemble und Trio Filou. Seine Kompositionen und Sounddesign-Installationen wurden in Deutschland, den USA, Kanada und auf der Biennale in Venedig uraufgeführt.

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