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Kultur Blog

Fotografie

„Die Straße der Enthusiasten“

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Donnerstag, 14. Juli 2011 um 13:47 Uhr
Kultur - Kunst Die Straße der Enthusiasten - Tschernobyl, Block 4, Pripjat, Ukraine

Der Westwendische Kunstverein in Gartow nimmt sich eines Themas an, das in der Kunst des Westens selten auftaucht und wenn, dann meistens mit Mitteln des Mediums der Fotografie. Inhaltlich fokussiert diese den Moment einer Ästhetik des Verlassenen, eines menschenentleerten, verfallenden Ortes.
„Die Straße der Enthusiasten“ ist keine fiktive Namensgebung einer Allee, sondern Realität: Die ukrainische Stadt Pripjat, in unmittelbarer Nähe der Atomkraftwerks von Tschernobyl, wurde 1970 für die Beschäftigten gebaut. Zur damaligen Zeit eine sowjetische Modellstadt mit vielen Vorzügen und höherer Lebensqualität als in manch anderer Stadt. Am süd-östlichen Stadtrand zog sich eine breite Allee, die den Enthusiasmus und der Begeisterung der 1960er- und 70er-Jahre für Fortschritt, Technik und das Atomzeitalter in der Sowjetunion huldigte. „Die Straße der Enthusiasten“ war wie ein Kaleidoskop der sowjetischen Industrialisierung.

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Bildende Kunst

Teresa Margolles: „Frontera“ – minimalistisch, eindringlich, nachhaltig

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 01. Juli 2011 um 14:18 Uhr
Kultur - Kunst Teresa Margolles, Museion Bozen / Bolzano

Teresa Margolles ist Künstlerin, ausgebildete Gerichtsmedizinerin und lebt in Mexiko City.
In dieser Kombination ihres Tuns und Umfeldes steckt schon eine gewisse Brisanz, denn Margolles holt den Alltag aus Mexiko in europäische Museen.
Ciudad Juárez, eine Millionenstadt an der Grenze zum US-Bundesstaat Texas, nimmt seit Jahren eine traurige Spitzenposition in der Verbrechensstatistik Mexikos ein. Mit ihrer Ausstellung „Frontera“ reflektiert Teresa Margolles über den von der organisierten Kriminalität in der Stadt und allgemein, in der mexikanischen Gesellschaft, verursachten Schmerz, über die Ohnmacht und die Aussichtslosigkeit, mit Mitteln, die jeden Ausstellungsbesucher packen.

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Bildende Kunst

William Turner, der Maler der Elemente

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, 28. Juni 2011 um 11:58 Uhr

Kultur - Kunst  William Turner, der Maler der Elemente - Bucerius Kunst Forum

 

Alles bei diesem Maler sei so „ohne Form und voller Leerstellen“, dass es an das „erste Chaos der Welt(entstehung)“ erinnern würde, schrieb der britische Essayist William Hazlitt 1816 hämisch.


Es gäbe sogar Leute, die William Turners Bilder „Pictures of nothing“ nennen würden. Ganz offenkundig hatte der gute Mann nicht begriffen, welch profundes Naturverständnis Turners revolutionärer, weit vorgreifender Landschaftsmalerei zu Grunde lag. In der Ausstellung „William Turner. Maler der Elemente“ führt das Bucerius Kunst Forum ab dem 2. Juni eben dieses Verständnis vor Augen: Knapp hundert Aquarelle und Gemälde, überwiegend Leihgaben aus der Londoner Tate Gallery, dokumentieren in Hamburg, wie eng der künstlerischer Aufbruch des visionären Engländers mit den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen jener Zeit verbunden war. Zugleich spiegelt die Schau aber auch die religiöse Sichtweise des Malers, der Gott als Einheit mit Kosmos und Naturbegriff.

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Bildende Kunst

Zwischen Film und Kunst - Storyboards von Hitchcock bis Spielberg

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 21. Juni 2011 um 12:10 Uhr

Die Kunsthalle in Emden nähert sich während der Laufzeit des 22. Filmfests Emden und darüber hinaus einem Thema, das einen nachvollziehbaren Bogen zwischen den beiden Genres Film und Kunst spannt:

 

Gezeichnete, getuschte und collagierte Storyboards werden Werken der bildenden Kunst gegenüber- oder anhand gestellt.

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Film

Lapland Odyssee – Homers finnischer Humor

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 20. Juni 2011 um 12:33 Uhr
Lapland Odyssee – Homers finnischer Humor

Vor über 2.800 Jahren entstand eines der ältesten und einflussreichsten Werke der abendländischen Literatur: die Odyssee.
Über 2.800 Jahre später und über 2.800 Kilometer nördlich entstand ein arktisches Roadmovie voller Witz, Humor und viel Tempo in Finnisch-Lappland: Lapland Odyssee.

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Festivals, Medien & TV

Filmfest Emden-Norderney: Martina Gedeck erhält Emder Schauspielpreis 2011

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt - Sonntag, 19. Juni 2011 um 15:50 Uhr
Martina Gedeck - Filmfest Emden-Norderney

Die in Berlin wohnhafte Schauspielerin Martina Gedeck, geboren 1961 in München, ist anlässlich des diesjährugen Internationalen Filmfests Emden-Norderney mit dem erstmals vergebenen Emder Schauspielpreis 2011 für herausragende künstlerische Leistungen ausgezeichnet worden.
Im Rahmen der Verleihung äußerte sich Gedeck in einem als “Film-Tee” von Dorothee Wenner moderierten Gespräch ausführlich zu den persönlichen Ritualen ihres Schauspielerinnenlebens, zu ihrem Verhältnis zu Drehbüchern, zur Literatur und Bedeutung von Poesie in ihrem Leben, zu den Figuren, die sie in bisher über 60 Filmen verkörpert hat, zur deutschen Nachkriegsgeschichte bis hin zum Mauerfall und zur Arbeit der Regisseure, mit denen sie filmte, sowie zum amerikanischen Kino und schließlich über Geschlechterfragen in der Filmbranche.

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Film

Welcome to Shanghai

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Geschrieben von: Dagmar Seifert - Dienstag, 14. Juni 2011 um 11:46 Uhr
shanghai-film-John-Cusack-Franka-Potente

Der Film ‚Shanghai’ wurde in einer Vorführung im Abaton-Kino in Hamburg gezeigt. Im Vorraum des Kinos nimmt ein Schwarz-Weiß-Szenenfoto eine Wand ein: Humphrey Bogart hält Ingrid Bergmanns Kinn hoch und hat wohl gerade gesagt: „Here´s looking at you, kid“, oder wie die deutsche Übersetzung lautete: „Ich seh dir in die Augen, Kleines“.
Im Hintergrund muss Sam klimpern und jeder weiß, worum es geht.

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Kultur, Geschichte & Management

Sonja Henie: „I want the Beatles to play at my art center“

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, 07. Juni 2011 um 11:00 Uhr
Sonja Henie: „I want the Beatles to play at my art center“

„I want the Beatles to play at my art center“, soll sich Sonja Henie (1912-1969) bei der Eröffnung ihres Museums 1968 gewünscht haben.
Dieser Wunsch ging zwar nicht in Erfüllung, dafür gaben sich Rock- und Jazz-Größen wie Julie Driscoll, Laurie Anderson, Meredith Monk und Jan Garbarek die Ehre. Seit 43 Jahren ist das Henie Onstad Kunstsenter süd-westlich von Oslo nun schon Drehscheibe für experimentelle Kunst aller Sparten. Der Mix aus hochkarätigen Ausstellungen, Musik, Tanz, Film und Lyrik, hat sich bis heute bewährt: Norwegens führendes Museum für zeitgenössische Kunst wächst und wächst und wächst.

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Kultur, Geschichte & Management

„Keep Swinging“ - ein Gespräch mit Konzertveranstalter Karsten Jahnke

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Montag, 23. Mai 2011 um 17:03 Uhr
„Keep Swinging“ - ein Gespräch mit Konzertveranstalter Karsten Jahnke

Er ist ein waschechter Hamburger, das hört man schon am Zungenschlag. Seine Verträge macht er noch per Handschlag, seine Briefe unterzeichnet Karsten Jahnke jedoch auf Englisch - mit „Keep Swinging“.
Jahnke (74), einer der größten und wichtigsten Konzertveranstalter der Republik, hat Mega-Stars wie Tina Turner, Elton John und Pink Floyd nach Deutschland geholt. Seine große Liebe aber gehört dem Jazz. Wenn am kommenden Wochenende das zweite Elbjazz-Festival im Hamburger Hafen steigt, ist er selbstverständlich mit dabei. Als Partner und Pate des jungen Elbjazz-Teams - aber auch als Fan von Musikern, deren Großvater er sein könnte.

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Musik

Vladislav Sendecki mit Hamburger Jazzpreis 2011 ausgezeichnet

Details
Geschrieben von: Carolin Peiseler - Sonntag, 22. Mai 2011 um 16:12 Uhr
Vladislav Sendecki mit Hamburger Jazzpreis 2011 ausgezeichnet

Er gilt als weltweit einer der fünf besten Pianisten: Der polnische Jazzmusiker Vladislav Sendecki, der seit 1995 in Hamburg lebt und arbeitet.
Am 22. Mai 2011 erhält er den mit 10.000 Euro dotierten Hamburger Jazzpreis, der alle zwei Jahre von der Dr.-E.-A.-Langer-Stiftung vergeben wird.

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