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Die Behörde für Kultur und Medien hat die Arbeitsstipendien für bildende Kunst der Freien und Hansestadt Hamburg 2026 vergeben. Sie werden an zehn in Hamburg ansässige bildende Künstler:innen als Förderung ihrer herausragenden künstlerischen Arbeit und ihres großen Potentials vergeben. Die Stipendien sind mit 1.500 Euro monatlich dotiert und haben eine Laufzeit von einem Jahr. Zum Abschluss gibt es eine gemeinsame Ausstellung der Stipendiat:innen im Kunsthaus Hamburg und einen Katalog. Die Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst gelten als eines der nachhaltigsten Instrumente im Bereich der Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Das Stipendienprogramm existiert bereits seit 1981 und hat mittlerweile über 450 Künstler:innen in ihrer künstlerischen Laufbahn unterstützt.


Eine Fachjury hat aus 223 Bewerbungen folgende zehn Künstler:innen für ein Stipendium 2026 ausgewählt: Eda Aslan, Asma Ben Slama, Vedad Divović, Catalina González González, Maik Gräf, Nizan Kasper, Simone Kessler, Kenneth Lin, Lulu MacDonald und Jagrut Raval.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Arbeitsstipendien geben Hamburger Künstler:innen Zeit, Raum und Vertrauen für ihre künstlerische Arbeit. Die große Resonanz und die Qualität der Bewerbungen zeigen, wie stark und vielfältig die Kunstszene unserer Stadt ist. Mit dieser Förderung investieren wir nachhaltig in künstlerische Exzellenz und in die Freiheit der Kunst als Grundlage einer offenen Gesellschaft.“

Aus dem Statement der Jury: „Die Jury empfand es als großes Privileg, die mehr als 200 Bewerbungen für das Arbeitsstipendium bildende Kunst zu sichten und dabei festzustellen, wie vielfältig und stark die Hamburger Kunstszene ist. Gleichzeitig stellte es eine große Herausforderung dar, aus dieser Vielzahl von Bewerbungen zehn Stipendien zu vergeben. Die Jury ist sich dieser Verantwortung bewusst und überzeugt von der hohen künstlerischen Qualität der ausgewählten zehn Künstler:innen. In der Auswahl spiegelt sich die beeindruckende künstlerische Vielfalt der Hamburger Kunstlandschaft wider – nicht nur in Bezug auf die Themen, die von künstlerischen über soziale und gesellschaftliche bis hin zu wissenschaftlichen Fragestellungen reichen, sondern auch hinsichtlich der Medien: von Malerei über Skulptur, Performance, Video und Film bis hin zu multimedialen Arbeiten.“

Die diesjährige Fachjury bestand aus: Liberty Adrien (Kuratorin, KW Institute for Contemporary Art, Berlin), Katrina Daschner (Künstlerin und Filmemacherin, Wien), Kerstin Pinther (Kuratorin, Museum für Asiatische Kunst/Ethnologisches Museum im Humboldt Forum, Berlin), Shirin Sabahi (Künstlerin und Filmemacherin, Berlin) und Fabian Schöneich (Kurator und Direktor, Center for Contemporary Arts, Berlin).

Noch bis zum 25. Januar 2026 ist im Kunsthaus Hamburg unter dem Titel „Future Continuous. Hamburger Arbeitsstipendium für bildende Kunst 2025“ eine Präsentation der Arbeiten des Jahrgangs 2025 zu sehen.

Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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