Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, beabsich-tigt, dem Jüdischen Museum Berlin 2026 zusätzliche Mittel in Höhe von 450.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Dies gab er bei der Sitzung des Stiftungsrats am Donnerstag bekannt. Anlass ist das 25-jährige Bestehen des Museums, das im kommenden Jahr mit einem umfangreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm begangen wer-den soll.
Staatsminister Weimer: „Das Jüdische Museum Berlin ist eine der wichtigsten kulturellen und moralischen Institutionen unseres Lan-des. Ein Museum, das nicht beruhigt, sondern bewegt. Nicht ab-grenzt, sondern öffnet. Daher ist es von besonderer Bedeutung, das Jubiläum dieses einzigartigen Hauses gebührend zu feiern. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen, ist mir ein großes Anliegen.“
Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin gehört zu den institutionell geförderten Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland. Sie wird jährlich mit rund 25 Millionen Euro aus dem Kultur- und Medienetat der Bundesregierung unterstützt. Auftrag der Stiftung ist es, jüdisches Leben in Deutschland zu erforschen, zu vermitteln und einen Ort der Begegnung zu schaffen. Im Jahr 2024 besuchten über 650.000 Men-schen das Museum.
Der Eintritt in die Dauerausstellung sowie in die Kinderwelt ANOHA ist kostenfrei. Zum Angebot gehören zudem regelmäßig wechselnde Ausstellungen, Veranstaltungen, eine öffentlich zugängliche Biblio-thek, ein Archiv sowie digitale und pädagogische Programme.
Weitere Informationen unter www.jmberlin.de
Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

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